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»Aber den Typen machen wir gemeinsam kalt. Wenn der gezahlt hat, hole ich mir den« – diesen Chat verfasste Rechtsanwalt Benjamin D. Der Anwalt und Drogenboss aus Frankfurt am Main hat dem »Typen« Geld für einen großen Deal geliehen. Doch der zahlt nicht zurück. Benjamin D. ist so tief verstrickt in seine kriminellen Geschäfte, dass er die verfassungsmäßige Ordnung zu wahren, wie er mal geschworen hatte, längst vergessen hat. Jemanden kaltzumachen, zu töten, scheint möglich. Was der kriminelle Advokat aber nicht weiß: Der säumige Geschäftspartner ist ein Spitzel der Polizei, ein sogenannter »Snitch«.
In der neuen vierteiligen Podcast-Serie enthüllt SPIEGEL TV-Reporter Claas Meyer-Heuer, an welcher Stelle der Jurist falsch abgebogen ist. Der Bestsellerautor hat Tausende Kryptohandy-Nachrichten studiert. Der Fall des korrupten Juristen stammt aus seinem neuen Buch »Protokolle der Unterwelt«. En détail analysiert er gemeinsam mit Host Christina Pohl die Chats der Organisierten Kriminalität. Zum Buch, hier entlang: Protokolle der Unterwelt: Die geheimen Chats der Drogenmafia und der wachsende Einfluss Organisierter Kriminalität in Deutschland - Ein SPIEGEL-Buch : Meyer-Heuer, Claas: Amazon.de: Bücher
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»Ich bin eben sehr kriminell. Ich bin ein Zocker. Ich denke ständig darüber nach, wie ich die Polizei aufs Kreuz lege« – dieser Chat stammt nicht etwa von einem skrupellosen Gangster aus einer Netflix-Serie, sondern von einem Rechtsanwalt: Benjamin D. Der Frankfurter Advokat chattet mit seinem Geschäftspartner sogar aus einer Gerichtsverhandlung, gibt über ein verschlüsseltes Kryptohandy Anweisungen für seine Drogenkuriere. Das wäre wahrscheinlich nie aufgefallen, wenn die Verbrecherdienste Sky ECC und EncroChat nicht im Jahr 2020 entschlüsselt worden wären. Bis dahin führt Benjamin D. ein gefährliches Doppelleben.
In der neuen vierteiligen Podcast-Serie enthüllt SPIEGEL TV-Reporter Claas Meyer-Heuer, an welcher Stelle der Jurist falsch abgebogen ist. Der Bestsellerautor hat Tausende Kryptohandy-Nachrichten studiert. Der Fall des korrupten Juristen stammt aus seinem neuen Buch »Protokolle der Unterwelt«. En détail analysiert er gemeinsam mit Host Christina Pohl die Chats der Organisierten Kriminalität. Zum Buch, hier entlang: Protokolle der Unterwelt: Die geheimen Chats der Drogenmafia und der wachsende Einfluss Organisierter Kriminalität in Deutschland - Ein SPIEGEL-Buch : Meyer-Heuer, Claas: Amazon.de: Bücher
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Als der Rapper Massiv nach Berlin kommt, benötigt er Schutz. Er stammt aus Pirmasens. In der Hauptstadt schließt er sich Ashraf Rammo an, der ihn fortan auch als Manager begleitet. Er ist sein »brüderlicher Rücken«, wie Massiv im Jahr 2007 in eine SPIEGEL-TV-Kamera berichtet. Doch so sicher ist der Gangsterrapper nicht, wie man denken mag. Sein sogenannter »Rücken« funktioniert im Ruhrgebiet nicht. Dort spielt er den kürzesten Auftritt aller Zeiten: Nach 30 Sekunden wird er von der Bühne geprügelt, das Ganze endet in einer Massenschlägerei. 2008 wird auf den Künstler geschossen. Dabei geht es immer wieder um Geld und Macht. Der ehemalige Hells Angel Kassra Zargaran und der Journalist Thomas Heise kennen Massivs Manager Ashraf Rammo aus vielen Begegnungen. Er war auch zeitweise Manager von Bushido, der sich gegen die Abou-Chakers auflehnte. Wie viel Musik in dem Geschäft wirklich drin ist, wissen Zargaran und Heise zu berichten. 90/10, 40/60, wie viel bleibt beim Künstler überhaupt noch hängen? In der dreiteiligen Podcast-Serie widmen wir uns der Beziehung zwischen den Gangsterrappern und ihrer Schutzmacht, dem »Rücken«. Es geht um Bushido, Capital Bra, 187 Straßenbande, Fler, Massiv und um sehr viel Geld. Und darum, welchem Clan welcher Rapper gehört.
