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Ein Welpe zieht ein. Acht, zehn oder zwölf Wochen alt – und plötzlich soll dieser kleine Hund lernen, wie die Welt funktioniert.
"Welpenmama" Iris und Ralph erklären, warum es in der Welpenzeit nicht zuerst um Sitz, Platz und Gehorsam geht. Viel wichtiger sind Bindung, Vertrauen, Ruhe und ein verlässlicher Rahmen. Denn zwischen neuen Geräuschen, fremden Hunden, Straßenverkehr und Familienalltag braucht der Welpe vor allem eines: einen Menschen, bei dem er Schutz findet.
In dieser Folge geht es um die sensible Sozialisationsphase, gute Welpengruppen, Ruhe- und Radius-Training und die Frage, wie Umweltreize kleinschrittig aufgebaut werden. Außerdem sprechen wir über Stubenreinheit, Fütterung, frühe Ressourcenverteidigung und den Satz, der auf Hundewiesen noch immer zu oft fällt: „Die machen das unter sich.“
Und dann wäre da noch die Glaubensfrage: Darf der Welpe ins Bett?
Eine Folge über die wenigen Wochen, in denen nicht möglichst viel passieren muss – sondern das Richtige.
Ein Foto, ein Blick, und am Wochenende liegt ein Hund im Wohnzimmer. Zwölf Jahre gemeinsames Leben, entschieden in vier Tagen. Genau das ist heute möglich.
Diese Folge geht auf eine Hörerfrage zurück: Worum sollte man sich kümmern, bevor der Hund einzieht? Und soll er vom Züchter kommen oder aus dem Tierschutz?
Iris Kaspar von der Hundeschule RoyalSteps und Ralph Kühnl von der Pawcademy schlagen sich in dieser Frage auf keine Seite. Sie haben beides zu Hause und mit beidem Erfahrungen gemacht, gute wie unangenehme. Stattdessen sortieren sie, woran man eine seriöse Abgabe erkennt, was ein Hund im Monat wirklich kostet, warum die ersten zwei Wochen mit einem Tierschutzhund trügerisch ruhig sind und welche Frage man sich mit 65 stellen sollte, bevor man sich einen Junghund holt.
Teil 1 von drei Folgen über Herkunft, Welpenzeit und Junghund.
Fragen an uns: [email protected] oder [email protected]
Ignorieren ist eine Strafe. Das Knie hochnehmen, wenn der Hund anspringt, auch. Und der Ruck an der Leine? Für Iris ganz klar Gewalt – ohne jeden Lernerfolg.
In dieser Folge sortieren Iris Kaspar (Hundeschule RoyalSteps, Mannheim) und Ralph Kühnl (PAWCADEMY, Heidelberg) drei Begriffe auseinander, die im Hundetraining ständig durcheinandergehen: Korrektur, Strafe und Gewalt. Sie sprechen darüber, was ein Hund überhaupt verstehen und verarbeiten kann, warum aversive Methoden kurzfristig wirken und langfristig Vertrauen zerstören – und warum die stillen Hunde, die plötzlich wieder in die Wohnung pinkeln, oft die eigentlichen Alarmzeichen setzen.
Iris erklärt ihre Faustregel: Wer eine Grenze einmal setzt und verstanden wird, hat alles richtig gemacht. Wer sie dreimal setzen muss, hört besser auf. Und sie erzählt, warum ausgerechnet ein Wal im Klickertraining zeigt, wo Strafe an ihre Grenzen stößt – der schwimmt nämlich einfach weg. Ralph nimmt sich die vier Quadranten der operanten Konditionierung vor und übersetzt, was positive Strafe, negative Strafe und negative Verstärkung im Alltag wirklich bedeuten.
Aufgenommen haben wir wieder auf dem Trainingsgelände in Mannheim – mit Yoda und Paco, die inzwischen völlig unbeeindruckt danebenliegen.
Ihr habt Fragen an uns? Schickt sie uns – wir beantworten sie in einer der nächsten Folgen. Und wer Lust hat, mit uns über dieses Thema zu diskutieren: meldet euch, wir laden gern jemanden ein: [email protected]
Mehr über uns auf https://royalsteps.de bzw. https://pawcademy.eu
Warum scheint sich der eigene Hund draußen für alles zu interessieren – nur nicht für seinen Menschen? Und ist ein Hund, der ständig Blickkontakt sucht oder seinem Menschen überallhin folgt, tatsächlich besonders aufmerksam?
