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Es gibt bestimmt Leute, die sagen werden, sie habe in den prägnantesten Filmen der letzten Jahrzehnte mitgespielt. Wahrscheinlicher aber ist es, dass diese Filme so prägnant wurden und sich in unserer kollektiven Erinnerung verfingen, weil sie darin mitgespielt hat. Das Mädchen Rosemarie, Nackt, Elementarteilchen, Yella, Barbara, Tár. Nina Hoss ist als Schauspielerin stets Gütesiegel, oft Erfolgsgarant und immer, immer ist sie professionell bis ins letzte Blinzeln, Zucken oder Zögern hinein. Die gebürtige Stuttgarterin kommt 1975 zur Welt und wird groß in einem - wie sie es mal nannte - liberalen Elternhaus. Die Mutter Intendantin und Schauspielerin, der Vater Politiker bzw. Aktivist, beide starke Persönlichkeiten, die auch in der Öffentlichkeit stehen. Früh bricht sich das schauspielerische Talent ihrer Tochter Bahn, sie studiert ab 1995 Schauspiel und reüssiert schon parallel in Filmen von Joseph Vilsmaier oder Bernd Eichinger. Nina Hoss feierte und feiert zudem internationale Erfolge, die US-amerikanische Schauspielerin Cate Blanchett sagte mal, auf die erfolgreiche Zusammenarbeit angesprochen, "ich habe Nina für bestimmt zehn Jahre gestalkt". Und nein, es folgt ausdrücklich nicht auch noch eine Aufzählung ihrer Preise und Auszeichnungen, das ginge alles von unserer Zeit ab und es wäre schade, schließlich sitzt sie ja bei uns im Studio.
Playlist:
Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.
(00:00) INTRO: 25 Jahre ZDF-Fernsehgarten | (02:55) RUSSLAND: Männerjagd in Putins Namen - Roman Schell | (23:32) RBB: Linksfraktion vom Abgeordnetenhaus fordert Korrektur der rbb-Sparpläne - Anne Helm | (34:21) RBB: Reaktion - Justus Demmer | (40:19) BONUS: ZDF-Fernsehgarten, 15.06.2025, 11.58 Uhr | (43:31) BONUS: Jahreskonferenz 2025 netzwerk recherche - Deutsche Medien und Nahost: Wie gelingt vertrauenswürdiger Journalismus? - Nadia Zaboura - Armin Ghassim - Christopher Resch, Hamburg, 13.06.2025, 12.00 Uhr || Jörg Wagner
Als Kind schon wurde sie mit Armut und sozialer Ungleichheit konfrontiert. Helfen, heilen und pflegen, jenen zur Seite stehen, die es am nötigsten brauchen - das wollte Dr. Jenny De la Torre Castro, so lange sie denken kann. Das Mädchen wächst in den peruanischen Anden auf. Als sich die Familie im akuten Fall mit den Nachbarn um den einzigen Arzt weit und breit streiten muss, entschließt sich Jenny, selbst einmal Ärztin zu werden. Und wirklich: Sie studiert Medizin und jobbt fleißig, um sich die viel zu teuren Bücher leisten zu können. Die junge Peruanerin bewirbt sich erfolgreich um ein Stipendium für die DDR, läßt sich an der Charité zur Kinderchirurgin ausbilden und bekommt einen Sohn. Zurück in Peru wird ihr Abschluss nicht anerkannt - absurd. Gut, dann eben wieder nach Berlin. Die Mauer ist bereits offen, die Stadt ist voll. Und eben auch voller Menschen, die Unterstützung brauchen, gerade medizinische Hilfe. 1994 beginnt sie auf dem Berliner Ostbahnhof kostenlos obdachlose Menschen zu behandeln, mit Wärme, Würde und einem offenen Ohr.
"Haben Sie jemals mit dem Gedanken gespielt, dass Sie scheitern könnten?" - wurde unser heutiger Gast vor einiger Zeit gefragt. Und Jinok Kim-Eicken antwortete: "So lebe ich nicht. So denke ich nicht. Niemand weiß, was morgen sein wird. Was bringt es mir, irgendwelche düsteren Szenarien durchzuspielen? Das hemmt nur.“ Von außen betrachtet hat es, wie sicherlich bei jedem anderen Menschen auch, einige Situationen gegeben, in denen es wackelig aussah, in denen es eng wurde im Leben der 1952 in Südkorea geborenen Opernsängerin, Künstlerin und Gastronomin. Früh kristallisierte sich das außergewöhnliche Talent des jungen Mädchen heraus, aber bis Jinok und der Gesang eine feste Beziehung eingehen konnten, sollte noch recht viel Zeit vergehen. Und apropos vergehen: bei dieser einen Leidenschaft ist es nie geblieben, Jinok, die 1978 nach Deutschland kam und blieb, malt, ist Keramikkünstlerin, Gärtnerin und betreibt ein höchst beliebtes koreanisches Restaurant in Berlin. Mit ihrem Mann Dirk Eicken, ebenfalls Künstler, schrieb sie ein Buch über das Fermentieren und die Freiheit, über Natur und Kultur, über Philosophie, Demut und die Liebe zum Leben.
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(00:00) INTRO: Beitragsservice - Bernd Roßkopf | (02:34) Stephen Witt: “The Thinking Machine. Jensen Huang, Nvidia und der begehrteste Mikrochip der Welt” - Vera Linß | (09:50) Alex Carey: "Demokratie ohne Risiko" - Michael Meyer | (18:25) James Muldoon, Mark Graham, Callum Cant: “Feeding the Machine. Hinter den Kulissen der KI-Imperien” - Vera Linß | (25:09) Michael Andrick: "Ich bin nicht dabei - Denk-Zettel für einen freien Geist" - Michael Andrick | (1:02:27) BONUS: Pressekonferenz zum Jahresbericht 2024 vom Beitragsservice ARD, ZDF und Deutschlandradio, 05.06.2025/10:00 Uhr || Jörg Wagner
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