Huach zua - Die Feuerwehr-Nachrichten aus der Steiermark für die Steiermark

Huach zua - Die Feuerwehr-Nachrichten aus der Steiermark für die Steiermark

By Thomas Meier und Gregor F. WaltlSociety & CultureNewsEducation
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Huach zua - Die Feuerwehr-Nachrichten aus der Steiermark für die Steiermark episodes

  • Huach zua – Folge 17 – Die Jubiläumsausgabe: Grenzenlose Kameradschaft. Richtige Adresse. Zukunft Feuerwehr.
    Ein Jahr „Huach zua“, 17 Folgen und noch lange nicht ohne Stoff. In der neuen Ausgabe geht es um Feuerwehrkameradschaft über Ländergrenzen hinweg, um die Frage, warum eine gut sichtbare Hausnummer im Ernstfall entscheidend sein kann und um die Zukunft uns

    Ein Jahr „Huach zua“ und bereits Folge 17. Gregor und Tom nehmen dieses kleine Jubiläum zum Anlass, Danke zu sagen. An die Hörerinnen und Hörer, an die bisherigen Gesprächspartner und an alle, die den Podcast weiterempfehlen, Rückmeldungen geben und Themen einbringen. Gleichzeitig geht der Blick nach vorne. Denn auch zum Start ins zweite Jahr stehen wieder Menschen, Erfahrungen und Fragen im Mittelpunkt, die das Feuerwehrwesen beschäftigen.

    Beitrag 1

    Im ersten Gespräch führt uns der Weg zu unseren Kameradinnen und Kameraden nah Kroatien. Petar Prpic von der Feuerwehr Petrinja spricht mit Gregor in Leutschach über die Unterschiede zwischen dem österreichischen und kroatischen Feuerwehrsystem, über Berufs- und Freiwillige Feuerwehren und über die Erfahrungen aus dem verheerenden Erdbeben von Petrinja im Dezember 2020. Sehr persönlich schildert er, was es bedeutet, wenn plötzlich Kommunikation und Stromversorgung zusammenbrechen und selbst unklar ist, wie es der eigenen Familie geht. Gleichzeitig erzählt er, welche Lehren die Feuerwehren daraus gezogen haben. Auch Waldbrände sind in diesem Gespräch ein Thema. Petar erklärt die unterschiedlichen Bedingungen im kontinentalen und mediterranen Raum und warum Erfahrungsaustausch, spezielle Ausrüstung und internationale Zusammenarbeit immer wichtiger werden. Seine Botschaft bringt das Gespräch auf den Punkt: Kameradschaft kennt keine Grenzen.

    Beitrag 2

    Danach geht es um eine vermeintlich einfache Frage. Ist mein Haus oder meine Wohnung im Notfall wirklich gut zu finden? Andreas Rieger erzählt im Gespräch mit Tom über die österreichweite Initiative #DieRichtigeAdresse. Zugewachsene oder schlecht sichtbare Hausnummern, unübersichtliche Wohnanlagen, fehlende Namen an Klingelschildern oder geänderte Zufahrten können Einsatzkräfte wertvolle Zeit kosten. Die Initiative von Feuerwehr, Rotem Kreuz, Österreichischer Post, Gemeinde- und Städtebund will dafür Bewusstsein schaffen.

    Beitrag 3

    Zum Abschluss richtet sich der Blick auf die Zukunft des österreichischen Feuerwehrwesens. Bei der 367. Präsidialsitzung des Österreichischen Bundesfeuerwehrverbandes in Kufstein spricht Tom mit Feuerwehrpräsident Robert Mayer über komplexere Einsätze, steigende Kosten, Finanzierung, Ehrenamt und gesellschaftliche Veränderungen. Es geht um die Frage, wie lange das bestehende System unter diesen Rahmenbedingungen funktionieren kann und was getan werden muss, damit Menschen auch künftig bereit sind, einen erheblichen Teil ihrer Freizeit für die Feuerwehr zur Verfügung zu stellen.

    FPräs Robert Mayer spricht dabei auch unbequeme Themen an. Feuerwehren dürften nicht zum „Mädchen für alles“ werden. Steigende Einsatzanforderungen, Bürokratie und gesellschaftliche Erwartungen könnten freiwillige Kräfte zunehmend belasten. Gleichzeitig brauche es mehr Zusammenarbeit, eine bessere Verteilung von Aufgaben, flexible Möglichkeiten für junge Menschen und neue technische Werkzeuge zur Entlastung.
    Am Ende steht ein Gedanke, der sich durch die gesamte Jubiläumsfolge zieht. Gemeinschaft und Kameradschaft bilden den Sockel, auf dem Feuerwehr funktioniert.

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    „Huach zua.“ – Die steirischen Feuerwehrnachrichten.
    43 min
  • Huach zua – Folge 16: Lebensretter, Waldbrand und die Lehren für morgen
    Eine außergewöhnliche Lebensrettung, exklusive Einblicke hinter die Kulissen des größten Waldbrandeinsatzes der Steiermark und ein Blick darauf, wie sich Feuerwehren auf die Herausforderungen der Zukunft vorbereiten.

    In Folge 16 von „Huach zua – Die steirischen Feuerwehr-Nachrichten" erwarten euch gleich zwei außergewöhnliche Geschichten.

    Zu Beginn erzählen wir die bewegende Geschichte von HLM d.F. Anton Harzl sen., der beim 142. Landesfeuerwehrtag in St. Margarethen an der Raab für die Rettung eines Menschenlebens mit dem Steirischen Feuerwehr-Leistungsabzeichen in Gold ausgezeichnet wurde. Gemeinsam mit ihm, Landesfeuerwehrarzt Dr. Johannes Heidinger, Landes-Sonderbeauftragtem für den Feuerwehr-Sanitätsdienst ABI d.S. Peter Friedmann sowie zahlreichen Feuerwehrfunktionären aus Nah und Fern sprechen wir darüber, warum Ausbildung, richtiges Handeln und Menschlichkeit im entscheidenden Moment Leben retten können.

    Im zweiten Schwerpunkt werfen wir einen Blick hinter die Kulissen des größten Waldbrandeinsatzes in der jüngeren Geschichte der Steiermark. Mit Einsatzleiter ABI Hannes Koch, Bereichsfeuerwehrkommandant LFR Gernot Rieger, Stiftsförster Ing. Florian Soritz und HBI René Rieger sprechen wir nicht über die Chronologie des Einsatzes, sondern über jene Entscheidungen, Erfahrungen und Erkenntnisse, die während der 17 Einsatztage entstanden sind.

