Irgendwas mit Menschen – Der Heilpädagogik-Podcast

Irgendwas mit Menschen – Der Heilpädagogik-Podcast

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Irgendwas mit Menschen – Der Heilpädagogik-Podcast episodes

  • Kerrin Stumpf, was brauchen Kinder mit Behinderung für echte Teilhabe in der Schule?
    Irgendwas mit Menschen - der Heilpädagogik-Podcast

    Förderschule oder Regelschule? Was brauchen Kinder mit Behinderung, um in der Schule wirklich teilhaben zu können?

    Der Schulstart stellt Familien von Kindern mit Behinderung vor viele Fragen: Welche Schule ist die richtige? Welche Unterstützung braucht mein Kind? Wer ist für welche Leistungen zuständig? Und wie lassen sich die Wünsche der Eltern mit den Bedürfnissen und der Selbstbestimmung des Kindes vereinbaren?

    In dieser Folge von „Irgendwas mit Menschen“ sprechen Jennie Cremer und Philipp Bryant mit Kerrin Stumpf, Juristin und Geschäftsführerin von Leben mit Behinderung Hamburg Elternverein e. V. Sie setzt sich seit vielen Jahren für die Rechte und Teilhabemöglichkeiten von Menschen mit Behinderung und ihren Familien ein und bringt dabei auch ihre persönliche Perspektive als Mutter ein.

    Gemeinsam diskutieren sie die Herausforderungen schulischer Inklusion, die Grenzen individueller Schulassistenz und die Bedeutung heilpädagogischer Fachlichkeit. Es geht um unübersichtliche Zuständigkeiten, rechtliche Ansprüche und die Frage, wie Fachkräfte Familien unterstützen können, ohne die Perspektiven der Kinder aus dem Blick zu verlieren.

    Kerrin Stumpf macht deutlich, warum es nicht allein darum gehen darf, Unterstützung bereitzustellen, sondern vor allem darum, Selbstbestimmung, Selbstvertretung und echte Teilhabe zu ermöglichen.

    Darum geht es in dieser Folge:

    • Förderschule oder Regelschule: Welche Fragen Eltern bei der Schulwahl beschäftigen
    • Die Wünsche der Eltern und die Perspektive des Kindes
    • Selbstvertretung und Interessenvertretung von Menschen mit Behinderung
    • SGB VIII und SGB IX: Zuständigkeiten, Leistungsansprüche und Reformbedarf
    • Schulbegleitung zwischen Unterstützung und Abhängigkeit
    • Die Bedeutung heilpädagogischer Fachlichkeit und interdisziplinärer Zusammenarbeit
    • Empowerment und Selbstbestimmung von Kindern und Familien
    • Was Eltern bei Leistungsablehnungen und Widersprüchen beachten sollten
    • Zu Gast

      Kerrin Stumpf ist Juristin und Geschäftsführerin von Leben mit Behinderung Hamburg Elternverein e. V. Sie engagiert sich für die Rechte und Interessen von Menschen mit Behinderung und ihren Familien.

      Weiterführende Informationen

      • Leben mit Behinderung Hamburg
      • Berufs- und Fachverband Heilpädagogik (BHP)
      • Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung (EUTB)
      • Filmempfehlung von Kerrin Stumpf

        „Mein linker Fuß“ mit Daniel Day-Lewis

        Kontakt

        Du hast Fragen, Anregungen oder Themenwünsche? Schreib uns gerne eine E-Mail an [email protected].

        50 min
      • Elisabeth Denzl, wie begleiten wir Kinder in der digitalen Welt?
        Irgendwas mit Menschen - der Heilpädagogik-Podcast

        Digitale Medien gehören längst zum Alltag von Kindern und Familien. Doch wie viel Mediennutzung tut Kindern gut? Wo liegen Risiken – und welche Chancen bieten digitale Medien für Entwicklung und Teilhabe?

        Darüber sprechen Jennie Cremer und Philipp Bryant mit Dr. Elisabeth Denzl. Die Heilpädagogin, Erzieherin und personzentrierte Spieltherapeutin beschäftigt sich wissenschaftlich mit Medienbildung in Kitas, digitaler Kindheit und der Frage, wie digitale Medien die kindliche Entwicklung beeinflussen.

