Joggels schnelle Antwort auf eine kurze Frage zu New York

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Joggels schnelle Antwort auf eine kurze Frage zu New York episodes

  • #10: Lohnt sich der New-York-City-Pass?





    Es ist schon verlockend, was der New-York-City-Pass oder ähnliche Angebote versprechen: Eintritt für alle Hauptsehenswürdigkeiten, Fast-Lane beim Anstehen und eine Menge Geld, das man damit sparen kann. Aber lohnen sich diese Angebote wirklich?



    Würde ich mit jedem verkauften New-York-City-Pass etwas Geld verdienen, würde ich sofort sagen: Das Angebot lohnt sich. Aber ich verdiene damit kein Geld und deshalb ist meine Antwort: Nope - besser Finger davon lassen! Und hier sind meine Gründe:



    Pre-Paid-Eintritt ist immer schlechter, als Preis-Nachlass beim Ticketkauf



    Man zahlt den Eintritt im voraus. Das ist natürlich für die Anbieter die beste Lösung. Ob man dann das Ticket dann nutzt oder nicht ist einem dann aber selber überlassen. Durch die Zeitlimitierung der Pässe, bleiben am Ende der Zeit jede Menge Dinge übrig, die man nicht mehr ansehen konnte. Oder man hat unendlich Stress alles abzuarbeiten. Fairer wäre es in meinen Augen, wenn man beim Kauf des Tickets einen Preisnachlass erhält. In Wien ist dieser Preisnachlass mit einem Besucher-Ticket für die öffentlichen Verkehrsmittel gebunden. Da hat man am Ende mehr davon.




    Vergleich alles New York Pässe auf »Loving New York«




    Von wegen Fast-Lane!



    Der Pass ist nur ein Gutschein für ein Ticket einer Sehenswürdigkeit. D. h. kommt man an der Sehenswürdigkeit an, muss man sich erst mal das reguläre Ticket holen. Dazu sind besondere „Fast-Lanes“ eingerichtet. Das Problem dabei ist nur, dass so viele Menschen mittlerweile eine Berechtigung haben, diese „Fast-Lanes“ zu nutzen, dass man dort immer wieder länger anstehen muss, als an der regulären Ticket-Schlange. Ein echter Vorteil ist das also nicht.



    Man arbeitet nur die Pässe ab



    ... und dadurch ist man nicht mehr offen, für andere Dinge. Das ist super schade! Oft sind es nicht nur die großen Sehenswürdigkeiten, die einen Besuch in New York ausmachen, sondern die kleinen Dinge, die oft gar nicht mal so viel kosten. Und die man eigentlich nur entdeckt, wenn man nicht durch die Stadt hetzt, sondern sich treiben lässt. Wenn man in drei Tagen alles sehen möchte, was in den Pässen enthalten ist, bleibt aber wenig Zeit, sich treiben zu lassen.



    Viele Dinge sind nur reine Zeitverschwendung



    Busrundfahrt in den Abendstunden - ganz toll - wenn man mit dem Bus im Stau steckt und nur sehr langsam von der Stelle kommt. Man erfährt bei den Busrundfahrten zwar eine ganze Menge und hört viele Geschichten. Aber man verbrennt auch eine ganze Menge Zeit. Und Zeit ist in New York das, was man auch so schon nicht hat. Auch die Fahrt mit der Circle Line dauert ganz schön lange. Man sieht die Stadt vom Wasser aus, erfährt aber eigentlich nichts Neues.



    Es gibt Alternativen, die weniger kosten



    Gerade was die Fahrt mit der Circle Line angeht. Ein Fahrt mit der Fähre kostet rund ein Zehntel des Tickets der Circle Line. Wer nur eine gute Sicht auf die Freiheitsstatue haben möchte, der fährt mit der Staten Island Fähre und zahlt gar nichts.



    Am Ende muss es jeder selber wissen



    Ich persönlich finde, dass diese Pässe reine Geld- und Zeitverschwendung sind. Mein Tipp ist immer, eine Liste zu erstellen an Dingen, die man unbedingt sehen möchte und die auf die Urlaubszeit zu verteilen. Nicht mehr als zwei Hauptsehenswürdigkeiten an einem Tag. Daneben dann die regulären Ticketpreise schreiben - und man wird häufig günstiger wegkommen,
    6 min
  • #9: Wie lange sollte ein Besuch in New York sein?





