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Ob Wohnmobil, Campervan oder Caravan - unterwegs zählt vor allem eines: zuverlässige Energie und Sonnenschutz. ECTIVE bietet vieles für eine zuverlässige Energieversorgung unterwegs für Wohnmobile: von leistungsstarken Versorgungsbatterien und moderner Solartechnik über Ladegeräte und Wechselrichter. Von der Caravan Salon Düsseldorf 2026 Messe berichtet Alexej Tuchscherer, Produktentwickler bei ECTIVE über die neue Innovation der „Solarmarkise“. Dabei geht es um eine Markise, die gleichzeitig auch eine Fläche für hauchdünne Solarzellen ist und sich ebenfalls einfahren lässt. Das bedeutet, dass sie neben dem Schatten spenden auch zuständig für das Generieren von Energie ist. Bis zu 7000 Ein- und Ausfahrvorgänge soll die Solarmarkise bei Testungen erfolgreich bestanden haben. Eingebaut soll diese jedoch nur von fachgerechtenm Personal, um Beschädigungen zu vermeiden.
Mehr Informationen zu ECTIVE: https://www.ective.de/
Truma ist ein traditionsreiches Unternehmen aus Bayern und ist seit Jahrzehnten eine feste Größe in der Camping- und Caravaning-Branche. Das Unternehmen entwickelt und produziert Lösungen für komfortables Reisen. Dazu zählen unter anderem Heizungs-, Klima-, Warmwasser- und Energiesysteme. Auf dem Messegelände des Caravan Salon Düsseldorf 2026 beschreibt Franz Ziepl, Stellvertretender der Truma Academy die neue Heizungsserie „CombiNeo“. Der neue Name dient der Abgrenzung zum bisherigen Combi-System. Geplant sind die Varianten CombiNeo 4, 6 sowie 4 E und 6 E: zunächst sollen die elektrischen Versionen 4 E und 6 E starten, die Gasvarianten folgen dann später. Ein Schwerpunkt des neuen Systems ist die deutlich schnellere Warmwasserbereitung. Beim Vorgängermodell dauerte das Erhitzen auf 60 Grad bis zu 23 Minuten, bei der CombiNeo soll es etwa drei Minuten dauern. Auch eine geplante Dieselvariante soll noch folgen, jedoch steht dafür noch kein Datum fest.
Mehr Informationen zu Truma: https://www.truma.com/de/
"Leuten, die noch orientierungslos sind, empfehlen wir tatsächlich erst einmal Mieten." Lars Thierling ist der Projektleiter für die Starterwelt auf dem Caravan-Salon in Düsseldorf. Er weiß, dass viele Kunden bereit sind, für ihre Träume Geld zu investieren. "Wir haben hier die kompetente, bestens vernetzte Gesamtinformationswissensmacht. Alles, was der normale Einsteiger wissen muss, kriegen wir hier in der Starterwelt beantwortet. Und dann geht es in die Traumwelt rein." Themen in diesem Iconic Campers Podcast sind unter anderem Zuglast, Führerschein, Fahrzeuggröße, Gewicht, unterschiedliche Ausstattungsniveaus und internationale Camping-Vorschriften.
Weniger Umsatz, wieder Gewinn: Knaus Tabbert versucht, die Ergebniswende reisefest zu machen. CFO Radim Sevcik erklärt auf dem Caravan Salon Düsseldorf gegenüber Peter Heinrich von Börsenradio, dass der Konzern seine Strukturen seit Mitte 2024 konsequent auf eine normalisierte Nachfrage ausrichtet. Im ersten Halbjahr sank der Umsatz um 11,9 % auf 503,9 Mio. Euro, zugleich stieg das bereinigte EBITDA auf 36 Mio. Euro, die Marge erreichte 7,1 %. Hinter der Wende stehen harte Einschnitte: Der Personalabbau liegt laut Sevcik inzwischen bei knapp 25 %, dazu kommen niedrigere Kosten und eine stärker an den Aufträgen ausgerichtete Produktion, damit die Händlerlager nicht wieder wachsen. Die schnellen Sparmaßnahmen seien weitgehend umgesetzt, nun folgen Prozess- und Produktivitätsverbesserungen. Zugleich investiert Knaus Tabbert in neue Modelle und eine geschärfte Produktpolitik. Liquidität und Anschlussfinanzierung 2027 bleiben zentrale Themen. www.boersenradio.de
Der Caravan und Camping-Markt ist auf hohem Niveau stabil geblieben, mit jährlich über 90.000 Neuzulassungen von Reisemobilen und Wohnwagen. Für das laufende Jahr nennt Dr. Holger W. Siebert ein leichtes Minus von etwa drei Prozent, unter anderem wegen regulatorischer Effekte. Die Lage der Händler beschreibt er als angespannt, aber nicht außergewöhnlich schlecht. Er verweist auf Überproduktion, hohe Kapitalbindung und Zinsbelastungen. Einige Händler hätten zu viel bestellt, weshalb es vereinzelt Insolvenzen gegeben habe, mitunter Schuld daran ist die Corona-Pandemie, da diese einen Camping-Hype auslöste, der mit der Zeit abgenommen hat. Als aktuelle Trends nennt er eine stärkere Nachfrage nach kleineren, günstigeren Fahrzeugen und eine Reduktion der Modellvielfalt aus Kostengründen. Vor allem junge Menschen sind interessiert an Camper-Vans, weiterhin bleibt das klassische Reisemobil im Trend. Zudem ist es Zeit, dass der „Kinderführerschein“ durch den 4,25t Caravan-Führerschein ersetzt wird.