    Warum musste die Einsatzleitung völlig neu denken? Welche Rolle spielten Forstwirtschaft, Spezialkräfte und moderne Waldbrandtaktik? Und welche Lehren ziehen die Feuerwehren daraus? Abgerundet wird die Folge durch ein ausführliches Gespräch mit Mag.a Marlies Kriegler, Leiterin der Regionalstelle Steiermark von der GeoSphere Austria, die erklärt, weshalb Hitze und Trockenheit längst kein Ausnahmephänomen mehr sind und welche Wetterinformationen heute bereits die Einsatzplanung der Feuerwehren unterstützen.

    Außerdem gedenken wir zu Beginn der Folge des verstorbenen ehemaligen Landesfeuerwehrkommandanten ELBD LTAbg. a.D. Georg Ferstl, der das steirische Feuerwehrwesen über Jahrzehnte geprägt hat.

    Highlights dieser Folge
    • Gedenken an Ehren-Landesbranddirektor Georg Ferstl
    • Die Geschichte von Lebensretter Anton Harzl sen.
    • Exklusive Einblicke in den Waldbrand am Mühlbachkogel
    • Lessons Learned aus dem größten Waldbrandeinsatz der Steiermark
    • Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr und Forstwirtschaft
    • Vegetationsbrandbekämpfung der Zukunft
    • Experteneinschätzung der GeoSphere Austria
    • Verantwortung von Einsatzorganisationen in sozialen Medien
    • Am Wort sind…
      • LBDS Christian Leitgeb
      • HLM d.F. Anton Harzl sen.
      • ABI Hannes Koch
      • LFR Gernot Rieger
      • HBI René Rieger
      • Förster Ing. Florian Soritz
      • Mag.a Marlies Kriegler (GeoSphere Austria, Regionalstelle Steiermark)
      • LFA Dr. Johannes Heidinger
      • ABI d.S. Peter Friedmann
      • OBR Johannes Matzhold
      • Feuerwehrpräsident Robert Mayer, MSc.
      • P. Dr. Michael Staberl, Superior von Mariazell
      • LBD Dietmar Fahrafellner, MSc.
      • BR Mst. Ing. Harald Schwab
      • Landeshauptmann-Stellvertreterin Manuela Khom
      • Landeshauptmann Mario Kunasek
      • Die Hosts sind…

        Gregor F. waltl und Thomas „Tom“ Meier

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        „Huach zua.“ – Die steirischen Feuerwehrnachrichten.

        55 min
      • Huach zua – Folge 15: Krise. Hilfe. Menschlichkeit.
        Wenn Einsätze nachwirken: KIT Land Steiermark, Krisenintervention und Hilfe für Betroffene und Einsatzkräfte.
        Zu Gast in Folge 15

        Cornelia Forstner, MA MSc, DSA

        Leiterin der Koordinationsstelle KIT-Land Steiermark
        Diplomsozialarbeiterin

        Themen dieser Folge
        • Aufgaben und Struktur von KIT Land Steiermark
        • Krisenintervention bei Unfällen, Bränden und Katastrophen
        • Hilfe für Angehörige und Hinterbliebene
        • Unterstützung für Einsatzkräfte nach belastenden Einsätzen
        • Umgang mit Trauer und Schock
        • Warum schnelle Trostworte oft nicht helfen
        • Stressreaktionen nach belastenden Ereignissen
        • Psychosoziale Akutversorgung
        • Nachbesprechungen und SvE
        • Warum Zuhören oft wichtiger ist als Reden
        • Hilfe annehmen als Stärke
        • Zitate, die hängen bleiben

          „Wir haben keine Delete-Taste.“

          „Das heißt, wir können nix vergessen.“

          „Es gibt Einsätze, die enden eben nicht mit dem Abrücken der Einsatzkräfte.“

          „Man kann und darf auch den Menschen das Leid nicht weg nehmen.“

          „Unser Gehirn braucht Erklärungen.“

          „Psychosoziale Akutversorgung ist Basisversorgung.“

          „Es ist nicht meine Lebensgeschichte.“

          „Meine Aufgabe ist für die da zu sein, die weiterleben.“

          „Bitte einmal zu viel anfordern als zu wenig.“

          „Hilfe anzunehmen ist kein Zeichen von Schwäche.“

          „Wir Menschen, wir sind ganz schlechte Hilfe Holende.“

          „Es ist jemand für mich da, es kommt Hilfe, es kommt Unterstützung, ich bin nicht alleine.“

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          „Huach zua.“ – Die steirischen Feuerwehrnachrichten.
          1 hr
        • Huach zua – Folge 14: Generationen. Führung. Zukunft.
          Führen über Generationen hinweg: Wie Feuerwehr Menschen verbindet, Wissen weitergibt und Zukunft gestaltet.

          In dieser Folge hört ihr Eindrücke und Gespräche vom ÖBFV-Führungsseminar in Klagenfurt zum Thema „Führen über Generationen hinweg“. Mit dabei sind unter anderem Bundesfeuerwehrrat Klaus Tschabuschnig, Bezirksfeuerwehrinspektor Martin Kisser, Mag.a Christiane Zenkl von Infineon Technologies Austria, Zukunftsforscher Klaus Kofler, ÖBFV-Präsident Robert Mayer und BAss. Thomas Brugger von der BF Innsbruck. Themen sind Generationenvielfalt, Führungsausbildung, Selbstführung, Digitalisierung, künstliche Intelligenz, Erfahrungswissen, Fehlerkultur, Wissensweitergabe und die Frage, wie Feuerwehren auch in Zukunft attraktiv und handlungsfähig bleiben. Und am ende dann die Teilnehmer-Stimmen.

          Die Stimmen

          00:00 Intro

          00:49 Einstieg: Führen über Generationen hinweg
          01:58 Grundfrage des Seminars mit BFR Ing. Klaus Tschabuschnig
          03:16 Generationen im Wandel mit BFI Martin Kisser
          07:21 Führung in der Generationenvielfalt mit Mag.a Christiana Zenkl
          08:14 Zukunft gestalten mit Zukunftsforscher Klaus Kofler
          11:52 Generationenvielfalt auf Bundesebene mit ÖBFV-Präsident Robert Mayer
          18:46 Erfahrungswissen wirksam nutzen mit BAss. Thomas Brugger
          22:40 Fazit von Seminarleiter BFR Ing. Klaus Tschabuschnig
          25:21 Stimmen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer
          32:57 Zusammenfassung und Ausblick auf Folge 15
          34:26 Outro

          Zentrale Kernaussagen
          • Führung über Generationen hinweg beginnt mit Bewusstsein und Verständnis. Unterschiedliche Generationen haben unterschiedliche Erwartungen an Kommunikation, Motivation und Mitbestimmung.