    Wenn es nach mir geht, dann kann ein Urlaub in New York gar nicht lang genug sein. Wenn ich aber ehrlich bin, kommt bei mir so nach zehn Tagen der Punkt, an dem ich genug von der Stadt habe und ich mich auf den Heimflug freue. Allerdings ist es dann immer so, dass ich im Flieger sitze und schon wieder Pläne für den nächsten Besuch in New York schmiede.



    Wie lange sollte also jetzt ein Besuch in New York sein?



    Bei mir sind es zehn Tage, bei jedem anderen kommt es darauf an. Es kommt darauf an, wie schnell man vom Trubel in der Stadt gestresst ist. Es kommt auch darauf an, wie man seinen Aufenthalt plant und man sich davon hetzten lässt, möglichst alles sehen zu wollen. Und natürlich kommt es darauf an, wie oft man schon vorher in New York war und es kommt darauf an, wieviel Geld man für den Urlaub ausgeben möchte.



    Lieber einen Tag länger in New York bleiben



    Wer jetzt sagt, dass zwei Nächte schon reichen, der wird nicht viel von New York erleben. Der wird vielleicht einiges sehen und einen Eindruck von der Stadt bekommen. Das ist aber dann auch schon alles. Es sei denn natürlich, man vorher schon mal in der Stadt und weiß genau, was man erleben möchte und was nicht. Wenn man das erste Mal in New York ist, dann wird man wahrscheinlich schon so fünf Tage brauchen, um das wichtigste zu sehen und trotzdem nicht so sehr gestresst zu sein. Dann hat man auch etwas Zeit, sich treiben zu lassen, oder auch einfach mal einen Sonnenuntergang beobachten zu können.



    Sonnenuntergang über China TownSkyline im Sonnenuntergang von der East River FerrySonnenuntergang im Gantry Plaza State ParkDichtes Gedränge auf der Aussichtsplattform des Top Of The Rock



    Wenn New York im Sommer zu teuer ist - dann einfach im Winter buchen



    Wenn einem das im Sommer zu teuer ist, dann sollte man überlegen im Januar oder Februar zu gehen. Da ist die Stadt nicht so mit Touristen überfüllt und die Übernachtungen kosten nur einen Bruchteil von dem, was sie im Sommer oder Herbst kosten. Man kann aber auch einfach ein paar Dinge machen, die nicht so viel kosten wie die Hauptattraktionen. Und wenn man nicht alles sieht ist das auch kein Beinbruch. Dann hat man schon wieder Gründe, für einen nächsten Besuch.



    Happy, heim zu fliegen mit Plänen für einen nächsten Besuch



    Am Ende ist dann ein guter New York Urlaub, wenn man im Flieger sitzt und froh ist, dass es heim geht, man aber gleichzeitig das Verlangen hat, ein weiteres Mal nach New York zu fliegen.




    3 min
  • #8: Wann ist die beste Zeit, um nach New York zu reisen?





    Ob es eine beste Zeit für New York gibt, kann ich gar nicht sagen. Ich finde jedes Jahreszeit und jeder Monat hat etwas für sich.



    Besonders günstig im Januar und Februar



    Im Januar und Februar kann es zwar sehr kalt sein, aber dafür sind nur wenig Menschen in der Stadt und alles ist so viel günstiger und man muss so sehr viel weniger bei einigen Sehenswürdigkeiten anstehen. Und man hat die Chance, New York im Schnee zu sehen - und das ist ein ganz besonderes Erlebnis.



    Kirschblüte lässt New York so anders wirken



    März und April ist so die Zeit, wo es langsam wärmer wird. Ich habe auch schon erlebt, dass es Mitte März noch geschneit hat, aber das ist eher die Ausnahme. Der Central Park ist besonders schön, wenn die ersten Pflanzen blühen. Und vor allem wenn die Kirschbäume blühen, dann taucht das die Stadt in eine ganz besondere Stimmung. Und es gibt mehr Kirschbäume in New York als man denkt.



    Summer in the City



    Mai und Juni - da kann es dann schon wirklich sehr warm werden. Von Memorial Day in Mai bis Labor Day im September haben die Strände geöffnet. Coney Island wacht langsam aus dem Winterschlaf auf. Man kann viel draussen unternehmen, ohne dass einen die Hitze auffrisst.