        Im Gespräch geht es unter anderem um Bildschirmzeit und die sogenannte Zeiträuberhypothese, um Medien als Teil des Familienalltags und um die Frage, welche Rolle Eltern und pädagogische Fachkräfte bei der Mediennutzung von Kindern einnehmen. Elisabeth Denzl erklärt, warum gerade bei kleinen Kindern reale Erfahrungen, stabile Beziehungen und ein bewusster Umgang mit Bildschirmmedien wichtig sind.

        Außerdem sprechen die drei darüber, ob Verbote sinnvoll sein können, warum Medienbildung bereits in der Kita beginnt und wie sich die pädagogische Begleitung mit zunehmendem Alter verändert. Dabei wird deutlich: Kinderschutz und die Chancen der Digitalisierung müssen nicht gegeneinander ausgespielt werden.

        Zum Weiterlesen und Vertiefen empfiehlt Elisabeth Denzl:

        • Aufzählungs-Textdie miniKIM-Studie 2023 „Kleinkinder und Medien“ des Medienpädagogischen Forschungsverbunds Südwest (mpfs): https://mpfs.de/studie/minikim-2023/
        • das Positionspapier „Digitale Medien und frühe Kindheit – Forschungsstand, Wirkungen und Empfehlungen“, 2. überarbeitete Auflage, der Gesellschaft für Seelische Gesundheit in der Frühen Kindheit (GAIMH): https://www.gaimh.org/aktuelles-reader/2-ueberarbeitete-auflage-positionspapier.html
        • „Das SESAM-Kartenset für Kita-Fachkräfte – Medienbildung in der frühen Kindheit“ von Elisabeth Denzl und Paula Bleckmann: https://www.gaimh.org/aktuelles-reader/das-sesam-kartenset-fuer-kita-fachkraefte.html
        • Als persönliche Empfehlung nennt Elisabeth Denzl außerdem die Münchner Rapperin, Autorin und Moderatorin Fiva (früher Fiva MC).

          Moderation: Jennie Cremer und Philipp Bryant

          Gast: Dr. Elisabeth Denzl

          Rückmeldungen, Anregungen oder Themenwünsche gerne an [email protected] oder über die Social-Media-Kanäle des BHP.

          48 min
        • Janna Miller, wie lotsen wir Familien durch komplexe Hilfesysteme?
          Irgendwas mit Menschen - der Heilpädagogik-Podcast

          Wie finden Familien den richtigen Weg durch ein Hilfssystem, das von unterschiedlichen Zuständigkeiten, Anträgen und Fachbegriffen geprägt ist? Und welche Rolle können Verfahrenslots:innen dabei übernehmen?

          In dieser Folge von „Irgendwas mit Menschen – der Heilpädagogik-Podcast“ spricht Jennie Cremer mit der Heilpädagogin Janna Miller. Sie arbeitet seit 2023 als Verfahrenslotsin im Kreisjugendamt Rosenheim und begleitet junge Menschen und Familien dabei, sich in komplexen Hilfssystemen zu orientieren.

          Im Gespräch geht es um die Schnittstelle zwischen SGB VIII und SGB IX, um Beratung und Begleitung, Vertrauen und Partizipation – aber auch um die strukturelle Aufgabe von Verfahrenslots:innen. Denn ihre Arbeit endet nicht bei der Unterstützung im Einzelfall: Sie können Versorgungslücken sichtbar machen, Veränderungsprozesse anstoßen und dazu beitragen, inklusive Strukturen in Jugendämtern weiterzuentwickeln.