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In seinen Songs macht er auf ganz dicke Hose, im richtigen Leben hatte er Angst um ebendieses. Was Capital Bra dazu brachte, zur Polizei zugehen, ist in den Ermittlungsakten gut dokumentiert. Es geht um Schutzgelderpressung. Capital Bra wird von mehreren Clans bedroht, als er sein Musiklabel verlassen will. Und dann kommt es im Nobelhotel Ritz-Carlton zu einem Gipfeltreffen, bei dem die Rammos, die Miris und die Tschetschenen über den Künstler verhandeln – in dessen Abwesenheit. In der dreiteiligen Serie widmen wir uns der Beziehung zwischen den Gangsterrappern und ihrer Schutzmacht, dem »Rücken«. Es geht um Bushido, Capital Bra, 187 Straßenbande, Fler, Massiv und um sehr viel Geld. Und darum, welchem Clan welcher Rapper gehört. Dabei spielen die Hells Angels auch mit.
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In seinen Songs macht er auf ganz dicke Hose, im richtigen Leben hatte er Angst um ebendieses. Was Capital Bra dazu brachte, zur Polizei zugehen, ist in den Ermittlungsakten gut dokumentiert. Es geht um Schutzgelderpressung. Capital Bra wird von mehreren Clans bedroht, als er sein Musiklabel verlassen will. Und dann kommt es im Nobelhotel Ritz-Carlton zu einem Gipfeltreffen, bei dem die Rammos, die Miris und die Tschetschenen über den Künstler verhandeln – in dessen Abwesenheit. In der dreiteiligen Serie widmen wir uns der Beziehung zwischen den Gangsterrappern und ihrer Schutzmacht, dem »Rücken«. Es geht um Bushido, Capital Bra, 187 Straßenbande, Fler, Massiv und um sehr viel Geld. Und darum, welchem Clan welcher Rapper gehört. Dabei spielen die Hells Angels auch mit.
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Warum zeigt Haftbefehl sich immer wieder mit den Hells Angels? Sucht der Rapper Schutz, den sogenannten »Rücken«? So gut wie jeder Gangsterrapper soll einen haben, doch offen spricht man nicht darüber in der Branche. Im Verhör sitzt für drei Episoden einer am Tisch, der häufig bei Verhandlungen zwischen Rapper und »Rücken« dabei war: der ehemalige Hells Angel Kassra Zargaran. Zu seiner Zeit hat sein Berliner Charter unter anderem den Sprechgesangskünstler Fler unter seinen Fittichen. Zusammen mit dem Journalisten Thomas Heise, der die Ermittlerseite besonders gut kennt, berichtet Kassra Zargaran davon, was wirklich backstage passiert.
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Er war eigentlich immer im Boxkeller der Kiezkneipe »Zur Ritze« anzutreffen. Doch wo Stefan Hentschel jahrzehntelang trainierte, da starb er auch. Er erhängte sich am Haken seines Boxsacks am Ende eines bewegten Luden-Lebens. Schon in den Siebzigerjahren nahm der Kiez-Pate Wilfrid Schulz den Boxer unter seiner Fittiche. Doch Hentschel verliert seinen ersten Profi-Kampf, dann dazu noch bei einem Streit in einer Kneipe sein rechtes Auge, so kann er nicht mehr in das Sparring. Sein Ausweg: Zuhälter. Er kauft sich im Eros-Center ein. 27 Frauen arbeiten in seinem »Salon Mademoiselle«. Diese rasende Expansion gefällt der Chicago-Bande von der anderen Seite der Reeperbahn nicht. Ein Auftragskiller wird auf ihn angesetzt: Werner »Mucki« Pinzner. Wie durch ein Wunder entgeht Hentschel ihm, doch das Leben holt ihn immer wieder ein. Zum Schluss ist er pleite, obdachlos und nimmt da vom Leben Abschied, wo er die meisten Stunden verbracht hat: in der legendären Kiezkneipe »Zur Ritze«.
In der dreiteiligen Podcast-Serie zeichnen wir die Luden-Leben der drei bekanntesten Kiez-Größen der Reeperbahn nach: Klaus Barkowsky, der »Schöne Klaus«, Thomas Born alias »Karate-Tommy« und Stefan Hentschel, der sich selbst »Göttlicher Zuhälter« nannte.
