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Gerrit Mauritz ist Historiker, Designliebhaber und Creator hinter dem Instagram-Account @cherrypicking_interiors. Was als Fotoserie seiner eigenen Wiener Altbauwohnung begann, ist heute ein gefragtes Format, das Designklassiker des 20. Jahrhunderts erklärt — ihre Entstehungsgeschichte, die Menschen dahinter und die Ideen, die sie bis heute relevant machen. Marken wie Vitra arbeiten mittlerweile mit ihm zusammen, weil er etwas leistet, das im Designmarketing selten ist: er erklärt, statt nur zu zeigen.
Im Gespräch mit Alena spricht Gerrit darüber, warum die Designbranche im Marketing weit hinter der Mode- und Schmuckwelt zurückliegt — und was das mit der Art zu tun hat, wie Möbelmarken traditionell kommunizieren. Er teilt, wie er sein Format entwickelt hat, was edukativen Content von reiner Inspiration unterscheidet, und warum Storytelling der einzig nachhaltige Schutz gegen Dupes ist. Dazu: was einen Designklassiker wirklich ausmacht, welche zeitgenössischen Designer das Zeug dazu haben könnten — und was ein pfeifender Wasserkocher mit gutem Design zu tun hat.
In dieser Folge sprechen wir über:
Links zur Folge:Instagram: @cherrypicking_interiors
Fotos: © Melanie Koravitsch
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Viola Beuscher ist Gründerin und Geschäftsführerin ihres gleichnamigen Keramikstudios in Frankfurt. Was 2018 als Ein-Personen-Betrieb begann, ist heute ein Unternehmen mit 11 Mitarbeitenden, einem internationalen Onlineshop, individueller Tableware für die Gastronomie und einem Workshopprogramm, das Handwerk erlebbar macht. Alles davon autodidaktisch aufgebaut — und mit einer Klarheit geführt, die man sich erst erarbeiten muss.
Im Gespräch spricht Viola offen darüber, wie sie ihr Unternehmen in den letzten Jahren bewusst weiterentwickelt hat: von der Frage, wie man ein diversifiziertes Geschäftsmodell im Handwerk aufbaut, bis hin zu den Entscheidungen, die es braucht, um langfristig als Gründerin tragfähig zu bleiben. Sie teilt, was sie über Teamführung, externe Beratung und die Bedeutung von Netzwerken gelernt hat — und warum Konsistenz die unterschätzteste Zutat im Aufbau eines kreativen Unternehmens ist.
In dieser Folge sprechen wir über:
Links zur Folge:
violabeuscher.com
Instagram: @violabeuscher
Coverfoto: Jules Hillebrand (Instagram: @herzundblut)
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Sponsor dieser Folge:
Diese Episode wird von Aquarylic gesponsert.
Aquarylic ist ein österreichisches Familienunternehmen, gegründet von der Künstlerin Angelika Domenig gemeinsam mit ihrem Sohn Philipp und dessen Partnerin Julia Wolfesberger – von Künstler:innen für Künstler:innen.
Die Farben werden in Österreich entwickelt und produziert, mit Rohstoffen aus der DACH-Region und einem klaren Fokus auf Qualität.
Im Sortiment: Acrylfarben, die innovative Aquarylic Color und Kreidefarben – alle mit sehr guter bis ausgezeichneter Lichtechtheit, alterungsbeständig, vegan und wasserbasiert.
Mehr unter www.aquarylic.com – mit dem Code HOMEISSUE12 spart ihr 12 % auf eure nächste Bestellung.
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Designerin, Foodie, Unternehmerin – und das alles aus einer Hand. Alexandra Palla ist das Gesicht hinter PALLA Vienna, der Wiener Modemarke, die Küchenkaro-Stoff salonfähig gemacht hat. Alexandra hat ein Wickelkleid nach dem Vorbild ihrer Großmutter entworfen, das heute Kunden auf der ganzen Welt erreicht, von Wien bis Mexiko. Nicht mit einem Masterplan. Sondern mit Mut, eigener Handschrift und dem Vertrauen, dass man nie was im Leben umsonst macht.
In dieser Folge sprechen wir darüber, was es heißt, aus zwei Unternehmerfamilien zu kommen. Warum ein ORF-Kochauftritt eine ganze Modemarke ausgelöst hat. Ob man wirklich ein Designstudium braucht oder ob intensive Beschäftigung mit der Materie reicht. Was Self-Branding bedeutet, wenn man kein Rampenlicht-Typ ist. Und warum eine eigene Handschrift heute wichtiger ist denn je.
