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Drei Handlungsstränge. Drei Protagonist*innen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Und doch eine Gemeinsamkeit, eine Last, die sie alle drei mehr oder weniger buchstäblich mit sich herumtragen: Drogen. Unser heutiger Film zeichnet einen eindrucksvollen Querschnitt durch den von Rauschgift zerfressenen indischen Bundesstaat Punjab und widmet dem erbitterten Kampf um, gegen und mit Drogen eine Leinwandumsetzung, die mit tieftragischen, aber auch komischen Momenten aufwarten kann. Warum Jan, Jost und Leonard dieser Trip am Ende doch zu lang war, ihnen die Schauspielleistungen erschreckend akkurat vorkamen und wie das ganze mit überaus guten Kritiken vereinbar ist, erfahrt ihr in der neuen Folge “Im Kasten”.
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In der heutigen Folge von Im Kasten haben wir (Jost, Ole und Christian) einen Gast zu Besuch. Unsere Kollegin Caro Wart aus dem Bennohaus verdanken wir die Auswahl des heutigen Films und auch die Vorschläge für die anderen indischen Filme kamen von ihr. Sie schreibt für das Magazin Ishq.de, welches sich mit der indischen Filmindustrie befasst und veröffentlicht dort auch regelmäßig den Podcast „Bombay Talkies“ mit ihrer Freundin und Chefredakteurin Vera. Wir wollen heute die Chance nutzen, mehr über die indische Filmwelt zu erfahren und besprechen gleichzeitig den aktuellen Film mit ihr. Der von ihr vorgeschlagene Film „Moothon“, was auf Malayalam „älterer Bruder“ bedeutet, handelt von der Suche des 14-jährigen Waisenkindes Mulla nach ihrem Bruder Akbar, der vor langer Zeit die Inselgruppe Lakshadweep in Richtung Mumbai verlassen hatte. Das Drama behandelt auf eindrucksvolle Weise verschiedene Themen wie Drogenmissbrauch, Prostitution, Kinderhandel, organisierte Kriminalität und sexuelle Orientierungen wie Homosexualität und Transgender innerhalb der indischen Gesellschaft. Was wir von dem Film halten und was wir von Caro neues erfahren werden…? Seid gespannt!
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Der junge, gut gebildete Polizist Ayan Ranjan tritt seine erste Stelle als Leiter einer ländlichen Polizei-Verwaltung an und wird direkt konfrontiert mit dem Mord an zwei jungen Mädchen. Während versucht wird die Tat als Ehrenmord zu verschleiern, geht Ayan der Sache weiter nach und realisiert immer mehr, dass die übrigen Polizisten dem Verbrechen keine Aufmerksamkeit schenken wollen, weil die Opfer zur Kaste der Dalits gehören. Der Film zeigt auf eindrucksvolle Weise, wie das Kastensystem in Indien große Bevölkerungsteile benachteiligt, obwohl laut Artikel 15 der indischen Verfassung alle Menschen gleichgestellt sein sollen.
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Filme wie “Kickass” oder die Batman-Trilogie haben gezeigt, dass für einen Superhelden-Film nicht immer auch eine Superfähigkeit, sondern viel eher der Wunsch nach Gerechtigkeit vonnöten sein muss. Unser heutiger Streifen beweist, dass auch das indische Kino sich darauf versteht den düsteren Pfad des normalsterblichen Helden, der allein Korruption und organisiertes Verbrechen bekämpft, stilvoll in Szene zu setzen. Es werden massig Bösewichte vermöbelt, Motorräder gepimpt und dunkle Maskierungen übergestreift – der dunkle Ritter ist zurück. Reicht allerdings diese zur Genüge verwendete Blaupause um unser Team zu überzeugen? Wird dem gesellschaftskritischen Überbau genug Authentizität verliehen? Und warum funktioniert eigentlich das Nitro nie, wenn man es am dringsten braucht?
