Hörbar Rust

Hörbar Rust

By radioeins (rbb)MusicMusic Interviews
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Hörbar Rust episodes

  • Maximilian Mundt

    Wie das wohl sein muss - Du interessierst Dich für Fotografie und Schauspielerei, hast kleine Rollen und Castings, da ist wieder so ein Vorsprechen, aber etwas läuft anders dieses Mal. Jedenfalls erreicht Dich am Ende des Tages die Bitte, nun doch auch noch mal für die Hauptrolle vorzusprechen. Was Du tust. Und von einer Minute zur nächsten bist Du ein sogenannter Main-Character. Mit Anfang 20 erlebt der Schauspieler Maximilian Mundt genau das. Er spielt die Hauptrolle im Netflix-Erfolg "How to sell drugs online (fast)" und plötzlich geht alles durch die Decke. Die Serie wird in in mehr als 190 Ländern gestreamt, bald wird die 4. Staffel veröffentlicht. Seitdem läuft es ziemlich gut für den 1996 in Hamburg geborenen Schauspieler. 2023 beispielsweise drehte er mit Orlando Bloom, für die Serie "Pumpen" führt er auch Regie.


    Mundt gehört zu den - bislang noch erstaunlich - wenigen Männern im Medien- und Filmbusiness, die sich immer wieder auch öffentlich gegen dieses plumpe, harte und oft aggressive Männerbild aussprechen, das momentan von vielen Seiten propagiert wird. Dafür verleihen wir ihm "Die Goldene Hörbar", einen Preis, der zwar genau in dieser Sekunde erst erfunden wurde, aber was sind schon Zeit und Raum, wenn es um etwas so Wichtiges geht.

    Playlist:

    Donna Summer - McArthur Park
    Mousse T. & Tom Jones - Sex Bomb
    Snap - The Power
    Gossip - Heavy Cross
    Black Eyed Peas - Boom Boom Pow
    Danny Elfman - Alice’s Theme
    Adele - Someone like you
    Bodi Bill - What
    Trøye Sivan - Talk me down

    Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.

    1 hr 24 min
  • Länderchefs tagten zum ÖRR | Medientage München | Podcast-Tipps

    Der Reformstaatsvertrag ist beschlossen mit dem geplanten Abbau linearer Programmfläche bei TV-Spartenkanälen und Hörfunk. Werden ARD/ZDF und Deutschlandradio bei Textangeboten im Netz weiter beschränkt? Wie löst die Politik die Rundfunkfinanzierung nach der KEF-Empfehlung? Darüber berieten die Ministerpräsidentinnen und -präsidenten in Leipzig. In der bayerischen Landeshauptstadt fand zeitgleich zu den Beratungen der Länderchefs in Leipzig der alljährlich Branchentreff „Medientage München“ statt. Wie wurde der Umbau des ÖRR diskutiert? | Podcast-Tipps zum Thema "Krisenjournalismus".