          • Junge Mitglieder wollen Sinn, Wertstiftung und Einbindung. Wer sie langfristig halten will, muss Feuerwehr attraktiv, lebendig und kontinuierlich erlebbar machen.

          • Selbstführung ist eine Grundvoraussetzung für gute Menschenführung. Wer andere führen will, muss zuerst sich selbst reflektieren können.

          • Zukunftsfähige Feuerwehren brauchen Offenheit, kritisches Denken, Zuhören und die Fähigkeit, mit Unsicherheit und Komplexität umzugehen.

          • Erfahrungswissen darf nicht verloren gehen. Es muss aktiv weitergegeben werden, durch Fachsimpeln, Übungen, gemeinsames Arbeiten und eine offene Fehlerkultur.

          • Die Gastgeber

            Gregor F. Waltl und Tom Meier

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            „Huach zua.“ – Die steirischen Feuerwehrnachrichten.

            35 min
          • Huach zua – Folge 13: Spezialausgabe zum Thema Osterfeuer
            Ein Osterfeuer kann verbinden – oder gefährlich werden: Diese Spezialausgabe von „Huach zua“ zeigt, worauf es heuer besonders ankommt.
            Themen dieser Folge
            • Trockenheit und erhöhte Brandgefahr
            • Gesetzliche Regelungen rund ums Osterfeuer in der Steiermark
            • Sicherheitsabstände und typische Fehler
            • Artenschutz: Gefahr für Tiere durch Osterfeuer
            • Erste Hilfe bei Verbrennungen
            • Bedeutung von Ostern und Brauchtum
            • - Appell der Feuerwehren: Verantwortung statt Achtlosigkeit
              Wichtige Hinweise
              • Osterfeuer nur im erlaubten Zeitraum entzünden (Sa., 4.4.2026 15:00 Uhr bis So, 5.4.2026, 03:00 Uhr)
              • Regionale Verordnungen beachten (z. B. Waldbrandverordnung)
              • Sicherheitsabstände einhalten
              • Kein Müll oder behandeltes Holz verbrennen
              • Feuer niemals unbeaufsichtigt lassen
              • Ausreichend Löschmittel bereithalten
              • Hotline Artenschutz

                Naturschutzhotline Steiermark: 0664 / 224 222 0 (Montag bis Freitag ab 09:00 bis 15:00 Uhr zu erreichen)

                Zitate, die hängen bleiben

                „Ostern ist ein Fest des Lebens – ein Leben, das stärker ist als jeder Tod.“

                LFKUR Pater Dr. Michael Staberl, Superior von Mariazell

                „Viele Tiere verstecken sich im Reisighaufen – und haben ohne Umschichten keine Chance zu entkommen.“

                Raphael Narrath, Landesleiter Berg- und Naturwacht Steiermark

                „Kühlen, kühlen, kühlen – das ist die wichtigste Sofortmaßnahme bei Verbrennungen.“

                FA Dr. Peter Sigmund

                „Ein Osterfeuer ist kein Selbstläufer – es ist immer auch Verantwortung.“

                Die Hosts

                19 min
              • Huach zua – Folge 12: Tunnel, Fahrzeuggipfel & Öffentlichkeitsarbeit
                Tunneleinsätze in der Steiermark, steigende Kosten bei Feuerwehrfahrzeugen und warum gute Öffentlichkeitsarbeit heute unverzichtbar ist.
                Die Kapitel von Folge 12

                00:13 Intro

                01:06 Kurzmeldung Tunnel
                02:45 Kurzmeldung Öffentlichkeitsarbeit
                04:53 Kurzmeldung Fahrzeuggipfel des ÖBFV
                06:17 Kurzmeldung Blaulicht
                08:19 Langformat Tunnel
                19:50 Langformat Öffentlichkeitsarbeit
                43:13 Outro

                Die Gastgeber

                Gregor F. Waltl und Tom Meier

                Der Inhalt

                Im Kurzformat

                Tunnel-Einsätze in der Steiermark

                Herausforderungen bei unterirdischen Verkehrsanlagen und Einblicke in Ausbildung und Taktik.

                Öffentlichkeitsarbeit in der Feuerwehr

                Mehr als Social Media – warum Kommunikation heute strategisch, rechtssicher und sensibel sein muss.

                Kostenexplosion bei Feuerwehrfahrzeugen

                Bis zu 30 % Preissteigerung – welche Lösungen jetzt diskutiert werden.

                Blaulicht: Ein Blick in die aktuelle Ausgabe

                Einsätze die in Erinnerung bleiben, darunter ein schwerer Lkw-Unfall und die Herausforderungen bei den massiven Schneefällen am 20.2.2026.

                Im Langformat

                Beitrag 1: Einsatz im Tunnel – Technik, Taktik, Training
                Mit OBI Mag. Gilbert Sandner, MSc. geht es tief hinein in die Welt der Tunneleinsätze.

                Themen

                • Spezialisierte Tunnel- und Portalfeuerwehren
                • Ausbildung und Training im Tunnels Trainingszentrum am Erzberg
                • Herausforderungen bei langen Tunnelanlagen wie dem Koralmtunnel
                • Verhalten im Ernstfall – Tipps für Autofahrer
                • Ein praxisnaher Einblick in einen der anspruchsvollsten Einsatzbereiche der Feuerwehr.

                  Beitrag 2: Öffentlichkeitsarbeit – Verantwortung statt Nebenjob

                  Im Gespräch mit BR Andreas Rieger, MA wird klar: Öffentlichkeitsarbeit ist längst ein zentraler Bestandteil der Feuerwehrarbeit.

                  Themen

                  • Rolle des Sachgebiets Öffentlichkeitsarbeit im ÖBFV
                  • Kommunikation nach innen und außen
                  • Rechtliche Fragen: Bildrechte, Datenschutz, Einsatzkommunikation
                  • Social Media und Verantwortung
                  • Zukunft der Feuerwehrkommunikation zwischen KI und Authentizität
                  • Ein Gespräch über Vertrauen, Haltung und die Wirkung von Kommunikation.

