Wir haben ein Problem mit IT-Sicherheit.
Öffentliche Verwaltungen stehen besonders im Zuge der Digitalisierung vor
Herausforderungen: Sie verarbeiten sensible Daten von vielen Menschen und müssen diese sicher speichern. Gleichzeitig sind sie in den letzten Jahren immer öfter zur Zielscheibe von Hackerangriffen geworden. In der letzten Woche habe ich hierzu im Landtag eine Rede gehalten.
Mit unserem schwarz-grünen Antrag möchten wir IT-Sicherheit fortlaufend und vorausschauend in den Blick nehmen. Um konkret die IT-Sicherheit in den Landes- und Kommunalverwaltungen von NRW zu stärken, wollen wir als Koalition:
• bei der Weiterentwicklung von digitalen Anwendungen in einen intensiveren Dialog mit Sicherheitsexpert:innen, Nutzer:innen und Entwickler:innen treten
• digitale Infrastrukturen mit regelmäßigen Übungen intensiv auf Hackerangriffe vorbereiten und resilientere Strukturen aufbauen
& digitale Systeme und ihre sensiblen Daten mit neuen technologische Entwicklungen wie Post-Quanten-Kryptographie absichern, sodass Prozesse und Daten auch in Zukunft sicher sind
Prozesse entwickeln, sodass kritische Softwarekomponenten innerhalb der Landesverwaltung umfassend auf Sicherheit geprüft und zertifiziert werden können
• „digitaler Souveränität" eine zentrale Rolle bei der Beschaffung von Software zukommen lassen, um so von der Einflussnahme einzelner Länder & Unternehmen unabhängiger zu sein
• prüfen, ob ein Backup-System für Land und Kommunen aufgebaut wird, um so im Falle von Ransomware-Angriffen schneller Daten wiederherstellen zu können