Hörbar Rust

Hörbar Rust

By radioeins (rbb)MusicMusic Interviews
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Hörbar Rust episodes

  • Nao Yoshioka
    Früh hat sich Nao Yoshioka ihre Leidenschaft für Musik entdeckt und sich von Legenden wie Stevie Wonder und Aretha Franklin inspirieren lassen. Heute macht die Japanerin, die mittlerweile in New York lebt, selbst Soulmusik, und verbindet darin klassische Soulelemente mit modernem R&B. Seit ihrem Debütalbum 2013 ist Yoshioka zunächst in Japan durchgestartet und landete schnell bei den japanischen Radiosendern auf der Playlist, bevor sie dann zu Festivals in die USA eingeladen wurde und später auch dort in den Charts landete. Auf ihrem vierten Album "Undeniable" (2019) setzt sie sich vor allem mit ihrem Umzug nach New York auseinander, und damit, was es bedeutet resilient mit Lebenssituationen umzugehen und die Hoffnung zu bewahren. Im vergangenen Jahr zog es Nao Yoshioka nun auch verstärkt nach Europa. Sie spielte im Jazz Café in London, im Pariser Jazz-Club New Morning oder im Tivoli Vredenburg in Utrecht. Bevor sie am 09. August im Grechten in Berlin spielt, kommt Nao Yoshioka heute noch im studioeins vorbei und stellt ihre neue Platte "Flow" vor.
    30 min
  • Jenobi
    Vor der Pandemie hat Jenny Apelmo Mattsson als Bassistin in verschiedenen Bands Bass gespielt, Musik unterrichtet oder Texte aus dem Schwedischen ins Deutsche übersetzt. Parallel arbeitete sie unter ihrem Künstlernamen Jenobi an ihrem Album-Debüt, das 2020 erschienen ist. In diesem Jahr ist Album Nummer zwei mit dem Titel "Irregularity" rausgekommen. Seit mehr als zehn Jahren lebt Jenobi bereits in Deutschland, in Hamburg und ist da gut vernetzt, u. a. mit dem deutschen Indie-Label Grand Hotel Van Cleef, auf dem ihr erstes Album "Patterns" erschien. "Irregularity" ist im Mai bei popup-records rausgekommen und dem eher klassischeren Singer-Songwriter-Pop begleitet von ihrer Akustikgitarre, der auf "Patterns" zu hören ist, hat Jenobi nun elektronische Elemente, zum Teil psychedelischere Gitarren, oder auch ihre Muttersprache Schwedisch hinzugefügt. Vor allem aber kommt "ihr" Hauptinstrument, der Bass, darauf zu Geltung.
    21 min
  • Esfand
    Der iranische Kalender endet am 20. März und sein Name steht für Bescheidenheit: Esfand. Er endet also mit der Fühlingstagundnachtgleiche und mit dem Nouruz-Fest, was übersetzt so viel heißt wie "Neuer Tag". Inspiriert von Neuanfängen haben sich unter dem Namen Esfand auch der Neuseeländer Patrick Stewart und der iranischer Exilant Rouzbeh Esfandarmaz zusammengetan, der den Monat zudem noch im Namen trägt. Die Beschreibung eines musikalischen Clashs aus persisch-kurdischer Volksmusik und Elektro trifft es zwar, allerdings auch nur so halb. Esfand machen Tracks, die eklektisch sind; Industrial Sounds und Minimal Wave, an manchen Stellen schimmern traditionelle persische Einflüsse durch die Beats und Lyrics, wie zum Beispiel die Texte der iranischen Dichter Daqiqi und Farrukhi Sistani, die im Song "Shawl" von Mohsen Namjoo singt. Esfandarmaz und Stewart leben in Den Haag und sind beide eher klassisch ausgebildete Musiker. Stewart studierte unter anderem am Koninklijk Conservatorium in Den Haag und Esfandarmaz schloss sein Bachelor im Bereich klassische Klarinette ab. Im Juni ist ihr gemeinsames Debütalbum "Piltan" erschienen.
    30 min
  • KALKYL
    Dass Schnapsideen manchmal die besten sind, zeigt sich mal wieder am Beispiel von KALK¥L. Tom Woschitz und Phil Soddemann finden in einer Bar zusammen und probieren das gemeinsame Musikmachen einfach mal aus. Nach erfolgreicher Debüt-EP vor zwei Jahren, steht nun eine neue an – in Kollaboration mit der französischen Künstlerin Ingrid Laventure. Fuzzy – unscharf. Auf diese Art und Weise wabern die Gitarren von KALK¥L durch den Raum; und die Liebe für diese teilt die Band mit der Straßburger Musikerin Ingrid Laventure. Die drei haben sich auf einem französischen Festival getroffen und angefreundet. Seither haben sie zudem an gemeinsamer Musik gearbeitet und präsentieren nun das Produkt (zumindest einen Teil daraus) im studioeins, bevor Ende des Monats die komplette EP "Only Way to Catch Me" erscheint.
    26 min
  • Samira El Ouassil (Wdhlg. vom 12.12.24)