          *
          Darum geht es in dieser Folge*

          • Was machen Verfahrenslots und für wen sind sie da?
          • Warum ist die Orientierung zwischen SGB VIII und SGB IX für Familien häufig so schwierig?
          • Was unterscheidet die Beratung durch Verfahrenslots von anderen Angeboten im Jugendamt?
          • Welche Bedeutung haben Vertrauen, verständliche Kommunikation und Partizipation?
          • Wie können Verfahrenslots Familien bei Diagnostik, Betreuung, Wohnen, Arbeit und weiteren Unterstützungsfragen begleiten?
          • Wo liegen aktuell Versorgungslücken und strukturelle Herausforderungen?
          • Welche Rolle spielen Verfahrenslots bei der Weiterentwicklung inklusiver Jugendämter?
          • Was kann die Heilpädagogik mit ihrer Haltung und ihrem Blick auf Vielfalt zu diesen Prozessen beitragen?
          • Zu Gast

            Janna Miller ist Heilpädagogin und seit 2023 als Verfahrenslotsin im Kreisjugendamt Rosenheim tätig. Dort berät und begleitet sie junge Menschen und Familien und arbeitet zugleich an strukturellen Fragen rund um Inklusion, Eingliederungshilfe und Jugendhilfe.

            Buchtipp von Janna Miller

            Axel Brauns: „Buntschatten und Fledermäuse“

            Janna Miller beschreibt das Buch als prägend für ihre Studienzeit und verbindet damit wichtige Aha-Momente aus ihrer damaligen Arbeit mit Menschen im Autismus-Spektrum.

            Mehr von „Irgendwas mit Menschen“

            Weitere Folgen und Informationen zum Heilpädagogik-Podcast findet ihr auf der Webseite des Berufs- und Fachverbandes Heilpädagogik (BHP) e. V.

            Fragen, Anregungen oder Themenwünsche?

            Schreibt uns an [email protected].

            51 min
          • Michael Hipp, was brauchen Kinder psychisch erkrankter Eltern?
            Irgendwas mit Menschen - der Heilpädagogik-Podcast

            Im Gespräch

            Gast: Dr. Michael Hipp

            Facharzt für Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie

            Moderation: Jennie Cremer & Philipp Bryant

            Drei Kernaussagen der Folge

            • Aufzählungs-TextKinder psychisch erkrankter Eltern benötigen frühe Unterstützung – viele Belastungen entstehen bereits in den ersten Lebensjahren und bleiben lange unentdeckt.
            • Aufzählungs-TextPsychische Erkrankungen betreffen nie nur einzelne Personen. Wirksame Hilfen müssen immer das gesamte Familiensystem in den Blick nehmen.
            • Aufzählungs-TextHeilpädagogik, Psychiatrie, Jugendhilfe, Kita und Schule können nur gemeinsam dazu beitragen, Kinder frühzeitig zu stärken und ihre Entwicklung nachhaltig zu fördern.
            • Themen dieser Folge

              • Aufzählungs-TextKinder psychisch erkrankter Eltern
              • Aufzählungs-TextBindung und Bindungsstörungen
              • Aufzählungs-TextParentifizierung
              • Aufzählungs-TextTrauma und transgenerationale Weitergabe psychischer Belastungen
              • Aufzählungs-TextPsychoedukation
              • Aufzählungs-TextFrühe Hilfen und Prävention
              • Aufzählungs-TextZusammenarbeit von Psychiatrie, Jugendhilfe, Kita und Schule
              • Aufzählungs-TextResilienzförderung
              • Aufzählungs-TextHeilpädagogische Perspektiven auf Familiensysteme
              • Aufzählungs-TextLiteratur- und Medienempfehlungen aus der Folge
              • Michael Hipp empfiehlt das Buch: Alexander Korittko & Karl Heinz Pleyer

                "Traumatischer Stress in der Familie. Systemtherapeutische Lösungswege"
                Verlag: Vandenhoeck & Ruprecht

                Dokumentation: "Zirkus ist nicht"

                Erhältlich in der ARD Mediathek sowie auf YouTube.

                In dieser Folge erwähnt

                KIPKEL – Kinder psychisch kranker Eltern
                Entwicklungspsychologische Beratung nach Ute Ziegenhain
                SAFE® nach Karl Heinz Brisch
                Marte Meo® nach Maria Aarts
                Mehr zum Berufs- und Fachverband Heilpädagogik (BHP) e. V.

