Hoffnungsgeschichten - 150x Gott erlebt

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Hoffnungsgeschichten - 150x Gott erlebt episodes

  • 180-Grad-Wendung in Almería | Spanien
    180-Grad-Wendung in Almería | Spanien

    Ein Auslandsjahr beginnt immer perfekt,

    so habe ich mir das zumindest vorgestellt.
    Schon ein Jahr vorher stand für
    mich fest, dass ich unbedingt für ein
    Jahr nach Spanien gehen möchte, um
    Gott zu dienen und meinen Horizont zu
    erweitern.

    Nach der ganzen Vorbereitung in

    Deutschland ging es dann endlich los
    nach Almería, einer Stadt im Süden Spaniens.
    Doch erst als ich in Almería ankam,
    wurde mir bewusst, dass es wirklich
    10 Monate waren: ohne Familie,
    ohne Freunde, ohne Vertrautes. Alles war
    plötzlich neu: die Wohnung, die Leute,
    die Kultur, das Leben in der Stadt, die
    Sprache …

    Ich war völlig überfordert, all die neuen

    Eindrücke zu verarbeiten und mich an
    die neuen Lebensumstände zu gewöhnen.
    Die ersten drei Tage waren alles andere
    als leicht. Schlaflose Nächte, viele
    Tränen und sogar Gedanken, das Jahr
    abzubrechen.

    Nach drei Tagen absoluter Verzweiflung

    hat sich plötzlich alles um 180 Grad gedreht.
    Ich kann mir nicht erklären, wie
    das passiert ist, aber es war ein Moment,
    in dem ich plötzlich pure Freude und Zufriedenheit
    empfand und seitdem ging
    es Tag für Tag bergauf. Es war ein Wunder
    und eine Gebetserhörung zugleich!
    Jetzt genieße ich es total, hier zu sein
    und kann sagen, dass ich ein neues Zuhause
    gefunden habe. Ich bin gespannt,
    was Gott in den nächsten 10 Monaten
    noch mit mir vorhat!

    Autorin: Hannah Eikermann

    Meine Gnade ist alles, was du brauchst!

    Denn gerade wenn du schwach bist, wirkt
    meine Kraft ganz besonders an dir. 2. Korinther 12,9

    Die Hoffnungsgeschichten in diesem Podcast wurden von Mitarbeitenden der Allianz-Mission aus 28 Ländern berichtet.

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    3 min
  • Vom Café zum Glauben | Südostasien
    Vom Café zum Glauben | Südostasien

    In der Arbeit rund um das Haus des

    Segens sind wir nun mit mehreren Studentengenerationen
    in Kontakt und es
    ist ermutigend zu sehen, wie sie immer
    mehr voneinander profitieren. Ein Beispiel:
    Vor etwa sechs Jahren kam eine
    junge Studentin, Boba, in unseren Englischclub.
    Sie arbeitete hart an sich und
    noch mehr an ihrem Englisch. Offensichtlich
    ist Boba eine ehrgeizige Person.
    Während ihr Englisch anfangs noch
    sehr holprig war, entwickelte sie sich zu
    einem erstaunlich hohen Niveau – mit
    einer wirklich guten Aussprache für jemanden,
    der keine Muttersprachlerin ist.
    Durch ihre Fortschritte ermutigt, startete
    Boba einen Kanal auf TikTok, in dem sie
    kurze Lektionen zum Englischlernen online
    stellte.

    Dieser Kanal entwickelte sich so gut,

    dass sie inzwischen mehr als 100.000
    Abonnenten hat. Vor einem Jahr zückte
    sie ihre Kamera und filmte kurz die Atmosphäre
    in unserem Café im Haus des
    Segens und sagte in ihrem Video: „Das
    ist einer der besten Orte, um Englisch zu
    lernen, Leute. Hier hat vieles für mich angefangen!“

    Der Clip war nur ein paar Sekunden lang.