    Wir feiern das als Meinungsvielfalt, aber eigentlich zeigen uns die Sozialen Medien täglich: wir können uns einfach nicht mehr einig sein. Posten Sie etwas über Butter oder Fahrräder oder Nasenflöten: Es dauert keine 5 Minuten und schon gibt es Menschen, die Sie feiern, Menschen, die Sie kritisieren und Menschen, die sich mit den jeweils anderen streiten. Dabei geht’s dann auch längst schon nicht mehr um Butter. Eine komische Art, miteinander umzugehen. Umso erstaunlicher ist es, dann etwas oder jemanden zu finden, auf das oder den sich so viele Menschen nicht nur verständigen können, sondern den so viele Menschen mögen und bewundern. Unser heutiger Gast, die Autorin und Journalistin Samira el Ouassil, wird regelrecht gefeiert, von den unterschiedlichsten Leuten. Das kann an vielem liegen: an ihrem Humor, an ihrer Klugheit oder an der lässigen Art, über komplexe Dinge zu sprechen. Samira beliefert u.a. eine Kolumne für Spiegel online, eine für Übermedien, sie moderiert, ist informiert, politisch und omni-interessiert. Welche Musik sie bei alldem hört - das allerdings weiß niemand. Und nun wissen wir es gleich alle.

    Playlist:

    Lianne LaHavas – Au Cinéma
    Stevie Wonder – Master Blaster
    Vanessa Mae – Storm
    The Jacksons – Can you feel it
    Jacob Collier – In the real early morning
    Danja Atari – We are 1 Love
    Camélia Jordana – Berlin

    Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.

    1 hr 18 min
  • DEBATTE UM CORRECTIV-RECHERCHE NACH LEUCHTTURM-PREIS | PROQUOTE MEDIEN

    (00:00) INTRO: CORRECTIV-Recherche im BE, 17.01.2024 | (02:49) DEBATTE: CORRECTIV-Recherche „Geheimplan gegen Deutschland“ nicht preiswürdig? - Christoph Kucklick, Leiter der Henri-Nannen-Schule | (15:39) Christoph Kucklick (2) | (22:45) Justus von Daniels, Chefredakteur CORRECTIV (3) | (36:03) PROQUOTE MEDIEN: Frauenpower in Leitmedien rückläufig - Edith Heitkämper, Vorständin ProQuote Medien | (44:55) BONUS: nr-Leuchtturm-Preis 2024, 19.07.2024 | (1:04:00) BONUS: nr-Podiumsdiskussion: “Geheimplan gegen Deutschland – Die enge Verbindung zwischen AfD und Neonazis”, 19.07.2024 || Jörg Wagner