    Schwüle Hitze ist der absolute Show-Stopper



    Juli und August. Das sind die beiden Monate, in denen ich es vermeiden würde, nach New York zu reisen. Es kann bis zu 40 Grad heiß werden. Die U-Bahnhöfe werden durch die heißen Ablüfte der Subway-Klimaanlagen auf Sauna-Temperatur erhitzt - und alles Gebäude und auch die Subway werden auf gefühlte Winter-Temperaturen herunter gekühlt. Durch den East River, den Hudson und das Meer ist die Luft sehr schwül. Die Menschen stinken nach Schweiß und der Müll in den Straßen stinkt auch. New York im Juli und August? Muss meiner Meinung nach nicht sein!



    September und Oktober ist die Saison für die Städtereisenden



    Es wird alles herbstlich, aber es ist noch warm genug, um viel draussen zu machen. Dementsprechend ist aber auch viel los in New York. Und Sehenswürdigkeiten wie der Times Square, die Brooklyn Bridge platzen aus allen Nähten. Vor Museen bilden sich lange Schlangen an Menschen, die in das Museum wollen. New York ist zu dieser Zeit zwar wunderschön, aber auch sehr anstrengend (also nicht die Stadt, aber die Menschen, die New York besuchen).



    Lange Schatten und Weihnachts-Bling-Bling



    November ist neben Januar/Februar mein Lieblingsmonat für einen Besuch in New York. Der Monat ist so ein bisschen zwischen der Städtereise-Saison und der Weihnachts-Shopping-Saison. Was mir aber noch viel mehr gefällt, das ist das besondere Licht am Nachmittag, wenn die Sonne flach durch die Häuserschluchten Manhattans scheint. Dadurch entstehen lange Schatten und die lassen die Stadt gleich sehr viel spannender aussehen. Dazu kommt, dass ab Mitte November schon alles auf Weihnachten eingestellt ist, die Eislaufbahnen haben offen und die meisten Geschäfte haben auch schon ihren Weihnachts-Bling-Bling installiert. Was fehlt, sind eigentlich nur noch die Weihnachtstouristen - und die kommen dann ab Dezember.



    Wann ist also die beste Zeit?



    Ein Besuch in New York lohnt sich eigentlich immer. Es kommt aber darauf an, was man erleben möchte oder wie man New York erleben möchte. Einzig der August bzw. der Hochsommer wäre für mich wegen der schwülen Hitze eine absolute Tabu-Zeit für einen Besuch in der Stadt.
    4 min
  • #7: Wo sind die besten Foto-Spots auf der Manhattan Bridge?





    Wer glaubt, die Brooklyn Bridge wäre die Brücke mit den schönsten Fotomotiven, der irrt. Viel schönere Motive erhält man, wenn man von der Manhattan Bridge aus fotografiert ...



    Es ist ja so ein bisschen meine Faustregel, die ich gar nicht oft genug wiederholen kann:



    Von Manhattan über die Manhattan Bridge und von Brooklyn über die Brooklyn Bridge



    Zum einen ist die Manhattan Bridge nicht so überlaufen wie die Brooklyn Bridge und zum anderen hat man von ihr aus einen wunderschönen Blick auf Chinatown, auf die Skyline von Downtown Manhattan, auf den East-River und natürlich auch auf die Brooklyn Bridge.







    Es lohnt sich, etwas Geduld zu haben



    Wer das erste Mal über die Manhattan Bridge geht, zückt relativ schnell das Handy oder den Fotoapparat. Aber es lohnt sich etwas Geduld zu haben, will man am Ende nicht das beste aus hunderten Bildern aussortieren müssen.



    Auf Löcher oder Flickstellen im Zaun achten!



    Die besten Foto-Spots auf der Manhattan Bridge erkennt man eigentlich ganz einfach: immer dort, wo ein größeres Loch im Zaun ist oder wo der Zaun offensichtlich erst vor kurzem geflickt wurde, da lohnt es sich auch ein Foto zu machen.



    Der einzige Nachteil der Brücke: es ist ganz schön laut



    Bei allen tollen Fotos, einen Wermutstropfen hat die Brücke dann doch. Der Fußweg verläuft direkt neben den Subway-Gleisen - und wenn da so ein Subway-Zug an einem vorbei poltert, kann das schon ganz schön laut werden. Aber für ein gutes Foto ...
    2 min
  • #6: Wo kann man in New York gut übernachten?





