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Das längste Lied der Bibel ist Psalm 119 mit satten 176 Versen. Wenn Sie sich einmal die Zeit nehmen sollten, diesen Psalm nachzulesen, dann empfehle ich Ihnen: Geben Sie nicht auf, bevor sie Vers 105 erreicht haben. Denn ich finde, das ist einer der besonders schönen Sätze in der Bibel. Er lautet:
Dein Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Weg!
Ein schönes Bild, aber wenn Sie sich das heute vorstellen, vergessen Sie bitte nicht, dass dieser Vers weit mehr als 2000 Jahre alt ist. Wir denken heute in unserer hochtechnisierten Welt bei „Licht“ an hell erleuchtete Straßen oder die Flutlichtanlage im Fußballstadion. Der Sänger des Psalms aber meint die flackernde Flamme einer kleinen Öllampe. Und die leuchtet gerade mal so hell, dass er ein, zwei Meter weit sehen kann. Alles andere blieb für ihn, mangels Straßenbeleuchtung im alten Israel, im Dunkeln.
In diesem Bild finde ich mich wieder. Häufig tappe ich im Dunkeln mit meinen ungelösten Fragen an Gott, mit meiner Ungewissheit, was die Zukunft bringen wird, mit meiner Angst, den Herausforderungen nicht gewachsen zu sein. Aber eben auch mit dem flackernden Licht meiner kleinen Öllampe.
Ich glaube nicht, dass die Bibel das ultimative Lösungsbuch für alle Rätsel des Lebens ist, doch ich erlebe, dass die biblischen Gottes-Erfahrungen für mich wie ein Licht im Dunkeln sind, das mir immer wieder hilft, den nächsten Schritt zu gehen auf einem Weg, der beim Gehen erst entsteht: Der Weg der grenzenlosen Liebe Gottes.
Autor: Martin Buchholz
Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! Jetzt spenden
By ERF - Der Sinnsender / Martin BuchholzDas längste Lied der Bibel ist Psalm 119 mit satten 176 Versen. Wenn Sie sich einmal die Zeit nehmen sollten, diesen Psalm nachzulesen, dann empfehle ich Ihnen: Geben Sie nicht auf, bevor sie Vers 105 erreicht haben. Denn ich finde, das ist einer der besonders schönen Sätze in der Bibel. Er lautet:
Dein Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Weg!
Ein schönes Bild, aber wenn Sie sich das heute vorstellen, vergessen Sie bitte nicht, dass dieser Vers weit mehr als 2000 Jahre alt ist. Wir denken heute in unserer hochtechnisierten Welt bei „Licht“ an hell erleuchtete Straßen oder die Flutlichtanlage im Fußballstadion. Der Sänger des Psalms aber meint die flackernde Flamme einer kleinen Öllampe. Und die leuchtet gerade mal so hell, dass er ein, zwei Meter weit sehen kann. Alles andere blieb für ihn, mangels Straßenbeleuchtung im alten Israel, im Dunkeln.
In diesem Bild finde ich mich wieder. Häufig tappe ich im Dunkeln mit meinen ungelösten Fragen an Gott, mit meiner Ungewissheit, was die Zukunft bringen wird, mit meiner Angst, den Herausforderungen nicht gewachsen zu sein. Aber eben auch mit dem flackernden Licht meiner kleinen Öllampe.
Ich glaube nicht, dass die Bibel das ultimative Lösungsbuch für alle Rätsel des Lebens ist, doch ich erlebe, dass die biblischen Gottes-Erfahrungen für mich wie ein Licht im Dunkeln sind, das mir immer wieder hilft, den nächsten Schritt zu gehen auf einem Weg, der beim Gehen erst entsteht: Der Weg der grenzenlosen Liebe Gottes.
Autor: Martin Buchholz
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