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                54 min
              • Katrin Langensiepen, wie inklusiv ist Europa wirklich?
                Irgendwas mit Menschen - der Heilpädagogik-Podcast

                In dieser Folge von Irgendwas mit Menschen – dem Heilpädagogik-Podcast sprechen Jennie Cremer und Philipp Bryant mit der Europaabgeordneten Katrin Langensiepen über Inklusion, Barrierefreiheit und politische Teilhabe in Europa.

                Als erste Frau mit sichtbarer Behinderung im Europäischen Parlament setzt sich Katrin Langensiepen seit vielen Jahren für die Rechte behinderter Menschen, soziale Gerechtigkeit und ein inklusives Europa ein. Im Gespräch geht es um die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention, europäische Sozialpolitik, strukturelle Barrieren und die Frage, warum Inklusion noch immer so häufig an alten Systemen scheitert.

                Dabei sprechen wir unter anderem über:

                – die Rolle der EU bei Barrierefreiheit und Teilhabe

                – Unterschiede zwischen europäischen Ländern
                – Werkstätten, Bildungssysteme und Sonderstrukturen
                – politische Macht, Repräsentation und Selbstbestimmung
                – Ableismus und gesellschaftliche Bilder von Behinderung
                – die Bedeutung von Aktivismus und Selbstvertretung

                Katrin Langensiepen spricht offen über ihre eigenen Erfahrungen, über politische Kämpfe auf europäischer Ebene und darüber, warum Inklusion niemals „fertig“ ist.

                Eine Folge über Menschenrechte, politische Verantwortung und die Frage, wie ein wirklich inklusives Europa aussehen kann.

                Katrin Langensiepen empfielht die Komponistin Fanny Mendelssohn Bartholdy (später Fanny Hensel).

                Schreibt uns eure Kommentare und Anregungen an [email protected].

                56 min
              • Theresia Degener, warum brauchen wir die Disability Studies?
                Irgendwas mit Menschen - der Heilpädagogik-Podcast

                In dieser Folge von Irgendwas mit Menschen – der Heilpädagogik-Podcast sprechen Jennie Cremer und Philipp Bryant mit der Juristin und Disability-Studies-Pionierin Prof. Dr. Theresia Degener.

                Theresia Degener gehört zu den international prägenden Stimmen im Bereich der Behindertenrechte. Sie war an der Ausarbeitung der UN-Behindertenrechtskonvention beteiligt und hat die Disability Studies im deutschsprachigen Raum maßgeblich mit aufgebaut.
                Gemeinsam sprechen wir über das soziale Modell von Behinderung, Ableismus und die Wirkkraft der Behindertenbewegung. Außerdem geht es um die Bedeutung der UN-Behindertenrechtskonvention, strukturelle Diskriminierung im Gesundheitswesen und die Zukunft der Disability Studies in Deutschland. Auch Sonderstrukturen und die gesellschaftliche Konstruktion von Normalität werden kritisch beleuchtet.
                Eine Folge über Menschenrechte, Wissenschaft, politische Kämpfe – und darüber, warum Inklusion ohne gesellschaftlichen Wandel nicht möglich ist.

                Theresia Degener empfiehlt folgende Bücher:

                Katharina Heyer: Rights Enabled: The Disability Revolution, from the Us, to Germany and Japan, to the United Nations

                Ottmar Miles-Paul: Zündeln an den Strukturen: Ein Reportage-Roman

                Ottmar Miles-Paul: Ich will raus: Von der Exklusion zur Inklusion

                Udo Sierck: Frech und frei: 50 Jahre Kämpfe der Behindertenbewegung

                Jennie empfiehlt den Film "Sommer der Krüppelbewegung" (Crip Camp) - ein amerikanischer Dokumentarfilm aus dem Jahr 2020.

                58 min
              • Tine Haubner, unsichtbar, unterbezahlt, unverzichtbar – wie können wir Care-Berufe aufwerten?
                Irgendwas mit Menschen - der Heilpädagogik-Podcast

                Care-Arbeit ist zentral für unsere Gesellschaft – und zugleich strukturell abgewertet. In diesem Podcast sprechen wir mit der Soziologin Prof. Dr. Tine Haubner darüber, warum das so ist und was sich ändern muss. Seit vielen Jahren forscht sie zu Care-Arbeit und der Professionalisierung sozialer Berufe.