    Sorry, wenn jetzt jemand hier eine Hotel-Empfehlung von mir erwartet. Die wird es nicht geben. Ganz einfach, weil beim Übernachten jeder so seine eigenen Maßstäbe hat, ein Hotel oder eine Übernachtungsmöglichkeit zu bewerten. Trotzdem aber ein paar Tipps, die vielleicht helfen, eine passendes Hotel zu finden ...



    Günstig ist nicht alles!



    Wer günstige Hotelzimmer in New York sucht, der muss häufig in den Außenbezirken suchen, oder sogar nach Jersey. Kann man machen, würde ich aber nicht. Das für Touristen spannende Leben findet nun mal in Manhattan statt, dort sind auch die meisten Sehenswürdigkeiten. Oft unterschätzt man die Zeit, die man braucht, um in New York irgendwo hin zu kommen. Und wenn es etwas gibt, das man in New York nicht hat, dann ist das Zeit! Vor allem wenn man nur wenige Tage in der Stadt ist. Mein Tipp ist, lieber ein Hotel in Manhattan zu suchen und lieber die Tage in Manhattan an das Budget anpassen.



    Midtown rules!



    Stellt sich also die Frage, was dann die richtige Lage ist. Typische Antwort: es kommt darauf an. Wenn man das erste Mal in der Stadt ist und viel zu Fuß erkunden möchte, dann ist Midtown - also um den Madison Square Garden herum - die Wahl des Ortes. Times Square, Central Park, Grand Central Terminal, Highline Park, The Vessel, Empire State Building - alles das kann man locker zu Fuß erreichen. Auch das East Village ist nicht so weit weg. Außerdem laufen hier alle wichtige Subway-Linien zusammen. Besser geht‘s eigentlich nicht.



    Downtown erwacht so langsam



    Mein Favorit ist mittlerweile Downtown. 2012 war der Stadtteil Abends eher ausgestorben und auch noch sehr gezeichnet durch die große Baustelle am Ground Zero. Mittlerweile erwacht Downtown aber zu neuem Leben. Wenn ich ein Hotel suche, dann suche ich es mittlerweile hier. Die Brooklyn Bridge ist nicht so weit weg, da laufe ich oft früh morgens schon mal drüber. Und auch spontan mit der Staten Island Fähre in den Sonnenuntergang cruisen geht von hier aus so sehr viel einfacher. Außerdem ist man sehr schnell in Chinatown, im East Village und in Midtown. Und wer Abends noch was trinken gehen möchte, der ist im historischen Southstreet-Seaport-Viertel genau richtig oder in der Stone Street.



    Lage ist wichtiger als Preis



    Die richtige Lage ist in Manhattan entscheidend. Klar verstehe ich, dass auch der Preis ein Rolle spielt. Wem die Hotels im Sommer zu teuer sind, für den wären dann immer noch der Januar oder Februar eine option - und da gibt es mehr als nur einen guten Grund, nach New York zu gehen ...
    5 min
  • #5: Wann ist die beste Zeit, um über die Brooklyn Bridge zu gehen?





    Was die Brooklyn Bridge angeht, gibt es eigentlich zwei Dinge, die man beachten sollte. Das eine ist die Zeit, also wann man geht - und das andere ist der Weg, also wie man geht ...



    Rush-Hour auf der Brooklyn Bridge



    Wenn man Pech hat, dann kann auf der Brooklyn Bridge ne ganze Menge los sein. Vor allem im Sommer und vor allem am Wochenende, wenn zu den „normalen“ New-York-Touristen auch noch die Wochenendausflügler dazu kommen. Und wenn viel los ist auf der Brooklyn Bridge, dann macht das ganze eigentlich gar keinen Spaß. Der Fußweg ist eh schon ziemlich schmal und den teilt man sich dann auch noch mit den Radfahrern.









    Entweder möglichst früh oder ziemlich spät



    Was die Zeit angeht, so ist es wirklich ratsam entweder sehr früh - ähnlich wie beim Times Square - am besten zum Sonnenaufgang unterwegs zu sein; oder eben sehr spät. Das mach ich immer wieder gerne, wenn ich noch in Brooklyn ein Bier trinken war. Dann nutze ich oft den Weg über die Brooklyn Bridge zurück nach Manhattan, um noch ein paar Schritte an der frischen Luft unterwegs zu sein.