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Robert Neundorf ist Interior Designer aus Hamburg. Er gestaltet keine Wohlfühlzonen, sondern Räume mit Haltung – inspiriert von Memphis Design, Brutalismus und Urban Art. In dieser Folge treffen ich ihn kurz vor seinem Debüt als Möbeldesigner auf der Mailand Design Week, wo er seine erste Kollektion Urban Signals launcht: drei Sitzmöbel, limitiert auf je 18 Stück, benannt nach Tieren, inspiriert durch städtische Kontrolle und Verdrängung im öffentlichen Raum.
Wir sprechen darüber, wie der Ausstieg aus einer Galerie mit Anfang 20 zum Wendepunkt wurde, warum er zwei Jahre gebraucht hat, um eine Visitenkarte einzulösen, und was es bedeutet, seine erste Kollektion komplett selbst zu finanzieren – mit allem, was dazugehört.
Eine Folge über Transparenz, Mut und den Moment, wenn ein Traum plötzlich in einer Lackierkabine wartet.
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Aquarylic ist ein österreichisches Familienunternehmen, gegründet von der Künstlerin Angelika Domenig gemeinsam mit ihrem Sohn Philipp und dessen Partnerin Julia Wolfesberger – von Künstler:innen für Künstler:innen.
Die Farben werden in Österreich entwickelt und produziert, mit Rohstoffen aus der DACH-Region und einem klaren Fokus auf Qualität.
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Von der Buchhalterin zur Autodidaktin, von der Garagenküche zur europaweit vertriebenen Farbmarke — Angelika Domenig hat einen Weg eingeschlagen, der so ungewöhnlich ist wie das Produkt, das sie entwickelt hat. In dieser Episode sprechen wir über Mut, Familienunternehmen, das Brechen von Regeln und darüber, wie man ein völlig neues Farbmedium auf den Markt bringt, das es so vorher schlicht nicht gab.
Angelika erzählt, wie sie zufällig zur Malerei kam und seit über 20 Jahren malt — und warum das Material und nicht die Kreativität oft die größte Bremse für Künstlerinnen ist. Sie nimmt uns mit in die Entstehungsgeschichte von Aquarylic, vom Zauberkessel in der Garage bis zur GmbH, und erklärt, was die Aquarylic Color von Acryl- und Aquarellfarben unterscheidet und warum sie sich mit keiner anderen Farbe der Welt vergleichen lässt. Wir sprechen darüber, wie Aquarylic die jahrhundertealte Fett-auf-Mager-Regel der Ölmalerei bricht, warum das Unternehmen vollständig eigenfinanziert und familiengeführt ist und wie 90 % des Marketings über Social Media läuft. Außerdem gibt Angelika Einblicke in die Aquarylic Academy, die Art Challenge und ihre Arbeit als Dozentin, Künstlerin und Unternehmerin. Zum Schluss sprechen wir über ihre Commissionsarbeit — zuletzt 30 Quadratmeter für ein Luxushotel am Zürichsee — und wie ihr Zuhause das komplette Gegenteil ihres Ateliers ist.
Mehr über Angelika & Aquarylic
Angelika Domenig ist Künstlerin, Autodidaktin, Dozentin und Mitgründerin von Aquarylic — einem österreichischen Familienunternehmen, das ein völlig neuartiges Farbmedium entwickelt und produziert. Die Aquarylic Color verbindet die Leichtigkeit von Aquarellfarbe mit der Brillanz und Intensität von Ölfarbe — wasserbasiert, lösungsmittelfrei und auf jedem Untergrund anwendbar. Angelika unterrichtet seit über 20 Jahren in Akademien und hat Tausende von Künstlerinnen und Künstlern begleitet. Das Unternehmen sitzt in Bludenz (Vorarlberg) und vertreibt seine Produkte europaweit — mit Expansionsplänen nach Amerika und Kanada.
🤫 Pssssst: Wenn ihr die Produkte von Aquarylic nun selbst ausprobieren wollt haben wir einen exklusiven Rabatt für HOMEISSUE Hörer:innen: Mit HOMEISSUE12 — spart 12% im Aquarylic Webshop. Viel Spaß!