    Aber noch heute kommen junge Leute
    wegen dieses Videos in unser Café. Eine
    von ihnen war Kim. Das Video hatte sie
    angezogen. Nachdem sie regelmäßig
    den Englischclub besucht hatte, luden
    wir sie zum Glaubensgrundkurs ein.
    Danach ist sie sogar in unsere Wohngemeinschaft
    eingezogen und hat vor ein
    paar Wochen ihr Herz Jesus Christus geschenkt.
    Der Kreis schließt sich. Englisch.
    Boba. Kim. Und es geht weiter …

    Autoren: Mitarbeitende in Südostasien

    So lasst euer Licht leuchten vor den

    Menschen, dass sie eure guten Werke
    sehen und euren Vater im Himmel preisen.
    Matthäus 5,16

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    3 min
  • Von Engeln bewacht | Südostasien
    Von Engeln bewacht | Südostasien

    Immer wieder höre ich mich sagen: „Ich

    glaube, das Haus wird von Engeln bewacht.“
    Im Haus des Segens, das mitten
    in einer südostasiatischen Millionenstadt
    liegt, erleben wir das immer wieder.
    Links und rechts vom Haus wird eingebrochen,
    Motorräder werden geklaut,
    Probleme mit der Mafia und so weiter.
    Und dann hören wir plötzlich, dass mitten
    in der Nacht unser Tor sperrangelweit
    offen steht … aber nichts fehlt, kein
    Fremder ist im Haus.

    In den letzten Jahren häufen sich diese

    Geschichten, die einfach sagen: Gott hat
    uns seine Engel geschickt, um das Haus
    und das Projekt zu beschützen. Auch bei
    Auseinandersetzungen mit den Nachbarn
    oder Lästereien im Internet.

    Im Heimataufenthalt in Deutschland

    werden wir in einer Gemeinde nach dem
    Gottesdienst angesprochen. Jemand hat
    noch einen Eindruck von Gott für uns:
    Unter Tränen lässt er uns daran teilhaben,
    wie er das Haus von Engeln umstellt
    und bewacht sieht.

    Sichtlich bewegt bleibt mir nur zu sagen:

    „Das habe ich immer geglaubt und behauptet,
    aber gesehen habe ich es noch
    nicht!“ Fast beiläufig vervollständigt die
    Person ihr Bild und beschreibt, wie die
    Engel Stück für Stück, Schritt für Schritt
    mehr Land einnehmen und der Radius
    immer größer wird. Wie gut, dass Gott
    über uns und das Haus des Segens
    wacht.

    Autoren: Mitarbeitende in Südostasien

    Denn er hat für dich seine Engel entsandt

    und ihnen befohlen, dich zu behüten auf
    all deinen Wegen.
    Psalm 91,11

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    3 min
  • Frei von Depressionen | Albanien
    Frei von Depressionen | Albanien

    Shpetim ist ein stolzer und talentierter

    Mann. Er wuchs in der Roma-Gemeinschaft
    in Pogradec auf. Als Sohn eines
    Musikers und einer singenden Mutter
    hatte er eine glückliche Kindheit und
    war bekannt für seine Beharrlichkeit.
    Trotz seiner tiefen Verwurzelung in seiner
    Kultur und seinem Erfolg als Sänger
    und Tänzer, brachte der plötzliche Tod
    seines Vaters und Bruders ihn in eine
    tiefe Depression. Er verlor alles – sein
    Geschäft, seine Familie und seinen Lebenswillen.

    Zwei Jahre lang isolierte er sich, bis

    Lume, eine gläubige Frau, ihn in die Gemeinde
    einlud. Anfangs zögerlich, folgte
    er schließlich ihrer Einladung. Im Gottesdienst
    fühlte Shpetim plötzlich ein inneres
    Feuer und hörte eine Stimme, die ihm
    sagte, er solle seine inneren Kämpfe loslassen
    und teilen. Er bat den Pastor um
    ein Gebet und erlebte eine wundersame
    Heilung von seiner Depression.

    Dieser Wendepunkt brachte nicht nur

    Shpetims Lebensfreude zurück, sondern
    führte auch seine ganze Familie zum
    Glauben. Sie fanden Jobs, überwanden
    finanzielle Schwierigkeiten und erlebten
    einen neuen Wohlstand. Heute hilft
    Shpetim voller Freude und Bescheidenheit
    in der Gemeinde und gibt seine
    Liebe zur Musik und zu Jesus weiter. Er
    hofft, dass auch seine Enkelkinder diesen
    Weg fortsetzen.