    49 min
  • Maura
    "Moon Is High, so am I" – mit solchen Textzeilen macht Maura nicht bloß auf sich aufmerksam, sondern bleibt direkt im Gedächtnis. Die junge Musikerin aus Hamburg wird unter anderem für ihre Bühnenpräsenz gefeiert sowie für ihren Tanz entlang der musikalischen Grenzlinie zwischen Rap, Jazz und Indie-Soul. In der Schule hat sie von ihrer Englisch-Lehrerin den Beinamen "Mother of Chaos" übergeholfen bekommen – jetzt umarmt sie ihn und benennt ihr heute (!) erscheinendes Album genau so. Statt dieses Ereignis in ihrer Heimat Hamburg zu feiern, stellt Maura uns ihre neuen Songs exklusiv auf radioeins und vor Publikum im studioeins vor. Spätestens seit der Veröffentlichung ihres Debütalbums "Grimus" hat Maura sich einen Namen in der deutschen Musikszene erarbeitet und lässt so langsam dem Titel "Underdog" hinter sich... Verträumt und kühn ist ihre Musik, in der die direkten Texte an Musikerinnen wie die Britin Arlo Parks oder Rachel Chinouriri erinnert. Durch Rap hat sie ihren Weg aus der migrantischen Arbeiterfamilie und ohne jegliche formale musikalische Ausbildung oder Gesangsunterricht, letztlich in die Musikwelt entdeckt. Der inspiriert maßgeblich auch die Lyrics ihres neuen Albums, wenn es beispielsweise im Song "Golden Yard" heißt:
    I’m tired to be polite when i rather smack -
    ok,ok supressed anger got me into rap?
    well it might and donuts got me into jazz
    I’m the mother of chaos
    ey its nice to shake your hand.
    27 min
  • Donkey Kid
    Jurek Stricker aus Lankwitz kam vor einigen Jahren als Lokalmatador zu radioeins, hat 2022 seine erste EP "Distant Shouts" veröffentlicht und war in der Zwischenzeit auf diversen Bühnen unterwegs und zum Beispiel beim Montreux Jazz Festival eingeladen. Am Freitag erscheint sein Debütalbum – und mit dem kommt er als Donkey Kid natürlich auch wieder bei radioeins vorbei! Im Interview mit Silke Super hat Donkey Kid vor einem Jahr etwa seinen unglaublichen Werdegang geschildert: Beim Konzert von International Music habe er seine selbstgebrannte Demo-CD einfach mal dem Schlagzeuger der Band in die Hand gedrückt – und so begann seine eigene Reise. Zudem hat er damals schon das Debütalbum angekündigt, für das er im vergangenen Jahr nach London aufgebrochen ist, um den Produzenten von King Krule, Dilip Harris, zu treffen. So ist innerhalb des letzten Jahres sein Album "Heavyweight Champion" (Veröffentlichung am 18.10.2024) fertig geworden. Inspiriert von eigentlich allem, was ihm unter die Nase kommt, und nicht festgelegt auf ein Genre, aber vor allem von Ikonen wie Joy Division, Talking Heads oder den Beatles beeinflusst, hat Donkey Kid insbesondere das Klavier geholfen, die Karriere als Musiker einzuschlagen. Seitdem er fünf Jahre alt ist hat er Unterricht und so stetig rausgefunden, dass Musik machen "sein Ding" sei. Während die erste EP mit Bilderbuch-Produzent Marco Kleebauer entstanden ist, hat donkey Kid das Album nach dem Kick-Off in London letztlich in Neukölln und dem Odenwald gemeinsam mit dem Produzenten Bleac fertiggestellt.
    19 min
  • LEVKA
    Ein paar Follower auf Social Media, keinen Song veröffentlicht – und trotzdem einen Plattenvertrag bekommen! Genau so ist es LEVKA ergangen, der sich schlicht ein Demotape verschickt hat – und nun zumindest schon zwei Songs rausgebracht hat. Der dritte erscheint am Freitag!
    Mit vier ist er in die Musikschule gegangen, spielt Klavier und will eigentlich studieren, oder vielleicht eine Ausbildung zum Physiotherapeuten machen. 200 Euro investiert der 19-Jährige zwischendrin aber für ein Demo-Tape, mit dem er über Freunde von Freunden auf dem Schreibtisch von Sony Music landet und letztlich sogar einen Plattenvertrag bekommt und worüber er heute scherzt: "Da waren drei Songs drauf, die alle zwar noch sehr raw klangen, aber für 200€ kann man nicht meckern." Und so ist LEVKA doch beim Klavier hängengeblieben, an welchem er nun seine Pop-Songs schreibt. "Meine Musik entsteht vom Writing, Komponieren und Einspielen ausschließlich analog," erzählt LEVKA, der eigentlich Levin heißt und nach wie vor in seiner Heimat Trier lebt, und widmet sich in ihr mit jugendlicher Dramatik, aber vor allem Leidenschaft, bisher vor allem dem Verliebtsein.
    24 min
  • Suzan Köcher’s Suprafon
    Als Suzan Köcher’s Suprafon tourt die Musikerin Suzan Köcher aus Solingen aktuell mit ihrer Band durch Deutschland. "In These Dying Times" heißt das neue Album, auf dem psychedelische Synthie-Sounds und Gitarren, Dream-Pop mit Rock und Country-Elementen verbinden. Für ihren Besuch im studioeins beschränkt sich das Aufgebot allerdings auf die Sängerin und ihren Ko-Komponisten wie Produzenten Julian Müller. Das neue Album "In These Dying Times" sei "ein bisschen mehr auf den Punkt" hat Suzan Köcher selbst in Interviews erzählt und betont damit den Unterschied insbesondere zum Vorgängeralbum, das 2019 erschienen ist. In den vergangenen Jahren habe sie viel an sich selbst gearbeitet, eine Therapie gemacht, und das spiegele sich in den Texten des neuen Albums. Köcher setzt sich mit autobiografischen Momenten auseinander wie Machtmissbrauch in einer Beziehung im Teenager-Alter ("Seventeen") oder der stetigen Frage nach der eigenen Identität ("Maybe I’m A Lemon"). Zum einen ist ihre Musik also eine Form sich selbst auszudrücken, auf der anderen Seite soll sie Identifikationspotential für andere Menschen sein. Neben eigenen Erfahrungen verarbeitet Köcher, gemeinsam mit Müller, im Songwriting des neuen Albums aber auch externe Quellen, wie zum Beispiel einen Text des irischen Lyrikers Michael Cummins ("Livin In A Bad Place"). Entstanden sind auf "In These Dying Times" letztlich neun präzise Folk-Rock-Songs, die Suzan Köcher’s Suprafon heute - zumindest in Auszügen - ins studioeins präsentiert.
    27 min
  • David Garrett