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Anna und Michael Trubrig sind ein Wiener Unternehmerpaar, das 2013 – mit wenig Branchenwissen, aber viel Mut – nach New York zog, um mit Stillfried einen kuratierten Showroom für europäisches Design zu eröffnen. Heute betreiben sie zwei Standorte (New York & Los Angeles), sind hauptsächlich im Contract-Bereich tätig und haben mit the form follows ihr eigenes Designlabel gegründet, das mittlerweile in ganz Europa vertrieben wird.
Was euch in dieser Episode erwartet
Anna und Michael erzählen, wie aus einer spontanen Idee – „Wir gehen nach New York und machen einen Möbelshowroom!" – ein ernsthaftes Unternehmen wurde, das europäische Designmarken in den amerikanischen Markt bringt. Die beiden sind bemerkenswert ehrlich über die Stolpersteine: Die Unterkapitalisierung in den Anfangsjahren, den Moment, als die Trump-Administration Zölle einführte – genau dann, als der Cashflow für ihr Label "the form follows" auf einem Tiefpunkt war – und die Erkenntnis, dass man trotz jahrelanger Marktkenntnis nie wirklich vorhersagen kann, welches Produkt einschlägt.
Wir sprechen darüber, wie die Logistik für europäische Möbel nach Amerika funktioniert, warum Lobmeyr von Anfang an ein wichtiger Partner war, und was Amerikaner:innen eigentlich an europäischem Design mögen (Spoiler: Das Herkunftsland allein ist kein USP). Außerdem: Wie entsteht ein neues Produkt bei the form follows – von der Idee bis zur Serie – und warum hat das Label seinen Designschwerpunkt klar in Europa?
Ein großes Thema ist auch die Frage, was junge Designer beim Aufbau eines eigenen Labels unterschätzen. Annas Antwort ist direkt: Die finanziellen Hürden sind enorm, der Weg von einem fertigen Design zu einem marktfähigen Produkt ist weit, und ein Designstudium ohne wirtschaftliche Grundlagen bereitet kaum ausreichend vor. Und KI? Die beiden nutzen sie bereits – für Texte, Social Media, das Finden von Shortcuts – sehen aber in der Designentwicklung selbst noch klare Grenzen.
Zum Schluss geht es persönlicher: Acht Umzüge in elf Jahren, über Kontinente und Lebensabschnitte hinweg, haben Anna und Michael eine klare Lektion gelehrt – man braucht weniger als man denkt, und ein Zuhause entsteht überall neu.
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Aquarylic ist ein österreichisches Familienunternehmen, gegründet von der Künstlerin Angelika Domenig gemeinsam mit ihrem Sohn Philipp und dessen Partnerin Julia Wolfesberger – von Künstler:innen für Künstler:innen.
Die Farben werden in Österreich entwickelt und produziert, mit Rohstoffen aus der DACH-Region und einem klaren Fokus auf Qualität.
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In dieser Folge ist Niki Tichy zu Gast – besser bekannt als NIZEN. Wir sprechen über seinen Weg zur Kunst, der alles andere als geradlinig war: vom IT-Ingenieur und Unternehmer hin zur künstlerischen Praxis, die er ab 2023 bewusst über Instagram aufgebaut hat. Niki erzählt offen, warum Sichtbarkeit der größte Schritt ist, wie er mit Kritik und Hate umgeht, und weshalb er Kunst genauso professionell denkt wie ein Unternehmen – ohne den kreativen Kern zu verlieren.
Außerdem geht’s um Kollaborationen mit Brands und warum er Collabs liebt, auch wenn manche das in der Kunstszene kritisch sehen, sowie um seine Plattform VOLLZEIT: ein Netzwerk, das Künstler:innen und Unternehmen verbindet, um Projekte, Ausstellungen und Kooperationen möglich zu machen – inklusive Open Calls und kuratierter Auswahl.
Niki erzählt wie er wohnt, warum sein Zuhause auch Atelier ist, weshalb Ordnung für ihn Kreativität ermöglicht – und wie Urbanität, Architektur und Zen-Philosophie in seine Kunst fließen.
📌 Mehr über Nikolas Tichy:
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Werbeagentur homeissue-brandstudio.com
In dieser Folge spreche ich mit Magdalena Wöckinger – vielen besser bekannt als @menawox. Mit über einer halben Million Follower:innen, ihrem Unternehmen einzigartig wohnen und unzähligen kreativen DIY-Projekten zählt sie zu den spannendsten Stimmen der österreichischen Interior-Szene.