                Gemeinsam mit Philipp und Jennie analysiert sie, wie eng Care-Arbeit mit Geschlechterverhältnissen, gesellschaftlichen Hierarchien und neoliberalen Strukturen verknüpft ist. Dabei wird deutlich, wie tief Geschlechterrollen in sozialen Berufen verankert sind – und welche Rolle feministische Perspektiven für eine gerechtere Organisation von Arbeit spielen könnten.
                Es geht außerdem um die konkreten Folgen dieser Strukturen: um ökonomische Abhängigkeiten, soziale Ungleichheit und die Frage, wie Care-Arbeit gesellschaftlich organisiert und finanziert wird. Auch die Bedeutung von Maskulinitäts- und Femininitätsbildern in der Arbeitswelt wird kritisch beleuchtet.
                Ihr fragt euch, wie eine Professionalisierungs- und Aufwertungsstrategie für soziale Berufe aussehen könnte? Dann hört euch dieses kluge, pointierte Gespräch mit vielen Aha-Momenten und fundierten soziologischen Einordnungen an. Warum Tine Haubner außerdem empfiehlt, den Namen des Heilpädagogik-Podcasts zu überdenken, erfahrt ihr nur, wenn ihr reinhört.

                Tine Haubner empfiehlt das Buch: "Mit Männern leben" von Manon Garcia

                Wir freuen uns über eure Fragen und Anregungen an: [email protected]

                1 hr 1 min
              • Stephanie Jofer, wie gelingt Personzentrierte Spieltherapie in der Heilpädagogik?
                Irgendwas mit Menschen - der Heilpädagogik-Podcast

                Stephanie Jofer, wie gelingt Personzentrierte Spieltherapie in der Heilpädagogik?

                In dieser Folge von „Irgendwas mit Menschen – der Heilpädagogik-Podcast“ sprechen Jennie Cremer und Philipp Bryant mit der Heilpädagogin Stephanie Jofer über die heilpädagogische Spieltherapie.

                Die Spieltherapeutin und Dozentin für Personzentrierung teilt ihren reichen Erfahrungsschatz aus der Arbeit mit Kindern in eigener Praxis sowie aus ihrer Tätigkeit in der Weiterbildung von Fachkräften in heilpädagogischer Spieltherapie. Im Gespräch wird deutlich, welche zentrale Rolle der therapeutische Raum, eine tragfähige Beziehungsgestaltung und eine fundierte Diagnostik für gelingende Spieltherapie spielen.
                Außerdem geht es um die Bedeutung der Elternarbeit sowie um die Frage, welche strukturellen und politischen Rahmenbedingungen für gute heilpädagogische Praxis notwendig sind.
                Eine Folge mit vielen konkreten Einblicken in die heilpädagogische Spieltherapie und zahlreichen Beispielen aus der heilpädagogischen Praxis.

                Stephanie Jofer empfiehlt das Lied "Festungen und Burgen" von Sportfreunde Stiller.

                Als zweite Empfehlung gibt Stephanie Jofer den Zuhörenden das Buch "Rotkäppchen, wie geht es dir?" von Claudia Gliemann. Hierzu können wir euch auch unsere Podcast-Folge mit der Autorin und Kinderbuchautorin Claudia Gliemann empfehlen.

                Außerdem verweist sie auf das Bilderbuch "Wer weiß, was unser Baby will" von Phyllis Root und Jill Barton.

                Und zuletzt gibt es noch eine Fachbuchempfehlung: Sabine Weinberg mit "Kinder spielend helfend"

                Wir freuen uns über Fragen, Anregungen und Wünsche. Gerne per E-Mail an [email protected] oder üer Nachricht über unseren Instagramkanal: https://www.instagram.com/bhponline.de/

                58 min
              • Tabea Hosche, vor welchen Herausforderungen stehen Eltern behinderter Kinder?
                Irgendwas mit Menschen - der Heilpädagogik-Podcast

                In dieser Episode des Heilpädagogik-Podcasts sprechen Jennie Cremer und Philipp Bryant mit Tabea Hosche über die vielfältigen Herausforderungen, denen Eltern von Kindern mit Behinderung begegnen.

