Musik-Interviews

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Musik-Interviews episodes

  • Annick Adelle

    Bist du ein Mann oder eine Frau? Wo lebst Du und was machst Du beruflich? Dieses gegenseitige Abklopfen auf gewisse Kriterien hilft uns dabei, ein Gegenüber einzuschätzen, jedenfalls war das früher so, denn so langsam werden die Begrifflichkeiten um Männlichkeit und Weiblichsein neu definiert, peu à peu, neue Job-Modelle verändern die Arbeitswelt und was den geografischen Lebensmittelpunkt angeht, ist seit der Digitalisierung und Home-Office sowieso ganz viel passiert. Dafür, dass man auch ohne Eindeutigkeit ein ziemlich interessantes und erfülltes Leben führen kann, ist unser heutiger Gast ein wunderbares Beispiel. Annick Adelle studierte Jura und besitzt eine Zulassung in Deutschland und den USA. Annick ist gender-fluide oder zumindest non-binär, lebt in New York aber auch in Berlin, arbeitet überall auf der Welt, in Amsterdam oder Paris, aber eben nicht nur als Top-Jurist, sondern auch als Stand-up-Comedian. Ein Wanderer zwischen den Welten und zur Zeit in Deutschland auf Tour.

    Playlist:

    Zapp - Computer Love
    Francis Cabrel - Hors Saison
    Europe - The Final Countdown
    Sara Bareilles - Gravity
    Sebastian Lind - Another you
    Dalia Lavi - Warum soll mein letztes Lied denn traurig sein
    John Martyn - Solid Air
    Alin Coen - Entflammbar

    Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.

    1 hr 22 min
  • PRINT | PRIVATFUNK | PODCAST | ARD
    (00:00) INTRO: ARD-Reformprozess | (02:14) PRINT: “Anfang vom Ende der gedruckten Zeitung”? Verlage reduzieren ihre Druckausgaben - Michael Meyer | (09:47) PRIVATFUNK: DLM-Symposium “Vielfalt schützen, Freiheit sichern – 40 Jahre duale Medienordnung im föderalen Deutschland” (1) - Jürgen Doetz | (19:20) DLM-Symposium (2) - Dr. Eva Flecken | (21:52) DLM-Symposium (3) - Prof. Dr. Bernhard Pörksen | (32:11) DLM-Symposium (4) - Micky Beisenherz | (38:39) PODCAST: Tipps aus dem Pool der Mediengeschichtspodcasts - @Zinnoberette | (49:47) OUTRO: "Mitreden! Deutschland diskutiert" - Anke Mai | (51:19) BONUS: 40 Jahre Privatfunk - Jürgen Doetz (Fortsetzung) | (1:35:00) BONUS: DLM-Symposium - Diskussion 1: “Informationsvielfalt, die ankommt: Andere Formate, neue Reichweiten?”, 23.04.2024 | (2:31:24) BONUS: Diskussion 2: “Vielfältige Medien, vielfältige Meinungen: Grundlagen der Demokratie”, 23.04.2024 | (3:18:11) BONUS: ARD-Pressegespräch nach der ARD-Sitzung in Leipzig, 25.04.2024 || Jörg Wagner
    4 hr 17 min
  • Wer woke denkt, hat öfter Depressionen

    "Woke sein" - das heißt, wachsam sein gegenüber Vorurteilen, Diskriminierung und Rassismus sowie sich gegen sexistische und soziale Ungerechtigkeit einsetzen. Zwei finnische Studien der University of Turku, die im "Scandinavian Journal of Psychology" erschienen sind, zeigen jedoch: Wer "woke" denkt, leidet auch öfter unter Depressionen oder Angstgefühlen. Um das herauszufinden, wurden über 5.000 Probanden Statements vorgelegt, denen sie zustimmen oder widersprechen sollten und mit denen die "Wokeness" abgefragt wurde. Mehr dazu von Dr. Mark Benecke. | Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.

