Bei seinem zweiten Washingtonbesuch trifft sich Bundeskanzler Merz heute im Weißen Haus mit US-Präsident Trump. Der Besuch war schon lange geplant. Eigentlich sollte es um die Unterstützung der Ukraine und Trumps Zollpolitik gehen. Nach dem Angriff der USA und Israels auf Iran, wird das Treffen aber wohl durch den Krieg im Nahen Osten bestimmt. Ob das Treffen genauso glatt läuft wie Merz Antrittsbesuch im Sommer, ist fraglich. Schon vor den Angriffen auf Iran gab es zahlreiche Konfliktthemen wie Trumps Forderung nach der Übernahme Grönlands oder den US-Vorwurf, Deutschland schränke die Meinungsfreiheit ein und gehe unzulässig gegen die AfD vor.
Kann Merz in den USA trotzdem Punkte machen? Das ist unsere Frage des Tages an den Autor und Journalisten Claudius Seidl.