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Sollten alle Patient:innen nach Herzinfarkt weiterhin routinemäßig Betablocker erhalten? Die große randomisierte REBOOT-Studie geht dieser lange ungeprüften Annahme nach – im Kontext moderner Reperfusion, vollständiger Revaskularisation und zeitgemäßer Pharmakotherapie.
https://www.nejm.org/doi/full/10.1056/NEJMoa2504735
Burnout ist einer der stärksten Risikofaktoren für Fehler, Jobwechsel und psychische Belastungen im Intensivbereich. Die HELLO-Trial prüft ein einfaches, praxistaugliches Programm zur Stärkung von Teamkultur und Wertschätzung. In dieser Folge erfährst du, warum das Konzept weltweit relevant ist und welchen Beitrag systemische Ansätze leisten können.
https://link.springer.com/article/10.1007/s00134-025-08134-2
Die SuDDICU-Studie liefert erstmals internationale Hochqualitätsdaten zur selektiven Darmdekontamination (SDD) bei beatmeten Intensivpatienten. Warum wird SDD trotz dutzender Studien nur selten eingesetzt? Welche Sicherheitsbedenken bestehen? Wir beleuchten Studiendesign, klinische Relevanz und die Bedeutung für die tägliche Intensivmedizin.
https://www.nejm.org/doi/full/10.1056/NEJMoa2506398
Wie können wir im Frühstadium des septischen Schocks die Kreislauftherapie optimieren? Die kürzlich veröffentlichte ANDROMEDA-SHOCK-2-Studie liefert hierzu neue Impulse - mit Fokus auf die Kapillarrefillzeit als Zielgröße für eine individualisierte Hämodynamik. In dieser Folge besprechen wir den Studienaufbau, das Konzept dahinter und die Bedeutung für die klinische Praxis – ideal für Intensivmediziner:innen, Assistenzärzt:innen und Pflegeexpert:innen.
https://jamanetwork.com/journals/jama/fullarticle/2840823
In dieser Folge besprechen wir die Studie BICARICU-2, die untersucht, ob eine Natriumbikarbonat-Infusion bei kritisch kranken Patienten mit schwerer metabolischer Azidose (pH ≤ 7,20) und moderater bis schwerer akuter Niereninsuffizienz die 90-Tage-Sterblichkeit senkt. Warum ist das relevant? Weil genau diese Konstellation in der Intensivmedizin eine große Herausforderung darstellt – und eine gezielte Therapie bislang keine klare Empfehlung hatte.
https://jamanetwork.com/journals/jama/fullarticle/2840824
Die EVERDAC-Studie im New England Journal of Medicine stellt eine zentrale Intensivmedizin-Frage: Ist die invasive arterielle Blutdruckmessung bei Schockpatienten wirklich notwendig? Über 1000 Patient:innen wurden randomisiert – invasiv vs. automatisierte Blutdruckmanschette. Die Ergebnisse könnten den bisherigen Standard der hämodynamischen Überwachung infrage stellen.
https://www.nejm.org/doi/full/10.1056/NEJMoa2502136
Die neuen ERC Guidelines 2025 zur Neugeborenenreanimation bringen wichtige Anpassungen für Klinik- und Notfallteams. Sie definieren den Übergang von intra- zu extrauterinem Leben präziser als je zuvor – mit praxisnahen Empfehlungen zu Beatmung, Temperaturmanagement und Teamkoordination. Diese Folge erklärt, warum die Leitlinie wegweisend für Geburtshilfe und Neonatologie ist.
https://www.resuscitationjournal.com/article/S0300-9572(25)00278-3/pdf
Die neuen Leitlinien des European Resuscitation Council und der ESICM geben 2025 klare Empfehlungen für die Postreanimationsphase. In dieser Folge beleuchten wir, warum die Versorgung nach ROSC entscheidend für das Überleben und die neurologische Erholung ist – und welche neuen Strategien jetzt in der Intensivmedizin Priorität haben.
https://www.resuscitationjournal.com/article/S0300-9572(25)00321-1/pdf
Die Leitlinie erweitert erstmals klar definierte Empfehlungen für Prävention, Basismaßnahmen, Advanced Life Support und die Versorgung nach ROSC bei Kindern. Warum das wichtig ist? Weil neurologisches Outcome, Familienbetreuung und Systemstrukturen maßgeblich über Langzeiterfolg entscheiden. Diese Episode bereitet die Kernbotschaften einordnend und anwendungsorientiert auf.
https://www.resuscitationjournal.com/article/S0300-9572(25)00279-5/pdf
Die neuen ERC-Guidelines 2025 zum Adult Advanced Life Support bringen bedeutende Änderungen in Diagnostik, Algorithmen und Teamkommunikation. Wir besprechen, welche Empfehlungen aktualisiert wurden, wie sich die Evidenzlage verändert hat
https://www.resuscitationjournal.com/article/S0300-9572(25)00281-3/pdf
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