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Die Fortschritte im Bereich der Künstlichen Intelligenz werfen philosophische Fragen auf. Wenn wissenschaftliche und literarische Texte, Musikstücke und Bilder nicht allein durch Menschenhand, sondern auch mit Hilfe von KI erzeugt werden können, drängt sich der Gedanke auf, dass wir einer KI rudimentäre oder sogar weitreichende geistige Fähigkeiten zuschreiben müssen.
Der Vortrag von Prof. Dr. Daniel Martin Feige zeigt, dass es sich hier um einen Fehlschluss handelt. Auf der Grundlage von Überlegungen, die sich an einer Bestimmung des Begriffs des Denkens orientieren, lässt sich zeigen, dass wir einer KI nicht die Fähigkeit des Denkens zuschreiben können.
Begriffe wie ,Denken‘ auf Künstliche Intelligenz anzuwenden entdeckt – so die weitergehende These – nicht Geist an Orten, wo wir ihn vormals nicht vermutet haben. Vielmehr bauen wir durch solche Zuschreibungen den Begriff unserer selbst als freier, vernünftiger und selbstbewusster Akteure um – ein Umbau, der Ausdruck einer gleichermaßen technologischen wie politischen Bedrohung unserer deliberativen Fähigkeiten ist.
**Zur Person: **Daniel Martin Feige ist Professor für Philosophie und Ästhetik an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart. Er studierte zunächst Jazz-Klavier, dann Philosophie, Germanistik und Psychologie; Promotion an der Goethe-Universität Frankfurt am Main, Habilitation an der Freien Universität Berlin. Er forscht und publiziert an der Schnittstelle von Fragen der philosophischen Ästhetik und philosophischen Anthropologie in ihren Bezügen zu klassischen Themen der theoretischen und praktischen Philosophie. Jüngste Buch Buchveröffentlichung: „John McDowell zur Einführung“ (Hamburg: Junius 2026). Das Buch zum Thema: „Kritik der Digitalisierung. Technik, Rationalität und Kunst“ (Hamburg: Meiner 2025).
Schöpferische Tätigkeit wird bei uns nicht als Arbeit anerkannt und daher nicht so behandelt: Schöpferische Arbeit ist unsichtbare Arbeit. Die Widerstandskraft an der Basis der Kultur- und Medienberufe ist längst verbraucht. Gerade in Kunst und Kultur aber sind Arbeit und Identität untrennbar miteinander verwoben, sodass sich die existenzielle Bedeutung aktueller, oft nur vermeintlich technologischer Entwicklungen tatsächlich auf individuelle, kulturelle wie auch volkswirtschaftliche Bereiche erstreckt.
Nun schmeißt die generative KI den Turbo an. Sie ist nicht Ursache, sondern Brandbeschleuniger für Prozesse, die seit Jahrzehnten laufen. Digitalpolitik ist Globalpolitik: Herrschaft über das Digitale bedeutet Kontrolle über Macht, Mittel und Meinung. Für Kunst und Kultur hat all das erhebliche Konsequenzen. Matthias Hornschuh zeigt die volkswirtschaftliche und existenzielle Bedeutung geistigen Schaffens auf, die in der schöpferischen Tätigkeit menschlicher Wissensarbeit gründet. Wollen wir digitaler Technologie den zentralen Platz in unserer gesellschaftlichen Kommunikation einräumen, die ohne menschlichen Geist gar nicht zu funktionieren vermag?
Der Einschüchterung, ja Angst, die eine auf schnell erfassbare Oberflächenreize optimierte, hochkomplexe Welt hervorruft, setzt Hornschuh eine grundlegende Orientierung entgegen: Ideelle Wertschöpfung ist kein Luxus. Wir können und dürfen es uns nicht leisten, sie wie nebenbei aufzugeben, wenn wir uns nicht selbst aufgeben wollen.