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                    **„Huach zua.“ – Die steirischen Feuerwehrnachrichten. **

                    45 min
                  • Huach zua – Folge 11: Schneelast. Sicherheit. Weiterdenken.
                    2.000 Schnee-Einsätze, Risiken im Wald und neue Wege in der Ausbildung – und was Feuerwehren dazu mitnehmen können
                    Die Kapitel von Folge 11

                    00:04 Intro-Jingle

                    00:12 Begrüßung & Einordnung Schneetag (20.02.2026)
                    01:39 Beginn Kurzmeldungen
                    01:43 Rekordtag LLZ Florian Steiermark (Hintergrund)
                    01:50 BR d.LFV Ing. Heinz Reinbacher zu Starklastbetrieb, Funkdisziplin, W-Fragen
                    03:47 Stromgefahr im Einsatz: GAMS-Regel (ABI Andreas Reiter)
                    06:48 Schneebruch im Wald: Risiken & Forstunfälle (OFM Stefan Baumegger)
                    10:16 Kurzmeldung: Ausbildung & moderne Methodik (Teaser)
                    12:34 Gute Nachricht: Matteo – Match gefunden – im Gespräch mit HBI Wolfgang Findl und LM d.F. Stefan Pichler
                    14:49 Langgespräch Tom Meier & BI d.F. Ing. Dipl.-Ing. Markus Cebul, BSc. (Methodik, Motivation, KI)
                    31:05 Fazit & Schlussgedanken
                    31:34 Feedback-Aufruf / Abmoderation
                    32:34 Outro-Jingle

                    Die Gastgeber

                    Gregor F. Waltl und Tom Meier

                    Zitate, die in Erinnerung bleiben

                    „Großer Dank an alle Disponenten draußen in den Florian-Stationen und auch an die Kolleginnen und Kollegen in der Landesleitzentrale für die hervorragende Zusammenarbeit.“

                    BR d.LFV Ing. Heinz Reinbacher

                    „Eine große Hilfe im Starklastbetrieb ist vor allem die Einhaltung der Funkdisziplin unserer Feuerwehren.“

                    BR d.LFV Ing. Heinz Reinbacher

                    „Bei elektrischen Gefährdungen ist unbedingt die GAMS-Regel anzuwenden.“

                    ABI Andreas Reiter

                    „Wenn ich mir nicht sicher bin, halte ich Abstand und fordere das EVU an.“

                    ABI Andreas Reiter

                    „Jeder einzelne Baum ist eine eigene Geschichte.“

                    OFM Stefan Baumegger

                    „Es ist keine Schande, jemanden zu fragen, der mehr Erfahrung hat.“

                    OFM Stefan Baumegger

                    „Ausbildung ist keine Einbahnstraße.“

                    BI d.F. Ing. Dipl.-Ing. Markus Cebul, BSc.

                    „Alles, was wir Menschen tun, passiert aus Motivation.“

                    BI d.F. Ing. Dipl.-Ing. Markus Cebul, BSc.

                    „Sehr viele Ausbilder vergessen das Commitment der Teilnehmer.“

                    BI d.F. Ing. Dipl.-Ing. Markus Cebul, BSc.

                    „Ein Knoten muss ich üben und üben – weil er im Ernstfall halten muss.“

                    BI d.F. Ing. Dipl.-Ing. Markus Cebul, BSc.

                    „Die Typisierungsaktion hat Wellen geschlagen – weit über unsere Gemeinde hinaus.“

                    HBI Wolfgang Findl

                    „Uns sind beide die Tränen runtergekommen.“

                    LM d.F. Stefan Pichler

                    „Wir hoffen, dass er bald wieder bei uns ist.“

                    LM d.F. Stefan Pichler

                    Der Inhalt
                    Im Kurzformat

                    Thema 1: Rekord-Schneetag – wenn das System an seine Grenzen kommt

                    Der 20. Februar 2026 wird zum einsatzstärksten Tag seit Bestehen der LLZ Florian Steiermark. Massive Schneefälle führen zu hunderten parallelen Einsätzen – und zeigen, wie entscheidend Kommunikation und Struktur im Starklastbetrieb sind.

                    Wichtigste Kernaussagen

                    • Höchste Einsatzdichte seit 2011
                    • Starklastbetrieb fordert Leitzentrale und Feuerwehren gleichermaßen
                    • Funkdisziplin und klare Einsatzmeldungen sind entscheidend
                    • Das „Wo“ im Notruf ist der wichtigste Faktor für schnelle Hilfe
                    • Zusammenarbeit aller Ebenen macht Bewältigung möglich
                    • Inhaltsbeschreibung

                      Massiver Schneefall, stürmischer Wind und schwerer Nass-Schnee verwandeln große Teile der Steiermark innerhalb weniger Stunden in eine große Einsatzregion. Die Landesleitzentrale erlebt den einsatzstärksten Tag ihrer Geschichte: Rund 2.000 Einsätze müssen koordiniert und abgearbeitet werden. Alle verfügbaren Arbeitsplätze werden besetzt, Florian-Stationen der Bereichsfeuerwehrverbände übernehmen die Notrufer-Annahme, Disponenten und Einsatzkräfte arbeiten unter enormem Druck.
                      Im Rückblick zeigt sich: Neben technischer Ausstattung sind vor allem klare Kommunikation und Funkdisziplin entscheidend. Der Beitrag macht deutlich, wie wichtig eingespielte Abläufe und ruhige Führung in Ausnahmesituationen sind und welche Lehren aus diesem Extremtag für zukünftige Großlagen gezogen werden können.

                      Thema 2: Stromgefahr im Einsatz – Sicherheit durch klare Regeln

                      Gerissene Stromleitungen und Bäume auf Leitungen gehören zu den häufigsten und gefährlichsten Einsatzlagen nach dem Schneesturm. Die GAMS-Regel bleibt dabei die wichtigste Handlungsgrundlage.

                      Wichtigste Kernaussagen

                      • Elektrische Gefahren sind oft unsichtbar
                      • GAMS-Regel konsequent anwenden
                      • Sicherheitsabstände einhalten
                      • Spezialkräfte (EVU) anfordern
                      • Im Zweifel: Abstand statt Risiko
                      • Inhaltsbeschreibung

                        Viele Einsätze betreffen umgestürzte Bäume auf Stromleitungen oder beschädigte Leitungen am Boden. Diese Lagen wirken auf den ersten Blick beherrschbar, bergen jedoch enorme Gefahren. ABI Andreas Reiter erklärt, warum bei elektrischen Gefährdungen strikt nach der GAMS-Regel vorzugehen ist: Gefahr erkennen, absichern, Menschenrettung nur nach klarer Lagebeurteilung UND: Spezialkräfte anfordern.
                        Besonders betont wird, dass elektrische Gefahren nicht sichtbar sind und daher häufig unterschätzt werden. Feuerwehrkräfte sind keine Elektrofachkräfte – deshalb gilt im Zweifel immer: Abstand halten und das Energieversorgungsunternehmen verständigen. Der Beitrag unterstreicht die Bedeutung regelmäßiger Übungen und Nachbesprechungen, um solche Einsatzlagen sicher abarbeiten zu können.

                        Thema 3: Schneebruch im Wald – unterschätzte Gefahr nach dem Einsatz

                        Nach dem Schnee bleiben stark beschädigte Wälder und Baumgruppen zurück. Spannungen im Holz und unberechenbare Entwicklungen führen zu einer erhöhten Gefahr von Forstunfällen – auch für Feuerwehrmitglieder.

