Die Karriere nach der Karriere ist kein Selbstläufer. Nachdem Martin Stranzl seine Fußballschuhe 2016 an den Nagel gehängt hatte, gab er seine Erfahrung mit Leidenschaft als Trainer an junge Kicker weiter. Vor Kurzem hat er noch den Bundesliga Campus mit Zielrichtung Management abgeschlossen, um sich eine neue Perspektive zu erschließen.
Mit IFI-Kommunikationschef Andreas Friepes spricht er über diese Ausbildung, die das IFI und Österreichs Bundesliga gemeinsam anbieten, und seine „fetteste Beute“ daraus. Er erklärt, welche Probleme und Lösungen er für den Nachwuchsfußball nicht nur in Österreich sieht und warum er mehr auf Trainerauge, Arbeit mit Menschen und Ball sowie Fehler setzt als auf Daten, Videosessions und Intensität.
Außerdem erinnert sich der Burgenländer daran, wie er als 16-Jähriger die Trainer-Legende und den „herzensguten Menschen“ Werner Lorant überzeugte, erklärt, wie junge Spieler sich den Respekt der arrivierten erarbeiten können, warum Zeit und Geduld so wichtige Zutaten für eine Spielerkarriere und auch für die Karriere danach sind, und was einen Führungsspieler vom Format des langjährigen VfB-Kapitäns Zvonimir Soldo ausmacht.
Und seine Hobbys, das entspannende Burgenland und Martin Stranzls Definition von Glück lernen wir auch noch kennen.
Mit Sportwissenschaftler Dr. Markus Schauer managen wir zum Abschluss das Risiko „Sportler-Pension“ und hören dann noch die IFI-News mit KI und Pflichtterminen.