In dieser Folge von „Isch hätt gern mol e Frooch“ sprechen Ralph Kühnl und Hundetrainerin Iris Kaspar über Aufmerksamkeit, Motivation und die Beziehung zwischen Mensch und Hund. Sie erklären, warum Orientierung nicht erzwungen werden kann, welche Belohnungen für unterschiedliche Hunde wirklich relevant sind und wie gemeinsame Erlebnisse Kooperation entstehen lassen können.
Dabei geht es um einfache Beschäftigungen zu Hause und unterwegs, den Umgang mit sehr zurückhaltenden oder traumatisierten Hunden, sinnvolle Regeln im Alltag und die häufigen Missverständnisse zwischen menschlicher und hündischer Kommunikation. Außerdem zeigen Ralph und Iris, weshalb Hunde oft sehr fein bei ihren Menschen „nachfragen“ – und warum wir diese Signale im Alltag leicht übersehen.
Eine Folge über klare Kommunikation, verlässliche Beziehungen und die Erkenntnis, dass echte Bindung nicht durch ständige Anforderungen entsteht, sondern durch Verständnis, gemeinsame Erfahrungen und Freude am Miteinander.
Fragen und Themenvorschläge können über die Kommentarfunktion oder per E-Mail an [email protected] geschickt werden.
Warum bellen Hunde eigentlich – und warum ist „Bellen abgewöhnen“ oft der falsche Ansatz?
In dieser Folge sprechen Iris und Ralph darüber, was Bellen für Hunde bedeutet: als Warnung, als territoriale Ansage, als Spielaufforderung oder als klare Kommunikation unter Hunden. Es geht um die Frage, warum Hunde an der Haustür, am Zaun oder bei Besuch so schnell in Alarm gehen – und weshalb lautes Schimpfen die Sache oft schlimmer macht.
Außerdem greifen wir eine Hörerfrage auf: Was passiert, wenn der Hund eine Übung durchschaut und nur noch auf Leckerli arbeitet?
Eine Folge über Hunde, die mitdenken, über Menschen, die genauer hinschauen sollten, und über Training, das nicht beim Verbot beginnt, sondern bei der Frage: Was soll der Hund stattdessen tun?
In dieser Folge von „Isch hätt' gern mol e Frooch“ sprechen Iris Kaspar von RoyalSteps Mannheim und Ralph Kühnl von PAWCADEMY Heidelberg über ein Thema, das im Hundetraining oft unterschätzt wird: Ruhe.
Viele Hundehalter erleben genau das: Der Hund wird beschäftigt, bewegt, trainiert, mitgenommen – und kommt trotzdem nicht runter. Oder gerade deshalb nicht. Ralph und Iris sprechen darüber, warum echte Ruhe keine Nebensache ist, sondern die Grundlage dafür, dass Hunde lernen, Reize verarbeiten und im Alltag ansprechbar bleiben können.
Im Mittelpunkt steht das Deckentraining: Wie wird eine Decke, ein Hundebett oder ein fester Platz zum sicheren Ruheanker? Warum kann ein solcher Ort Hunden Verantwortung abnehmen? Und wie hilft er im Restaurant, beim Besuch, an der Haustür, auf dem Hundeplatz oder unterwegs?
Außerdem geht es um Stresszeichen, Überforderung, Schlaf- und Ruhebedarf, Mikropausen auf Spaziergängen, konditionierte Entspannung, Berührung als Ruhesignal und die häufige Verwechslung von Auslastung und Überlastung.
Zum Einstieg blicken Ralph und Iris auf eine schöne Aktion vom Mannheimer Maimarkt zurück: Vanessa Frank von "Darling Little Place" spendete dem Tierheim Mannheim eine große Zahl hochwertiger Hundebetten – vermittelt über Stefan Kaspar von RoyalSteps.
Am Ende laden die beiden dazu ein, eigene Fragen rund um den Alltag mit Hund einzuschicken. Künftig sollen in loser Folge konkrete Hörerfragen im Podcast aufgegriffen werden.
„Isch hätt' gern mol e Frooch“ – der Hundepodcast aus der Kurpfalz.