                        Wichtigste Kernaussagen

                        • Schneebruch sorgt für gefährliche Arbeitsbedingungen
                        • Jeder Baum ist eine individuelle Lage
                        • Erfahrung und Zusammenarbeit sind entscheidend
                        • Im Zweifel Hilfe holen statt Risiko eingehen
                        • Schnelle Entscheidungen bei Forstunfällen notwendig
                        • Inhaltsbeschreibung

                          Mit dem Ende der Schneefälle beginnt die Aufarbeitung der Schäden in den Wäldern. Umgestürzte oder beschädigte Bäume stehen unter Spannung und können unkontrolliert brechen oder sich lösen. Forstunternehmer und Feuerwehrmitglied Stefan Baumegger beschreibt die Situation aus der Praxis: Jeder Baum sei eine eigene Lage, jede Entscheidung müsse individuell getroffen werden.
                          Gerade für Feuerwehrmitglieder, die privat im Wald arbeiten oder bei Forstunfällen unterstützen, gilt besondere Vorsicht. Erfahrung, gegenseitige Absprache und das rechtzeitige Hinzuziehen von Fachleuten können Leben retten. Der Beitrag zeigt, wie eng Feuerwehrarbeit und Waldarbeit im ländlichen Raum verbunden sind und wie wichtig realistische Lagebeurteilung und Zusammenarbeit in der Rettungskette sind.

                          Thema 4: Hoffnung für Matteo – wenn die Feuerwehrfamilie zusammenhält

                          Eine Stammzellensuche für den jungen Feuerwehrmann Matteo bewegt weit über die eigene Gemeinde hinaus. Die Feuerwehrfamilie zeigt, was Zusammenhalt wirklich bedeutet – mit einem Happy End.

                          Wichtigste Kernaussagen

                          • Große Solidarität innerhalb der Feuerwehrfamilie
                          • Typisierungsaktion löst enorme Beteiligung aus
                          • Medizinische Chance von 1 zu 500.000
                          • Passender Spender wird gefunden
                          • Menschlichkeit ist Teil des Feuerwehrwesens
                          • Inhaltsbeschreibung

                            Neben dem Einsatzgeschehen und den Sicherheitsfragen erzählt Folge 11auch eine bewegende Geschichte. Der junge Feuerwehrmann Matteo benötigt dringend eine Stammzellenspende. Seine Feuerwehr startet eine Typisierungsaktion, die weit über die eigene Gemeinde hinaus Aufmerksamkeit und Unterstützung erfährt. Hunderte Menschen lassen sich registrieren, die Feuerwehrgemeinschaft steht geschlossen hinter ihrem Kameraden. Schließlich kommt die erlösende Nachricht: Ein passender Spender wurde gefunden. Die Geschichte zeigt eindrucksvoll, dass Feuerwehr mehr ist als Einsatz und Technik – sie ist auch Gemeinschaft, Verantwortung und gegenseitige Unterstützung in schwierigen Zeiten.

                            Langformat

                            Thema 5: Ausbildung im Wandel – Lernen für die Zukunft

                            Moderne Feuerwehrausbildung muss sich verändern. Motivation, neue Lernmethoden und ein bewusster Umgang mit digitalen Tools entscheiden darüber, wie Wissen heute vermittelt wird.

                            Wichtigste Kernaussagen

                            • Ausbildung ist keine Einbahnstraße
                            • Motivation ist der Motor des Lernens
                            • Dialog statt Frontalunterricht
                            • Generationen lernen voneinander
                            • KI kann unterstützen, aber nicht ersetzen
                            • Sicherheitsrelevante Aspekte brauchen Übung – Feuerwehr ist auch Handwerk
                            • Inhaltsbeschreibung

                              Im abschließenden Schwerpunkt geht es um die Zukunft der Feuerwehrausbildung. BI d.F. Ing. Dipl.-Ing. Markus Cebul, BSc. gibt Einblicke in moderne Methodik, Lernpsychologie und neue Anforderungen an Ausbilder. Menschen lernen heute anders als früher – kürzere Aufmerksamkeitsspannen, digitale Medien und unterschiedliche Motivationen verlangen neue Ansätze. Gleichzeitig bleibt die Praxis unverzichtbar: Handgriffe müssen sitzen, Abläufe müssen beübt und wiederholt werden, um sie zu können.
                              Digitale Tools und künstliche Intelligenz können unterstützen, etwa bei der Vorbereitung von Unterlagen oder Strukturierung von Inhalten. Doch ungeprüfte Informationen bergen Risiken. Gute Ausbildung entsteht dort, wo Erfahrung, Offenheit und Freude am Lernen zusammenkommen. Der Beitrag zeigt: Ausbildung entwickelt sich weiter – und mit ihr die gesamte Feuerwehr.

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                              **„Huach zua.“ – Die steirischen Feuerwehrnachrichten. **

                              33 min
                            • Huach zua – Folge 10: Sicherheit braucht Nähe
                              Viele Stimmen, eine Mission: Sicherheit entsteht durch Menschen
                              Die Kapitel von Folge 10

                              00:00 Begrüßung und Einstieg zu Folge 10

                              01:21 Kurzmeldungen zur Bilanz 2025 des LFv Steiermark
                              02:52 Bgm. Markus Schiffer zur Fusion der Feuerwehren Unzmarkt und Frauenburg
                              04:11 Erste Hilfe und Winterschulung – warum das Thema alle betrifft
                              05:23 Blaulicht und die Frage warum Aufarbeitung nach Ereignissen wichtig ist
                              07:35 Langbeitrag 1: Bilanz 2025 im Gespräch mit LBD Reinhard Leichtfried
                              22:23 Langbeitrag 2: Feuerwehrmedizin und Feuerwehr-Sanitätsdienst mit LFA Dr. Josef Rampler und ABI d.S. Peter Friedmann
                              33:30 Langbeitrag 3 Blaulicht und 360 Grad Analyse mit Blaulicht-geschäftsführer ABI d.V. Ing. Ewald Hofer
                              39:09 Verabschiedung und

                              Die Gastgeber

                              Gregor F. Waltl und Tom Meier

                              Zitate, die in Erinnerung bleiben

                              Reinhard Leichtfried: „Sicherheit braucht Nähe.“

                              Reinhard Leichtfried: „Hinter jeder einzelnen dieser mehr als sechs Millionen Stunden steht ein Mensch.“
                              Josef Rampler: „So kriegt jeder Feuerwehrmann und jede Feuerwehrfrau das Rüstzeug für richtige Erste Hilfe.“
                              Peter Friedmann: „Eine genormte Ausrüstung ist wichtig, damit bei Großeinsätzen jeder weiß, was vorhanden ist.“
                              Ewald Hofer: „Es dokumentiert nicht nur, sondern ordnet ein, analysiert Ursachen und macht Erkenntnisse für Prävention und Einsatzpraxis nutzbar.“

                              Der Inhalt

                              Die Kurzmeldungen

                              Folge 10 startet mit einem Blick auf aktuelle Entwicklungen im steirischen Feuerwehrwesen. Der Landesfeuerwehrverband zieht Bilanz über das Einsatzjahr 2025 mit rund 44.300 Alarmierungen und mehr als sechs Millionen ehrenamtlich geleisteten Stunden – ein starkes Zeichen für Einsatzbereitschaft und Zusammenhalt.

