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iPhone 17e: Apple verweigert dem Einsteigermodell weiterhin ein zentrales Feature


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(Bildquelle: Severin Pick / GIGA)

Apple macht beim günstigsten iPhone einen Schritt nach vorn – und gleichzeitig einen nach hinten.

Apple spendiert dem kommenden iPhone 17e zwar die moderne Dynamic Island, hält aber erneut an einem großen Nachteil fest: Das günstigste Modell der 17er-Reihe soll weiterhin nur mit einem 60-Hz-Display ausgeliefert werden. Während alle anderen Varianten auf flüssigere 120 Hz setzen, müssen Käufer des Einsteigermodells erneut auf die deutlich angenehmere Darstellung verzichten – offenbar, um die Kosten niedrig zu halten.

Dynamic Island statt Notch beim iPhone 17e – aber kein ProMotion

Laut Leaker Digital Chat Station wird das iPhone 17e ein 6,1-Zoll-OLED-Display mitbringen, diesmal jedoch ohne Notch. Stattdessen übernimmt Apple die Dynamic Island, die laufende Aktivitäten übersichtlich anzeigt und Kamera sowie True-Depth-Sensoren integriert. Technisch ist das ein wichtiger Schritt nach vorne, denn das iPhone 16e nutzt noch die große Kerbe im Stil des iPhone 13 und iPhone 14.

Beim Display selbst bleibt jedoch ein klarer Bruch zur restlichen Modellreihe bestehen: Während Apple im vergangenen Jahr bei den regulären iPhone-17-Modellen ProMotion mit bis zu 120 Hz eingeführt hat, bleibt das iPhone 17e bei klassischen 60 Hz. Das bedeutet weiterhin weniger flüssiges Scrollen, weniger geschmeidige Animationen und auch Nachteile bei Videos (Quelle: MacRumors).

Neuer A19-Chip – aber möglicherweise gedrosselt

Hardware-seitig könnte das iPhone 17e ein kleines Upgrade erfahren. Laut dem Weibo-Leaker soll der neue A19-Chip verbaut werden, basierend auf TSMCs 3-nm-Prozess der dritten Generation (N3P). Dieser soll im Vergleich zum A18 rund 5–10 Prozent mehr CPU-Leistung liefern.

Ein anderer Leaker widerspricht jedoch teilweise: Angeblich soll Apple beim iPhone 17e lediglich eine gedrosselte Version des A19 nutzen. In diesem Fall wäre die Leistung in etwa mit dem A17 Pro vergleichbar – abgesehen von Verbesserungen der Neural Engine. Für Alltagsnutzer dürfte das dennoch ausreichend sein, auch wenn der Abstand zu den teureren Modellen größer wird.

Erfreulich: Das iPhone 17e soll endlich MagSafe unterstützen. Ein Magnetring auf der Rückseite gehört wohl zur Ausstattung, sodass das Gerät an kabellosen Ladegeräten einrastet – ein praktischer Vorteil, den das 16e noch vermissen ließ.

Wie schon das iPhone 16e könnte auch das 17e früh im Jahr erscheinen. Ein Start im Februar 2025 ist realistisch, alternativ ein Launch etwas später im Frühjahr. Beim Preis soll alles beim Alten bleiben: Rund 599 US-Dollar gelten derzeit als gesetzt. Hierzulande verlangt Apple offiziell ab 699 Euro.

Unterm Strich: Apple modernisiert – leider nur halbherzig

Mit der Dynamic Island rückt das iPhone 17e optisch näher an die teureren Modelle heran. Doch Apple hält ein entscheidendes Upgrade bewusst zurück: Das 60-Hz-Display wirkt 2025 schlicht nicht mehr zeitgemäß. Wer ein flüssiges Nutzererlebnis will, wird weiterhin zum iPhone 17 oder 17 Pro greifen müssen.

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