In dieser Folge von „Isch hätt gern mol e Frooch… – Der Hundepodcast aus der Kurpfalz“ sprechen Ralph Kühnl von PAWCADEMY und Iris Kaspar von RoyalSteps über ein Thema, das im Hundetraining immer wieder für Diskussionen sorgt: Belohnung mit Futter.
Sind Leckerli nur Bestechung? Lenken sie den Hund bloß ab? Oder sind sie ein präzises Werkzeug, damit Hunde überhaupt verstehen können, welches Verhalten sich lohnt?
Direkt vom Gelände der Hundeschule RoyalSteps in Mannheim-Bösfeld geht es um Timing, Markertraining, Klicker, Lob, Spiel, soziale Belohnung und die Frage, warum ein Hund nicht „einfach so“ wissen kann, was wir von ihm möchten. Ralph und Iris erklären, warum Futter im Training kein Selbstzweck ist, sondern ein Verständigungsangebot: Der Hund bekommt Rückmeldung, welches Verhalten erwünscht ist – und genau dadurch kann Lernen entstehen.
Außerdem geht es um typische Missverständnisse: Warum manche Hunde „ohne Leckerli nichts machen“, weshalb Belohnung später verändert und ausgeschlichen werden kann, warum ein Markerwort nicht dasselbe ist wie ein Lobwort und weshalb der Klicker vor allem ein Zeitgewinn ist.
Und es gibt eine Einladung: Am Sonntag, 31. Mai 2026, bieten Iris und Ralph auf dem RoyalSteps-Gelände in Mannheim-Bösfeld einen kleinen Live-Workshop zum Thema Belohnung und Klickern an. Anmeldung per Mail an: [email protected]
Ein Podcast für alle, die Hundetraining besser verstehen wollen – alltagsnah, kurpfälzisch, fachlich fundiert und ohne Hundeschul-Pathos.
„Isch hätt gern mol e Frooch…“ – der Hundepodcast aus der Kurpfalz. Hier geht es um das, was Hundehalter wirklich beschäftigt: konkrete Alltagsprobleme, verständlich erklärt – und praxisnah gelöst.
In der Pilotfolge melden sich die beiden Hosts direkt vom Mannheimer Maimarkt: Ralph Kühnl (PAWCADEMY, Heidelberg) und Iris Kaspar (Hundeschule RoyalSteps, Mannheim) sprechen über typische Herausforderungen im Zusammenleben mit dem Hund – allen voran die Leinenführigkeit.
Was zunächst simpel klingt („Der Hund zieht an der Leine“), entpuppt sich als vielschichtiges Thema: Die Folge zeigt, warum nachhaltiges Training oft nicht dort beginnt, wo das Problem sichtbar wird – und weshalb schnelle Lösungen selten funktionieren. Stattdessen erklären die beiden Trainer Schritt für Schritt, wie Verhalten entsteht, wie Hunde lernen und warum Halter ihr eigenes Verhalten hinterfragen müssen.
Einige zentrale Erkenntnisse aus dieser Episode:
– Leinenführigkeit beginnt nicht erst draußen, sondern bereits im Alltag und in der Beziehung zum Hund.
– Hunde reagieren auf feinste Signale – und spiegeln oft unbewusst das Verhalten ihres Menschen.
– Erfolgreiches Training basiert auf Timing, Klarheit und konsequenter Kommunikation – nicht auf „Leckerli-Dauerfütterung“.
– Wer Verhalten verändern will, muss häufig Umwege gehen: über Ruhe, Orientierung und Stressabbau.
– Training ist ein Prozess – kleinschrittig, individuell und langfristig angelegt.
Der Podcast richtet sich bewusst an Hundehalter aus der Region Rhein-Neckar – mit einem klaren Vorteil: Wer zuhört, weiß sofort, an wen er sich vor Ort wenden kann. Gleichzeitig bleibt der Ansatz universell: verständlich, fundiert und direkt im Alltag umsetzbar.
„Isch hätt gern mol e Frooch…“ will Hemmschwellen abbauen.
Hörer können eigene Fragen einbringen – und bekommen nicht nur Antworten, sondern auch das notwendige Hintergrundwissen, um ihren Hund wirklich zu verstehen.
Ein Podcast für alle, die mehr wollen als schnelle Tipps: für Menschen, die bereit sind, genauer hinzuschauen – und die Beziehung zu ihrem Hund nachhaltig zu verbessern.
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