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Auf zu neuen Ufern lautet die Prämisse der neuesten Folge “Im Kasten”, denn die Reihe “Das erste Mal” hat unsere Podcast-Crew diesmal ins ferne Indien verschlagen. Hungrig auf neue cineastische Eindrücke, haben Jost, Jan, Leonard, Christian und Ole den Weg zu einem der letzten weißen Flecke ihrer filmischen Landkarte gewagt und erkunden nun in den kommenden Podcast-Folgen das unbekannte Dickicht der indischen Filmkunst. In der Auftaktfolge bespricht das eingespielte Team ihr indisches Debut, einen humorvollen Thriller mit allerlei Wendungen und schwarzem Humor. Wo genau ist “Irgendwo in Europa”? Gibt es ein indisches Pendant zu Til Schweiger? Und wie viel ist eine Leber eigentlich auf dem Schwarzmarkt wert?
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Stellt euch vor ein atomarer Krieg bricht aus, der die gesamte Erde zerstört und euch für ein Jahr in einen Bunker zwingt. Es gibt allerdings, neben den Bomben, noch ein weiteres Problem: Ihr seid eine Gruppe von 21 Leuten doch das Essen und besonders der Sauerstoff ist für genau 10 Menschen ausgelegt. Wie würdet ihr entscheiden, wer in den Bunker darf und wer nicht? Mit genau dieser Entscheidung beschäftigt sich unser heutiger Film, über den sich Ole und Jan in der neuesten Folge “Im Kasten” unterhalten.
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Irgendwo im Nirgendwo zwischen den Staaten von Amerika ist Travis auf der Suche nach sich selbst. Durch einen Zufall wird Danny auf seinen verschollenen Bruder aufmerksam
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Wenn uns der momentane Lockdown eines gezeigt hat, dann dass das Leben durchaus monoton und einsam sein kann. Unser heutiger Film hat zwar mit der Pandemie in keiner Weise etwas zu tun und unser Leben wird auch von keiner parasitären Lebensform bedroht, die Isolation der Protagonisten kommt uns jedoch schmerzlich bekannt vor und die Dynamiken, die sich entwickeln, zeichnen ein herrlich abstraktes Bild unserer Lebenswirklichkeit. Aber das ganze hochtrabende Geplänkel mal beiseite: Ist es dieser Streifen wert 3 1/2-mal binnen 48 Stunden geguckt zu werden? Lassen sich Vorstadtdrama und Sci-Fi-Alptraum vereinen? Und was hat eigentlich der verdammte Kuckuck damit zu tun?
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Unkonventioneller Humor trifft wilde Action-Sequenzen trifft Beziehungsprobleme – der Film unserer heutigen Folge mag vielleicht nicht jeden Zuschauer abholen, stützt sich jedoch rund um die Welt auf eine solide Fan-Gemeinschaft. Edgar Wright schafft es mal wieder in seiner altbekannten lebhaften Schnittmanier einen Comic auf die Leinwand zu zaubern, der jedoch besonders in unserem Team nicht ambivalenter hätte bewertet werden können. Ist das Alter vielleicht ausschlaggebend für die Bewertung des Films? Sind sieben teuflische Ex-Freunde, sorry Ex-Lover, möglicherweise ein paar zu viel? Und was findet Ole eigentlich an diesem Film?
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Wie es sich für jede gute Film-Podcast-Crew gehört, war für unser Im Kasten-Team natürlich “mehr Filme gucken” der entscheidene Vorsatz für das Jahr 2021. Was wäre also naheliegender als eine neue Reihe ins Leben zu rufen, die Leonard, Christian, Jost, Jan & Ole bei ihren filmischen “Ersten Malen” begleitet. Den Impuls für diese Folge hat freundlicherweise Jan gesetzt, der uns mit seinem Filmvorschlag in das skandalöse New York der 50er Jahre entführt, wo wir einen Privatdetektiv begleiten, der in den tiefen Sumpf der Stadtplanung des “Big Apples” eintauchen muss, um den Mord an seinem Freund & Mentor aufzuklären und dabei mit seiner Tourette-Erkrankung zu kämpfen hat.
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