    Autor: Shpetim

    Er zog mich aus der grausigen

    Grube, aus lauter Schmutz und
    Schlamm, und stellte meine
    Füße auf einen Fels, dass ich
    sicher treten kann. Er hat mir
    ein neues Lied in meinen Mund
    gegeben, zu loben unsern Gott.“
    Psalm 40,2

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    3 min
  • Shirleen, das Wunderkind | Kenia
    Shirleen, das Wunderkind | Kenia

    Die 13-jährige Shirleen ist die Tochter

    unserer Sozialarbeiterin Rose im Projekt
    „Sisters for Hope“. Rose berichtete:
    „Shirleens Chancen zu überleben waren
    sehr gering. Sie nahm versehentlich eine
    Überdosis ihrer Medikamente ein (Shirleen
    hat eine körperliche und geistige
    Behinderung und ist daher auf Dauermedikation
    angewiesen), insgesamt 36
    Tabletten.“ Als Rose nach einem Einkauf
    nach Hause kam, fand sie ihre Tochter
    bewusstlos auf einem Stuhl liegen. Rose
    brachte ihre Tochter direkt in ein staatliches
    Krankenhaus, welches Shirleen
    nicht helfen konnte und auf die Notwendigkeit
    eines Intensivstationsplatzes
    hinwies.

    Rose erzählte weiter: „In dem Moment,

    als ich für einen freien Intensivplatz
    betete, spürte ich, wie jemand meine
    Schulter berührte. Es war wie ein Einszu-
    Eins-Gespräch mit Jesus. Und er sagte
    zu mir: ‚It will be ok.‘ Das war mein
    erstes Wunder und ich bekam sehr viel
    Hoffnung.

    Das zweite Wunder war, dass ich genau

    in diesem Moment eine Nachricht
    bekam, dass Shirleen in ein Privatkrankenhaus
    überführt werden kann, wo ein
    Intensivplatz für sie frei war. Und ich
    musste keinen einzigen Shilling für die
    Fahrt bezahlen.“

    In Kenia ist es üblich, dass ein Krankenwagen

    dich erst mitnimmt, wenn du zuvor
    für den Transport bezahlst. Shirleen
    wurde auf der Intensivstation aufgenommen
    und versorgt.

    Nach wenigen Tagen passierte das dritte

    Wunder: Shirleen erwachte. Shirleens
    Genesung war ein Wunder, die Ärzte
    nannten sie „miracle baby“ (deutsch:
    Wunderbaby) und sagten, dass dies ein
    Wunder Gottes sein müsse, weil ihre
    Überlebenschancen so gering waren.

    Autorinnen: Svenja Greisert & Sandra Mattner

    HERR, du bist mein

    Gott! Dich will ich preisen
    und deinen Namen
    rühmen; denn du hast
    Wunder vollbracht. Jesaja 25,1

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    3 min
  • Über Missbrauch sprechen lernen | Vietnam
    Über Missbrauch sprechen lernen | Vietnam

    Nach einem Seminar über sichere Pubertät

    blieb die Sechstklässlerin Lilli
    und erzählte einer Mitarbeiterin ihre
    Geschichte: Als sie drei Jahre alt war,
    heirateten ihre Eltern, drei Jahre später
    ließen sie sich scheiden und Lilli lebte
    bei ihrem Vater und ihren Großeltern.
    In den ersten beiden Jahren dort wurde
    sie von einem benachbarten Verwandten
    wiederholt missbraucht. Sie traute
    sich nicht, es jemandem in ihrer Familie
    zu sagen, da sie von dem Täter bedroht
    wurde. Sie war so hoffnungslos, dass sie
    im Alter von neun Jahren einen Selbstmordversuch
    unternahm.

    Ein großes Problem in der vietnamesischen

    Gesellschaft ist häusliche Gewalt.
    Leider gehört es für viele Frauen
    und Kinder zu ihrem ganz alltäglichen
    Leben dazu, von ihren Ehemännern beziehungsweise
    Vätern misshandelt zu
    werden. Dem möchte das Projekt „Frauen
    stärken – Familien heilen“ durch
    Aufklärungs- und Präventionsmaßnahmen
    in der Öffentlichkeit und in Schulen
    entgegenwirken. So wurden u. a. bei 39
    Workshops an Grundschulen über 2.000
    Kinder präventiv gegen Kindesmissbrauch
    geschult.

    Lilli zog vor kurzem zu ihrer Mutter, hatte

    allerdings immer noch Angst, getötet
    zu werden, wenn sie jemandem erzählte,
    was ihr angetan wurde. Dennoch
    nahm sie den Mut auf, ihre Geschichte
    mit einem Berater zu teilen. In fünf Beratungsgesprächen
    erkannte sie, dass ihr
    Schlimmes angetan wurde und sie nicht
    schuld daran ist, missbraucht worden zu
    sein. Nun erwägt sie, ihren Verwandten
    zu konfrontieren, und erzählt mutig ihre
    Geschichte, um andere Mädchen in ihrer
    Klasse zu warnen.

