Geld vom Staat geschenkt - ist das so?
Fördermittel sind eines der mächtigsten Werkzeuge der deutschen Unternehmensfinanzierung.
Und gleichzeitig eines der am meisten missverstandenen.
In dieser Episode geht es nicht um Förderrichtlinien oder Antragslogik, sondern um Wirkung. Um Bilanz. Um Risiko. Und um die Frage, warum Fördermittel entweder strategischer Eigenkapitalersatz sind – oder der Einstieg in strukturellen Unsinn bis hin zur Strafbarkeit.
Ich spreche darüber, warum Beratungs- und Schulungszuschüsse häufig systematisch falsche Anreize setzen, Preise verzerren und Leistungen fördern, die ohne Subvention am Markt keine Chance hätten. Warum formale Förderfähigkeit oft wichtiger wird als tatsächlicher Nutzen. Und warum genau dort Haftungs- und Vertrauensprobleme entstehen – bei Unternehmern genauso wie bei Banken.
Gleichzeitig zeige ich anhand eines realen Investitionsbeispiels, warum Investitionszuschüsse wie der GRW etwas völlig anderes sind. Wie sie bilanziell wirken. Warum sie Eigenkapital ersetzen können. Und weshalb sie Risiko, Kapitalkosten und Unternehmenswert messbar verändern.
– den Unterschied zwischen Investitionsförderung und Beratungsförderung
– warum Banken Fördermittel nicht automatisch positiv bewerten
– wie Eigenkapital, Risiko und Kapitalkosten zusammenhängen
– und warum Fördermittel entweder ein strategischer Hebel sind oder ein strukturelles Risiko
Diese Folge richtet sich an Unternehmer, Entscheider und Berater, die Finanzierung nicht verkaufen, sondern verstehen wollen.
Keine Subventionsromantik.
Sondern klare Einordnung aus der Praxis.
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