
Sign up to save your podcasts
Or


In diesem Vortrag richtet sich der Blick auf eine der tiefsten Bewegungen im Menschen: die Sehnsucht nach etwas Höherem, nach Freiheit, Frieden und Wahrheit.
Diese Sehnsucht beginnt allmählich unser inneres Zentrum zu verändern. Das gewohnte Zentrum des Egos – die Identifikation mit einer persönlichen Geschichte, mit Gedanken und Gefühlen – beginnt sich zu wandeln. An seine Stelle tritt Schritt für Schritt ein erweitertes Bewusstsein, das nicht mehr von einem isolierten Mittelpunkt bestimmt wird.
Der Vortrag beleuchtet, wie dieser Prozess der inneren Transformation geschieht:
Dabei wird auch sichtbar, wie das Zusammenspiel von Gedanken, Gefühlen, Körper und Seele unsere Persönlichkeit formt – und warum echte Wandlung nur möglich ist, wenn wir den Menschen als Ganzes betrachten.
Es geht nicht darum, andere zu verändern oder zu überzeugen, sondern darum, den eigenen Weg der Bewusstwerdung zu gehen – einen Weg, auf dem sich das alte Zentrum des Ich allmählich öffnet und weitet in eine grenzenlose Dimension des Bewusstseins.
Ein Vortrag über Transformation, Freiheit und die stille Weite eines Bewusstseins ohne Mittelpunkt.
Es gibt einen Augenblick,
der nicht vergeht.
Kein Teil der fliehenden Stunden,
kein Staubkorn im Strom der Zeit,
sondern ein stilles Öffnen
im Herzen des Werdens.
Hier hält die Zeit den Atem an
und erkennt ihr eigenes Geheimnis.
---
Aus der Tiefe der Dinge
tritt das Ewige hervor,
nicht als Lichtblitz,
nicht als Ekstase,
sondern als unbewegte Gegenwart.
Sie kommt nicht –
sie war immer da.
Und doch wird sie berührbar
im schmalen Tor des Moments.
---
Oh unbewegte Gegenwart
Sie ist kein Kind der Zeit.
Er ist ihr Ursprung.
In ihm begegnen sich
das Ungewordene
und das Gestaltete.
Hier kreuzen sich
die Wege der Sterne
und der Puls des menschlichen Herzens.
---
Der Körper weiß davon.
Er trägt die Erinnerung des Ursprungs
in seinen stillen Bahnen.
Während der Geist wandert
durch Vergangenes und Mögliches,
bleibt der Leib
an der Schwelle des Jetzt.
Er wacht
für das Unsichtbare.
---
Durch seine Nerven
spricht eine alte Weisheit,
älter als Denken,
älter als Wille.
Eine Wahrnehmende Göttliche Intelligenz,
die nicht urteilt,
nicht sucht,
nicht fordert.
Sie nimmt wahr,
was ist.
---
Manchmal spricht sie als Enge,
manchmal als Weite.
Manchmal als Unruhe,
manchmal als leiser Rückzug.
Nicht um zu verwirren,
sondern um zu erinnern.
---
Das Ego sucht Herrschaft.
Es will lenken,
vermeiden,
sich sichern.
Doch im Moment
verliert es seinen Thron.
Nicht durch Gewalt,
sondern durch Wahrheit.
---
Hier beginnt ein anderes Wollen.
Kein stoßender Wille,
kein verteidigender Entschluss,
sondern ein Lauschen
auf das, was durch uns will.
Der Wille wird still
und erkennt sich neu.
---
Vergangenheit löst ihre Ketten.
Zukunft verliert ihren Sog.
Nur die Gegenwart
bleibt offen.
Ein weiter Raum,
in dem Wandlung
ohne Mühe geschieht.
---
Nicht wir verwandeln uns.
Das Ewige wirkt in der Zeit.
Und jeder Augenblick
trägt den Keim
einer neuen Ordnung.
---
So wird der Moment
zum Altar der Begegnung.
Hier neigt sich das Zeitliche
vor seinem Ursprung,
ohne sich zu verlieren.
Und die Gegenwart
wird zum lebendigen Ort,
an dem das Unendliche
menschliche Gestalt annimmt.
Von der Selbstbestimmtheit zur Übereinstimmung
die nicht am Rand unseres Weges liegen,
sondern in seinem innersten Zentrum.
sobald wir nicht mehr nur suchen,
sondern beginnen zu gehen.
die wir gewohnt sind zu leben,
sondern auch jene tiefere Selbstbestimmtheit,
die in Übereinstimmung ist
mit dem Wahren.
