Digitalisierung der Sozialwirtschaft

Inklusion als Digitalisierungsprozess - das PIKSL-Labor


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Unter Digitalisierung wird häufig die elektronische Unterstützung von Prozessen, die Digitalisierung von Kundenbeziehungen oder auch die Entwicklung von Portalen verstanden, die neue Geschäftsmodelle ermöglichen. Dieses gilt für nahezu alle Wirtschaftsbereiche und so auch für die Sozialwirtschaft. Eher selten finden sich in den Sozialunternehmen allerdings Ansätze, die die Digitalisierung zum Anlass nehmen, auch die eigentlichen pädagogischen Konzepte zu überdenken und möglicherweise ganz neue Strategien zu entwickeln.
An dieser Stelle setzt das PIKSL-Labor an, das die Digitalisierung als Herausforderung für das pädagogische Handeln selbst nimmt. Ziel des Unternehmens ist es, Menschen mit Einschränkungen an digitale Technologien heranzuführen und so einen Beitrag zur Inklusion zu leisten.
Im Laufe dieses Projektes sind interessante Erfahrungen gemacht worden: Zum einen eignen sich Menschen mit Einschränkungen digitale Technologien auf eine ganz eigene Art und Weise an. Daraus entwickeln sich spezifische Lösungsstrategien, die wiederum ganz anderen Gruppen – durch Schulungen vermittelt – einen Zugang zu modernen Kommunikationstechnologien ermöglichen. Die vermeintliche Einschränkung wird plötzlich zur Ressource, Inklusion ermöglicht so nicht nur Teilhabe sondern auch Entwicklung. Im Gespräch mit Kurt-Ulrich Wiggers, dem Initiator und Geschäftsführer, geht es um die Entwicklungen, die Erfahrungen und die Perspektiven des PIKSL-Labors.
Produced by Voice Republic
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Digitalisierung der SozialwirtschaftBy Christian Hartmann