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Gnade mit euch und Friede von Gott, dem Vater, und von Jesus Christus, unserem Herrn!
Von Gott geliebte, hört, aus dem Evangelium nach Lukas, aus dem 9. Kapitel:
Jesus ist mit seinen Jüngerinnen und Jüngern unterwegs. Da sagt jemand zu Jesus: Ich will dir folgen. Egal, wohin du gehst.Jesus sagt zu ihm: Füchse haben ihre Höhlen. Vögel haben ihre Nester. Aber der Menschensohn hat keinen Ort, wo er seinen Kopf hinlegen kann.Zu einem anderen sagt Jesus: Folge mir.Der antwortet: Herr, lass mich zuerst gehen und meinen Vater begraben.Jesus sagt zu ihm: Lass die Toten ihre Toten begraben. Du geh und erzähle von Gottes Reich.Ein anderer sagt: Herr, ich will dir folgen. Aber zuerst möchte ich mich von meiner Familie verabschieden.Jesus sagt zu ihm: Wer pflügen will und dabei zurückschaut, passt nicht zu Gottes Reich. (Lukas 9,57-62; von mir in leichte Sprache übertragen)Du willst also Jesus begegnen. Wie hast du dir das denn vorgestellt?
Du stehst am Wegrand, mit den vielen anderen. Alle warten auf ihn. Publikum.
Manche strecken den Hals. Andere flüstern: "Kommt er wirklich hier vorbei?"
Bereit für ein Erlebnis. Wenn er kommt, dann passieren Dinge, hast du gehört.
Wenn er kommt, dann gibt es etwas zu erzählen.
Du stehst da und bist bereit. "Ich will dir folgen. Egal wohin du gehst."
Das klingt mutig. Fast ein bisschen heroisch.
Bist du dir sicher, dass du weißt, was du da sagst?
Du willst also Jesus folgen. Deshalb der Weg. Begegnung mit Jesus ist ja nichts Stationäres. Nichts ewig Gesetztes, Vorhersagbares. Sie ist kein fester Punkt im Leben. Kein Ort, an dem alles bleibt, wie es ist. Der Glaube an Jesus ist nicht das Verlassen auf eine Konstante, keine sichere Bank. Er kommt und er zieht weiter. Er ist unterwegs. Das ist es, wozu er Menschen einlädt. Dich und mich. Wer ihm begegnet, bleibt nicht stehen. Der Blick geht nach vorne. Du begibst dich auf unsicheres Terrain mit ihm. Das ist kein Sonderweg für besonders Fromme. Keiner kann ahnen, wohin das führen wird. "Siehe, ich mache alles neu."
Du willst also Jesus folgen. Kennst du das Risiko?
"Füchse haben ihre Höhlen. Vögel haben ihre Nester. Aber der Menschensohn hat keinen Ort, wo er seinen Kopf hinlegen kann."
Jesus zu folgen widerspricht unserer Sehnsucht nach Sicherheit. Der Glaube ist kein Schutzraum vor dem Leben. Vielleicht sind wir verwöhnt. Viele Jahrzehnte lang konnten wir es uns einrichten. Gemütlich. Behaglich. Sicher. Christ:in zu sein war nicht besonders herausfordernd. Man musste sich nicht rechtfertigen. Man musste sich nicht positionieren. Und das Leben war im großen Ganzen ein sicherer Ort.
Jetzt weht ein anderer Wind. Die Wirtschaft scheint zu wanken. Nicht jeder Arbeitsplatz ist mehr sicher. Viele haben Angst vor dem, was kommt. Rente. Pflege. Zukunft der Kinder. Krieg?
Heute wählen wir. Früher hätten wir dafür keine Banner an den Kirchturm gehängt. "Menschenwürde. Nächstenliebe. Zusammenhalt." Wenn wir das sagen, beziehen wir Stellung. Wir machen uns angreifbar. Nicht allen gefällt das.
Risiko. Trotz Sehnsucht nach Sicherheit.
Jahrhunderte vorher sitzt Elia, der Prophet, in der Wüste. Erschöpft. Mutlos. Ausgebrannt. Der Weg nach vorne scheint unmöglich.
"Es ist genug", sagt er.
Unter dem Ginsterstrauch in der Wüste begegnet ihm Gott.
