Seit 1994 geht die Maschinengemeinschaft Matting im Landkreis Straubing-Bogen einen gemeinsamen Weg – mit einem klaren Anspruch: Maschinenkosten senken und moderne Technik wirtschaftlich einsetzen. Was mit acht Betrieben und 500 Hektar startete, ist heute eine gewachsene Gemeinschaft mit rund 650 Hektar Fläche.
Im Gespräch berichtet Bernhard Kainz, warum die Betriebe ihre Eigenmechanisierung damals konsequent reduziert haben – und weshalb Vertrauen, Loyalität und offene Kommunikation die Grundlage dafür sind, dass dieses Modell seit über drei Jahrzehnten trägt.
Im zweiten Teil gibt Einsatzleiter Robert Englberger Einblicke in die Praxis: Warum sind feste Fahrer bei komplexer Technik entscheidend? Wie lassen sich enge Einsatzfenster, Logistik und abgestimmte Strategien koordinieren – und gleichzeitig die individuellen Anforderungen der einzelnen Betriebe berücksichtigen?
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Gast und Moderation:
Bernhard Kainz
Bernhard ist Landwirt aus dem Landkreis Straubing-Bogen und Mitbegründer der Maschinengemeinschaft Matting. Seit der Gründung im Jahr 1994 engagiert er sich für die gemeinsame Nutzung moderner Landtechnik zur Senkung von Maschinenkosten und zur effizienteren Organisation landwirtschaftlicher Arbeiten. Als Vorstand setzt er auf offene Kommunikation, gemeinschaftliche Entscheidungen und langfristige Zusammenarbeit der Mitgliedsbetriebe.
Robert Englberger
Robert ist Agrarbetriebswirt und bewirtschaftet einen 250-ha-Ackerbaubetrieb am Rande des Gäubodens. Neben dem eigenen Betrieb führt er ein Lohnunternehmen und ist zudem Ausbildungsbetrieb. Bereits seit 1989 wird pfluglos bewirtschaftet; außerdem setzt Robert auf Flüssigdüngung. Zusätzlich ist er als Vorstand und Einsatzleiter der Maschinengemeinschaft Matting tätig. Dort verantwortet er unter anderem den überbetrieblichen Einkauf von Pflanzenschutz und Saatgut sowie die Maschinenwartung.
Moderation: Michael Braun
Michael leitet seit 2020 den Bereich Marketing bei HORSCH. Nach seinem Studium der Agrarwissenschaften an der FH Freising-Weihenstephan mit Abschluss als Diplom-Agraringenieur startete er bei HORSCH im ackerbaulichen Versuchswesen. Er wechselte ins Marketing, wo er unter anderem das Produktmarketing für Bodenbearbeitung und Sätechnikübernahm. Neben seiner Tätigkeit bei HORSCH leitet er den elterlichen landwirtschaftlichen Betrieb mit Fokus auf Ackerbau und Rinderhaltung.