Hottes Kummerkasten

Hottes Kummerkasten

By Webradio aus Hannover Radio-FloraSociety & Culture
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Hottes Kummerkasten episodes

  • Bodensterben
    durch Flächenfraß: Pressekonferenz zur Novelle zum oberösterreichischen Raumordnungsgesetz.
    OpenUp Redaktion
    CC-BY-NC 4.0
    Namensnennung-Nicht kommerziell
    57 min
  • Exit Mali
    Putsch in Mali: Innerhalb eines Tages wird der bisherige Präsident weggefegt. Für die Bundesregierung jedoch kein Anlass, das Scheitern ihrer Militärintervention einzugestehen, der es offiziell um die Stabilisierung des malischen Staates gegangen sei.
    Oder geht es der EU, geht es der BRD und Frankreich um andere geostrategische Interessen, jenseits der humanitären Propaganda?
    Dieser Frage soll auf einer Informationsveranstaltung nachgegangen werden. Dazu werden die Referenten von der Informationsstelle Militarisierung (IMI) und von der Forschungsgesellschaft Flucht und Migration (FFM) versuchen, die Zusammenhänge hinter der Bundeswehrpropaganda zu beleuchten:
    - Was für ein Staat ist das postkoloniale Gebilde, welche Interessen verfolgen die staatstragenden Klassen in Mali?
    - Was sind im Gegensatz dazu die Interessen und Ökonomien der malischen Bevölkerungen?
    - Welche Interessen verfolgen die Militärinterventionen Barkhane, MINUSMA, EUTM etc.?
    - Welchen Stellenwert hat die Verhinderung von Migrationen?
    mehr Infos unter https://grenzfall.blackblogs.org
    AutorInnen: antimilitaristischer podcast
    Radio: corax, Halle im www
    Produktionsdatum: 19.11.2020
    Creative-Commons
    Nichtkommerziell, Bearbeitung erlaubt, Weitergabe unter gleicher Lizenz erwünscht.
    44 min
  • Uruguays Weg
    Zwischen Darwinismus und Käfighaltung. Eine Erfolgsmeldung geistert durch die Medien. Uruguay soll die Corona-Krise mit Verstand und ohne Gängelung seiner Bürger gemeistert haben. Das kleine Land liegt zwischen Brasilien und Argentinien, die in der Pandemie extreme Wege beschritten haben. Der brasilianische Präsident hält Covid nur für eine "kleine Grippe" und ergreift praktisch keine Maßnahmen - unter dem Motto: nur die Schwachen sterben. Darwinismus pur. Der argentinische Präsident verordnete eine lange und harte Quarantäne - eine Art Käfighaltung. Beide Wege hatten ein fatales Ergebnis, belegen die Statistiken der Corona-Todesfälle. Dort liegen Brasilien und Argentinien fast gleichauf auf Platz Vier.
    Doch in Uruguay soll der neue Präsident Luis Alberto Lacalle Pou alles richtig gemacht haben. Er vermied einen Lockdown und erteilte Empfehlungen aber keine Befehle oder Verbote. Und welch Wunder: In über acht Monaten sind insgesamt nur 65 Todesfälle mit dem Corona-Virus zu beklagen. Was ist an diesen Meldungen dran? Heiße Luft oder ein Erfolgsrezept?
    Um diese Frage zu beantworten, gibt es für eine Journalistin nur eins: hinfahren, gucken und Fragen stellen.
    (Spendenmöglichkeit: Paypal: [email protected])
    Gaby Weber
    CC-BY-NC-ND 4.0
    Namensnennung-Nicht kommerziell-Keine Bearbeitungen
    52 min
  • Neue Klöster
    Eher weniger geht es dabei um religiöse Klöster, sondern um die Weiterentwicklung gemeinschaftlicher kulturkreativer Lebensformen wie Ökodörfer, Cohousing, Coworking zu "hochintentionalen" Gemeinschaften, die sich einen Sinn und eine Aufgabe geben wollen und in dieser hundertprozentig und scheinbar hoffnungslos verwirtschafteten Welt wieder Keimzellen einer kulturell geprägten Lebensweise schaffen wollen. Dabei, so die Argumentation, lässt sich durchaus einiges von alten Klöstern, ihrem Geist und ihrer Gestalt lernen. Gäste in der Sendung sind die Sozialforscherin Iris Kunze, der ehemalige Mediensprecher der Ordensgemeinschaften Österreichs und engagierte Buchautor Ferdinand Kaineder sowie das "Gründerpaar" des "Klosters NaturSinne" in der Buckligen Welt, der Artzt und Psychotherapeut. Udo Boessmann und seine Partnerin Claudia Fabrizy. Die Sendung lädt in diesem Zusammenhang auch ein zu einem virtuellen Symposium vom 11.-13.12. "Klöster der Zukunft".
    Nahrada Franz
    CC-BY-NC-ND 4.0
    Namensnennung-Nicht kommerziell-Keine Bearbeitungen
    1 hr 1 min
  • Investitionsschutzabkommen
    Während der Corona-Krise haben Staaten viele Maßnahmen ergriffen, um die Pandemie einzudämmen und damit Menschen zu schützen. Aber es kann gut sein, dass vieles, was die Staaten an Pandemie-Bekämpfung leisten, ihnen teuer zu stehen kommt.
    Es geht um die so genannten Investitionsschutzabkommen.