Er wird gestärkt. Er kann aufstehen und weitergehen.
Sicherer ist sein Weg nicht geworden.
Aber sicher ist wieder, wer mit ihm geht.
Jesus verspricht keinen Rückzugsort. Er zeigt einen Weg durchs Leben. Er selbst geht voran. Wer ihm folgt, kommt vorwärts. "Siehe, ich mache alles neu."
Dass es der richtige Weg ist, merkst du erst im Vertrauen. Und die Schritte fordern dich heraus.
Du stehst am Wegrand. Vielleicht stehst du da schon lange. Willst du Jesus wirklich folgen?
"Folge mir", sagt er.
Er wartet nicht immer, bis du dich entscheidest.
Manchmal ruft er dich.
"Folge mir", sagt er. "Komm mit."
Bist du bereit, zu gehen?
"Jesu geh voran, auf der Lebensbahn. Und wir wollen nicht verweilen, dir getreulich nachzueilen."
"Herr, lass mich zuerst gehen und meinen Vater begraben."
Das ist ja alles schön und gut. Ich weiß ja auch, dass es wichtig ist. Ich würde ja auch gerne... Mehr Zeit für andere haben. Konsequenter Leben. Das große Ganze im Blick behalten. Meinen Werten folgen. Vertrauend vorwärts gehen.
Aber ich bin gebunden. Die Pflicht ruft.
Ich habe Verantwortung:
Für die Kinder. Für die Eltern.
Für den Anruf, den ich noch machen muss. Für den Termin morgen früh.
Für die Pflege von Angehörigen. Für Verpflichtungen in Familie und Beruf.
Ich lebe ja nicht im luftleeren Raum. Ich bin gar nicht frei in meinen Entscheidungen.
Ich bitte um Verständnis.
Jesu Ruf setzt mich unter Druck. Er legt den Konflikt meines Lebens offen. Ich bin Teil eines Systems. Eines, an dem ich selbst mitbaue.
Brutal: Seine Antwort.
"Lass die Toten ihre Toten begraben."
Knallhart! Für meine Prioritäten scheint er keinen Platz zu lassen.
Jesus bringt auf den Punkt, was am Wichtigsten ist.
"Folge mir."
"Geh und erzähle vom Reich Gottes."
Dann verändert sich alles. Das ganze System gerät in Bewegung.
Du bist Teil eines ganz neuen Handelns Gottes.
Nicht weg aus dieser Welt. Sondern mitten hinein.
"Folge mir."
"Siehe, ich mache alles neu."
Bist du bereit, alles auf diese Karte zu setzen?
Jahrhunderte vorher sitzt Elia, der Prophet, in einer Höhle. Mehr Kraft hatte er nicht.
Ein Sturm kommt. Erdbeben. Feuer.
Aber Gott ist nicht in den wilden Elementen.
Die Dinge sind anders, als sie scheinen.
Gott ist ein Flüstern. Ein leiser Wind.
"Geh weiter auf deinem Weg", sagt er.
Du stehst am Wegrand. Gleich wird er vorbei sein.
Traust du dich?
Dein Herz klopft schneller. Dein Mund wird trocken.
Du nimmst allen Mut zusammen. Trotz aller Vorbehalte.
Jetzt oder nie!
"Herr, ich will dir folgen. Aber zuerst möchte ich mich von meiner Familie verabschieden."
"Ich will dir folgen." "Aber zuerst..."
Du möchtest doch nur noch Abschied nehmen.
Noch einmal durch das Haus gehen. Noch einmal die vertrauten Stimmen hören.
War es nicht immer schön hier?
Früher war manches besser.
Hätte ich doch damals...
Warum ist es so gekommen?
Der Blick zurück.
Nostalgisch.
Manchmal schmerzhaft und voller Schuld.
Manchmal verklärt und träumerisch.
Du möchtest doch nur noch Abschied nehmen.
Jesus sagt:
„Wer pflügen will
und dabei zurückschaut,
passt nicht zu Gottes Reich.“
Wer pflügt, schaut nicht auf den Pflug.
Die Hände am Griff.
Die Furche vor dir.
Wer pflügt, schaut schon gar nicht nach hinten.
Er schaut nach vorne. Auf einen Baum am Feldrand vielleicht.