    8 min
  • Kino Motel
    Das Australische Duo spielt cineastischen Pop Noir und stellt heute sein Debütalbum "Visions" vor. Was machen zwei Australier:innen, die sich aus einer Brandenburger Kommune kennen, in einer Karaoke-Bar in Vietnam? Klar, sie gründen eine Band. So der Ursprungsmythos von Kino Motel, unseren heutigen musikalischen Gästen. Der besagt weiterhin, dass Ed Fraser (auch Gitarrist bei Cash Savage & The Last Drinks) und Sängerin Rosa Mercedes (Albertine Sages) besagte Bar nicht nur als Ort zur Gründung der Band, sondern auch als "Patin" zu deren Benennung nutzten.
    Dass dabei ein wenig Spielraum in Sachen "Fakt oder Fiktion" besteht, passt übrigens genauso hervorragend zum Sound der beiden wie ebenjener Name – klingt ihr Pop Noir doch wie der Soundtrack zu einem noch zu filmenden Roadmovie von, sagen wir mal: David Lynch oder Quentin Tarantino, gedreht in den Weiten Australiens. Dort, genauer gesagt in Melbourne, wie auch in ihrer zweiten Heimat Berlin, haben die beiden in den vergangenen Jahren an den zehn Songs ihres Debütalbums "Visions" gearbeitet. Nun ist es fertig, erscheint heute und wird am 12. Mai mit einem Release-Konzert in der Kantine am Berghain gefeiert. Da Vorfreude aber bekanntlich die schönste Freude ist, freuen und feiern wir heute Abend schon vorab mit einem Besuch der beiden, die uns mittels Interview auf den neuesten Stand in Sachen Kino Motel bringen und so, wie sie bereits bei ihrem letzten Besuch im studioeins übrigens "weltexklusiv" den Titel des Albums verrieten, vielleicht auch schon den ein oder anderen ganz neuen Song zuerst im studioeins vorstellen.
    33 min
  • The Bevis Frond
    Die so langlebigen wie eigenwilligen britischen Indie-Rocker mit Faible fürs Psychedelische sind vor ihrem heutigen Konzert im Quasimodo zu Gast im studioeins. Seit einem halben Jahrhundert zieht Nick Saloman unbeeindruckt von jeglichen Trends seine Runden im Zeichen der (zumeist elektrischen) Gitarre. Als britischer Bruder im Geiste nordamerikanischer Kollegen wie J Mascis (Dinosaur jr.), Greg Sage (Wipers), Fred Cole (Dead Moon) oder auch Neil Young ist er nach folkigen Anfängen mit dem Trio Oddsocks seit 1986 einziges ständiges Mitglied von The Bevis Frond. Unter diesem Namen hat er mit wechselnden Mitmusikern um die 30 Alben sowie zahlreiche Singles und EPs voll feinstem Folk-basiertem Indie-Rock mit einer wohldosierten Prise Psychedelic und so gefühl- wie geschmackvollen Gitarrensolos veröffentlicht; die neueste LP, "Focus On Nature", gerade erst Anfang März. Derzeit sind The Bevis Frond auf einer einigermaßen besorgniserregend "Farewell Tour" betitelten Konzertreise durch Europa, die sie heute Abend auch ins Quasimodo in der Charlottenburger Kantstraße führen wird. Zuvor schauen Nick Saloman und seine Live-Mitstreiter noch zur Einstimmung bei uns im studioeins vorbei.
    23 min
  • Vince Freeman
    Vor seinem Konzert im Lark am Mittwoch stellt der britische Newcomer sich und seine gefühlvollen Pop-Songs im studioeins vor. Nachdem die vier Vorabsingles "Won't Remember Heaven", "Imposter" "Blame Myself" und "Powers" in den letzten Monaten bereits auf positive Resonanz stießen, sollte pünktlich zu Vince Freemans ersten Deutschlandkonzerten eigentlich auch sein Debütalbum "Scars, Ghosts & Glory" in den Läden stehen. Dass dessen Veröffentlichung nun auf den Juni verschoben wurde, ist zwar schade – doch hat der britische Musiker zu lange auf diesen Moment hingearbeitet, um sich von solch einem verhältnismäßig kleinen Stolperstein auf den letzten Metern aus der Bahn werfen zu lassen.
    Denn der Weg zum Erstling war nicht nur von der üblichen schweißtreibenden Ochsentour mit hunderten Auftritten in kleinen Clubs oder der durch die Pandemie verursachten Zukunftsangst geprägt, die er mit vielen künstlerischen Kolleg:innen teilte; auch schwere gesundheitliche Probleme, die mehrere Operationen nötig machten, mussten und konnten überwunden werden.
    Da kommt es auf ein paar Wochen mehr oder weniger bei der Albumveröffentlichung gewiss auch nicht mehr an, was den Konzertgenuss betrifft. Zumal die Songs ja bereits fertig sind und der dreifache Vater mit ihnen auch ohne vorherige Tonträgerkenntnis seitens der Publikums eindrucksvoll eine Brücke von vorangegangenen Pop-Sängern mit Soul in der Stimme wie Joe Cocker oder Paul Young zu Gegenwartsgrößen wie Ed Sheeran (mit dem er bereits die Bühne teilte), James Bay oder Passenger schlägt. Bevor er dies am Mittwoch nun also bei seinem Konzert im Lark (ehemals Marie Antoinette, Holzmarktstr.) tut, schaut er noch auf ein Interview und natürlich eine kleine Live-Darbietung im intimen Rahmen des Bikini-Hauses vorbei.
    26 min
  • Max Strohe


