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„Born to be child“, Alex Kristans neues Solo, widmet sich den Absurditäten des modernen Erwachsenseins. Temporeich und mit müheloser Bühnenpräsenz präsentiert Kristan seine präzisen Alltagsbeobachtungen und nimmt vor allem die Besonderheiten von Männern seiner Alterskohorte ins Visier. Gabriel Schaffler hat ihn zu seinem neuen Programm interviewt, Ausschnitte aus der Premierenvorstellung sind in der Ö1 Contrasendung vom 31.10.2026 zu hören.
Robert Palfraders zweites Kabarett-Solo trägt den Titel „Testament“. Der einst als Kaiser Robert Heinrich I. berühmt gewordenen Schauspieler, Autor und Satiriker muss darin eine Grabrede für einen fiktiven Freund entwickeln. Dieser hat ihm zu diesem Zweck seine Memoiren hinterlassen. Für Robert Palfrader ein Wegweiser in die eigene Vergangenheit und – anhand des bedenklichen Lebenslaufs seines Freunds - zu den gesellschaftspolitischen Problemzonen in Österreich. Nicht zuletzt geht es aber auch um die Frage, was am Ende von einem Menschenleben bleibt.
Ausschnitte aus dem Programm „Testament“ und aus diesem Gespräch auf Leben und Tod, das Ö1-Redakteur Peter Blau mit Robert Palfrader geführt hat, hören sie in der Sendung Contra vom 24. Oktober 2026.
Im Ö1 Kabarett- und Comedypodcast ist Sonja Pikart zu Gast, die mit Ihrem Solo „Stark“ Ende September in Wien Premiere hatte. Die Salzburger Stierpreisträgerin zeigt eine emotionale Show über Superlative, Perfektionismus und persönliche Tiefpunkte. Isabella Martini-Keider hat mit ihr über das neue Programm gesprochen, Ausschnitte aus der Premierenvorstellung hören Sie in Ö1 Contra vom 17.10.2026.
Rund 20 Programme hat Andreas Vitásek, den man nun durchaus zu den Doyens der österreichischen Kabarettszene zählen darf, im Lauf der letzten 45 Jahre auf die Bühen gebracht. Im Mai 2026 feierte er seinen 70.Geburtstag. Zeit für ein Jubiläumsprogramm. Mit „Wie es mir gefällt“ kehrte er wieder an den Ort seiner kabarettistischen Anfänge zurück, in die Wiener Kulisse. Im Gespräch mit Ursula Burkert blickt der 70-Jährige zurück: auf Nummern, die heute noch funktionieren, auf solche, die er lieber nicht mehr spielt, und sinniert über das Älterwerden.
(Ausschnitte aus diesem Interview und aus dem Jubiläumsprogramm "Wie es mir gefällt" hören Sie in der Sendung Contra vom 10.Oktober 2026)
In jenen Souterrain-Räumlichkeiten (vormals Sargtischlerei und Kohlenkeller) in der Wiener Löblichgasse, in dem das Theater am Alsergrund von 1995 bis 2025 sehr erfolgreich als Nachwuchs-Brutstätte des heimischen Kabaretts fungierte, wurde vergangene Woche das Löblich Theater eröffnet. Im Interview erläutern die beiden frischgebackenen TheaterdirektorInnen Chrissi Berzaczy und Martin Moped ihre Ziele, Angebote und Wünsche. Außerdem gibt es in dieser Podcast-Folge ein Märchen über die Gründung des seinerzeitigen Theaters, eine Führung durch das neue Theater - und als Zugabe eine übersinnliche Erscheinung.
(Ausschnitte aus diesem Interview und mehr von der feierlichen Eröffnung des Löblich Theaters hören Sie in der Sendung Contra vom 19.9.2026.)
Die deutsche Comedy-Truppe „Luksan Wunder“ war mit ihrem zweiten Programm „Dr. Edeljoghurts Multimedia Panoptikum 2“ diesen Sommer im Wiener Stadtsaal zu Gast. Es ist absurd, originell und im wahrsten Sinne des Wortes sehr „komisch“. Die Gründungsmitglieder Sandro de Lorenzo und Charlotte Hübsch studierten beide Germanistik und lernten sich 2015 kennen. Ihr gemeinsames Faible für Sprache, Medien und das Absurde liegt allen ihren Sketches zu Grunde. Gabriel Schaffler hat die beiden interviewt, Ausschnitte aus der Bühnenshow sind in der Ö1 Contra-Sendung vom 29.8.2026 zu hören.
