In dieser Episode treffen zwei Perspektiven aufeinander: Detlef Müller, 70 Jahre alt und seit Jahrzehnten in Gladbeck verwurzelt, spricht mit Jan Fennemann, 23 Jahre alt, Sozialarbeiter und Mitarbeiter im Kinder‑, Jugend‑ und Kulturhaus Maxus. Gemeinsam erkunden sie, wie Jugendarbeit heute aussieht – und wie sie sich in den letzten 50 Jahren verändert hat.
Die beiden diskutieren:
was Jugendzentren heute leisten: offene Treffpunkte, sichere Räume, Beratung, Freizeitangebote, Kochen, Spielen, Kreativität und Begegnung;
warum solche Orte wichtig sind: für Freundschaften, für Austausch, für Unterstützung und für Jugendliche, die zu Hause keinen Platz oder keine Ruhe haben;
- welche Angebote es in Gladbeck gibt: Maxus, städtische Einrichtungen, kirchliche Träger, Falken, Sportvereine und viele weitere Anlaufstellen;
- was Jugendliche sich wünschen: Orte zum Treffen, Musik, Tanzveranstaltungen, niedrigschwellige Angebote, bezahlbare Freizeitmöglichkeiten;
- warum es in Gladbeck mehr Jugenddiscos und Musikveranstaltungen braucht und wie das Maxus versucht, neue Formate für junge Menschen zu entwickeln;
- wie Demokratie im Jugendzentrum gelebt wird: Mitbestimmung beim Kochangebot, gemeinsame Entscheidungen, Partizipation im Alltag, demokratische Prozesse im Zeltlager und in Gruppenangeboten;
- warum Jugendarbeit demokratische Bildung ist: Jugendliche lernen, Wünsche zu äußern, Kompromisse zu finden, Verantwortung zu übernehmen und Vielfalt auszuhalten.
Detlef und Jan zeigen, wie wichtig Begegnung, Teilhabe und gemeinsames Gestalten für junge Menschen sind und warum Jugendarbeit ein zentraler Baustein demokratischer Kultur ist.
Zum Schluss laden sie Jugendliche ausdrücklich ein, selbst mitzuwirken: in Jugendzentren, im Kinder‑ und Jugendrat, in Schulen und vielleicht sogar in einem eigenen Podcast.
Miteinander statt gegeneinander. Sag, was du denkst – und wir hören zu.