    Sonnenaufgangsstimmung auf der Brooklyn BridgeSonnenaufgang auf der Brooklyn BridgeSkyline spät am Abend von der Brooklyn Bridge



    Man kann auch beim Weg einiges falsch machen



    Der zweite Punkt, den es zu beachten gibt, ist der Weg - also wie man am besten über die Brooklyn Bridge geht. Die meisten starten ja immer in Manhattan und laufen dann in Richtung Brooklyn über die Brücke. Das ist aber irgendwie nicht so befriedigend, denn man hat die Skyline von Manhattan immer im Rücken. Deshalb ist es viel Geschickter, man fährt mit der Subway bis Brooklyn (Linie A oder C bis „High Street“) und läuft dann von Brooklyn aus Richtung Manhattan. Man läuft so die ganze Strecke auf die Skyline zu.



    Von Manhattan über die Manhattan Bridge und von Brooklyn über die Brooklyn Bridge - eigentlich ganz einfach



    Alternativ kann man aber auch von Manhattan aus über die Manhattan Bridge nach Brooklyn und über die Brooklyn Bridge dann wieder zurück nach Manhattan. Das hat gleich mehrere Vorteile:



    * Über die Manhattan Bridge laufen sehr, sehr, sehr viel weniger Menschen, als über die Brooklyn Bridge. Außerdem ist der Fußgängerweg vom Radweg getrennt. Es ist also alles sehr viel entspannter.* Von der Manhattan Bridge hat man einen unglaublichen Ausblick auf China Town und den Financial District. * Von der Manhattan Bridge hat man außerdem auch die Brooklyn Bridge im Bild. Wenn man auf der Brooklyn Bridge drauf ist, hat man diesen Blick eben nicht so schön - ähnlich halt wie wenn man auf dem Empire State Building steht - dann fehlt irgendwie das Gebäude in der Skyline, auf dem man sich gerade befindet.



    Blick von der Manhattan Bridge auf die Brooklyn Bridge und die Skyline von Downtown ManhattanBlick von der Manhattan Bridge auf China Town



    Einziger Nachteil: Man läuft auf der Manhattan Bridge gleich neben den Gleisen der Subway. Und wenn da ein Zug in voller Lautstärke an einem vorbei rattert, kann das ein bisschen die Idylle stören. Aber das kann man zum Glück auf Fotos ja nicht hören ...
    4 min
  • #4: Von wo aus hat man den besten Blick auf die Skyline von Manhattan?





    Der Blick auf die Skyline von Manhattan ist faszinierend. Bleibt zu klären, von wo aus man den besten Blick hat …



    Die einfachste Antwort wäre natürlich ...



    Von einer der Aussichtsplattformen auf dem "Top Of The Rock", dem "Empire State Building", dem "One World Trade Center" oder "The Edge". Aber das wäre zu einfach - und für meinen Geschmack auch zu teuer. Denn so eine Aufzugfahrt zu so einer Aussichtsplattform kostet knapp 40 $. Allerdings, der Blick von da oben ist schon spektakulär!



    Von Jersey-Seite aus ...



    Es gibt böse Zungen, die behaupten, dass das beste an Jersey der Blick auf Manhattan wäre. Das sind so leichte Parallelen zu meiner Heimat in Ulm. Da sagt man das gleiche von Neu-Ulm: das beste an Neu-Ulm sei der Blick auf Ulm. Aber wenn man so etwas sagt, ist da schon etwas wahres dran. Auf der Seite von Jersey fallen mir da gleich zwei Plätze ein: entweder vom Liberty-State-Park aus - mit Blick auf die Freiheitsstatue oder vom Exchange Place aus. Und wenn man schon auf der Jersey-Seite ist, kann man sich auch gleich noch den "Lackawanna Hoboken Terminal" anschauen. Ein wunderschöner kleiner Bahnhof ...







    Von Long-Island-City aus ...



    Das ist eigentlich einer meiner absoluten Favoriten. Der "Gantry-Plaza-State-Park" ist ungefähr auf der Höhe der Vereinten Nationen. Bekannt ist der Park durch das Pepsi-Neon-Zeichen. Und er gehört zu einer meiner absoluten Favoriten, wenn es darum geht, einen schönen Sonnenuntergang in New York zu erleben ...







