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Ein Jahr „Huach zua“ und bereits Folge 17. Gregor und Tom nehmen dieses kleine Jubiläum zum Anlass, Danke zu sagen. An die Hörerinnen und Hörer, an die bisherigen Gesprächspartner und an alle, die den Podcast weiterempfehlen, Rückmeldungen geben und Themen einbringen. Gleichzeitig geht der Blick nach vorne. Denn auch zum Start ins zweite Jahr stehen wieder Menschen, Erfahrungen und Fragen im Mittelpunkt, die das Feuerwehrwesen beschäftigen.
Im ersten Gespräch führt uns der Weg zu unseren Kameradinnen und Kameraden nah Kroatien. Petar Prpic von der Feuerwehr Petrinja spricht mit Gregor in Leutschach über die Unterschiede zwischen dem österreichischen und kroatischen Feuerwehrsystem, über Berufs- und Freiwillige Feuerwehren und über die Erfahrungen aus dem verheerenden Erdbeben von Petrinja im Dezember 2020. Sehr persönlich schildert er, was es bedeutet, wenn plötzlich Kommunikation und Stromversorgung zusammenbrechen und selbst unklar ist, wie es der eigenen Familie geht. Gleichzeitig erzählt er, welche Lehren die Feuerwehren daraus gezogen haben. Auch Waldbrände sind in diesem Gespräch ein Thema. Petar erklärt die unterschiedlichen Bedingungen im kontinentalen und mediterranen Raum und warum Erfahrungsaustausch, spezielle Ausrüstung und internationale Zusammenarbeit immer wichtiger werden. Seine Botschaft bringt das Gespräch auf den Punkt: Kameradschaft kennt keine Grenzen.
Danach geht es um eine vermeintlich einfache Frage. Ist mein Haus oder meine Wohnung im Notfall wirklich gut zu finden? Andreas Rieger erzählt im Gespräch mit Tom über die österreichweite Initiative #DieRichtigeAdresse. Zugewachsene oder schlecht sichtbare Hausnummern, unübersichtliche Wohnanlagen, fehlende Namen an Klingelschildern oder geänderte Zufahrten können Einsatzkräfte wertvolle Zeit kosten. Die Initiative von Feuerwehr, Rotem Kreuz, Österreichischer Post, Gemeinde- und Städtebund will dafür Bewusstsein schaffen.
Zum Abschluss richtet sich der Blick auf die Zukunft des österreichischen Feuerwehrwesens. Bei der 367. Präsidialsitzung des Österreichischen Bundesfeuerwehrverbandes in Kufstein spricht Tom mit Feuerwehrpräsident Robert Mayer über komplexere Einsätze, steigende Kosten, Finanzierung, Ehrenamt und gesellschaftliche Veränderungen. Es geht um die Frage, wie lange das bestehende System unter diesen Rahmenbedingungen funktionieren kann und was getan werden muss, damit Menschen auch künftig bereit sind, einen erheblichen Teil ihrer Freizeit für die Feuerwehr zur Verfügung zu stellen.
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In Folge 16 von „Huach zua – Die steirischen Feuerwehr-Nachrichten" erwarten euch gleich zwei außergewöhnliche Geschichten.
Zu Beginn erzählen wir die bewegende Geschichte von HLM d.F. Anton Harzl sen., der beim 142. Landesfeuerwehrtag in St. Margarethen an der Raab für die Rettung eines Menschenlebens mit dem Steirischen Feuerwehr-Leistungsabzeichen in Gold ausgezeichnet wurde. Gemeinsam mit ihm, Landesfeuerwehrarzt Dr. Johannes Heidinger, Landes-Sonderbeauftragtem für den Feuerwehr-Sanitätsdienst ABI d.S. Peter Friedmann sowie zahlreichen Feuerwehrfunktionären aus Nah und Fern sprechen wir darüber, warum Ausbildung, richtiges Handeln und Menschlichkeit im entscheidenden Moment Leben retten können.