Zur Person: Matthias Hornschuh ist Komponist von Film- und Hörspielmusik, Hochschullehrer, Publizist und Vorsitzender des Berufsverbands mediamusic. Der studierte Musiker und systematische Musikwissenschaftler engagiert sich u.a. im Aufsichtsrat der GEMA. Seit 2021 ist Hornschuh Sprecher der Initiative Urheberrecht, die dem rechtspolitischen Diskurs rund um generative KI wiederholt wesentliche Impulse gegeben hat. In Vorträgen, Workshops, Buchbeiträgen, Artikeln und unzähligen Gesprächen und Interviews reflektiert Hornschuh europaweit schöpferische Tätigkeit an der Grenze zu Kultur, Markt und Recht. Im Oktober 25 erschien sein Buch „Wir geben uns auf. KI, Kultur und die Entwertung der Wissensarbeit“ bei Carl-Auer.
Im Februar wagten Christopher Schack aus der Behörde des Hamburgischen Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit und Prof. Dr. Behrang Raji einen juristischen Brückenschlag zwischen DSGVO und KI-Verordnung. Sie zeigten praxisnah, welche Regeln gelten und wie man sie umsetzt.
Christopher Schack: Zwischen Datenminimierung und Verantwortungsdiffusion – gehen Datenschutz und KI zusammen?
Bei Datenschutz denken viele zuerst an Cookie-Banner, bürokratische Hürden und lange Gesetzestexte. Dabei ist Datenschutz in einer digitalisierten Gesellschaft weit mehr: Es ist der Schutz unserer Autonomie und unserer digitalen Identität. Überall dort, wo wir digitale Spuren hinterlassen, entscheiden Algorithmen zunehmend über unsere Möglichkeiten.
Im Zeitalter von ChatGPT und generativer KI stellt sich diese Machtfrage völlig neu. Der Vortrag zeigt auf, dass unsere etablierten Konzepte – wie das gezielte Löschen einzelner Datensätze – an der statistischen Realität moderner Sprachmodelle an ihre Grenzen stoßen. Ein neuronales Netz „vergisst“ nicht einfach auf Knopfdruck, und der enorme Datenhunger der Modelle steht in einem fast unlösbaren Spannungsverhältnis zum Prinzip der Datenminimierung.
Gleichzeitig sehen wir in der Praxis eine gefährliche „Verantwortungs-Diffusion“. Wenn eine KI halluziniert und falsche Fakten über echte Personen generiert, zeigen Anbieter und Nutzer gerne aufeinander. Wer trägt die Verantwortung dafür, dass der Output über Menschen auch faktisch richtig ist?
Der Abend widmet sich der Frage, wie wir dieses Dilemma auflösen, ohne die technologische Entwicklung abzuwürgen. Wir blicken hinter die abstrakten Rechtsnormen auf konkrete und kritische Fälle aus der aktuellen (Aufsichts-)Praxis. Ziel ist es, Datenschutz nicht als Innovationsbremse zu begreifen, sondern als notwendiges Design-Element für vertrauenswürdige KI-Systeme.
**Zur Person: **Christopher Schack ist Jurist und Musikwissenschaftler (Bacc. Art.). Bis 2022 war er Rechtsanwalt, Fachanwalt für IT-Recht und Arbeitsrecht, Gründer einer Anwaltssozietät und zudem als externer Datenschutzbeauftragter tätig. Seit 2023 ist er Referent beim Hamburgischen Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit. Dort ist er KI-Koordinator und begleitet sämtliche KI-Prüfverfahren rechtlich und z.T. technisch. 2024 führte die Behörde ein von ihm programmiertes KI-System produktiv ein. Seit 2025 ist er nebenberuflich Lehrbeauftragter an der HAW Hamburg und unterrichtet die Fächer Datenschutz und KI-Kompetenz.
