Dieses Hörspielskript aus dem Jahr 1988 beleuchtet die biblischen Ereignisse um Judas Iskariot aus einer psychologisch vielschichtigen Perspektive. Die Handlung beginnt mit einer Hausdurchsuchung durch römische Soldaten, die nach dem untergetauchten Judas und seinem Meister Jesus suchen, während die Familie des Jüngers zwischen Loyalität und Angst schwankt. Im Zentrum steht der innere Konflikt des Judas, der die Aufforderung Jesu, ihn zu verraten, fälschlicherweise als göttlichen Befehl zur Einleitung der Erlösung interpretiert. Nach der Kreuzigung wandelt sich seine Hoffnung in tiefe Verzweiflung, da er erkennt, dass er durch seinen Stolz zum Werkzeug des Todes wurde. Die Quelle kontrastiert die Strenge der restlichen Apostel mit der Gnade, die selbst ein römischer Hauptmann am Kreuz empfindet. Letztlich schildert der Text Judas als eine tragische Figur, die zwischen blindem Gehorsam und der Last unendlicher Schuld zerbricht.
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