    Ein Beistelltisch reicht nicht, nicht mal mehr zwei, denn es sind wirklich zahlreiche Preise, die unser heutiger Gast schon überreicht bekam. Von Bambi über Goldene Kamera und Europäischem Kulturpreis bis hin zum Opus Klassik, dabei rechnen wir einige Echos noch gar nicht dazu, sei es drum.


    David Garrett, 1980 in Aachen zur Welt gekommen, ist ja noch mittendrin im Musikgeschäft, auch wenn sich diese Branche nicht zuletzt durch die Digitalisierung extrem veränderte, so auch im Bereich der klassischen Musik. Wie genau, kann er uns ja gleich mal aus seiner Perspektive erklären. Hier noch ein paar biografische Daten: Mit vier Jahren beginnt die bis heute andauernde Liebesbeziehung zwischen ihm und der Geige. Mit fünf Jahren gewinnt er bei "Jugend musiziert" einen Preis. Seine Karriere nimmt irre Fahrt auf. 13jährig steht David Garrett bereits exklusiv bei der Deutschen Grammophon unter Vertrag. An jedem Tag seiner Jugend übt er acht Stunden Geige, ein Wunderkind, das bald in London, dann in New York lebt. Und den das Leben natürlich auch mal aus der Bahn schleudert, niemand kann über vier Jahrzehnte nur erfolgreich sein. Was das für vier Jahrzehnte waren und welche Musik er dabei hörte, erfahren wir jetzt von ihm selbst.

    Playlist:
    Massive Attack - Safe from Harm
    Lewis Capaldi - Forget me
    Oasis - Don’t look back in anger
    White Stripes - 7 Nation Army
    Sia - Cheap Thrills
    Diana Ross - Love Hangover
    Coldplay - Paradise
    David Garrett - Shake it off
    Muse - Supermassive Black Hole

    | Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.