Mehr Infomationen zum Caravaning Industrie Verband e.V.: https://www.civd.de/
Der Caravan und Campingmarkt steht vor einer Krise: Die Gesamtzahl an Gebrauchtwagen steigt kontinuierlich an, während Neuwagen gleichzeitig an Attraktivität verlieren und Vermieter und Händler vor der Insolvenz stehen. Im Interview mit Jürgen Rode von WoMo.blog, direkt von der Campinghochburg Caravan Salon Düsseldorf erfahren wir durch seinen Marktbericht den Stand der aktuellen Campingmarkt-Situation: “Bei den Kastenwagen sieht man eine klare Tendenz nach unten, bei den Teilintegrierten sieht es nicht so gut aus und die Vollintegrierten stehen wie Blei.“ Das eigentliche Problem bildet jedoch der Gebrauchtwagenmarkt, vor allem für die Zukunft: denn gebrauchte Camping Fahrzeuge gibt es wie Sand am Meer. Und wenn sich diese nicht verkaufen, entsteht eine monetäre “Deckungslücke“, sodass sich Besitzer kein neues Fahrzeug kaufen können oder wollen. Rode kritisiert ebenfalls die Camper-Branche: “sie muss lernen wieder aktiv zu verkaufen und die richtigen Produkte an die richtigen Kunden zu bringen“, denn das Geld hat die Kundschaft, jedoch fehlt es an Motivation “Kunden aktiv anzusprechen, vernünftig und zielbewusst zu beraten, um die Kunden über lange Jahre zufriedenzustellen.“
Zahlen, Daten, Fakten zur Marktanalyse Caravan Salon 2026: https://womo.blog/2026/08/27/preisschock-das-wunder-bleibt-aus/
Jedes Jahr wird Düsseldorf zum Magneten für begeisterte Camper. Egal ob Fahrzeugtechnik, Komponenten, Dachzelte oder sonstige Anliegen: für Caravan und Camper-Fans ist beim 65. Caravan Salon in Düsseldorf wirklich alles dabei. Zu Gast im Iconic Campers Podcast ist Stefan Koschke, Projektleiter des Caravan Salons in Düsseldorf aber auch selbst überzeugter Camper. Er berichtet uns von den Neuheiten auf dem Messe-Gelände: eine eigene Halle für Dachzelte (Halle 7a), Offroad-Hallen (Halle 16 und 17) und ein ganz besonderes Highlight: die Weltpremiere des Carbon-Campers, der mit seinem außergewöhnlichen Leichtbaukonzept für Aufsehen sorgt. Für alle Neulinge: wer sich noch überlegt einen Campervan zu kaufen oder zu mieten, kann sich in der "StarterWelt" auf dem Gelände informieren: vom Einsteigerwohnwagen bis hin zu einem voll ausgebauten Campervan wird man bestens beraten. Unser Tipp: ziehen Sie ihre Lieblings-Wanderschuhe an: es könnten zwischen 15 und 20 Kilometer Wanderung durch die Hallen Düsseldorfs werden. Viel Spaß beim Entdecken auf dem Caravan Salon in Düsseldorf!