Behrang Raji: Kontrollverlust vs. Compliance – warum es eine AI-Governance in Unternehmen braucht
Künstliche Intelligenz ist heute für jeden verfügbar. ChatGPT, Claude und andere leistungsstarke KI-Systeme lassen sich ohne IT-Budget oder Freigabeprozess direkt über das Smartphone nutzen. Auch für dienstliche Zwecke. Diese niedrige Einstiegshürde führt dazu, dass KI längst in Unternehmen im Einsatz ist, auch wenn die Geschäftsleitungen dies nicht wissen oder wollen.
Dies birgt auch für Unternehmen erhebliche Risiken. Durch diese Schatten-KI drohen Bußgelder wegen Datenschutzverstößen, Haftungsansprüche wegen Urheberrechtsverletzungen oder bald auch empfindliche Bußgelder wegen der Nichtbefolgung von regulatorischen Anforderungen der KI-Verordnung. Ein klarer Ordnungsrahmen für den Einsatz von KI – eine AI Governance – stellt Compliance sicher und ermöglicht zugleich Innovation.
In diesem Vortrag beleuchtet Prof. Dr. Raji, wie kleine und mittlere Unternehmen dies praktisch und pragmatisch gelingen kann. Anhand der Darlegung von konkreten Schritten werden ausgewählte rechtliche Fragen und Herausforderungen näher gebracht.
**Zur Person: **Prof. Dr. Behrang Raji ist Rechtsanwalt und lehrt an der Fachhochschule Wedel Datenschutz, Datenrecht und KI & Recht. Er promovierte mit einer Arbeit zum Thema „KI im öffentlichen Sektor“. In seiner anwaltlichen Tätigkeit berät er kleine und mittlere Unternehmen, Konzerne und öffentliche Stellen bei rechtlichen Fragenstellungen im Zusammenhang mit KI. Er ist Mitglied im Vorstand des IfKI.
Überwachung und Datenerfassung genießen keinen guten Ruf. Ob durch staatliche Akteure oder Digitalunternehmen – sobald Informationen über uns gesammelt, gespeichert und verarbeitet werden, denkt man an Stasi, autoritäre Überwachungsdystopien, die Allmacht der Tech-Konzerne.
Auch zivilgesellschaftlich werden Datenschutz und Privatsphäre hochgehalten und eine strenge Regulierung der Konzerne gefordert. Daum hingegen sieht Privacy und Datenschutz als bürgerliche Kategorien an, die letztlich ein Privateigentum im Digitalen konstituieren. Statt sich die Potentiale des digitalen Wandels progressiv anzueignen, tappe man in die Falle einer konservativen Kritik und der Vorstellung einzelner isolierter Datenbesitzer:innen.
Timo Daum fordert stattdessen, Überwachung positiv zu denken – als Produktivkraft, als Form der Sorge, als Möglichkeit guten Regierens. Denn Überwachung könne auch bedeuten, Vermieter:innen und Eigentümer:innen an Preistreiberei zu hindern, Raser:innen im Straßenverkehr auszumachen, Finanz- und Steuerverbrechen aufzudecken – oder den Grundstein für ein postkapitalistisches, bedarfsorientiertes Wirtschaften zu legen.
Daum möchte sein „Lob der Überwachung“ nicht als geschichtsvergessene Romantisierung autoritärer Systeme verstanden wissen, sondern als Versuch, die technischen Möglichkeiten, die der Überwachungskapitalismus geschaffen hat, für eine Zukunft ohne Kapitalismus nutzbar zu machen.
Zur Person: Timo Daum ist Universitätsdozent und Autor. Zuletzt lehrte er am Fachbereich Politikwissenschaft der Universität Wien „Politische Ökonomie der Daten“. Er ist Dissertationsstipendiat der Rosa Luxemburg Stiftung. Sein Buch „Das Kapital sind wir. Zur Kritik der digitalen Ökonomie“ erhielt den Preis Das politische Buch 2018 der Friedrich-Ebert-Stiftung. 2019 und 2020 erschienen „Die künstliche Intelligenz des Kapitals“ und „Agiler Kapitalismus“ bei Nautilus, zuletzt „Big Data China. Technologie – Politik – Regulierung“ (Mandelbaum 2023). Timo Daum lebt in Wien und Berlin.