Im zweiten Schwerpunkt werfen wir einen Blick hinter die Kulissen des größten Waldbrandeinsatzes in der jüngeren Geschichte der Steiermark. Mit Einsatzleiter ABI Hannes Koch, Bereichsfeuerwehrkommandant LFR Gernot Rieger, Stiftsförster Ing. Florian Soritz und HBI René Rieger sprechen wir nicht über die Chronologie des Einsatzes, sondern über jene Entscheidungen, Erfahrungen und Erkenntnisse, die während der 17 Einsatztage entstanden sind.
Warum musste die Einsatzleitung völlig neu denken? Welche Rolle spielten Forstwirtschaft, Spezialkräfte und moderne Waldbrandtaktik? Und welche Lehren ziehen die Feuerwehren daraus? Abgerundet wird die Folge durch ein ausführliches Gespräch mit Mag.a Marlies Kriegler, Leiterin der Regionalstelle Steiermark von der GeoSphere Austria, die erklärt, weshalb Hitze und Trockenheit längst kein Ausnahmephänomen mehr sind und welche Wetterinformationen heute bereits die Einsatzplanung der Feuerwehren unterstützen.
Außerdem gedenken wir zu Beginn der Folge des verstorbenen ehemaligen Landesfeuerwehrkommandanten ELBD LTAbg. a.D. Georg Ferstl, der das steirische Feuerwehrwesen über Jahrzehnte geprägt hat.
Gregor F. waltl und Thomas „Tom“ Meier
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„Huach zua.“ – Die steirischen Feuerwehrnachrichten.
Cornelia Forstner, MA MSc, DSA
„Wir haben keine Delete-Taste.“
„Das heißt, wir können nix vergessen.“
„Es gibt Einsätze, die enden eben nicht mit dem Abrücken der Einsatzkräfte.“
„Man kann und darf auch den Menschen das Leid nicht weg nehmen.“
„Unser Gehirn braucht Erklärungen.“
„Psychosoziale Akutversorgung ist Basisversorgung.“
„Es ist nicht meine Lebensgeschichte.“
„Meine Aufgabe ist für die da zu sein, die weiterleben.“
„Bitte einmal zu viel anfordern als zu wenig.“
„Hilfe anzunehmen ist kein Zeichen von Schwäche.“
„Wir Menschen, wir sind ganz schlechte Hilfe Holende.“
„Es ist jemand für mich da, es kommt Hilfe, es kommt Unterstützung, ich bin nicht alleine.“
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In dieser Folge hört ihr Eindrücke und Gespräche vom ÖBFV-Führungsseminar in Klagenfurt zum Thema „Führen über Generationen hinweg“. Mit dabei sind unter anderem Bundesfeuerwehrrat Klaus Tschabuschnig, Bezirksfeuerwehrinspektor Martin Kisser, Mag.a Christiane Zenkl von Infineon Technologies Austria, Zukunftsforscher Klaus Kofler, ÖBFV-Präsident Robert Mayer und BAss. Thomas Brugger von der BF Innsbruck. Themen sind Generationenvielfalt, Führungsausbildung, Selbstführung, Digitalisierung, künstliche Intelligenz, Erfahrungswissen, Fehlerkultur, Wissensweitergabe und die Frage, wie Feuerwehren auch in Zukunft attraktiv und handlungsfähig bleiben. Und am ende dann die Teilnehmer-Stimmen.
00:00 Intro
Führung über Generationen hinweg beginnt mit Bewusstsein und Verständnis. Unterschiedliche Generationen haben unterschiedliche Erwartungen an Kommunikation, Motivation und Mitbestimmung.
Junge Mitglieder wollen Sinn, Wertstiftung und Einbindung. Wer sie langfristig halten will, muss Feuerwehr attraktiv, lebendig und kontinuierlich erlebbar machen.
Selbstführung ist eine Grundvoraussetzung für gute Menschenführung. Wer andere führen will, muss zuerst sich selbst reflektieren können.
Zukunftsfähige Feuerwehren brauchen Offenheit, kritisches Denken, Zuhören und die Fähigkeit, mit Unsicherheit und Komplexität umzugehen.
