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Was bedeutet es, bei klirrender Kälte auf Berlins Straßen zu überleben? Wie hat sich die Kältehilfe in den letzten 30 Jahren von einer kleinen kirchlichen Initiative zu einem hochprofessionellen, aber oft anonymen System entwickelt? Und warum ist ein „warmes Bett“ für die Nacht allein noch lange keine nachhaltige Lösung gegen Obdachlosigkeit?
Elke Breitenbach spricht mit Robert Veltmann, Mitbegründer der GEBEWO und langjähriger Experte der Berliner Wohnungslosenhilfe, über die aktuelle Situation der Kältehilfe und die strukturellen Mängel im Hilfesystem. Es geht um die historische Entwicklung von familiären Kirchengemeinde-Angeboten der 90er-Jahre hin zu heutigen großen Notübernachtungen, die zunehmende Diversität der Gäste – von wohnungslosen Familien bis hin zu internationalen Hilfesuchenden – und die spezifischen Herausforderungen wie Suchterkrankungen und psychische Belastungen.
Robert Veltmann berichtet aus seiner aktuellen Praxis in der Nachtbereitschaft im Steglitzer Kreisel und reflektiert die Erfahrungen mit 24/7-Unterkünften während der Corona-Pandemie. Er beleuchtet, warum dauerhafte Perspektivarbeit in der klassischen Kältehilfe oft zu kurz kommt und welche Rolle Projekte wie „Housing First“ oder die Präventionsarbeit in den Bezirken spielen müssen, um Obdachlosigkeit nicht nur zu verwalten, sondern nachhaltig zu beenden.
Ein Gespräch über die Grenzen der Akuthilfe, das Ringen um die menschliche Würde in überfüllten Schlafsälen und die Hoffnung auf ein System, das mehr bietet als nur den Schutz vor dem Erfrierungstod.
Die Folge wurde am 19.01.2026 in Berlin aufgenommen.
By Elke Breitenbach und Klaus LedererWas bedeutet es, bei klirrender Kälte auf Berlins Straßen zu überleben? Wie hat sich die Kältehilfe in den letzten 30 Jahren von einer kleinen kirchlichen Initiative zu einem hochprofessionellen, aber oft anonymen System entwickelt? Und warum ist ein „warmes Bett“ für die Nacht allein noch lange keine nachhaltige Lösung gegen Obdachlosigkeit?
Elke Breitenbach spricht mit Robert Veltmann, Mitbegründer der GEBEWO und langjähriger Experte der Berliner Wohnungslosenhilfe, über die aktuelle Situation der Kältehilfe und die strukturellen Mängel im Hilfesystem. Es geht um die historische Entwicklung von familiären Kirchengemeinde-Angeboten der 90er-Jahre hin zu heutigen großen Notübernachtungen, die zunehmende Diversität der Gäste – von wohnungslosen Familien bis hin zu internationalen Hilfesuchenden – und die spezifischen Herausforderungen wie Suchterkrankungen und psychische Belastungen.
Robert Veltmann berichtet aus seiner aktuellen Praxis in der Nachtbereitschaft im Steglitzer Kreisel und reflektiert die Erfahrungen mit 24/7-Unterkünften während der Corona-Pandemie. Er beleuchtet, warum dauerhafte Perspektivarbeit in der klassischen Kältehilfe oft zu kurz kommt und welche Rolle Projekte wie „Housing First“ oder die Präventionsarbeit in den Bezirken spielen müssen, um Obdachlosigkeit nicht nur zu verwalten, sondern nachhaltig zu beenden.
Ein Gespräch über die Grenzen der Akuthilfe, das Ringen um die menschliche Würde in überfüllten Schlafsälen und die Hoffnung auf ein System, das mehr bietet als nur den Schutz vor dem Erfrierungstod.
Die Folge wurde am 19.01.2026 in Berlin aufgenommen.