Buchvorstellung und Diskussion über KI und die autoritäre Wende.
Elon Musk und Donald Trump kündigen massenhaft Verwaltungsmitarbeitern, um einen KI-Staat zu errichten. Tech-CEOs verkaufen künstliche Intelligenz als Heilsbringer für die größten Probleme der Menschheit, obwohl die entsprechende Industrie auf Ausbeutung und Menschenverachtung beruht. Warum lässt sich die Öffentlichkeit durch Spekulation über Erlösung oder Auslöschung durch KI von den erheblichen Schäden durch KI in unserer Gegenwart ablenken? Wie erkennen wir die zunehmend faschistischen Tendenzen, die sich im Zusammenspiel von Tech-Industrie und der neuen Rechten bilden?
Rainer Mühlhoff entwickelt in seinem Buch „Künstliche Intelligenz und der neue Faschismus“ (Reclam, 2025) und auf unserer Veranstaltung Antworten und diskutiert Lösungsansätze.
Zur Person: Rainer Mühlhoff, Philosoph und Mathematiker, ist Professor für Ethik der Künstlichen Intelligenz an der Universität Osnabrück. Er forscht zu Ethik, Regulierung und kritischer Sozialtheorie in der digitalen Gesellschaft. In seiner interdisziplinären Arbeit untersucht er das Wechselspiel von Technologie, Macht und gesellschaftlicher Veränderung. Zuletzt erschienen sind von ihm: „Künstliche Intelligenz und der neue Faschismus“ (Reclam, 2025) und „Die Macht der Daten: warum künstliche Intelligenz eine Frage der Ethik ist“ (Brill, 2023).
Bei Kreativität denken viele zuerst an Kunst. Dabei ist Kreativität in weit mehr Bereichen zentral. Im Softwareengineering, auf dem täglichen Arbeitsweg, beim Improvisieren im Alltag oder beim Versuch, ein Möbelstück aufzubauen. Überall dort, wo etwas nicht nach Plan läuft, brauchen wir die Fähigkeit, anders zu denken.
Im Zeitalter von KI und Robotik, in dem immer mehr dieser Tätigkeiten automatisiert werden, stellt sich die Frage nach Kreativität neu. Der Vortrag entwickelt die These, dass vieles von dem, was wir für kreativ halten, in Wahrheit routinierte Rekombination ist. Genau darin sind KI Systeme besonders gut.
Gleichzeitig zeigen empirische Studien mit Kindern und Erwachsenen eine problematische Entwicklung.
Kreativität verstärkt die digitale Kluft. Menschen mit hoher kreativer Kompetenz werden durch KI noch produktiver und ideenreicher. Wer damit Schwierigkeiten hat, profitiert deutlich weniger. KI gleicht diese Unterschiede nicht aus, sie kann sie sogar vergrößern.
Der Vortrag fragt deshalb, was wir als Gesellschaft tun können, um dieser Entwicklung entgegenzuwirken. In Bildung, Wirtschaft, Kultur und im sozialen Bereich geht es darum, Kreativität nicht als Ausnahmebegabung zu behandeln, sondern als erlernbare Schlüsselkompetenz, ohne die Zukunft kaum gestaltbar ist.
Zur Person: Dorothea Winter ist Philosophin und Autorin. Sie wurde 2025 zu „Intentionalität und Künstliche Intelligenz“ an der Humboldt Universität zu Berlin promoviert und arbeitet als Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Bereich Angewandte Ethik an der Humanistischen Hochschule Berlin. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in der Demokratietheorie, Ethik, Erkenntnistheorie und Feminismus. Ihr Buch „KI, Kunst und Kitsch. Ein philosophischer Aufreger“ erschien 2023 bei Carl Auer; „KI und Demokratie“ 2026 bei Reclam.
