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In dieser Episode spricht Béla Anda mit Pierre-Enric Steiger, Präsident der Björn Steiger Stiftung.
Gemeinsam blicken sie auf das Jahr 2025 – und vor allem nach vorn: Warum braucht Deutschland aus Sicht der Stiftung eine grundlegende Reform des Rettungsdienstes? Was läuft strukturell falsch – und warum sind Leitstellen, Patientensteuerung und bundesweit einheitliche Qualitätsstandards der Schlüssel für bessere Versorgung? Steiger erklärt, weshalb Deutschland international beim Rettungswesen zunehmend zurückfällt, welche Lösungen andere Länder (insbesondere Österreich) längst etabliert haben – und warum die Stiftung den Weg bis nach Karlsruhe geht.
Außerdem geht es um positive Meilensteine: die Kooperation mit dem DFB für mehr Reanimationsschulungen, neue Impulse für „Herzsicher“ sowie innovative Projekte wie das Medical Intervention Car. Zum Schluss wird es persönlich: ein Plädoyer für Ehrenamt, Gemeinschaftssinn – und warum gesellschaftliches Engagement wieder selbstverständlicher werden sollte.
In dieser Folge geht es um:
Jahresrückblick 2025: Warum Pierre-Enric Steiger das Jahr politisch als „positiv, aber erst am Anfang“ beschreibt – und weshalb Reformen langen Atem brauchen.
Die „Revolution“ im Rettungswesen: Klare Abgrenzung zwischen Mitarbeitenden im Rettungsdienst und den Systemproblemen: falsche Anreize, fehlende Patientensteuerung und ein zersplittertes System.
Leitstellen neu denken: Warum Leitstellen mehr Optionen brauchen als „RTW/NEF/RTH“ – und wie in anderen Ländern auch niedergelassene Ärzt:innen, Palliativteams oder Pflegekräfte systematisch eingebunden werden.
Bundeseinheitliche Standards: Kritik an starken Unterschieden zwischen Landkreisen (Kompetenzen, Medikamente, Abläufe) und die Forderung nach einheitlicher Qualität.
Blick ins Ausland: Österreich als Referenzmodell – u. a. mit umfassender Hotline-Beratung und zentralen digitalen Lösungen (ein System statt vieler Insellösungen).
Kosten & Fragmentierung: Beispiele für hohe Leitstellen-Investitionen und die Frage, warum Deutschland teurer und gleichzeitig weniger vernetzt arbeitet als andere Länder.
Verfassungsbeschwerde: Stand und Zielsetzung des Verfahrens – und warum die Stiftung die Einordnung des Rettungsdienstes als Teil medizinischer Versorgung (SGB V) für entscheidend hält.
Warum Deutschland zurückfiel: Historische Erklärung (Wiedervereinigung, „Strukturen zementieren“ vs. „früh reformieren“) und das Problem von Besitzständen und Zuständigkeiten.
Telefonreanimation als Standard: Der Anspruch, dass Leitstellen flächendeckend und konsequent lebensrettende Maßnahmen anleiten – und warum Strukturen hierfür entscheidend sind.
Erfolge 2025 – „Herzsicher“ & DFB: Kooperation mit dem DFB als Hebel für Reichweite, steigende Schulungszahlen und das Ziel, über eine Million Menschen pro Jahr zu schulen.
Innovationen im Rettungswesen: Medical Intervention Car/ECMO-Einsätze als Beispiel, wie spezialisierte Module Leben retten können – vor allem in Ballungsräumen.
Ehrenamt & gesellschaftlicher Zusammenhalt: Appell für mehr Engagement, Vereinsleben und Gemeinschaftsdenken; Diskussion über den Wert von Dienstmodellen für junge Menschen.
By ABC CommunicationIn dieser Episode spricht Béla Anda mit Pierre-Enric Steiger, Präsident der Björn Steiger Stiftung.
Gemeinsam blicken sie auf das Jahr 2025 – und vor allem nach vorn: Warum braucht Deutschland aus Sicht der Stiftung eine grundlegende Reform des Rettungsdienstes? Was läuft strukturell falsch – und warum sind Leitstellen, Patientensteuerung und bundesweit einheitliche Qualitätsstandards der Schlüssel für bessere Versorgung? Steiger erklärt, weshalb Deutschland international beim Rettungswesen zunehmend zurückfällt, welche Lösungen andere Länder (insbesondere Österreich) längst etabliert haben – und warum die Stiftung den Weg bis nach Karlsruhe geht.
Außerdem geht es um positive Meilensteine: die Kooperation mit dem DFB für mehr Reanimationsschulungen, neue Impulse für „Herzsicher“ sowie innovative Projekte wie das Medical Intervention Car. Zum Schluss wird es persönlich: ein Plädoyer für Ehrenamt, Gemeinschaftssinn – und warum gesellschaftliches Engagement wieder selbstverständlicher werden sollte.
In dieser Folge geht es um:
Jahresrückblick 2025: Warum Pierre-Enric Steiger das Jahr politisch als „positiv, aber erst am Anfang“ beschreibt – und weshalb Reformen langen Atem brauchen.
Die „Revolution“ im Rettungswesen: Klare Abgrenzung zwischen Mitarbeitenden im Rettungsdienst und den Systemproblemen: falsche Anreize, fehlende Patientensteuerung und ein zersplittertes System.
Leitstellen neu denken: Warum Leitstellen mehr Optionen brauchen als „RTW/NEF/RTH“ – und wie in anderen Ländern auch niedergelassene Ärzt:innen, Palliativteams oder Pflegekräfte systematisch eingebunden werden.
Bundeseinheitliche Standards: Kritik an starken Unterschieden zwischen Landkreisen (Kompetenzen, Medikamente, Abläufe) und die Forderung nach einheitlicher Qualität.
Blick ins Ausland: Österreich als Referenzmodell – u. a. mit umfassender Hotline-Beratung und zentralen digitalen Lösungen (ein System statt vieler Insellösungen).
Kosten & Fragmentierung: Beispiele für hohe Leitstellen-Investitionen und die Frage, warum Deutschland teurer und gleichzeitig weniger vernetzt arbeitet als andere Länder.
Verfassungsbeschwerde: Stand und Zielsetzung des Verfahrens – und warum die Stiftung die Einordnung des Rettungsdienstes als Teil medizinischer Versorgung (SGB V) für entscheidend hält.
Warum Deutschland zurückfiel: Historische Erklärung (Wiedervereinigung, „Strukturen zementieren“ vs. „früh reformieren“) und das Problem von Besitzständen und Zuständigkeiten.
Telefonreanimation als Standard: Der Anspruch, dass Leitstellen flächendeckend und konsequent lebensrettende Maßnahmen anleiten – und warum Strukturen hierfür entscheidend sind.
Erfolge 2025 – „Herzsicher“ & DFB: Kooperation mit dem DFB als Hebel für Reichweite, steigende Schulungszahlen und das Ziel, über eine Million Menschen pro Jahr zu schulen.
Innovationen im Rettungswesen: Medical Intervention Car/ECMO-Einsätze als Beispiel, wie spezialisierte Module Leben retten können – vor allem in Ballungsräumen.
Ehrenamt & gesellschaftlicher Zusammenhalt: Appell für mehr Engagement, Vereinsleben und Gemeinschaftsdenken; Diskussion über den Wert von Dienstmodellen für junge Menschen.