Jahrzehntelang berichtet SPIEGEL TV schon über den Kiez. Für diese Serie haben wir nie veröffentlichte Schätze aus unserem Archiv gehoben.
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Er hatte einen Ruf wie Donnerhall auf dem Hamburger Kiez. Allein durch seinen Blick soll Thomas Born gestandene Männer zum Heulen gebracht haben. Eigentlich wollte der Karate-Kämpfer zu Olympia, doch ein Sportunfall verhinderte das. Stattdessen wurde er vom »Schönen Klaus« für die Nutella-Bande angeworben. Seine Zuständigkeit: die Abteilung »Stress«. Doch bei einem Streit mit anderen Zuhältern kommt es zu einem Showdown mit Waffen. Nur wegen seiner Fitness entgeht Tommy knapp dem Anschlag. Seine Kombattanten Jürgen »Angie« Becker und »SS-Klaus« überleben nicht. Der Schusswechsel geht ein in die Kiezgeschichte. »Karate-Tommy« landet im Knast, nicht deswegen, sondern weil eine seiner Frauen ihn bei der Polizei anzeigt. Nach der Haftstrafe versucht er sich im Filmgeschäft, doch es will ihm nichts mehr so recht gelingen. Fast pleite, wachsen seine Depressionen und man sieht ihn regelmäßig in den Kiez-Spelunken trinken. Mit 63 Jahren stirbt er an den Folgen eines Herzinfarkts.
In der dreiteiligen Podcast-Serie zeichnen wir das Luden-Leben der drei bekanntesten Kiez-Größen der Reeperbahn nach: Klaus Barkowsky, der »Schöne Klaus«, Thomas Born alias »Karate-Tommy« und Stefan Hentschel, der sich selbst »Göttlicher Zuhälter« nannte.
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Sein Spitzname war Programm auf dem Hamburger Kiez: Klaus Barkowsky hat als »Oberpoussierer« für die Nutella-Bande neue Prostituierte angeworben. »Schau ihm nie in die Augen!«, so lautete die Warnung, denn dann sei jede Frau schockverliebt. Klaus Barkowsky sah nicht nur aus wie eine Mischung aus Don Johnson und Jon Bon Jovi, er war der ultimative Herzensbrecher. 15 Frauen nannte er sein Eigen, die alles für ihn taten. In Spitzenzeiten verdiente er bis zu 10.000 Deutsche Mark – pro Tag! Der Rausch findet für ihn ein jähes Ende: Ein österreichischer Zuhälter schießt ihn in einer Kneipe an. Doch sterben sollte der »Schöne Klaus« erst viel später, nachdem er ausgestiegen war, eine Millionärin heiratete und Künstler wurde. Klaus Barkowsky stürzte sich von einem Hochhaus. Warum? Das erfahrt Ihr in der ersten Episode »Die bösen Jungs vom Kiez«.
In der dreiteiligen Podcast-Serie zeichnen wir das Luden-Leben der drei bekanntesten Kiez-Größen der Reeperbahn nach: Klaus Barkowsky, der »Schöne Klaus«, Thomas Born alias »Karate-Tommy« und Stefan Hentschel, der sich selbst »Göttlicher Zuhälter« nannte.
Jahrzehntelang berichtet SPIEGEL TV schon über den Hamburger Kiez. Für diese Serie haben wir nie veröffentlichte Schätze aus unserem Archiv gehoben.
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Wenn einem Gangsterboss 84 Millionen Dollar Drogengelder gestohlen werden, muss er in die Wiederbeschaffung investieren. Wie? Ein Folter-Container-Dorf bauen, Interpol bestechen und Frauen und Kinder zwecks Erpressung entführen – kein Problem! Das waren die Pläne von Roger Pieterson alias »Piet Costa«. Doch bei den EncroChat-Ermittlungen fliegt der niederländische Drogenboss auf. Auf dem »WhatsApp« für Gangster hatte die Bande offen über Foltermethoden kommuniziert, Zitat: »Wir brauchen Zangen für Finger und Zehen«. In der dritten Episode zur sogenannten »Mocro-Mafia« rekonstruieren Host Christina Pohl und SPIEGEL-TV-Reporter Claas Meyer-Heuer die Verbrechen anhand der Chats aus der Unterwelt.
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In unserem Crime-Format »Im Verhör« widmen wir uns spektakulären Kriminalfällen, kriminellen Machenschaften der arabischen Clans und dem geheimen Innenleben der Rockergangs. In mehreren Episoden…
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