Innovativ, mächtig, rücksichtlos – kaum eine Geschichte wird so oft erzählt wie die vom unaufhaltsamen Aufstieg der Tech-Konzerne an die Spitze der global vernetzten Welt. Nur ein Kapitel wird dabei ausgelassen: Der Preis, den der Globale Süden dafür bezahlt. Der Tech-Journalist Ingo Dachwitz und der Globalisierungsexperte Sven Hilbig beleuchten diesen blinden Fleck und zeigen die weltweiten Folgen des digitalen Kolonialismus sowie bestehende Ansätze für eine gerechtere Digitalisierung auf. Soviel steht fest: AI will not fix it.
Das Versprechen der Digitalen Revolution ist die Heilserzählung unserer Zeit. Dieses Buch erzählt eine andere Geschichte: Die des digitalen Kolonialismus. Statt physisches Land einzunehmen, erobern die heutigen Kolonialherren den digitalen Raum. Statt nach Gold und Diamanten lassen sie unter menschenunwürdigen Bedingungen nach Rohstoffen graben, die wir für unsere Smartphones benötigen. Statt Sklaven beschäftigen sie Heere von Klickarbeiter:innen, die zu Niedriglöhnen in digitalen Sweatshops arbeiten, um soziale Netzwerke zu säubern oder vermeintlich Künstliche Intelligenz am Laufen zu halten. Der Kolonialismus von heute mag sich sauber und smart geben, doch eines ist gleichgeblieben: Er beutet Mensch und Natur aus und kümmert sich nicht um gesellschaftliche Folgen vor Ort. Im Wettkampf der neuen Kolonialmächte ist Digitalpolitik längst zum Instrument geopolitischer Konflikte geworden – der Globale Süden gerät zwischen die Fronten.
Zur Person: Ingo Dachwitz ist Kommunikationswissenschaftler und arbeitet als politischer Tech-Journalist für das Investigativmedium netzpolitik.org. Auf seine Expertise zur Ethik der Digitalisierung griffen in den vergangenen Jahren unter anderem das Bundeskanzleramt und die Evangelische Kirche in Deutschland zurück. Für seine Recherchen zur globalen Datenindustrie wurde er 2024 mit dem Alternativen
Das Institut für KI und demokratische Transformation (IfKI) hat am 09.10.2025 seine Türen geöffnet. Wir veröffentlichen hier den Mitschnitt unseres Eröffnungsabends. Er beginnt mit einer Rede unseres Vorstandsmitglieds Sebastian Sudrow. Im Anschluss kommen die Vorträge unserer Gäste Dr. Constanze Kurz und Prof. Dr. Johannes Caspar.
Dr. Constanze Kurz: Künstliche Intelligenz – zwischen Milliardeninvestitionen, Umweltfolgen und Risiken für die IT-Sicherheit
Zur Person: Dr. Constanze Kurz ist promovierte Informatikerin, Publizistin und Autorin von Sachbüchern über Technik, Computerisierung und Gesellschaft. Sie schreibt über Fragen des Datenschutzes, der technisierten Überwachung und der Ethik in der Informatik. Sie ist ehrenamtlich Sprecherin des Chaos Computer Clubs. Sie arbeitet in der Redaktion von netzpolitik.org. Zuletzt erschien ihr Sachbuch über „Cyberwar“ bei C.Bertelsmann.
Prof. Dr. Johannes Caspar: Der Große Transfer. Recht am Limit
Zur Person: Prof. Dr. Johannes Caspar hat an der Universität Göttingen Jura studiert und 1992 zu Jean Jacques Rousseau promoviert. 1999 habilitierte er an der Universität Hamburg für die Fächer Staatsrecht, Verwaltungsrecht und Rechtsphilosophie. Von 2009 bis 2021 war er der Hamburgischer Beauftragter für Datenschutz und
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