    Inmitten der Coronakrise bereiten jetzt global agierende Anwaltskanzleien den Boden für Investor-Staat-Klagen gegen Maßnahmen, die Regierungen ergriffen haben, um Leben zu retten, die Pandemie einzudämmen und ihre wirtschaftlichen Folgen abzumildern. Sie weisen ihre Klienten darauf hin, dass sie ihre im Rahmen der Pandemie eingebüßten Gewinne auf Basis von Investitionsabkommen wieder einklagen können.
    Weltweit ermöglichen mehr als 2600 Handels- und Investitionsabkommen ausländischen Investoren, Staaten vor privaten Schiedsgerichten zu verklagen, wenn sie ihre weitreichenden Rechte in den Verträgen als verletzt ansehen.
    Über die möglichen Auswirkungen haben wir mit der Politologin Pia Eberhard gesprochen.
    AutorInnen: Walter Heindl
    Radio: LoraMuc, München im www
    Produktionsdatum: 23.11.2020
    Creative-Commons
    Nichtkommerziell, Bearbeitung erlaubt, Weitergabe unter gleicher Lizenz erwünscht.
    13 min
  • Willkommen im Globalen Dorf
    Sollen - wie in dieser Sendereihe visioniert und von Zukunftsforschern neuerdings wieder vehement unterstützt - ländliche Räume wieder und vielleicht wie noch nie aufleben: brauchen wir ganz sicher eines: ein neues Bildungssystem, das gezielt Motivation und Qualifikation schafft, um der Entleerung ländlicher Räume entgegenzuwirken. Ein solches Bildungssystem gibt es bis dato nur in Ansätzen.
    Dieses Bildungssystem - wollen wir es denn schaffen - muss (unter anderem) hybrid sein, sowohl unmittelbaren Präsenz vor Ort aufweisen als auch mit virtueller Vernetzung durch die digitalen Medien arbeiten - mit Wissensquellen die zum Teil weit entfernt sind.
    Es kommt darauf an, diese Wissensquellen an lebendigen Zugangs- und Lernorten neuen Typs sinnvoll zusammenzusetzen, für die lokalen Kontexte optimal zu mixen, und daraus eine beständige Inspirations- und Kraftquelle für die lokale Zusammenarbeit zu machen . Dieses System haben wir - ein Freundeskreis hauptsächlich aus der österreichischen Transition - Bewegung - seit März dieses Jahres, anknüpfend an über 15 Jahre Vorarbeiten, modellhaft realisiert und nennen es: DorfUni.
    Wir haben für das nähere Umfeld der DorfUni im September eine Konferenz organisiert, die der Selbstverständigung diente und der Kartierung des Feldes der Bildung im ländlichen Raum im allgemeinen. Die Sendung dokumentiert Ausschnitte aus dieser Konferenz.
    Nahrada Franz
    CC-BY-NC-ND 4.0
    Namensnennung-Nicht kommerziell-Keine Bearbeitungen
    57 min
  • Fitness
    Fitsein als Mantra der Postmoderne und neoliberaler Selbstoptimierung? In seinem Buch "Das Zeitalter der Fitness - Wie der Körper zum Zeichen für Erfolg und Leistung wurde" erläutert Jürgen Martschukat die historische Entwicklung zum heutigen regulierenden Fitnessideal und beschreibt seine Auswirkungen in unser Alltagsleben. Wir haben mit dem Historiker und Autor des Buches Jürgen Martschukat über die historischen Zusammenhänge und Einwirkungen der Optiminierungslogik auf den Körper gesprochen.
    AutorInnen: TA
    Radio: corax, Halle im www
    Produktionsdatum: 23.11.2020
    Creative-Commons
    Nichtkommerziell, Bearbeitung erlaubt, Weitergabe unter gleicher Lizenz erwünscht.
    21 min
  • Rina
    Ein Interview mit der Anwältin der politischen Gefangenen Rina May Nazino. Cathy Panguban ist von der National Vereinigung progressiver Anwältinnen und Anwälte auf den Philippien. Sie berichtet über den Kampf von Rina May Nazino für Gerechtigkeit für sich und ihre verstorbene Tochter.
    Zum 25. November, internationaler Tag gegen alle Formen von Gewalt an Frauen.
    AutorInnen: Bianca und Pawikan, Radio LoRa Zürich
    Radio: LoRaZH, Zürich im www
    Produktionsdatum: 23.11.2020
    Creative-Commons
    Nichtkommerziell, Bearbeitung erlaubt, Weitergabe unter gleicher Lizenz erwünscht.
    14 min
  • Landwirtschaft
    im Kapitalismus ist den meisten Menschen mehr oder weniger vertraut als eine Reihe von Skandalen, die durch die Presse geistern. Vor 20 Jahren war es der Rinderwahnsinn (BSE-Skandal), in letzter Zeit waren es Skandale bei der Eierverarbeitung, bei Tierhaltung und Tierzucht, das Glyphosat und das Nitrat im Wasser, das die Landwirtschaft ins Gerede brachte. Nicht zu vergessen die in Zeiten von Corona aufgedeckten skandalösen Arbeitsverhältnisse von Erntearbeitern, die davon zeugen, dass zu einer kapitalistisch betriebenen Landwirtschaft offensichtlich nicht nur Tierleid, sondern auch eine gehörige Portion Menschenschinderei dazugehören. Argument der Bauern für all diese Praktiken ist regelmäßig, dass sich nur so wirtschaftlich arbeiten lässt.
    AutorInnen: Gegenargumente - www.gegenargumente.at
    Radio: , Wien im www
    Produktionsdatum: 14.10.2020
    Creative-Commons
    Nichtkommerziell, Bearbeitung erlaubt, Weitergabe unter gleicher Lizenz erwünscht.
    53 min