    Einige Wochen später kamen vier ihrer

    Klassenkameradinnen in den Beratungsraum
    – wie Lilli es ihnen empfohlen hatte.

    Autor: Jochen Fiebrantz

    Gib mir die Sicherheit, dass

    alles gut wird, dass freche
    Menschen mich nicht
    länger quälen!
    Psalm 119,121

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    3 min
  • Um Zentimeter verfehlt | Ukraine
    Um Zentimeter verfehlt | Ukraine

    Eine Nachbarin hat die Gemeinde in

    Kramatorsk besucht und ist zum Glauben
    gekommen. Sie ließ sich taufen und
    wenige Wochen später erlebte sie ein
    Wunder der Bewahrung: in ihrem Haus
    schlug eine sechs Meter große Bombe
    ein. Die russische Rakete verfehlte sie in
    ihrem Wohnzimmer nur um Zentimeter,
    durchschlug mehrere Stockwerke, detonierte
    aber – Gott sei Dank – nicht. Die
    Spezialisten sagten: „Wenn diese Rakete
    explodiert wäre, wäre wohl ein paar
    Straßenzüge weit alles zerstört – inklusive
    des Gemeindehauses.“

    Die Frau hat überlebt und feiert diesen

    Tag als ihren zweiten Geburtstag. Mittlerweile
    setzt sie sich für die Gemeinde
    ein und übernimmt Hausmeister-Aufgaben.
    Sie nimmt am Gemeindeleben teil
    und bewacht die gelagerten Hilfsgüter.

    Pastor Yurii ist überzeugt: „Wenn Gott

    jemanden so bewahrt, dann hat er noch
    etwas mit ihr vor.“

    Autor: Yurii, Pastor in Kramatorsk

    Bewahre mich, Gott; denn

    ich traue auf dich.
    Psalm 16,1

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    2 min
  • Perle für die Bedürftigen | Belarus
    Perle für die Bedürftigen | Belarus

    Sasha hat kein leichtes Schicksal. Sie

    wuchs in einer Familie von Alkoholikern
    auf, jetzt zieht sie zwei Kinder allein auf,
    weil ihr Mann im Gefängnis sitzt. Sie
    kam erstmals zu einem evangelistischen
    Kindergottesdienst in die Gemeinde.
    Sasha meldete ihre Kinder in der Sonntagsschule
    an und begann, zu den Gottesdiensten
    zu kommen.

    Bei einem dieser Gottesdienste hörte

    sie eine Ansage, dass eine Perlenstickerei-
    Lehrerin für einen Kurs unserer Kreativschule
    gesucht wurde. Hier haben
    wir Gemeinschaft mit den Eltern und
    bieten Seminare zu christlicher Kindererziehung,
    Beziehungen zwischen Mann
    und Frau und Süchten der Kinder. Sascha
    meldete sich gerne. Jetzt hilft sie, die
    Gruppe zu leiten, bietet bei allen Kinderveranstaltungen
    aktiv ihre Hilfe an und
    lädt alle ihre Bekannten aktiv ein.

    Zu dem Familientreffen hat sie zwei Mütter

    aus dem Zentrum für kinderreiche
    Familien eingeladen. Eine dieser Mütter
    hat fünf Kinder, das jüngste Mädchen ist
    ein Baby, es kann noch nicht einmal laufen.
    Ihr Ehemann war drogenabhängig.
    Er starb, als das letzte kleine Mädchen
    geboren wurde, vor nicht allzu langer
    Zeit. Das sind die Menschen, die der Herr
    zu uns bringt.

    Autor: Pastor einer Gemeinde in Belarus

    Geh schnell hinaus auf die

    Straßen und Gassen der
    Stadt und führe die Armen
    und Verkrüppelten und
    Blinden und Lahmen herein.
    Lukas 14,21

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    3 min
  • Ein animistischer Priester lässt sich taufen | Asien
    Ein animistischer Priester lässt sich taufen | Asien

    In einer Gemeinde, in der ich früher als

    Missionarin tätig war, wurde kürzlich
    eine Taufe mit 18 Täuflingen gefeiert. Bewegend
    und ermutigend war besonders
    die Veränderung eines älteren Mannes:
    Drei seiner Kinder und deren Familien
    gehören schon länger zu unserer Gemeinde
    und auch seine Frau durfte ich
    vor einigen Jahren taufen. Er aber war
    immer eher zögerlich und beobachtend.
    War er doch ein Priester des animistischen
    Volksglaubens (Ahnenverehrung).
    Diese Funktion wollte er nicht aufgeben.