                              Gleichzeitig wird über mögliche strukturelle Veränderungen berichtet: In der Gemeinde Unzmarkt-Frauenburg steht eine Fusion zweier Feuerwehren zur Diskussion, um langfristig Sicherheit, Personal und Infrastruktur zu sichern.

                              Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Sanitäts-Ausbildung. Das Programm der aktuellen Winterschulung soll die Erste-Hilfe-Kompetenz aller Mitglieder stärken und die wichtige Rolle der Feuerwehr oft noch vor dem Eintreffen des Rettungsdienstes unterstreichen.

                              Auch die fachliche Aufarbeitung großer Ereignisse rückt in den Fokus – etwa durch das Magazin Blaulicht, das in der Februar-Ausgabe die Tragödie von Crans-Montana analysiert, um daraus Lehren für Prävention und Einsatzpraxis zu ziehen. Ergänzend wird auf den Safer Internet Day hingewiesen, der die Verantwortung von Feuerwehrmitgliedern im digitalen Raum betont.

                              Unsere Langformate

                              Thema 1: Im Gespräch mit Landesfeuerwehrkommandant LBD Reinhard Leichtfried

                              Was bedeuten 44.300 Alarmierungen wirklich? Landesfeuerwehrkommandant Reinhard Leichtfried nimmt diese Zahl aus der reinen Statistik heraus und setzt sie in Beziehung zum Alltag der Feuerwehren. Er erklärt, warum ein ruhigeres Einsatz- bzw. Berichtsjahr nicht weniger Arbeit bedeutet, sondern oft Raum schafft, um in Qualität zu investieren. Besonders stark ist der Moment, in dem aus der Summe von Tätigkeiten ein Bild wird, das jeder versteht. Hinter 6,1 Millionen Stunden steht nicht Organisation, sondern Bereitschaft. Und genau daraus leitet er den Satz ab, der hängen bleibt. Sicherheit braucht Nähe. Weil Hilfe dort entsteht, wo Menschen vor Ort sind, wo Ortskenntnis da ist und wo Verantwortung nicht delegiert wird, sondern übernommen.

                              Thema 2: Im Gespräch mit Landesfeuerwehrarzt MR Dr. Josef Rampler, MSc. und LSOB ABI d.S. Peter Friedmann

                              Dieses Gespräch holt die „Erste Hilfe“ aus der Theorie in die Realität. Es geht um Situationen, in denen Sekunden zählen und in denen nicht immer sofort SanitäterInnen oder der Rettungsdienst zur Stelle sind. LFA Dr. Josef Rampler bringt es auf den Punkt: Erste Hilfe betrifft alle. ABI d.S. Peter Friedmann ergänzt, warum Standards im Sanitätsrucksack nicht Bürokratie sind, sondern Alltagssicherheit, besonders bei überregionalen Einsätzen. Spürbar wird auch, dass es hier nicht um Material um des Materials willen geht. Es geht darum, dass Menschen im Stress wissen, was sie in der Hand haben, und es sicher anwenden können. Die Winterschulung wird damit zu etwas, das schützt, im Einsatz und außerhalb.

                              Thema 3: Im Gespräch mit Blaulicht-Geschäftsführer ABI d.V. Ing. Ewald Hofer

                              Hier geht es um die zweite Ebene nach der Brandkatastrophe in Crans Montana. Um die Frage, wie man aus Tragödien etwas gewinnt, das künftig schützt. Ewald Hofer beschreibt, wie Blaulicht mit fachlichen Analysen, unterschiedlichen Blickwinkeln und klarer Sprache versucht, Erfahrungen so aufzubereiten, dass sie nicht verpuffen. Das ist ein Gespräch über Verantwortung im Umgang mit Ereignissen, über die Bedeutung von geprüften, zitierfähigen Inhalten und über einen Zugang, der nicht sensationshungrig ist, sondern lernorientiert. Am Ende bleibt ein Bild. Wenn Wissen sauber gesammelt wird, wird aus einem Magazin ein gutes Werkzeug.

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                              **„Huach zua.“ – Die steirischen Feuerwehrnachrichten. **

                              40 min
                            • Huach zua – Folge 9: Erste Ausgabe 2026. Mit neuer Struktur, aber gleichem Herzschlag
                              Sicherheit beginnt daheim und Zusammenhalt bringt uns weiter
                              Die Kapitel von Folge 9

                              00:00 Begrüßung

                              01:47 Kurzmeldungen
                              11:38 Thema Großtierrettung
                              23:27 Brände und Prävention
                              46:30 Verabschiedung

                              Unsere Gesprächspartner
                              • OBI Mag. Gilbert Sandner, MSc., Leiter Sicherheitsmanagement und Bevölkerungsschutz der Stadt Graz
                              • ABI Stefan Prinz, Abschnittsfeuerwehrkommandant & Kommandant der FF Pöllau
                              • HBI Wolfgang Findl, Kommandant der FF St. Lorenzen b. Knittelfeld
                              • LFR Erwin Grangl, Bereichsfeuerwehrkommandant BFV Knittelfeld
                              • ABI Marc Pacher, MSc., KHD-Kdt. BFV GU & Kommandant der FF Gössendorf
                              • BR d.F. Dipl.-Ing. Herbert Hasenbichler, Geschäftsführer der Landesstelle für Brandverhütung in der Steiermark, Landessonderbeauftragter für den Vorbeugenden Brandschutz
                              • ABI Johannes Koch, Abschnittsfeuerwehrkommandant und Kommandant der FF Eisbach-Rein
                              • BR d.F. Hans Daniel Petrowitsch, MSc., Landessonderbeauftragter für die Entstehungsbrandbekämpfung im LFV Steiermark
                              • Die Gastgeber

                                Gregor F. Waltl und Tom Meier

                                Zitate, die in Erinnerung bleiben

                                **Gregor F. Waltl: **„Konkret starten wir ab sofort mit kurzen aktuellen Meldungen aus dem Feuerwehrwesen zu Beginn. Damit wollen wir vor allem jenen gerecht werden die sich das Wichtigste kompakt und kurz wünschen“.