    Um gut zu essen, gibt es genau zwei Möglichkeiten: selbst kochen oder kochen lassen, beispielsweise in einem Restaurant. Und dort sehen wir dann meist einen Tresen, Tische, Stühle, wir sehen das Servicepersonal. Was uns aber in der Regel verborgen bleibt, sind die Leute, die das Essen zubereiten. Manchmal allerdings stechen ein paar besondere Köchinnen oder Köche hervor, die mit ihren Teams besonders gute Arbeit machen. Oder weil man sie aus dem Fernsehen kennt oder weil sie Bücher schreiben oder weil sie durch ihre Persönlichkeiten einfach auffallen. Auf Max Strohe, unseren heutigen Gast, treffen alle soeben genannten Punkte zu.

    Gäbe es im Leben eine Checkliste besonders intensiver Erfahrungen, negativ wie positiv, dann könnte der 1982 in Bonn geborene und in Sinzig am Rhein aufgewachsene Sternekoch bei sehr vielen davon schon mal einen Haken machen. Zur Veranschaulichung folgt dieses in seinem Fall immer herangezogene Potpourri: bricht mit 15 die Schule ab, Drogen, bricht die Lehre ab, Exzesse, schließlich die Freude übers Kochen, das eigene Restaurant, der Stern. Und immer dieses Angetriebensein - oder wirkt es nur so?

    Playlist

    Dente - Puntino Sulla I
    Foreigner - I want to know what love is
    Genesis - No son of mine
    Nirvana - In Bloom
    Grönemeyer - Mensch
    Haddaway - What is love
    Ben Howard - Keep your Head up
    The National - Little Faith
    Billie Eilish - Six feet under

    Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.

    1 hr 23 min
  • MTM2024 - RUNDFUNKBEITRAG - MDR - PODCAST
    (00:00) INTRO: “Büchse der Pandora” - Martin Detzel | (02:12) MTM2024 - Ringen um Beitragsverfahren - Martin Detzel - Oliver Schenk - Julia Jäkel - Kai Gniffke - Benjamin-Immanuel Hoff - Marlehn Thieme | (12:52) MTM2024 - Oliver Schenk - Vera Linß | (23:46) MDR: Dringender Sparkurs - Thomas Bille | (32:34) STREAMING: Der Podcast All Ears Summit von Spotify - Philipp Nitzsche | (41:43) BONUS: All Ears Summit - Claudia Kamieth - Philipp Nitzsche | (42:52) BONUS: All Ears Summit - John Cook - Philipp Nitzsche | (45:29) BONUS: All Ears Summit - David Krause - Philipp Nitzsche | (42:05) BONUS: All Ears Summit - Daniel Nikolaou - Philipp Nitzsche | (1:05:32) BONUS: MTM2024 - “Return To Sender” | (2:05:17) BONUS: MTM2024 - “Rundfunkbeitrag - Belastungsprobe für Länder und Sender” | (3:03:12) BONUS: MTM2024 - “Privat GEZahlt - neue Fördertöpfe für private Medien” | (4:06:12) BONUS: MTM2024 - “Die Medienminister: Klartext 2024” | (5:11:51) BONUS: MTM2024 - “Mehr als Nische? Journalismus von außen” || Jörg Wagner
    6 hr 26 min
  • Einsame Menschen sind häufig hungriger

    Wahrgenommene soziale Isolation beeinflusst unseren Appetit. Wer einsam ist, verspürt mehr Heißhunger oder Gelüste auf kalorienreiche Nahrungsmittel. Messbar ist das unter anderem an der Hirnaktivität, wie Forschende der University of California in Los Angeles jetzt herausgefunden haben. Ihre Ergebnisse haben sie in der Fachzeitschrift "JAMA Network Open" veröffentlicht. Demnach sind bei Menschen, die sich einsam fühlen, bestimmte Areale im Gehirn, die mit Hunger und Essgelüsten in Verbindung stehen, besonders aktiv. Besonders ausgeprägt sind diese neuronalen Reaktionen bei süßen Lebensmitteln. Untersucht haben die Forschenden das, indem sie 93 Frauen Bilder mit und ohne Nahrungsmittel gezeigt und gleichzeitig mittels MRT die Gehirnaktivität der Frauen aufgezeichnet haben. Bei den Probandinnen, die sich einsam fühlten, wurden außerdem ein höherer Körperfettanteil, eine ungesündere Ernährung und ein höheres Maß an Depressionen und Angststörungen festgestellt. | Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.

    7 min

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