Tickets und weitere Informationen zum Caravan Salon Düsseldorf findet man unter: www.caravan-salon.de/
Mehr Informationen zum Standort Knaus Tabbert auf dem Messe-Gelände findet ihr unter: www.caravan-salon.de/vis/v1/de/exhprofiles/ocJHF8yaQeuI6edBUBachg?ticket=g_u_e_s_t
Beruflich lebte Holger Wern zeitweise mehr im Hotel als zu Hause: sechs Wochen Venezuela, eine Woche bei der Familie, dann wieder fünf Wochen Projektarbeit. Im Urlaub war deshalb klar: Bloß kein Frühstücksbuffet, kein Kofferleben und kein "Dressed-up". Das Wohnmobil wurde zum persönlichen Hotelentzug und zum mobilen Zuhause für seine Ehefrau, seine Tochter und gleich vier Hunde aus dem Tierheim.
Im "Iconic Campers"-Podcast erzählt Holger, wie erstaunlich gut ein siebeneinhalb Meter langer Camper für das tierisch große Rudel funktionierte, warum ein guter Staubsauger fast zur Grundausstattung gehört und wie man auch mit älteren Hunden entspannt reist. Beim Welt-Camping-Treffen trifft seine internationale Berufserfahrung auf Camperfreundschaften aus Schweden, Finnland und Norwegen.
Seine wichtigste Campingregel: Ob Zelt, Fahrrad, Wohnwagen oder Luxusmobil - am Ende sitzt man gemeinsam beim Bier. Nur die selbst ernannten "Campingplatz-Bürgermeister" dürften gern zu Hause bleiben. Für Holger bedeutet Camping Ausgleich, für Hans Freiheit. Und vielleicht stimmt es ja wirklich: Camper sind glücklicher - und womöglich sogar friedlicher.
Vom Botschafter zum Camper: Beim Weltcampingtreffen trifft Peter Heinrich den türkischen Diplomaten im Ruhestand, Avni Aksoy. Vier Jahrzehnte lang vertrat er sein Land, war Botschafter in Kenia und Mosambik und suchte nach dem Tsunami 2004 in Phuket nach vermissten türkischen Staatsbürgern. Heute reist er im Wohnmobil - sechs Tage von der Türkei über Griechenland und Italien bis nach Niederbayern.
Aksoy erklärt, warum Diplomaten nicht nur darauf achten, was gesagt wird, sondern besonders auf das, was unausgesprochen bleibt: Sie müssen die Wahrheit sagen, aber nicht jede Wahrheit. Sein Fazit zur Weltpolitik ist klar: Dauerhafte militärische Lösungen gibt es nicht, am Ende führt kein Weg an Gesprächen vorbei.
Diplomatie braucht es auch auf dem Campingplatz, denn schon die Frage, welche Ländergruppe man zuerst besucht, kann eine Botschaft senden. Deutschland erlebt Aksoy als Campingtraum mit Stellplätzen, Infrastruktur und kurzen Wegen. Sein Reisetipp: gut planen, aber im Plan genügend freie Seiten lassen.
Und was darf im Camper nicht fehlen? Ausgerechnet ein Geschirrspüler. Nach 40 Jahren im diplomatischen Dienst bedeutet Camping für ihn vor allem zwei Dinge: Freiheit und Freizeit.
Karpfham (in der Nähe von Passau) wurde für neun Tage zum Pop-up-Campingplatz der Welt: 600 Fahrzeuge, rund 1.300 Menschen aus 26 Nationen und ein Gelände, das eher nach Volksfest als nach Stellplatz aussah. Hans Posthumus vom DCC erzählt, wie hier Völkerverständigung ganz ohne Sonntagsrede funktioniert: Länderabende, Pasta aus Riesenkübeln, Musik, Gespräche und Camper, die sogar der Festwirt als außergewöhnlich höflich lobt.
Doch bei über 40 Grad wurde aus Campingromantik schnell ein Härtetest für Mensch und Material. Werkstattprofi Dominik Spitzer hatte alle Hände voll zu tun: Rund 15 Fahrzeuge wurden vor Ort repariert, von streikenden Kühlschränken über ausgerissene Türen bis zu Markisen- und Sturmschäden. Seine klare Regel: Wenn Böen kommen, Markise rein. Abspannen hilft, aber nur mit guter Bodenverankerung, notfalls mit langen Zimmererschrauben und Akkuschrauber.
Auch bei Hitze zeigt sich, was ein Camper wirklich braucht: Kompressorkühlschrank statt schwächelndem Absorberkühlschrank, Lithium-Batterie, Solar, LED-Technik und genug Reserven für zwei autarke Tage. Und beim Wasser gilt: Pumpe nie trocken laufen lassen, im Winter Leitungen entleeren, beim Befüllen alle Hähne öffnen und den Boiler erst nutzen, wenn wirklich Wasser durch alle Leitungen kommt. Camping ist eben Freiheit, aber mit Technikverstand im Gepäck.
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