Erfahrungswissen darf nicht verloren gehen. Es muss aktiv weitergegeben werden, durch Fachsimpeln, Übungen, gemeinsames Arbeiten und eine offene Fehlerkultur.
Gregor F. Waltl und Tom Meier
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„Huach zua.“ – Die steirischen Feuerwehrnachrichten.
Naturschutzhotline Steiermark: 0664 / 224 222 0 (Montag bis Freitag ab 09:00 bis 15:00 Uhr zu erreichen)
„Ostern ist ein Fest des Lebens – ein Leben, das stärker ist als jeder Tod.“
„Viele Tiere verstecken sich im Reisighaufen – und haben ohne Umschichten keine Chance zu entkommen.“
„Kühlen, kühlen, kühlen – das ist die wichtigste Sofortmaßnahme bei Verbrennungen.“
„Ein Osterfeuer ist kein Selbstläufer – es ist immer auch Verantwortung.“
00:13 Intro
Gregor F. Waltl und Tom Meier
Im Kurzformat
Tunnel-Einsätze in der Steiermark
Öffentlichkeitsarbeit in der Feuerwehr
Kostenexplosion bei Feuerwehrfahrzeugen
Blaulicht: Ein Blick in die aktuelle Ausgabe
Im Langformat
Themen
Ein praxisnaher Einblick in einen der anspruchsvollsten Einsatzbereiche der Feuerwehr.
Beitrag 2: Öffentlichkeitsarbeit – Verantwortung statt Nebenjob
Im Gespräch mit BR Andreas Rieger, MA wird klar: Öffentlichkeitsarbeit ist längst ein zentraler Bestandteil der Feuerwehrarbeit.
Themen
Ein Gespräch über Vertrauen, Haltung und die Wirkung von Kommunikation.
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**„Huach zua.“ – Die steirischen Feuerwehrnachrichten. **
00:04 Intro-Jingle
Gregor F. Waltl und Tom Meier
„Großer Dank an alle Disponenten draußen in den Florian-Stationen und auch an die Kolleginnen und Kollegen in der Landesleitzentrale für die hervorragende Zusammenarbeit.“
„Eine große Hilfe im Starklastbetrieb ist vor allem die Einhaltung der Funkdisziplin unserer Feuerwehren.“
„Bei elektrischen Gefährdungen ist unbedingt die GAMS-Regel anzuwenden.“
„Wenn ich mir nicht sicher bin, halte ich Abstand und fordere das EVU an.“
„Jeder einzelne Baum ist eine eigene Geschichte.“
„Es ist keine Schande, jemanden zu fragen, der mehr Erfahrung hat.“
„Ausbildung ist keine Einbahnstraße.“
„Alles, was wir Menschen tun, passiert aus Motivation.“
„Sehr viele Ausbilder vergessen das Commitment der Teilnehmer.“
„Ein Knoten muss ich üben und üben – weil er im Ernstfall halten muss.“
„Die Typisierungsaktion hat Wellen geschlagen – weit über unsere Gemeinde hinaus.“
„Uns sind beide die Tränen runtergekommen.“
„Wir hoffen, dass er bald wieder bei uns ist.“
Thema 1: Rekord-Schneetag – wenn das System an seine Grenzen kommt
Wichtigste Kernaussagen
Inhaltsbeschreibung
Thema 2: Stromgefahr im Einsatz – Sicherheit durch klare Regeln
Wichtigste Kernaussagen
Inhaltsbeschreibung
Thema 3: Schneebruch im Wald – unterschätzte Gefahr nach dem Einsatz
Wichtigste Kernaussagen
Inhaltsbeschreibung
Thema 4: Hoffnung für Matteo – wenn die Feuerwehrfamilie zusammenhält
Wichtigste Kernaussagen
Inhaltsbeschreibung
Thema 5: Ausbildung im Wandel – Lernen für die Zukunft
Wichtigste Kernaussagen
Inhaltsbeschreibung
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**„Huach zua.“ – Die steirischen Feuerwehrnachrichten. **
00:00 Begrüßung und Einstieg zu Folge 10
Gregor F. Waltl und Tom Meier
Reinhard Leichtfried: „Sicherheit braucht Nähe.“
Die Kurzmeldungen
Folge 10 startet mit einem Blick auf aktuelle Entwicklungen im steirischen Feuerwehrwesen. Der Landesfeuerwehrverband zieht Bilanz über das Einsatzjahr 2025 mit rund 44.300 Alarmierungen und mehr als sechs Millionen ehrenamtlich geleisteten Stunden – ein starkes Zeichen für Einsatzbereitschaft und Zusammenhalt.
