Digitale Zwillinge können als ein Teil des menschlichen Körpers verstanden werden.
Das sagt Ethiker Prof. Dr. Matthias Braun in unserem zweiten Podcast rund um KI / AI an der Universität Bonn. Er ist Professor für Systematische Theologie und Ethik an der Evangelisch Theologischen Fakultät der Uni Bonn und hat ein ERC-Starting Grand erhalten.
Und er nimmt im Podcast die Frage nach dem "Digitalen Zwilling" in den Fokus: Diese Systeme können seiner These nach als digitales Abbild vom Körper, aber auch von Städten angesehen werden.
Er sagt: "Die Systeme sind in der Lage, aufgrund von künstlicher Intelligenz Produktionen über zukünftige Zustände, also Vorhersagen über zukünftige Zustände zum Beispiel des Körpers, also der Frage "Wie entwickelt sich mein Herz, wie ist es um die Gesundheit meiner Leber bestellt in Abhängigkeit von bestimmten Ernährungsweisen, in Abhängigkeit von bestimmten genetischen Markern?"
Das kann eben aufgrund dieser Echtzeit individuellen Echtzeit Simulation vorhergesagt werden. Und diese Vorhersagen bekommen Sie dann dargestellt, zum Beispiel auf Ihrem Smartphone über ein Hologramm, ein Avatar oder unterschiedliche Formen der Interaktion. Also es ist entscheidend, dass das eine direkte Rückkopplung dieser Systeme an die jeweiligen Individuen gibt."
Was das für den zukünftigen Menschen bedeutet, was das für die Gesundheitsvorsorge bedeuten kann, das erfahrt ihr in unserem zweiten KI-Podcast mit Matthias Braun.