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Nach einer überaus erfolgreichen achtjährigen Karriere unter dem Namen Oonagh kehrte Senta-Sofia Delliponti 2022 der oberflächlichen Showbusiness-Scheinwelt den Rücken, um sich auf die Dinge zu konzentrieren, die ihr wirklich wichtig sind: Nachhaltigkeit, Selbstbestimmtheit und Spiritualität.
"Ich lüg' mich nicht mehr an", singt sie in ihrer gemeinsam mit Florian Künstler aufgenommenen aktuellen Single "Hallo Angst" – und meint es. Denn hinter all den Hitparadenplatzierungen, CD-Verkäufen und Fernsehauftritten gab es auch immer die dunkle Seite, erlebte die in Wolfsburg geborene Sängerin, Schauspielerin und Musical-Darstellerin Machtmissbrauch und Stalking, wurde ihr – noch Teenager – nahegelegt, doch "mal fünf Kilo abzunehmen, weil die letzte Single nicht so gut lief." Damit ist jetzt Schluss: Nicht nur daran, dass die heute (noch) 33-Jährige jetzt unter ihrem echten (Vor-)Namen auftritt, ist zu erkennen, dass sie das Spiel inzwischen nach eigenen Regeln spielt.
Im vergangenen Jahr erschien mit "Egal wie weit" ihr "zweites Debüt", das erste Kapitel der von nun an authentisch selbstgeschriebenen Geschichte Sentas. Und so, wie sie im Privatleben mit dem Kauf von Second-Hand-Klamotten und dem Streben nach Autarkie durch einen eigenen Garten auf Nachhaltigkeit achtet, sucht sie auch für ihre Kunst neue, selbstbestimmte Wege, veröffentlicht inzwischen ohne große Plattenfirma im Rücken. Dabei nimmt sie nicht nur in Kauf, dass mal etwas "Unperfekt" ist, sondern steht voll Stolz dazu, findet darin Schönheit – und hat deshalb einen Song auf ihrer am 10. Mai erscheinenden neuen EP "Echo" genau so betitelt.
Boris Lauterbach aka König Boris, Musiker
Als „Fettes Brot“ den Song „Bettina zieh dir bitte etwas an“ veröffentlichten, war das für die Moderatorin des nachfolgenden Gespräches aus naheliegenden Gründen keine einfache Zeit. Ähnlich werden es alle Girls und Frauen empfinden, die „Emanuela“ gerufen werden. Andererseits - wer hat denn schon ne eigene Hymne? Und dann auch noch von einer Band, die im deutschen Hiphop ein Alleinstellungsmerkmal hat. Oder „hatte“, wie man wohl sagen muss. „Fettes Brot“ sind passé, perdu, Vergangenheit, adieu, jetzt werden neue Geschichten erzählt von jemandem, der sich schon mal kurz frei machte zwischendurch, von Boris Lauterbach oder „König Boris“. Nach 30 Jahren Bandgeschichte rhymt, singt und performt sich der 1974 in Hamburg geborene Musiker nun erneut solo durchs Leben, in das wir jetzt einen kleinen Einblick bekommen - Musik inklusive.
Playlist: Young MC - Bust a move // König Boris - Zuhause angekommen // ACDC - Beating around the bush // Nena - Nur geträumt // Misfits - Where Eagles Dare // The Cure - Jumping someone Else’s Train // Mieke Miami - The Ambassador of Love // The Pharcyde - Passing me by // Beastie Boys - So what cha want // König Boris - Kiss me, kiss me
| Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.
Dreimal auf Holz geklopft und schon kann nichts mehr passieren! Aberglaube und Wahrsagerei ist weit verbreitet, allerdings geben nur wenige Menschen an, auch daran zu glauben. Wie uns Wahrsagerei - besonders wenn uns eine positive Zukunft vorausgesagt wird - doch beeinflussen kann und warum Männer eine besonders hohe finanzielle Risikobereitschaft haben, nachdem ihnen eine blühende Zukunft vorhergesagt wurde, erklärt uns Dr. Mark Benecke. | Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.