Auf einen Punkt am Horizont.
Für Jesus ist dieser Punkt klar.
„Siehe, ich mache alles neu.“
"Folge mir."
Kann dein Leben noch einmal neu werden?
Gibt es Hoffnung?
Gibt es Zukunft?
„Siehe, ich mache alles neu.“
Gott bindet uns nicht an das Vergangene. Er öffnet Zukunft. Er geht voran.
Du darfst folgen. Und vertrauen.
Auch mit müden Füßen.
Nicht, weil du stark bist.
Sondern, weil er dich ruft.
Jesus selbst lebt es vor. Nur wenige Verse zuvor beschreibt das Lukasevangelium, wie er sich entschlossen nach Jerusalem wendet. Er weiß, was dort kommt. Er weiß um das Leiden und das Kreuz. Das hält ihn nicht auf. Er schaut nicht zurück. Er schaut mutig nach vorne. Über Kreuz und Sterben hinaus. Dort kommt dann Ostern. Auferstehung. Gottes Reich bricht an. Eine neue Welt. Mitten in dieser alten.
"Siehe, ich mache alles neu."
Was ist dein nächster Schritt?
Vielleicht ein kleines Wort.
Vielleicht eine Nachricht, die du heute schreibst.
Vielleicht eine mutige Entscheidung.
Vielleicht bist du dir gerade gar nicht so sicher.
Die Spannung ist groß. Die Konflikte sind stark.
Schau:
Nachfolge bedeutet nicht perfekte Entschlossenheit.
Nachfolge bedeutet, den Blick nach vorne zu richten.
Mit dem Wind der Hoffnung um die Nase vorwärts zu gehen.
Ja, ins Unbekannte.
Aber nicht mit Unbekannten.
Ihm nach.
Hinter Jesus her.
Solange er da ist, darfst du vertrauen.
Und folgen.
Entdecken.
Und staunen.
Wer pflügt, schaut nach vorne.
Nicht, weil hinter ihm nichts wäre.
Sondern, weil vor ihm etwas wächst.
"Siehe, ich mache alles neu."
Nimm mich mit, Jesus!
Ich will das sehen.
Amen.
By Christoph FischerGnade mit euch und Friede von Gott, dem Vater, und von Jesus Christus, unserem Herrn!
Von Gott geliebte, hört, aus dem Evangelium nach Lukas, aus dem 9. Kapitel:
Jesus ist mit seinen Jüngerinnen und Jüngern unterwegs. Da sagt jemand zu Jesus: Ich will dir folgen. Egal, wohin du gehst.Jesus sagt zu ihm: Füchse haben ihre Höhlen. Vögel haben ihre Nester. Aber der Menschensohn hat keinen Ort, wo er seinen Kopf hinlegen kann.Zu einem anderen sagt Jesus: Folge mir.Der antwortet: Herr, lass mich zuerst gehen und meinen Vater begraben.Jesus sagt zu ihm: Lass die Toten ihre Toten begraben. Du geh und erzähle von Gottes Reich.Ein anderer sagt: Herr, ich will dir folgen. Aber zuerst möchte ich mich von meiner Familie verabschieden.Jesus sagt zu ihm: Wer pflügen will und dabei zurückschaut, passt nicht zu Gottes Reich. (Lukas 9,57-62; von mir in leichte Sprache übertragen)Du willst also Jesus begegnen. Wie hast du dir das denn vorgestellt?
Du stehst am Wegrand, mit den vielen anderen. Alle warten auf ihn. Publikum.
Manche strecken den Hals. Andere flüstern: "Kommt er wirklich hier vorbei?"
Bereit für ein Erlebnis. Wenn er kommt, dann passieren Dinge, hast du gehört.
Wenn er kommt, dann gibt es etwas zu erzählen.
Du stehst da und bist bereit. "Ich will dir folgen. Egal wohin du gehst."
Das klingt mutig. Fast ein bisschen heroisch.
Bist du dir sicher, dass du weißt, was du da sagst?