Zwei Qualitäten desselben Wortes
Und doch stammen sie aus verschiedenen Räumen.
geboren aus dem Ich,
getragen vom Geist,
geprägt von Angst, Kontrolle und Abwehr.
Die andere ist eine Selbstbestimmtheit,
die nicht gegen das Wahre steht,
sondern mit ihm geht,
in ihm ruht,
aus ihm handelt.
Doch nicht derselbe.
lebt im Bereich des mentalen und vitalen Daseins.
das sich selbst als Zentrum erlebt.
Es bestimmt,
weil es fürchtet.
Es kontrolliert,
weil es glaubt,
sich sonst zu verlieren.
Diese Selbstbestimmtheit erscheint frei.
Sie fühlt sich autonom an.
Doch sie ist gebunden –
an Gewohnheiten,
an Reaktionen,
an vertraute innere Landschaften.
Doch in Wahrheit verteidigt er seine Gewohnheit.
Denn Hingabe wird verwechselt
mit Unterwerfung,
mit Auflösung,
mit dem Ende der eigenen Welt.
als die seine.
Es weiß nichts von einer Freiheit,
die nicht isoliert ist.
Nicht weil sie es ist,
sondern weil sie so gesehen wird
Nicht um Verurteilung.
Nicht um Ablehnung der gewöhnlichen Selbstbestimmtheit.
von einer Ebene zur anderen.
Soll ich selbstbestimmt sein oder nicht?
Die Frage lautet:
Wer bestimmt in mir?
Und aus welchem Raum?
wird die Selbstbestimmtheit nicht zerstört.
Nicht unterdrückt.
Nicht ausgeschaltet.
geklärt,
vertieft,
geweiht.
Er wird durchlichtet.
wandelt sich
zu einer Selbstbestimmtheit
in Übereinstimmung mit dem Wahren.
doch er ist nicht mehr isoliert.
gegen das Leben,
gegen das Ewige,
gegen das Ganze.
ist Einklang.
und der Form dieser Welt.
mit der höchsten eigenen Wahrheit.
durch das seelische Wesen,
durch jene Tiefe,
die nicht aus Angst handelt,
sondern aus Wahrheit.
Dort heißt es nicht:
Ich darf nicht wollen.
Dort heißt es:
Ich will die Wahrheit.
This podcast consists of music and written text.
The text is not spoken and therefore cannot be heard,
but is intended to be read.
As some podcast platforms do not display video,
the text may unfortunately not be visible there.
Further information about this video can be found at:
https://www.sarlama.com/podcast-1/episode/de0f763c/the-path-of-the-will
This podcast is an invitation.
Music: Rumi – The Trance Within – 403747
Dieser Podcast besteht aus Musik und geschriebenem Text.
Da einige Podcast-Plattformen kein Video darstellen, kann der Text dort leider nicht gelesen werden.
Dieser Podcast ist eine Einladung.
Das Gebet des freien Willens möchte nicht gehört,
sondern gesprochen oder still gelesen werden.
Musik : Rumi-the-trance within-403747
O Ursprung allen Werdens,
du hast den Menschen nicht gerufen,
um im Streit zu verharren
oder im Lärm der Trennung zu vergehen.
als Durchgang deines Friedens,
als Gefäß deiner Liebe,
durch das dein stilles Licht die Welt berührt.
offensichtlich und weit,
trat die Rohheit hervor;
Selbstachtung vor sich selbst
und vor allem Sein ging verloren.
o Ursprung allen Werdens.
Und doch erwachst du nun
im neuen Zeitalter.
und doch —
vor seinen Augen, unbemerkt,
öffnet sich ein neues Bewusstsein:
ein Bewusstsein,
das Welt und Gottesgegenwart vereint.
wird gefüllt mit deinem neuen Geist.
Sanft, unwiderstehlich
durchdringst du die Risse der Zeit.
verborgene Schatten weichen,
Zwietracht verliert ihren Atem,
Kampf und Kriege
verlieren ihren Sinn.
sondern durch Erinnerung.
Nicht durch Macht,
sondern durch Wahrheit.
erinnere den Menschen an sich selbst,
damit er wieder werde,
was du in ihm erträumt hast:
ein lebendiger Frieden,
eine bewusste Liebe,
ein Träger deines goldenen Morgens.
From the publisher's feed