Finnischer Tango war ja vor längerer Zeit mal ein großes Ding. Daran, dass auch der finnische Blues seinen Platz auf der musikalischen Landkarte reklamieren kann, hat unser heutiger Gast Ina Forsman durchaus Anteil. Denn im Verbund mit der Suomi-Blues-Größe Helge Tallqvist und dessen Band veröffentlichte sie 2013 eine vielbeachtete gemeinsame CD und begann so ihre "richtige" Karriere. Deren neuestes Kapitel ist ihr heute erscheinendes Live-Album, das sie am Montag in Berlins Top-Adresse für "handgemachte Musik", dem renommierten Quasimodo mit einem Konzert vorstellt.
Das selbsterklärend betitelte "Ina Forsman Live" folgt auf ihr 2022 erschienenes, drittes Soloalbum "All There Is", bei dem Forsman ihr musikalisches Spektrum erfolgreich um Einflüsse aus Jazz, Soul und Pop erweiterte, was sich natürlich auch im aktuellen Konzertprogramm niederschlägt und auf dem Live-Mitschnitt zu hören ist. Damit scheint die seit 2019 in Berlin lebende Endzwanzigerin so richtig in ihrer musikalischen Komfortzone angekommen zu sein. Der vorläufige Höhepunkt einer beachtlichen Laufbahn, die sie als Teenager mit einer Teilnahme an der finnischen Ausgabe von "The Voice" begann, und die sicher noch lange nicht zu Ende ist. Zur Feier der Veröffentlichung von "Ina Forsman Live" und um auf ihr Konzert am Montag einzustimmen, besuchte uns die Sängerin im studioeins.
Auf ihren Nachtschränken, das wissen wir, liegen Werke von Hegel, Schlegel und Schopenhauer. Das Bekenntnis zu profanen Liebesromanen, Soap Operas und anderen Mainstream-Formaten fiel und fällt der Generation X und den Baby-Boomern verdammt schwer, dabei hatten täglich ausgestrahlte Serien wie "Verbotene Liebe" enorme Quoten und ihre Darstellerinnen und Darsteller gehören zum kollektiven Erinnerungskanon wie Popstars. Daher werden die meisten von Ihnen unseren heutigen Gast, Valerie Niehaus, auch bestens kennen, und wenn nicht von damals, dann aus der Jetztzeit: sie gehört zum Ensemble der großartigen "Sketch History" mit Max Giermann und zum Team der "heute show". Die 1974 in Emsdetten geborene Schauspielerin debütierte Anfang der 80er in der Serie "Rote Erde", verkörperte nach dem Abitur eine der Hauptrollen bei "Verbotene Liebe", flüchtete sich nach New York und kam nach einem gründlichen Reset wieder in Deutschland an, um - bis heute - erfolgreich als Schauspielerin zu arbeiten.
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Was riecht denn hier so nach Käse, getrockneten Pflaumen und Ziege? Wenn Sie sich das gerade fragen, stehen Sie vermutlich im Kinderzimmer Ihres Teenagers. Forschende der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg haben jetzt den typischen Teenager-Geruch untersucht. Die Studie haben sie in der Fachzeitschrift "communications chemistry" veröffentlicht. Ziel war es, den Eigengeruch von Jugendlichen, der sich vom Eigengeruch von Kindern deutlich unterscheidet, chemisch zu entschlüsseln. Dafür sammelten die Forschenden Duftproben von Kleinkindern im Alter von null bis drei Jahren und Teenagern im Alter von 14 bis 18 Jahren. Das Ergebnis: Der Körpergeruch beider Gruppen ist größtenteils aus denselben 42 Molekülen zusammengesetzt, unterscheidet sich aber in der Konzentration. | Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.
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