Trinkgeld von den Feinden | Mali
„Es ist wahr, dass manche sich nicht
vorstellen können, wie man im Zentrum
Malis leben kann, und dass manche
denken, dass das Evangelium hier nicht
mehr verkündet werden kann. Aber Gott
ist allmächtig und manchmal nutzt er
sogar unsere Feinde, um seinen Willen
unter uns Realität werden zu lassen.
Eines Tages haben wir in Kona öffentlich
das Evangelium verkündet. Die Jihadisten kamen mit ihren Waffen, stellten
sich um uns auf und hörten zu. Als wir
unsere Botschaft beendet hatten, haben
sie uns ‚Trinkgeld’ gegeben, um unseren
Durst zu stillen, weil es eine gute Botschaft ist, die wir verkündet haben.
Unter anderem wegen Unterstützung für
Witwen und Waisen sagen die Leute hier,
dass es besser ist, nahe einer Kirche als
fern davon zu leben. Überkonfessionell
kommen hier die Pastoren jeden Monat
zusammen, um Gott um Schutz und sein
Ihr seid das Salz der Erde. Wenn
das Salz aber seine Wirkung
verliert, womit soll man es wieder
salzig machen? Es taugt zu nichts
anderem mehr, als auf den Weg
geschüttet und von den Leuten
zertreten zu werden.
Die Hoffnungsgeschichten in diesem Podcast wurden von Mitarbeitenden der Allianz-Mission aus 28 Ländern berichtet.
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