Gleichzeitig wird über mögliche strukturelle Veränderungen berichtet: In der Gemeinde Unzmarkt-Frauenburg steht eine Fusion zweier Feuerwehren zur Diskussion, um langfristig Sicherheit, Personal und Infrastruktur zu sichern.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Sanitäts-Ausbildung. Das Programm der aktuellen Winterschulung soll die Erste-Hilfe-Kompetenz aller Mitglieder stärken und die wichtige Rolle der Feuerwehr oft noch vor dem Eintreffen des Rettungsdienstes unterstreichen.
Auch die fachliche Aufarbeitung großer Ereignisse rückt in den Fokus – etwa durch das Magazin Blaulicht, das in der Februar-Ausgabe die Tragödie von Crans-Montana analysiert, um daraus Lehren für Prävention und Einsatzpraxis zu ziehen. Ergänzend wird auf den Safer Internet Day hingewiesen, der die Verantwortung von Feuerwehrmitgliedern im digitalen Raum betont.
Unsere Langformate
Thema 1: Im Gespräch mit Landesfeuerwehrkommandant LBD Reinhard Leichtfried
Was bedeuten 44.300 Alarmierungen wirklich? Landesfeuerwehrkommandant Reinhard Leichtfried nimmt diese Zahl aus der reinen Statistik heraus und setzt sie in Beziehung zum Alltag der Feuerwehren. Er erklärt, warum ein ruhigeres Einsatz- bzw. Berichtsjahr nicht weniger Arbeit bedeutet, sondern oft Raum schafft, um in Qualität zu investieren. Besonders stark ist der Moment, in dem aus der Summe von Tätigkeiten ein Bild wird, das jeder versteht. Hinter 6,1 Millionen Stunden steht nicht Organisation, sondern Bereitschaft. Und genau daraus leitet er den Satz ab, der hängen bleibt. Sicherheit braucht Nähe. Weil Hilfe dort entsteht, wo Menschen vor Ort sind, wo Ortskenntnis da ist und wo Verantwortung nicht delegiert wird, sondern übernommen.
Thema 2: Im Gespräch mit Landesfeuerwehrarzt MR Dr. Josef Rampler, MSc. und LSOB ABI d.S. Peter Friedmann
Dieses Gespräch holt die „Erste Hilfe“ aus der Theorie in die Realität. Es geht um Situationen, in denen Sekunden zählen und in denen nicht immer sofort SanitäterInnen oder der Rettungsdienst zur Stelle sind. LFA Dr. Josef Rampler bringt es auf den Punkt: Erste Hilfe betrifft alle. ABI d.S. Peter Friedmann ergänzt, warum Standards im Sanitätsrucksack nicht Bürokratie sind, sondern Alltagssicherheit, besonders bei überregionalen Einsätzen. Spürbar wird auch, dass es hier nicht um Material um des Materials willen geht. Es geht darum, dass Menschen im Stress wissen, was sie in der Hand haben, und es sicher anwenden können. Die Winterschulung wird damit zu etwas, das schützt, im Einsatz und außerhalb.
Thema 3: Im Gespräch mit Blaulicht-Geschäftsführer ABI d.V. Ing. Ewald Hofer
Hier geht es um die zweite Ebene nach der Brandkatastrophe in Crans Montana. Um die Frage, wie man aus Tragödien etwas gewinnt, das künftig schützt. Ewald Hofer beschreibt, wie Blaulicht mit fachlichen Analysen, unterschiedlichen Blickwinkeln und klarer Sprache versucht, Erfahrungen so aufzubereiten, dass sie nicht verpuffen. Das ist ein Gespräch über Verantwortung im Umgang mit Ereignissen, über die Bedeutung von geprüften, zitierfähigen Inhalten und über einen Zugang, der nicht sensationshungrig ist, sondern lernorientiert. Am Ende bleibt ein Bild. Wenn Wissen sauber gesammelt wird, wird aus einem Magazin ein gutes Werkzeug.