    Aber weil er von seinen Töchtern

    vom christlichen Glauben hörte und die
    Geduld und Liebe erlebte, mit der sie
    sich um ihn kümmerten, öffnete er sich
    schließlich dem christlichen Glauben.
    Seine Tochter hatte extra für ihre Eltern
    und einige ältere Menschen in der Nähe
    eine christliche Kleingruppe gegründet
    und geleitet.

    Der Mann hatte über viele Jahre von Jesus

    gehört, war aber selbst bei der Taufe
    seiner Frau noch nicht bereit, sich auch
    taufen zu lassen. Offenbar stand er schon
    länger dem Glauben positiv gegenüber.
    Aber konsequenterweise wusste er, dass
    nicht beides gleichzeitig geht. Kürzlich
    war er dann bereit, allen Bekannten zu
    verkünden, dass er den Priesterdienst in
    der Ahnenanbetung nicht mehr machen
    wird, sondern jetzt an Jesus glaubt. Durch
    seine Entscheidung sind gleich mehrere
    Verwandte aus der Großfamilie auch zum
    Glauben gekommen. Gelebte Liebe und
    geduldige Verkündigung, und natürlich
    die Macht Gottes haben gesiegt! So war
    seine Taufe ein Zeugnis für den Sieg über
    die widergöttliche Macht und ein Hoffnungszeichen
    für sein Umfeld.

    Autorin: Ehemalige Missionarin in einem asiatischen Land

    „Ich bin als das Licht in die

    Welt gekommen, damit
    jeder, der an mich glaubt,
    nicht länger in der Dunkelheit
    leben muss.“
    Johannes 12,46

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    3 min
  • In Gottes guter Ewigkeit angekommen | Philippinen
    In Gottes guter Ewigkeit angekommen | Philippinen

    Als Jennylyn als Neunjährige Teil unseres

    Stipendienprojekts LEAP wurde, wussten
    wir von der unglaublichen Armut, in der
    sie mit ihren Eltern und acht Geschwistern
    lebte. Wir ahnten aber nicht, dass
    Jennylyn bald schwer herzkrank werden
    würde. Und genauso wenig war uns zu
    Beginn bewusst, in welch geistlicher
    Dunkelheit ihre Familie gefangen war.
    Regelmäßig besuchten die Eltern Geistheiler
    und opferten den Geistern. Diese
    Dunkelheit war auch für uns oft spürbar.
    Jennylyn aber nahm nicht nur fröhlich
    die schulischen Angebote wahr, die sich
    ihr durch LEAP eröffneten, sondern sie
    kam bald auch regelmäßig in die Gemeinde.
    Und wir erlebten, wie sie Vertrauen
    zu Jesus fasste.

    Als Jahre später Jennylyns schwere Herzerkrankung

    diagnostiziert wurde, kam
    jegliche Behandlung für sie zu spät. In
    den folgenden Jahren konnten wir zusehen,
    wie ihre Kräfte schwanden – und
    wie gleichzeitig ihr Glaube stärker wurde.
    Dan wurde klar, dass – trotz aller Gebete
    – Jennylyns Körper auf der letzten Wegstrecke
    angekommen war. Im Angesicht
    des bevorstehenden Todes und unter
    dem Einfluss dunkler Mächte durch ihre
    Familie wurde ihr Glaube noch einmal
    ordentlich durchgeschüttelt. Aber in den
    letzten Tagen ihres Lebens konnte nichts
    und niemand mehr ihre Hoffnung rauben.
    Jennylyn bestätigte täglich, dass sie
    ein Kind Gottes sei und wüsste, dass sie
    nun in Gottes gute Ewigkeit gehen dürfte.
    Dort ist sie inzwischen angekommen.

    Hoffnung? Ja, unbedingt! Dank Jesus

    selbst im Tod und darüber hinaus!

    Autorin: Wiebke Schmidt-Holzhüter

    Ihr jedoch seid das von Gott erwählte

    Volk; ihr seid eine königliche
    Priesterschaft, eine heilige Nation,
    ein Volk, das ihm allein gehört und
    den Auftrag hat, seine großen Taten
    zu verkünden – die Taten dessen,
    der euch aus der Finsternis in sein
    wunderbares Licht gerufen hat.
    1.Petrus 2,9

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Gott schreibt Hoffnungsgeschichten. Wo wir uns als Mitarbeitende der Allianz-Mission oder einfach als Christen in Deutschland und weltweit gebrauchen lassen, da schreibt er sie auch in unserem Leben und mit uns im Leben anderer.