Software Testing & Qualität - Testautomatisierung, KI & Agilität

Impostor-Syndrom - Sophie Küster


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Authentizität vs. Perfektion: Hochstapler-Syndrom in der IT-Welt

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„Jede kleine Imperfektion verleiht einfach Charakter und macht menschlich." - Sophie Küster

In dieser Episode des Podcasts begrüße ich Sophie Küster, die uns alles über das Impostor-Syndrom erzählt. Sophie, die schon mal zu Gast im Podcast war, bringt immer wieder neue und menschliche Perspektiven in das Thema Qualität und Testing. Wir sprechen über die Angst, als Hochstapler entlarvt zu werden, obwohl es dafür keine Beweise gibt. Sophie teilt ihre eigenen Erfahrungen und gibt Tipps, wie man mit diesen Gefühlen umgehen kann. Wir diskutieren, wie wichtig es ist, sich mit anderen auszutauschen und sich bewusst zu machen, dass man nicht alleine ist. Ein inspirierendes Gespräch, das zeigt, wie man trotz Zweifel mutig und erfolgreich sein kann.

Als Kind wollte Sophie einmal Ballerina oder Astronautin werden, oder beides. Heute ist sie, nachdem sie Diplome in Mathematik und Jodeln gemacht hat, Test Automation Engineer bei cronn, einem Software-Unternehmen in Bonn. Nachdem sie jahrelang erfolgreich Bugs gejagt hat, setzt sie sich heute aber auch gelegentlich den Entwickler-Hut auf, und schreibt die Bugs einfach selbst. Manchmal spricht sie auf Konferenzen.Da das Schicksal ihr das eine oder andere Beinchen gestellt hat, liegt es ihr besonders am Herzen, auf die Themen psychische Gesundheit und Selbstfürsorge aufmerksam zu machen, und die Kommunikation darüber zu verbessern.Wenn sie gerade nicht an ihrem Computer sitzt, findet man sie auf einem Stand-Up-Paddleboard, in einem Zelt (überraschend oft im Regen) oder an einer Ballett-Stange. Leider aber nie in einem Raumschiff.

Highlights:

  • Das Impostor-Syndrom ist kein Zeichen fehlender Kompetenz, sondern ein psychologisches Phänomen, das Menschen befällt, die ihre nachgewiesenen Fähigkeiten und Erfolge trotz vorhandener Belege nicht als echt akzeptieren können.
  • Wer zum Hochstapler-Syndrom neigt, gerät in einen Teufelskreis: Die eigenen Symptome werden als Beweis gewertet, man sei tatsächlich unfähig, was eine Diagnose von außen systematisch unmöglich macht.
  • Frauen in der IT entwickeln das Hochstapler-Syndrom häufiger, weil sie in einer von Männern dominierten Gruppe automatisch als Außenseiterinnen wahrgenommen werden und sich gleichzeitig als Repräsentantinnen ihrer gesamten Gruppe fühlen.
  • Das Impostor-Syndrom hat ursprünglich eine sinnvolle Schutzfunktion, es soll vor Blamage bewahren, läuft aber auf zwei Denkfehlern auf: Man kann die angestrebten Aufgaben meist wirklich, und Fehler sind auch bei echter Unfähigkeit kein sozialer Weltuntergang.
  • Den eigenen Perfektionsanspruch realistisch zu kalibrieren hilft konkret: Wer sich fragt, was im schlimmsten Fall wirklich passiert, merkt, dass die Angst die tatsächliche Konsequenz fast immer übersteigt.
  • Danke an die Community-Partner des Podcasts:Alliance for Qualification | ASQF | Austrian Testing Board | dpunkt.verlag | German Testing Board | German Testing Day | GI Fachgruppe TAV | Heise | HANSER Verlag | ISTQB | iSQI GmbH | oop | QS-TAG | SIGS-DATACOM | skillsclub | Swiss Testing Board | TACON Credits: Sound | Grafik

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    Software Testing & Qualität - Testautomatisierung, KI & AgilitätBy Richard Seidl - Experte für Software-Entwicklung und Testautomatisierung