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**„Huach zua.“ – Die steirischen Feuerwehrnachrichten. **
00:00 Begrüßung
Gregor F. Waltl und Tom Meier
**Gregor F. Waltl: **„Konkret starten wir ab sofort mit kurzen aktuellen Meldungen aus dem Feuerwehrwesen zu Beginn. Damit wollen wir vor allem jenen gerecht werden die sich das Wichtigste kompakt und kurz wünschen“.
**Tom Meier: **„Feedback ist wichtig, ist für uns extrem wichtig“.
Herbert Hasenbichler: „Die größte Gefahr bei Bränden geht nicht vom Feuer, sondern vom Rauch aus“.
**Hannes Koch: **„So ein Gerät an der Decke um 25, 30, 40 Euro hat dem jetzt eigentlich das Leben gerettet“.
Daniel Petrovic: „Grundsätzlich kann man nichts falsch machen, solange man etwas macht. Das Einzige, was wirklich falsch wäre, ist nichts zu tun“.
Gilbert Sandner: „Keine Einsatzorganisation und keine Behörde kann sich um jeden Einzelnen kümmern. Wenn ich daheim eine entsprechende Eigenvorsorge getroffen habe, dann braucht es gar keine anderen Mechanismen“.
Stefan Prinz: „Damit haben wir da eine echt eine tolle Möglichkeit geschaffen, dass wir im Blackout-Fall jederzeit auch ohne Funk direkt miteinander kommunizieren können“.
Wolfgang Findl: „Gemeinsam können wir Hoffnung schenken, gemeinsam können wir Leben retten“.
Erwin Grangl: „Helfen ist die Stärke aller Feuerwehrmänner und Feuerwehrfrauen. Stehen wir zusammen und helfen wir ganz unkompliziert“.
Marc Pacher: „Wenn man eine Endlosschlinge nimmt, dann bitte nur sehr breite Schlingen, niemals irgendwelche dünnen. Was man bitte niemals beim Tier anwendet, das sind irgendwelche Ketten“.
Kapitelbeschreibungen
00:00 Willkommen zurück und neues Konzept
01:47 | Prävention die Leben rettet: Rauchwarnmelder und erste Löschhilfe
04:44 | Blackout Berlin – und was Graz daraus lernen kann
07:26 | Blackout-Kommunikation aus der Oststeiermark
09:11 | Aufruf für Matteo zur Typisierung und Stammzellspende
11:38 | T 08 – Großtierrettung mit Marc Pacher, FF Gössendorf
23:27 | Warum Prävention immer wichtig ist
46:30 | Ausklang und gute Wünsche für 2026
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00:13: Start in Folge 8 mit Gregor F. Waltl
Die Gastgeber
Gregor F. Waltl
„Heute wirds nicht nur festlich, sondern auch so richtig spannend.“
Gregor F. Waltl
„Ihr seid nicht nur unser Publikum – ihr seid ein Teil von Huach zua.“
Daniel Petrowitsch
„Im Wesentlichen gehts einmal darum dass man überhaupt einen Feuerlöscher zu Hause hat.“
Daniel Petrowitsch
„Der Abstand stimmt, wenn ich in der Badehose den Brand mit dem Feuerlöscher bekämpfen kann.“
Markus Lamb
„Entgegen der sehr oft herrschenden Annahme sind Raketen der Kategorie F2 im Ortsgebiet auch zu Silvester verboten.“
Markus Lamb
„Pyrotechnik sollte ausschließlich bei autorisierten österreichischen Fachhändlern gekauft werden.“
Ewald Hauptmann
„Den Respekt der Kameradinnen und Kameraden muss man sich einfach erarbeiten.“
Ewald Hauptmann
„Ohne Familie geht's im Ehrenamt so und so nicht.“
Tom Meier
„Pyrotechnik ist ein Bereich in dem Wissen, Vorsicht und Hausverstand entscheidend sind.“
Tom Meier
„Es ist extrem schön zu erleben, dass unsere Gespräche ihren Platz bei euch gefunden haben“
Offenes Licht, Kerzen, Christbaum, Akkus am Ladegerät – gerade in der Weihnachtszeit entstehen viele Brände dort, wo wir uns eigentlich am sichersten fühlen: zu Hause.
