Diese Erzählung handelt von der tragischen Lebensgeschichte eines verarmten Musikers, der trotz seines gescheiterten sozialen Aufstiegs eine unerschütterliche Frömmigkeit und Heiterkeit bewahrt. Als Sohn eines mächtigen Hofrats verliert er durch seine langsame Art und finanzielle Naivität sein Erbe sowie seine große Liebe Barbara an einen Metzger. Er verbringt sein Alter als Straßenmusikant in Wien, wobei er eine eigenwillige Spielweise pflegt, die den reinen Wohlklang über die konventionelle Melodie stellt. Sein Leben endet schließlich heldenhaft, als er während einer verheerenden Überschwemmung Kinder rettet und kurz darauf an den Folgen der Anstrengung verstirbt. Die Geschichte wird durch die Augen eines Beobachters geschildert, der die tiefe Menschlichkeit und religiöse Hingabe hinter der Fassade des scheinbaren Unvermögens entdeckt. Am Ende bleibt nur seine alte Violine als kostbares Andenken bei der Frau zurück, die er einst liebte.
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