                                **Tom Meier: **„Feedback ist wichtig, ist für uns extrem wichtig“.

                                Herbert Hasenbichler: „Die größte Gefahr bei Bränden geht nicht vom Feuer, sondern vom Rauch aus“.

                                **Hannes Koch: **„So ein Gerät an der Decke um 25, 30, 40 Euro hat dem jetzt eigentlich das Leben gerettet“.

                                Daniel Petrovic: „Grundsätzlich kann man nichts falsch machen, solange man etwas macht. Das Einzige, was wirklich falsch wäre, ist nichts zu tun“.

                                Gilbert Sandner: „Keine Einsatzorganisation und keine Behörde kann sich um jeden Einzelnen kümmern. Wenn ich daheim eine entsprechende Eigenvorsorge getroffen habe, dann braucht es gar keine anderen Mechanismen“.

                                Stefan Prinz: „Damit haben wir da eine echt eine tolle Möglichkeit geschaffen, dass wir im Blackout-Fall jederzeit auch ohne Funk direkt miteinander kommunizieren können“.

                                Wolfgang Findl: „Gemeinsam können wir Hoffnung schenken, gemeinsam können wir Leben retten“.

                                Erwin Grangl: „Helfen ist die Stärke aller Feuerwehrmänner und Feuerwehrfrauen. Stehen wir zusammen und helfen wir ganz unkompliziert“.

                                Marc Pacher: „Wenn man eine Endlosschlinge nimmt, dann bitte nur sehr breite Schlingen, niemals irgendwelche dünnen. Was man bitte niemals beim Tier anwendet, das sind irgendwelche Ketten“.

                                Der Inhalt

                                Kapitelbeschreibungen

                                00:00 Willkommen zurück und neues Konzept

                                Gregor F. Waltl und Tom Meier kommen nach der Pause zurück, bedanken sich für euer Feedback und erklären die neue Dramaturgie. Zuerst kurze und aktuelle Meldungen, die dann immer ausführlicher werden, damit jede und jeder so hören kann, wie es für sie/für ihn am besten passt.

                                Die Kurzmeldungen

                                01:47 | Prävention die Leben rettet: Rauchwarnmelder und erste Löschhilfe

                                Herbert Hasenbichler erinnert daran, dass in der Steiermark Rauchwarnmelder in Altbauten nicht verpflichtend sind und warum Eigenverantwortung so wichtig ist. Hannes Koch erzählt von einem Einsatz, bei dem ein vernetzter Melder einem jungen Mann wohl das Leben gerettet hat. Daniel Petrovic ordnet ein, warum Handeln wichtiger ist als Perfektion und warum Zögern der gefährlichste Fehler ist

                                04:44 | Blackout Berlin – und was Graz daraus lernen kann

                                Sicherheitsmanager Gilbert Sandner erklärt, welche Prozesse Graz im Ernstfall aktiviert werden, wo die Grenzen staatlicher Hilfe liegen und warum Eigenvorsorge für jede Familie ein echter Schutzfaktor ist. Nicht nur für einen selbst, sondern auch als Entlastung für alle Einsatzkräfte.

                                07:26 | Blackout-Kommunikation aus der Oststeiermark

                                Stefan Prinz berichtet von einem Pilotprojekt rund um Pöllau im BFV Hartberg, dass ein physisches Kommunikationsnetz für den Blackout-Fall aufbaut. Eine Idee, die zeigt, wie viel mit neuer Infrastruktur, klugen Köpfen und regionaler Zusammenarbeit möglich ist.

                                09:11 | Aufruf für Matteo zur Typisierung und Stammzellspende

                                Ein Moment, der still macht. Wolfgang Findel bittet um Hilfe für Matteo, 12 Jahre alt, Mitglied der FF St. Lorenzen bei Knittelfeld. Landesfeuerwehrrat Erwin Grangl bekräftigt den Appell und erinnert daran, dass Helfen unsere Stärke ist.

                                Unsere Langformate

                                11:38 | T 08 – Großtierrettung mit Marc Pacher, FF Gössendorf

                                Im ausführlichen Gespräch mit Gregor F. Waltl erklärt Marc Pacher, warum Großtierrettungen so anspruchsvoll sind, welche Ausrüstung wirklich geeignet ist, warum Tierarzt und Ruhe unverzichtbar sind – und weshalb Sicherheit für Mensch und Tier immer Vorrang hat. Dazu spricht er offen über belastende Einsätze und warum die Nachbetreuung für die Seele im Ernstfall professionell begleitet werden sollte.

                                23:27 | Warum Prävention immer wichtig ist

                                Zum Abschluss wird der Blick von Tom Meier mit seinen Gesprächspartnern noch einmal weit. Auch wenn die Statistik keinen generellen Anstieg bei den Alarmierungen zu Brandeinsätzen in der Steiermark zeigt, so bleibt klar: jeder Brand kann alles verändern – und vieles wäre mit wenig Aufwand vermeidbar.

                                46:30 | Ausklang und gute Wünsche für 2026

                                Tom und Gregor verabschieden sich mit einem Wunsch, der bleibt. Gesund bleiben, zusammenhalten und stets gut und gesund von den Einsätzen und allen anderen Ausrückungen zurückkommen.

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                                **„Huach zua.“ – Die steirischen Feuerwehrnachrichten. **

                                48 min
                              • Huach zua - Folge 8: Die Weihnachts-Nummer
                                Wenn's mal brenzlig wird, zählt nicht Panik - sondern Wissen und ein kühler Kopf
                                Die Kapitel von Folge 8

                                00:13: Start in Folge 8 mit Gregor F. Waltl

                                01:14: Wenn Sekunden zählen: Entstehungsbrände verstehen und richtig handeln – Gregor F. Waltl im Gespräch mit BR d.F. Hans Daniel Petrowitsch, MSc.
                                26:06: Feuerwerk mit Verantwortung – KontrInsp Markus Lamb, MA, Pressesprecher in der Landespolizeidirektion Steiermark, klärt im Gespräch mit Tom Meier auf
                                **34:11: **Führung mit Bodenhaftung: Ewald Hauptmann, Kommandant der FF Leitring und Einsatzleiter am Grazer Airport im persönlichen Gespräch.
                                49:27: Zum Schluss wird es persönlich. Verabschiedung und Weihnachtswünsche der Hosts.