Du willst also Jesus folgen. Deshalb der Weg. Begegnung mit Jesus ist ja nichts Stationäres. Nichts ewig Gesetztes, Vorhersagbares. Sie ist kein fester Punkt im Leben. Kein Ort, an dem alles bleibt, wie es ist. Der Glaube an Jesus ist nicht das Verlassen auf eine Konstante, keine sichere Bank. Er kommt und er zieht weiter. Er ist unterwegs. Das ist es, wozu er Menschen einlädt. Dich und mich. Wer ihm begegnet, bleibt nicht stehen. Der Blick geht nach vorne. Du begibst dich auf unsicheres Terrain mit ihm. Das ist kein Sonderweg für besonders Fromme. Keiner kann ahnen, wohin das führen wird. "Siehe, ich mache alles neu."
Du willst also Jesus folgen. Kennst du das Risiko?
"Füchse haben ihre Höhlen. Vögel haben ihre Nester. Aber der Menschensohn hat keinen Ort, wo er seinen Kopf hinlegen kann."
Jesus zu folgen widerspricht unserer Sehnsucht nach Sicherheit. Der Glaube ist kein Schutzraum vor dem Leben. Vielleicht sind wir verwöhnt. Viele Jahrzehnte lang konnten wir es uns einrichten. Gemütlich. Behaglich. Sicher. Christ:in zu sein war nicht besonders herausfordernd. Man musste sich nicht rechtfertigen. Man musste sich nicht positionieren. Und das Leben war im großen Ganzen ein sicherer Ort.
Jetzt weht ein anderer Wind. Die Wirtschaft scheint zu wanken. Nicht jeder Arbeitsplatz ist mehr sicher. Viele haben Angst vor dem, was kommt. Rente. Pflege. Zukunft der Kinder. Krieg?
Heute wählen wir. Früher hätten wir dafür keine Banner an den Kirchturm gehängt. "Menschenwürde. Nächstenliebe. Zusammenhalt." Wenn wir das sagen, beziehen wir Stellung. Wir machen uns angreifbar. Nicht allen gefällt das.
Risiko. Trotz Sehnsucht nach Sicherheit.
Jahrhunderte vorher sitzt Elia, der Prophet, in der Wüste. Erschöpft. Mutlos. Ausgebrannt. Der Weg nach vorne scheint unmöglich.
"Es ist genug", sagt er.
Unter dem Ginsterstrauch in der Wüste begegnet ihm Gott.
Er wird gestärkt. Er kann aufstehen und weitergehen.
Sicherer ist sein Weg nicht geworden.
Aber sicher ist wieder, wer mit ihm geht.
Jesus verspricht keinen Rückzugsort. Er zeigt einen Weg durchs Leben. Er selbst geht voran. Wer ihm folgt, kommt vorwärts. "Siehe, ich mache alles neu."
Dass es der richtige Weg ist, merkst du erst im Vertrauen. Und die Schritte fordern dich heraus.
Du stehst am Wegrand. Vielleicht stehst du da schon lange. Willst du Jesus wirklich folgen?
"Folge mir", sagt er.
Er wartet nicht immer, bis du dich entscheidest.
Manchmal ruft er dich.
"Folge mir", sagt er. "Komm mit."
Bist du bereit, zu gehen?
"Jesu geh voran, auf der Lebensbahn. Und wir wollen nicht verweilen, dir getreulich nachzueilen."
"Herr, lass mich zuerst gehen und meinen Vater begraben."
Das ist ja alles schön und gut. Ich weiß ja auch, dass es wichtig ist. Ich würde ja auch gerne... Mehr Zeit für andere haben. Konsequenter Leben. Das große Ganze im Blick behalten. Meinen Werten folgen. Vertrauend vorwärts gehen.
Aber ich bin gebunden. Die Pflicht ruft.
Ich habe Verantwortung:
Für die Kinder. Für die Eltern.
Für den Anruf, den ich noch machen muss. Für den Termin morgen früh.
Für die Pflege von Angehörigen. Für Verpflichtungen in Familie und Beruf.
Ich lebe ja nicht im luftleeren Raum. Ich bin gar nicht frei in meinen Entscheidungen.
Ich bitte um Verständnis.
Jesu Ruf setzt mich unter Druck. Er legt den Konflikt meines Lebens offen. Ich bin Teil eines Systems. Eines, an dem ich selbst mitbaue.
Brutal: Seine Antwort.
"Lass die Toten ihre Toten begraben."
Knallhart! Für meine Prioritäten scheint er keinen Platz zu lassen.