    Von der Brooklyn-Heights-Promenade



    Die Brooklyn Heights Promenade liegt leicht erhöht über den Piers bei der Brooklyn Bridge. Und auch hier hat man wirklich einen atemberaubenden Blick auf die Skyline von Downtown Manhattan. Den hat man natürlich auch vom Brooklyn Bridge Park aus. Aber da tummeln sich für meinen Geschmack zu viele Touristen. Die Brooklyn Heights Promenade ist dagegen so ein bisschen ein Geheimtipp - und ein Spaziergang durch das historische Viertel der Brooklyn Heights lohnt sich allemal.



    Von Governors Island aus ...



    Die Insel war mal eine Kaserne, ein Gefängnis, ein Flugplatz. Heute ist ein großer Park drauf und ein paar historische Gebäude. Die Insel kann man nur vom Frühjahr bis Herbst besuchen. Vom nördlichsten Eck aus, hat man einen wunderbaren Blick auf den Financial District von Manhattan. Besonders schön, wenn die Staten Island Fähre dann noch vor der Skyline vorbei gleitet.




    Weitere Informationen zu Governors Island












    Von Staten Island aus ...



    A propos Staten Island Fähre - die kostet nichts - und die meisten "dummen" Touristen stressen sich voll, dass sie nach der Ankunft in Staten Island die Fähre zurück nach Manhattan bekommen. Die fährt jede halbe Stunde und in der Stoßzeit sogar alle 15 Minuten. Warum also nicht etwas gemächlicher - am Ufer entlanglaufen bis zum 9/11-Memorial "Flying Postcards" - dort etwas die Aussicht auf Manhattan genießen und dann gemütlich mit einer der nächsten Fähren wieder zurück fahren ... Keep calm and enjoy the view!







    Vom Wasser aus ...



    Wenn wir schon von Fähren sprechen - die Fahrt auf dem East River mit der Fäh...
    4 min
  • #3: The Edge, Top Of The Rock, One World Trade Center, Empire State Building – wo soll ich rauf?





    Aufzugfahrten zu den Aussichtsplattformen in Manhattan sind ganz schön teuer. Deshalb, welche Aussichtsplattform lohnt sich wirklich?



    Wenn man mich das so fragt, ist die Antwort relativ eindeutig: keine! Ich würde das Geld lieber für einen Cocktail auf einer Roof-Top-Bar ausgeben. Das ist immer noch günstiger, als mit dem Aufzug zu einer der Aussichtsplattformen hochzufahren. Die Aussicht von so einer Roof-Top-Bar ist auch auch nicht so verkehrt und man bekommt für sein Geld dazu noch etwas zu trinken ...



    Blick vom Root-Top der 230 Fifth Bar auf das Empire State Building



    Ok, wenn man mit Kindern oder jungen Erwachsenen unter 21 Jahren unterwegs ist, ist das natürlich keine wirkliche Alternative. Denn, um in eine Roof-Top-Bar zu kommen, muss man mindestens 21 Jahre alt sein und das immer durch die Vorlage eines Ausweises belegen können - egal wie alt man ist oder aussieht.



    Stellt sich die Frage also erneut - welche Plattform lohnt sich wirklich?



    In keinem Fall sollte man in Erwägung ziehen, auf alle drei Aussichtsplattformen hochzufahren. Das ist das Geld nicht wert! Zumal man auf diesen Plattformen mit ganz schönen vielen Menschen um eine gute Aussicht kämpfen muss.



    Dichtes Gedränge auf der Aussichtsplattform des Top Of The RockGenießen geht anders ...