Aus seiner Erfahrung als Ausbilder und Feuerwehrkommandant zeigt er, wie wenig selbstverständlich der Umgang mit Feuerlöschern für viele Menschen ist – und warum das kein Vorwurf, sondern ein Auftrag zur Aufklärung ist. Es geht um die richtige Wahl des Feuerlöschers, um typische Fehler bei Fett- und Akkubränden und um die Grenzen dessen, was man selbst noch tun kann – und wann Abstand die einzig richtige Entscheidung ist. Besonders eindrücklich wird das Gespräch, wenn klar wird, wie schnell ein kleiner Brand eskalieren kann und wie groß die Wirkung einfacher Maßnahmen wäre. Ein ruhiges, fundiertes Gespräch über Prävention, Verantwortung und die Frage, wie wir als Feuerwehr und als Gesellschaft gemeinsam sicherer werden können – gerade dort, wo sich das Leben abspielt, im eigenen Zuhause.
Raketen gehören in der Silvesternacht für viele zum Feiern dazu. Doch genau hier beginnt auch die Verantwortung. Ein Feuerwerk ist kein harmloses Spielzeug, sondern Pyrotechnik, die Wissen, Umsicht und klare Regeln braucht. Im Gespräch mit KontrInsp Markus Lamb, MA von der Landespolizeidirektion Steiermark wird deutlich, was viele nicht wissen. Nicht alles, was im Handel erhältlich ist, darf auch überall gezündet werden. Selbst klassische Raketen sind im Ortsgebiet oft verboten, Ausnahmen müssen durch den Bürgermeister/die Bürgermeisterin klar geregelt sein. Besonders sensibel sind Bereiche rund um Krankenhäuser, Alten- und Pflegeeinrichtungen, Tierheime oder größere Menschenansammlungen. Der Beitrag zeigt auch, warum geprüfte Ware aus dem Fachhandel, das Einhalten von Altersgrenzen und ein bewusster Blick auf die Umgebung entscheidend sind. Denn jede Fehlzündung oder jede verirrte Rakete kann Brände, Verletzungen oder noch Schlimmeres verursachen. Und manchmal ist der sicherste Weg, einfach auf Raketen zu verzichten und den Jahreswechsel leise, rücksichtsvoll und gemeinsam zu feiern. So wie dies auch die Omas for Future mit dem Projekt Feuerwehr statt Feuerwerk verfolgen.
Ewald Hauptmann trägt Verantwortung auf zwei Ebenen. Als Einsatzleiter am Grazer Airport und als Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Lebring steht er dort, wo Entscheidungen nicht warten können. Im Gespräch erzählt er offen von seinem Weg als Quereinsteiger zur Feuerwehr, von Menschen, die ihn geprägt haben, und von der Zeit, die es braucht, um Vertrauen und Respekt zu gewinnen. Es geht im Gespräch auch um Führung ohne Lautstärke, um den Umgang mit steigender Komplexität im Einsatz und um den Druck, der mit Erwartungshaltungen von außen einhergeht. Ewald spricht darüber, warum Ausbildung und Übung Sicherheit geben, warum Kameradschaft nicht immer einfach ist und warum Zuhören oft wichtiger ist als schnell zu antworten. Besonders persönlich wird es, wenn er über emotionale Belastungen spricht und darüber, wie wichtig der Rückhalt der Familie ist. Ohne diesen Halt, sagt er, wäre das Ehrenamt nicht möglich. Ein Gespräch über Verantwortung, Menschlichkeit und die leisen Werte, die Feuerwehr stark machen.
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**„Huach zua.“ – Die steirischen Feuerwehrnachrichten. **
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