Wir sprechen über ihren Weg von der ersten renovierten Studentenwohnung zur Selbstständigkeit, ihre Liebe zu Upcycling und Budgetdesign, ihre größten Learnings aus fast zehn Jahren Content Creation und warum Zuhause für sie vor allem ein Gefühl ist. Magdalena erzählt, wie ihre Ideen entstehen, warum sie jede Woche umdekoriert, weshalb Licht die größte Wirkung im Raum hat und wie sie es schafft, Interior Design, ihre Community, Workshops und ihre neue Plattform ophylne unter einen Hut zu bringen.
Eine Folge über Kreativität, Wohngefühl und die Kunst, aus kleinen Dingen etwas Großes zu machen.
📌 Mehr über Magdalena Wöckinger:
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Cover Foto © Magdalena Wöckinger
In dieser Folge spreche ich mit Katharina Janku, CEO von USM Deutschland und Global Head of Human Resources bei der USM-Gruppe. Gemeinsam tauchen wir in die Geschichte und Gegenwart einer echten Design-Ikone ein: das modulare Möbelbausystem von USM Haller.
Katharina erzählt von ihrem spannenden Werdegang – von der Kunstgeschichte ins Marketing bis an die Spitze von USM – und gibt uns Einblicke, wie man ein Traditionsunternehmen heute erfolgreich führt. Wir sprechen über die Transformation von der klassischen Büromarke hin zum Lifestyle- und Interior-Liebling, die Bedeutung von Innovation & Nachhaltigkeit und warum USM bis heute als zeitloser Designklassiker gilt.
Außerdem verrät Katharina, wie USM weltweit wahrgenommen wird – vom Zahnarzt in Deutschland bis hin zur Design-Ikone in Tokio – und wie sich Social Media und Kooperationen mit Kreativen auf die Marke ausgewirkt haben.
Themen dieser Folge:
Katharinas Karriereweg bis zur CEO-Rolle bei USM Deutschland
Die Geschichte von USM: von der Schlosserei zur Design-Ikone
Wie Innovation & Nachhaltigkeit im Unternehmen gelebt werden
Warum Modularität mehr ist als ein Trend
Persönliche Einblicke in Katharinas eigenes Zuhause
📌 Mehr über USM:
USM Haller Online Shop
USM Haller Instagram
Katharina Janku Linkedin
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Diese Folge wird unterstützt von FRIDAY BIRD, einer Berliner Galerie für originale Druckgrafik und Mitglied im HOMEISSUE COLLECTIVE.
FRIDAY BIRD macht handgefertigte, limitierte Druckeditionen für den Alltag zugänglich. Die Galerie vereint kuratorische Präzision mit handwerklichem Anspruch: Jede Edition entsteht in enger Zusammenarbeit mit Künstler:innen und erfahrenen Drucker:innen; alle Techniken werden manuell ausgeführt.
📌 Mehr zu FRIDAY BIRD:
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Von der Juristin zur Interior Designerin: Angelina Dörfler – vielen besser bekannt als Gini – hat in den letzten Jahren eine beeindruckende Karriere hingelegt. Was als „Corona-Baby“ begann, ist heute eine erfolgreiche Interior Brand mit Projekten in Wien, New York, Spanien und Italien. Neben ihrer Tätigkeit als Designerin teilt sie auf Instagram mit über 200.000 Follower:innen Einblicke in ihre Arbeit und hat kürzlich ihre eigene Masterclass gelauncht.
In dieser Folge erzählt Gini von ihrem ungewöhnlichen Weg von Soziologie und Jus hin zum Interior Design, davon, wie Social Media zum Gamechanger wurde und welche Unterschiede sie zwischen Residential- und Commercial-Projekten erlebt. Wir sprechen darüber, warum Vertrauen und die Wünsche ihrer Kund:innen für sie oberste Priorität haben, wie sie ihren eigenen Stil gefunden hat und was „Zuhause“ für sie persönlich bedeutet. Außerdem gibt sie spannende Einblicke in ihr neues Herzensprojekt – ein Haus am Comer See.
Ein Gespräch, das zeigt, wie aus einer spontanen Idee ein internationales Interior-Business werden kann – und warum Zuhause am Ende immer ein Gefühl bleibt.
📌 Mehr über Angelina Dörfler:
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