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Mit Logan February, Ozan Zakariya Keskinkılıç, Michaela Špačková und Maria Stepanova
Von jeher war Kunst ein Spiegel des diasporischen Lebens. Einer Geschichtserzählung, die Menschen in Fremde und Einheimische separiert, setzen Musik und Poesie komplexe Lebensrealitäten entgegen, die gängige Erklärungsmuster unterlaufen.
Art has always been a mirror of diasporic life. Through music and poetry, artists counter historical narratives that separate people into foreigners and locals, revealing instead the complex realities that defy simple explanation.
Weitere Informationen zum Jüdischen Salon sowie nächste Termine finden Sie unter:
Die Schauspielerin Ruth Rosenfeld und der Literaturwissenschaftler Galili Shahar machen die jüdische Mehrsprachigkeit als diasporische Erfahrung erlebbar - historisch und aktuell. In den brisanten Konflikten unserer Zeit verliert die Sprache ihre Verbindung zum anderen, sie wird manipuliert, ihr droht Bedeutungsverlust, sie wird zensiert – unser Fokus gilt der Offenheit und Gastlichkeit der Sprache in der Geschichte und heute.
Die jüdische Diaspora war niemals monolingual, sie war immer vielstimmig. „Das Judentum ist nicht in einem Land, es ist im Wort.“ (Edmond Jabes) Sprache ist Erinnerung und Exil zugleich, ein Raum (מקום/ makom), in welchem Zugehörigkeit immer wieder neu Gestalt annimmt.
Wie lebt es sich zwischen den Sprachen? Welche Sprachen verlieren wir und welche gewinnen wir hinzu? Szenisches und ein Gespräch über Sprachverwirrung, Sprachstörung, Prophezeiung, Schweigen, Stimmen, Jargon und Übersetzung. Wie Sprache das Miteinander-Sein bestimmt.
www.juedischer-salon-berlin.de
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