                Tabea Hosche ist Fachjournalistin für die Themen Behinderung und Inklusion. Seit vielen Jahren arbeitet sie als freiberufliche Filmemacherin und Auftragsproduzentin für das öffentlich-rechtliche Fernsehen. Im Gespräch teilt sie sowohl ihre fachliche Perspektive als auch ihre persönlichen Erfahrungen als Mutter eines beeinträchtigten Kindes.
                Es geht um komplexe bürokratische Anforderungen, die Familien täglich bewältigen müssen, um Auswirkungen auf Partnerschaft und Geschwisterbeziehungen, um strukturelle Hürden im Gesundheitswesen und um die tatsächliche Umsetzung von Inklusion im Alltag.
                Ein eindrückliches und persönliches Gespräch über Belastungen, Sichtbarkeit und die dringende Notwendigkeit struktureller Veränderungen – damit Familien mit beeinträchtigten Kindern die Unterstützung erhalten, die sie brauchen.
                In dieser Folge könnt ihr außerdem unsere neue Moderatorin Jennie Cremer kennenlernen, die Rihab Chaabane während der Babyzeit vertritt.

                Tabea Hosche empfiehlt den Podcast "Für immer anders - und total normal" von Dunja Batarilo.

                Tabea Hosches Film "Florian sucht das Glück: von Liebe, Lernbehinderung und Lebenslust" ist in der ARD-Mediathek abrufbar.

                Ihr habt Anregungen zu unserem Podcast? Schreibt uns über unseren Instagram-Kanal: https://www.instagram.com/bhponline.de/

                57 min
              • Claudia Gliemann, was macht ein gutes Kinderbuch für die (heil-)pädagogische Arbeit aus?
                Irgendwas mit Menschen - der Heilpädagogik-Podcast

                In dieser Episode des Podcasts "Irgendwas mit Menschen - der Heilpädagogik-Podcast" diskutieren die Moderatoren Philipp Bryant und Jan Steffens mit der Autorin und Verlegerin Claudia Gliemann über die Rolle von Kinderbüchern in der Heilpädagogik und der pädagogischen Arbeit mit Kindern. Sie beleuchten, wie Kinderbücher psychische Themen ansprechen und welche Bedeutung diese für die kindliche Entwicklung haben können. Claudia Gliemann, die ihren Verlag Monterosa 2010 gründete, teilt ihre Erfahrungen und Inspirationen beim Schreiben von Bilderbüchern für Kinder und Erwachsene, die sich mit psychologischen Themen wie psychischen Erkrankungen und Herausforderungen auseinandersetzen. Das spannende Gespräch über die vielen Facetten der Kinderbuchproduktion, von der Konzeption bis hin zur Gestaltung, wurde live auf der 56. Bundesfachtagung des Berufs- und Fachverbands Heilpädagogik aufgenommen.

                Alle in der Episode vorgestellten Bücher gibt es im Monterosa-Verlag: Monterosa-Verlag.

                Näheres zur Bundesfachtagung findet ihr auf unserer Webseite: https://bhponline.de/bundesfachtagungen/
                Ihr interessiert euch für Themen rund um die Heilpädagogik? Schaut auch mal in unseren Instagram-Kanal vorbei: https://www.instagram.com/bhponline.de/

                51 min

              About Irgendwas mit Menschen – Der Heilpädagogik-Podcast

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              Was macht die Heilpädagogik so faszinierend? Rihab Chaabane, Jan Steffens und Philipp Bryant sprechen einmal im Monat mit ihren Gästen über alles, was die Profession so hergibt: Wie können Heilpädagog*innen an inklusiven Strukturen arbeiten, verstecken wir uns als Heilpädagog*innen hinter unserer Sprache, wie ist es um die gesellschaftliche und finanzielle Anerkennung von Heilpädagog*innen bestellt und warum stellt sich die Heilpädagogik eigentlich so gern selbst infrage? Sprachsensibilität, Barrierefreiheit und Teilhabe am Arbeitsleben interessieren euch auch? Dann hört rein - jeden Monat ein Gespräch mit einem Gast.