Gleich für ihr erstes Solo "Storno" wurde die gelernte Köchin, gepriesene Autorin ("Lento Violento") und gewiefte Kabarettistin Maria Muhar vor drei Jahren mit dem Förderpreis der Österreichischen Kabarettpreise ausgezeichnet. In ihrem im Vorjahr präsentierten zweiten Kabarettprogramm "Mariannengraben" prallen in einem dörflichen Kulturverein in einem Tankstellenbistro am tiefsten Punkt Österreichs zu später Stunde Existenzen und Krisen aufeinander, während draußen ein Sturmtief den Landstrich zu überfluten droht. Ein scharfsinnig gewitztes Sittenbild als satirisches Ein-Personen-Stück: „Zwischen düsterem Schmäh und existenzieller Dringlichkeit schlittert Maria Muhar durch eine aberwitzige Reflexion über eine Zeit, die kaum mehr zu fassen ist.“ (Pressetext)
Auszüge aus dem Programm "Mariannengraben" und aus diesem im Oktober 2025 aufgezeichneten Gespräch zwischen Maria Muhar und Ö1-Redakteur Peter Blau und sind in der Sendung CONTRA vom 22.8.2026 zu hören.
Mit seinem politisch, musikalisch und humorvoll aufgeladenen Programm legt David Scheid ein multimediales Comedy-Solo auf - und zeigt einmal mehr, dass er in „Dave“ aus der gleichnamigen ORF-Serie nur eine Nebenrolle seines künstlerischen Schaffens spielt. Für sein aktuelles multimediales Politkabarett „The Kabarettist“ wird er am 13. Oktober im Wiener GLOBE den Programmpreis des Österreichischen Kabarettpreises erhalten. Gabriel Schaffler hat David Scheid interviewt, Ausschnitte aus seinem Programm sind in der Ö1 Contra-Sendung vom 8.8.2026 zu hören.
Für sein aktuelles Soloprogramm „Ich bin das Volk!“ wird Severin Groebner heuer der „Österreichische Kabarettpreis“ verliehen. Er schlüpft darin in die Rolle des von sich und seinen Ansichten sehr überzeugten Volksvertreters Walter Eißermann, dessen Name sich nicht zufällig zu „alter weißer Mann“ schütteln lässt. Die Presse feiert das mutige Solo als "bitterkomische, politkritische Charakterstudie" (Traunsteiner Tagblatt) und als "heftiges satirisches Manifest" (Falter): "Scharfsinnig und komisch zugleich" (BR).
Im Ö1-Kabarett-Podcast hören Sie ein ausführliches Gespräch mit Severin Groebner, das Peter Blau mit ihm anlässlich der Premiere im vergangenen Herbst geführt hat.
Im September erscheint "Ich bin das Volk" als Buch im Verlag "Schultz & Schirm", live zu erleben ist es heuer u.a. am 4.10. im Innsbrucker Treibhaus, vom 3. bis 5.11. im Wiener Theater Drachengasse und am 10.11. im Linzer Posthof.
Gemeinsam mit Marti Fischer hat Bodo Wartke mit "Barbaras Rhabarberbar" einen Zungenbrecher-Song vorgelegt, der weit über den deutschsprachigen Raum hinaus funktioniert hat. Dazu die Jury des Salzburger Stiers: "Sein Markenzeichen ist der ungewöhnliche, zugleich hochmusikalische Reim in Verbindung mit eingängiger und ausgefeilter Musik. Und: Sprache ist bei ihm immer auch Musik und seine Musik gibt seiner Sprache wiederum ihre Struktur." Gabriel Schaffler hat Bodo Wartke bei der Preisverlehung des Salzburger Stiers in Meran interviewt. Ausschnitte aus seinen letzten Programmen sind in der Ö1 Contra Sendung vom 18.1.2026 zu hören.
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