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Der DAX zeigt sich zur Wochenmitte robust und notiert am frühen Nachmittag nahezu unverändert. Unterstützung kommt von den deutschen Konjunkturdaten, denn das Auftragspolster der Industrie ist im Juni gegenüber dem Vorjahr um 9,3 Prozent gestiegen und damit so hoch wie seit gut einem Jahrzehnt nicht mehr. Der entscheidende Belastungsfaktor bleibt jedoch der Anleihemarkt, insbesondere in den USA, wo die Renditen weiter steigen. Für dreißigjährige US-Staatsanleihen werden inzwischen Zinsen gezahlt wie seit zwanzig Jahren nicht mehr, wodurch Anleihen als vergleichsweise planbare Anlagealternative an Attraktivität gewinnen. Gleichzeitig verteuern höhere Zinsen die Finanzierung und erhöhen den Druck auf Unternehmen, die große Investitionen über Schulden stemmen. Besonders deutlich zeigt sich die Zinsproblematik bei Technologie- und Halbleiterwerten. Die US-Indizes werden heute zum Handelsstart nahezu unverändert erwartet werden.