    Bleibt zu klären, worauf es einem am Ende ankommt



    * Wem es auf eine epische Aussicht ankommt - dann hoch auf das "Top Of The Rock". Übrigens: Wer dort den Sonnenuntergang erleben möchte, der muss mit einem Aufschlag von 10 Dollar rechnen. Muss man selber wissen, ob es das wert ist.* Wem es auf eine tolle Multimedia-Show ankommt - dann ist das One World Trade Center die richtige Wahl. Bei der Aufzugfahrt erlebt man, wie Manhattan sich aus dem felsigen Untergrund zu dem entwickelt hat, was es heute ist. Abschluss findet das ganze in einem echten Gänsehaut-Moment. * Wem es auf den Thrill ankommt - der sollte auf "The Edge". Das ist der jüngste Zuwachs an kommerziellen Aussichtsplattformen in Manhattan. Die Plattform ragt aus dem Gebäude heraus und hat an bestimmten Stellen einen Glasboden. Wer nicht ganz schwindelfrei ist, für den ist das keine gute Wahl. Ich selber war noch nicht dort, aber der Ausblick muss sensationell sein: man hat ganz Manhattan im Blick - von Uptown nach Downtown, inklusive aller wichtigen Gebäude in der Skyline.* Wer ein Gebäude möchte, das cool ist - kann sich gerne in die lange Schlange beim Empire State Building einreihen. Auch wenn ich das Empire State Building echt liebe und es für mich eines der schönsten Gebäude Manhattans ist - die Aussichtsplattform hat einen großen Fehler: wenn man auf dem Gebäude selber steht, kann man es nicht sehen ...



    Einfach viel zu teuer, trotzdem faszinierend



    Ich persönlich finde knapp 40 Dollar für eine Aufzugfahrt entschieden zu teuer. Deshalb bin ich kein Fan dieser Plattformen - aber ich war ja auch schon auf der einen oder anderen. Deshalb kann ich gut verstehen, welche Faszination von diesem Ausblick auf die Stadt ausgeht.



    Am Ende komme ich dann halt doch wieder zum Anfang dieser Seite - bleibt für mich der Cocktail in einer Roof-Top-Bar ...



    Top Of The RockBlick vom One World Trade Center auf das Empire State BuildingBlick vom Empire Stat...
    4 min
  • #1: Wann ist die beste Zeit für einen Besuch auf dem Times Square?





    Die schnellste Antwort auf diese Frage ist eigentlich ganz einfach: immer! Aber ganz so einfach ist es auch wieder nicht.



    Wenn man einen New Yorker fragt, wird er Dir antworten: niemals. New Yorker hassen den Times Square. Zu viele Menschen und man kommt zu langsam von A nach B. Und wenn es in New York etwas gibt, das wirklich jeder hat, dann ist das keine Zeit.



    Es kommt darauf an ...



    Stellst Du jetzt mir diese Frage, dann ist die Antwort schon eine andere. Ich sage: "Es kommt darauf an!" Nämlich darauf, ob Du den Platz leer erleben möchtest oder wenn das Leben darauf tobt. Gleich vorweg: beides hat etwas für sich.



    Times Square mal früh morgens und mal spät am Abend



    Wenn man den Times Square wirklich mal ganz für sich haben möchte, dann erledigt man das gleich am ersten Morgen, nachdem man in New York angekommen ist. Wegen des Jetlags ist man eh früh wach und anstatt sich im Bett herumzuwälzen, kann man auch gleich los ziehen - zum Beispiel eben auch auf den Times Square. Bis auf ein paar andere Touristen, die auch nicht schlafen können und der Mann im roten Overall, der die rote Treppe saubermacht, wird man niemand anderen auf dem Platz treffen.



    Von wegen, New York schläft nie ...



    Und außerdem erfährt dabei zwei Dinge: Erstens - auch wenn es heißt, New York schlafe nie - zu dieser Zeit schläft es schon. Und zweitens - es ist schön New York beim Aufwachen zu erleben.



    Wenn das volle Leben auf dem Times Square erleben möchte ...



    dann empfiehlt es ich an einem Donnerstag, Freitag oder Samstag in den Abendstunden auf den Platz zu gehen. Mein Tipp: sich Zeit nehmen! Sich nicht von den anderen Touristen stressen lassen. Einfach in eine Ecke stehen und das Treiben auf sich wirken lassen. Und dann spürt man plötzlich die Energie, die von dem Platz ausgeht - und die - wie von einem Herz das Blut durch die Adern gepumpt wird - in die Straßen Manhattan fließt und dafür sorgt, dass die Stadt, die niemals schläft - so gut wie niemals schläft ...
    4 min

About Joggels schnelle Antwort auf eine kurze Frage zu New York

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Ich werde immer wieder Dinge zu New York gefragt. Auf ein paar dieser Frage gebe ich hier hoffentlich eine Antwort, mit der auch Du etwas anfangen kannst …