    1 hr 55 min
  • Komodowarane haben Eisenzähne

    Marmorstein und Eisen bricht - im Falle von Komodowaranen aber nicht! Ein Forschungsteam um Aaron LeBlanc vom King's College London hat sich die Zähne der Riesenechsen einmal genauer angeschaut und ist dabei auf ein spannendes Ergebnis gekommen: Nicht nur ein harter und calciumreicher Zahnschmelz sorgt bei Komodowaranen für einen festen Biss, sondern auch eine dünne Schicht aus Eisen. Das Eisen führt dazu, dass die Kanten der Waranzähne stabiler sind und sich nur langsam abnutzen. Ob Eisen in Zähnen auch bei anderen Tieren üblich ist und inwieweit diese Erkenntnis bei der Forschung von Dinosauriern helfen kann, erklärt Dr. Mark Benecke. | Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.

    6 min
  • Saguru
    "Das Licht, der Herbst, die Tiefe." Die eigene Beschreibung von Saguru scheint nicht gerade zum Sommer zu passen. Tatsächlich singt er auch von Schneestürmen in schwarz-weiß, aber vor allem von der Liebe, und die richtet sich nun mal nicht nach Jahreszeiten. Mit leicht melancholischem Ton sind also auch Sagurus vertonte Emotionen universell und das ganze Jahr über passend. Saguru, das ist Chris Rappel aus München, beeinflusst von Vorbildern wie Alex Turner oder Bon Iver. Seine nächsteEP steht bereits in den Startlöchern und von dieser hat er gerade den zweiten Song veröffentlicht. Untermalt von einem elektronisch-sanften Mix aus weichen, geradezu verschwindenden Gitarren und verzerrten gedämpften Synthesizern, geht es in "True Love" um das Privileg der wahren Liebe; bei der man schnell alles andere um sich vergessen kann – wie den aktuellen Monat.
    25 min
  • Milliarden
    Während der Pandemie hat sich die Band Milliarden einfach mal den kleinsten Club der Welt gebaut – in einen Bulli und ist damit durch die Welt gefahren und hat für die Leute weiterhin Musik gemacht. Jetzt steht wieder einmal eine richtige Tour an sowie ein neues Album! "LOTTO" heißt das neue Album von Milliarden und gerade ist die erste Single "Das erste Mal" daraus erschienen, in der Ben Hartmann und Johannes Aue die Idee verbreiten, Alltagssituationen so zu betrachten, als würden sie zum ersten Mal stattfinden. Das scheint zunächst keine großartige Erfindung, Milliarden zeigen aber erneut – auf kluge und durchdachte Weise – wie sehr es ihnen gelingt, kleinen Momenten die nötige Wertschätzung und Perspektive zuzuweisen. Gewissermaßen ist es eine Kampfansage an die Abgestumpftheit des Lebens, der man vor allem mit Neugier begegnen kann, und zum großen Ober-Thema des neuen Albums führt: Der Titel "LOTTO", so formuliert es die Band, beschreibe eine Sehnsucht nach dem Ungewissen. Die Analogie zum Glücksspiel verdeutlicht die Hoffnung auf etwas Großes, bei ungewissem Ausgang. Denn wie auch schon Forrest Gump wusste: im Leben weiß man nie, was man letztlich bekommen wird.
    10 min

About Hörbar Rust

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Jeden Sonntag von 14.00 bis 16.00 Uhr lädt Bettina Rust einen prominenten Gast in die Hörbar Rust ein. Dieser stellt sich in der Sendung vor und die Musik, die in seinem Leben von Bedeutung war und erzählt dazu die passenden Geschichten zum Soundtrack seines Lebens - alte Mixtapes werden rausgekramt - die erste Platte - intime Töne oder peinliche Songs mit persönlichen Erinnerungen des jeweiligen Gastes. Zwei Stunden voller Musik und toller Geschichten - Promis privat in der Hörbar Rust - immer sonntags von 14.00 - 16.00 Uhr. Die Highlights der jeweiligen Sendung können Sie hier downloaden.