Jesus bringt auf den Punkt, was am Wichtigsten ist.
"Folge mir."
"Geh und erzähle vom Reich Gottes."
Dann verändert sich alles. Das ganze System gerät in Bewegung.
Du bist Teil eines ganz neuen Handelns Gottes.
Nicht weg aus dieser Welt. Sondern mitten hinein.
"Folge mir."
"Siehe, ich mache alles neu."
Bist du bereit, alles auf diese Karte zu setzen?
Jahrhunderte vorher sitzt Elia, der Prophet, in einer Höhle. Mehr Kraft hatte er nicht.
Ein Sturm kommt. Erdbeben. Feuer.
Aber Gott ist nicht in den wilden Elementen.
Die Dinge sind anders, als sie scheinen.
Gott ist ein Flüstern. Ein leiser Wind.
"Geh weiter auf deinem Weg", sagt er.
Du stehst am Wegrand. Gleich wird er vorbei sein.
Traust du dich?
Dein Herz klopft schneller. Dein Mund wird trocken.
Du nimmst allen Mut zusammen. Trotz aller Vorbehalte.
Jetzt oder nie!
"Herr, ich will dir folgen. Aber zuerst möchte ich mich von meiner Familie verabschieden."
"Ich will dir folgen." "Aber zuerst..."
Du möchtest doch nur noch Abschied nehmen.
Noch einmal durch das Haus gehen. Noch einmal die vertrauten Stimmen hören.
War es nicht immer schön hier?
Früher war manches besser.
Hätte ich doch damals...
Warum ist es so gekommen?
Der Blick zurück.
Nostalgisch.
Manchmal schmerzhaft und voller Schuld.
Manchmal verklärt und träumerisch.
Du möchtest doch nur noch Abschied nehmen.
Jesus sagt:
„Wer pflügen will
und dabei zurückschaut,
passt nicht zu Gottes Reich.“
Wer pflügt, schaut nicht auf den Pflug.
Die Hände am Griff.
Die Furche vor dir.
Wer pflügt, schaut schon gar nicht nach hinten.
Er schaut nach vorne. Auf einen Baum am Feldrand vielleicht.
Auf einen Punkt am Horizont.
Für Jesus ist dieser Punkt klar.
„Siehe, ich mache alles neu.“
"Folge mir."
Kann dein Leben noch einmal neu werden?
Gibt es Hoffnung?
Gibt es Zukunft?
„Siehe, ich mache alles neu.“
Gott bindet uns nicht an das Vergangene. Er öffnet Zukunft. Er geht voran.
Du darfst folgen. Und vertrauen.
Auch mit müden Füßen.
Nicht, weil du stark bist.
Sondern, weil er dich ruft.
Jesus selbst lebt es vor. Nur wenige Verse zuvor beschreibt das Lukasevangelium, wie er sich entschlossen nach Jerusalem wendet. Er weiß, was dort kommt. Er weiß um das Leiden und das Kreuz. Das hält ihn nicht auf. Er schaut nicht zurück. Er schaut mutig nach vorne. Über Kreuz und Sterben hinaus. Dort kommt dann Ostern. Auferstehung. Gottes Reich bricht an. Eine neue Welt. Mitten in dieser alten.
"Siehe, ich mache alles neu."
Was ist dein nächster Schritt?
Vielleicht ein kleines Wort.
Vielleicht eine Nachricht, die du heute schreibst.
Vielleicht eine mutige Entscheidung.
Vielleicht bist du dir gerade gar nicht so sicher.
Die Spannung ist groß. Die Konflikte sind stark.
Schau:
Nachfolge bedeutet nicht perfekte Entschlossenheit.
Nachfolge bedeutet, den Blick nach vorne zu richten.
Mit dem Wind der Hoffnung um die Nase vorwärts zu gehen.
Ja, ins Unbekannte.
Aber nicht mit Unbekannten.
Ihm nach.
Hinter Jesus her.
Solange er da ist, darfst du vertrauen.
Und folgen.
Entdecken.
Und staunen.
Wer pflügt, schaut nach vorne.
Nicht, weil hinter ihm nichts wäre.
Sondern, weil vor ihm etwas wächst.
"Siehe, ich mache alles neu."
Nimm mich mit, Jesus!
Ich will das sehen.
Amen.

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