    1 hr 25 min
  • Reformstaatsvertrag und Presseähnlichkeit der Onlineangebote im ÖRR
    ARD-Selbstverpflichtung und verschärfter Staatsvertrag - die Folgen für die tagesschau-App und Online-Berichterstattung: Der ARD-Vorsitzende Kai Gniffke bietet eine Selbst­verpflichtung der Sender im Streit beim Thema Presseähnlichkeit an. Die Medienpolitik will den Charakter der textlichen Onlineangebote im ÖRR verschärfen. | Was wird aus dem Journalismus? Kurz vor einer medienpolitischen Entscheidung auf der Ebene der Ministerpräsidentinnen und -präsidenten luden diese Woche DGB und ver.di zu einer medienpolitischen Tagung. Aus der Beschreibung: Von der Recherche bis zum Endprodukt – generative Künstliche Intelligenz ist längst Teil des Redaktionsalltags und beeinflusst journalistische Arbeitsprozesse. Umso wichtiger werden menschliche Urheberschaft und Verantwortung, Transparenz und redaktionelle Leitlinien – auch um seriöse Information im allgemeinen Content-Rauschen hervorzuheben. | Buchtipp: Die KI im Kopf - Wie Künstliche Intelligenz lernt, Gedanken zu lesen.
    43 min
  • Missincat
    Eigentlich bedarf die in Mailand geborene Multiinstrumentalistin Missincat keiner große Einführung mehr. Seit mehr als 13 Jahren macht sie in Berlin Musik und dürfte radioeins-Hörer*innen mehr als ein Mal untergekommen sein. Sie hat unter anderem mit Amy Winehouse zusammengearbeitet, La BoumFatale oder Hundreds. Vor einem Monat ist ihr fünftes Album "Earthling" erschienen – heute präsentiert sie es uns live im studioeins. Nach dem vor fünf Jahren erschienenen italienisch-sprachigen Album "10", kehrt Missincat nun zum Englischen zurück. Auf "Earthlings" betrachtet sie Erde und Menschen aus der extraterrestrischen Perspektive – die Hoffnungen und Wünsche, die die Erdlinge alle gemeinsam haben sowie die gesellschaftlichen Schwächen und damit einhergehende Hässlichkeit des Menschseins. Den Abschluss der zehn neuen Songs bildet dabei ein wundervolles Cover Radioheads "Karma Police", der den Inhalt des Albums auf’s Beste zusammenfasst: Das Urteil, was gefällt wird, wenn jemand etwas Schlechtes tut – oder etwas, das nicht der Norm entspricht. Angesichts der aktuellen Weltsituation hätte es für ihr neues Album wohl keinen besseren Zeitpunkt geben können.
    19 min
  • Brokof
    Die bereits 2007 gegründete Band tourt mit ihrem im März erschienenen Album "Blind Spot On The Bright Side Of Life" aktuell durch’s Land stoppt natürlich auch in ihrer Heimat Berlin. Am Samstag ist die Folkrock-Band zu Gast in der taz Kantine – heute schon im studioeins! Nachdem es länger still blieb um die Berliner Formation aus Fabian Brokof, Arne Bergner, Rocco Weise und Puya Shoary, fand die Band 2022 wieder zusammen und teilte direkt die eine neue Single ("Share") im Nachwirken der vorangegangenen Pandemiemonate. Mit Album "Blind Spot On The Bright Side Of Life" ist das fünfte Album erschienen. Eine Sammlung aus zwölf Songs, die den Folk-Sound der Band besonders hervorbringen -- und eine Dynamik freisetzen, die vielleicht sogar jetzt, im Herbst, noch viel passender erscheint als im Frühjahr: Wenn sich die Bäume langsam färben, man mit Mütze und Schal die letzten Sonnenstrahlen genießt und zu Wochenendausflügen in den Wald aufbricht, um Pilze und Kastanien zu sammeln; und sich schließlich Abends mit Freunden an die Theke setzt und die neuesten Geschichten auspackt.
    24 min

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Jeden Sonntag von 14.00 bis 16.00 Uhr lädt Bettina Rust einen prominenten Gast in die Hörbar Rust ein. Dieser stellt sich in der Sendung vor und die Musik, die in seinem Leben von Bedeutung war und erzählt dazu die passenden Geschichten zum Soundtrack seines Lebens - alte Mixtapes werden rausgekramt - die erste Platte - intime Töne oder peinliche Songs mit persönlichen Erinnerungen des jeweiligen Gastes. Zwei Stunden voller Musik und toller Geschichten - Promis privat in der Hörbar Rust - immer sonntags von 14.00 - 16.00 Uhr. Die Highlights der jeweiligen Sendung können Sie hier downloaden.