                                Unsere Gesprächspartner
                                • BR d.F. Hans Daniel Petrowitsch, MSc.; Landessonderbeauftragter für die Entstehungsbrandbekämpfung im LFV Steiermark
                                • Kontrollinspektor Markus Lamb, MA. Pressesprecher Landespolizeidirektion Steiermark.
                                • HBI Ewald Hauptmann, Airside Operations, Incident Commander & Head of Rescue & Fire Fighting Services am Flughafen Graz sowie Kommandant der FF Leitring im BFV Leibnitz
                                • Die Gastgeber

                                  Gregor F. Waltl und Tom Meier

                                  Zitate, die in Erinnerung bleiben

                                  Gregor F. Waltl

                                  „Heute wirds nicht nur festlich, sondern auch so richtig spannend.“

                                  Gregor F. Waltl

                                  „Ihr seid nicht nur unser Publikum – ihr seid ein Teil von Huach zua.“

                                  Daniel Petrowitsch

                                  „Im Wesentlichen gehts einmal darum dass man überhaupt einen Feuerlöscher zu Hause hat.“

                                  Daniel Petrowitsch

                                  „Der Abstand stimmt, wenn ich in der Badehose den Brand mit dem Feuerlöscher bekämpfen kann.“

                                  Markus Lamb

                                  „Entgegen der sehr oft herrschenden Annahme sind Raketen der Kategorie F2 im Ortsgebiet auch zu Silvester verboten.“

                                  Markus Lamb

                                  „Pyrotechnik sollte ausschließlich bei autorisierten österreichischen Fachhändlern gekauft werden.“

                                  Ewald Hauptmann

                                  „Den Respekt der Kameradinnen und Kameraden muss man sich einfach erarbeiten.“

                                  Ewald Hauptmann

                                  „Ohne Familie geht's im Ehrenamt so und so nicht.“

                                  Tom Meier

                                  „Pyrotechnik ist ein Bereich in dem Wissen, Vorsicht und Hausverstand entscheidend sind.“

                                  Tom Meier

                                  „Es ist extrem schön zu erleben, dass unsere Gespräche ihren Platz bei euch gefunden haben“

                                  Beitrag 1 – Entstehungsbrandbekämpfung

                                  Offenes Licht, Kerzen, Christbaum, Akkus am Ladegerät – gerade in der Weihnachtszeit entstehen viele Brände dort, wo wir uns eigentlich am sichersten fühlen: zu Hause.

                                  In Daniels Wintergarten in Ehrenhausen wird es im Gespräch mit Gregor sehr konkret. Er spricht über Entstehungsbrandbekämpfung im Privathaushalt und darüber, warum Wissen hier oft über Schaden oder Sicherheit entscheidet.

                                  Aus seiner Erfahrung als Ausbilder und Feuerwehrkommandant zeigt er, wie wenig selbstverständlich der Umgang mit Feuerlöschern für viele Menschen ist – und warum das kein Vorwurf, sondern ein Auftrag zur Aufklärung ist. Es geht um die richtige Wahl des Feuerlöschers, um typische Fehler bei Fett- und Akkubränden und um die Grenzen dessen, was man selbst noch tun kann – und wann Abstand die einzig richtige Entscheidung ist. Besonders eindrücklich wird das Gespräch, wenn klar wird, wie schnell ein kleiner Brand eskalieren kann und wie groß die Wirkung einfacher Maßnahmen wäre. Ein ruhiges, fundiertes Gespräch über Prävention, Verantwortung und die Frage, wie wir als Feuerwehr und als Gesellschaft gemeinsam sicherer werden können – gerade dort, wo sich das Leben abspielt, im eigenen Zuhause.

                                  Zur Umfrage im Zusammenhang mit der Ersten Löschhilfe geht’s hier: https://de.surveymonkey.com/r/Y6XHJHN

                                  Beitrag 2: Feuerwerk, aber mit Verantwortung

                                  Raketen gehören in der Silvesternacht für viele zum Feiern dazu. Doch genau hier beginnt auch die Verantwortung. Ein Feuerwerk ist kein harmloses Spielzeug, sondern Pyrotechnik, die Wissen, Umsicht und klare Regeln braucht. Im Gespräch mit KontrInsp Markus Lamb, MA von der Landespolizeidirektion Steiermark wird deutlich, was viele nicht wissen. Nicht alles, was im Handel erhältlich ist, darf auch überall gezündet werden. Selbst klassische Raketen sind im Ortsgebiet oft verboten, Ausnahmen müssen durch den Bürgermeister/die Bürgermeisterin klar geregelt sein. Besonders sensibel sind Bereiche rund um Krankenhäuser, Alten- und Pflegeeinrichtungen, Tierheime oder größere Menschenansammlungen. Der Beitrag zeigt auch, warum geprüfte Ware aus dem Fachhandel, das Einhalten von Altersgrenzen und ein bewusster Blick auf die Umgebung entscheidend sind. Denn jede Fehlzündung oder jede verirrte Rakete kann Brände, Verletzungen oder noch Schlimmeres verursachen. Und manchmal ist der sicherste Weg, einfach auf Raketen zu verzichten und den Jahreswechsel leise, rücksichtsvoll und gemeinsam zu feiern. So wie dies auch die Omas for Future mit dem Projekt Feuerwehr statt Feuerwerk verfolgen.

                                  Beitrag 3: - Führung mit Bodenhaftung

                                  Ewald Hauptmann trägt Verantwortung auf zwei Ebenen. Als Einsatzleiter am Grazer Airport und als Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Lebring steht er dort, wo Entscheidungen nicht warten können. Im Gespräch erzählt er offen von seinem Weg als Quereinsteiger zur Feuerwehr, von Menschen, die ihn geprägt haben, und von der Zeit, die es braucht, um Vertrauen und Respekt zu gewinnen. Es geht im Gespräch auch um Führung ohne Lautstärke, um den Umgang mit steigender Komplexität im Einsatz und um den Druck, der mit Erwartungshaltungen von außen einhergeht. Ewald spricht darüber, warum Ausbildung und Übung Sicherheit geben, warum Kameradschaft nicht immer einfach ist und warum Zuhören oft wichtiger ist als schnell zu antworten. Besonders persönlich wird es, wenn er über emotionale Belastungen spricht und darüber, wie wichtig der Rückhalt der Familie ist. Ohne diesen Halt, sagt er, wäre das Ehrenamt nicht möglich. Ein Gespräch über Verantwortung, Menschlichkeit und die leisen Werte, die Feuerwehr stark machen.

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                                  **„Huach zua.“ – Die steirischen Feuerwehrnachrichten. **

                                  53 min

                                About Huach zua - Die Feuerwehr-Nachrichten aus der Steiermark für die Steiermark

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                                Huach zua“ – das heißt auf gut Steirisch: Hör zu!