poetrycop

Ich und Ich


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Willkommen zu einer weiteren fesselnden Episode von poetrycop, dem Podcast, der die Zuhörer auf eine emotionale Reise durch die Welt der Poesie mitnimmt. In dieser Folge präsentiert der Gastgeber Thorsten drei tiefgründige Gedichte, die sich mit seinem eigenen Leben und den Herausforderungen auseinandersetzen, die ihn geprägt haben. Mit seiner persönlichen Erzählweise und dem Mut zur Verletzlichkeit spricht er über Themen von Depression, Selbstreflexion und der Suche nach innerem Frieden. Das erste Gedicht, das er vorträgt, thematisiert die Probleme, die wir alle im Leben begegnen. Thorsten veranschaulicht, wie leicht man versucht ist, Probleme zu ignorieren, sie als „kleine“ Hindernisse zu betrachten oder sie in der Überwältigung gewissermaßen zu überspielen. Doch aus der Nähe zeigen diese „unbezwingbaren Riesen“ ihr wahres Gesicht und können erdrückend wirken. Er ermutigt die Zuhörer, sich ihrer Probleme zu stellen, bevor sie zu unüberwindbaren Bergen werden, und lässt einen eindringlichen Einblick in die emotionale Achterbahnfahrt seiner eigenen Erfahrungen mit Depressionen. Diese ehrliche Reflexion eröffnet einen Raum für Verständnis und Mitgefühl, sowohl für sich selbst als auch für andere.

Im Anschluss folgt Thorstens Gedicht „Der Makel“, das sich mit der eigenen Selbstwahrnehmung und dem Drang beschäftigt, stets perfekt sein zu wollen. Hier erinnert er die Zuhörer daran, dass kleine Unvollkommenheiten Teil des Lebens sind und dass wir lernen sollten, diese zu akzeptieren. Der Vergleich von einem Kratzer auf einem funkelnden Diamanten mit den eigenen Makeln illustriert, dass es oftmals die Imperfektion ist, die die Schönheit ausmacht. Thorsten erzählt von seinem inneren Kampf gegen den Perfektionismus und der häufigen Vergessenheit, wie viel er bereits erreicht hat. Dieses Gedicht regt zur Selbstreflexion an und lässt vermuten, dass jeder hören kann: Es ist in Ordnung, nicht immer perfekt zu sein.

Das dritte Gedicht, „Der Gang“, führt die Zuhörer durch einen metaphorischen, düsteren Gang mit vielen Türen – jede steht für verschiedene Versionen von sich selbst. Thorsten schildert, wie ungewiss der Weg des Lebens sein kann, wenn man daran denkt, dass man nicht umkehren kann. Der Gang wird zum Symbol für Veränderungen und die Herausforderung, die Vergangenheit hinter sich zu lassen. Dies gibt den Zuhörern die Möglichkeit, über ihre eigenen Lebensentscheidungen nachzudenken und darüber, wie sie zu den Menschen wurden, die sie heute sind.

Zum Abschluss der Episode kündigt Thorsten sein neues Projekt an: ein Sachbuch über wahre Verbrechen im deutschsprachigen Raum mit dem Titel „Schrecken auf Deutsch“. Er lädt die Zuhörer ein, abonniert zu bleiben, um die Sonderfolge zum Erscheinen des Buches nicht zu verpassen. Thorsten ermutigt darüber hinaus, seine Webseite poetrycop.de zu besuchen, um weitere Gedichte zu entdecken und ihn durch den Kauf von Merchandise zu unterstützen. Der Podcast bietet nicht nur eine Quelle der Inspiration, sondern auch die Möglichkeit, Teil einer Gemeinschaft zu werden, die sich durch die Leidenschaft für Poesie und Kunst verbindet. Insgesamt liefert diese Episode von poetrycop eine bewegende und aufschlussreiche Reise in die Gedanken und Gefühle eines Menschen, der lernt, mit seinen inneren Kämpfen umzugehen und seine eigene Geschichte mit anderen zu teilen. Es ist ein eindrucksvolles Beispiel dafür, wie Poesie zur Selbstfindung und als Werkzeug zur Bewältigung des Lebens dienen kann. Bleibt also dran, um auch in Zukunft von Thorstens inspirierenden Worten berührt zu werden!

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poetrycopBy Thorsten Trautmann