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Man könnte Martina auch als "Ziegen-Fischerin" bezeichnen. Seit etlichen Jahren ist Martina Fischer Sennerin. Gemeinsam mit ihrem Partner Andi bewirtschaftet sie eine 140 Hektar große Alm. Mit allerlei munteren Lebewesen:
Bevor sie auf die Alm kam, war sie Krankenschwester, in der Altenpflege tätig und hat in einem Sportgeschäft gearbeitet. „Ich hab‘ alles gemacht“, sagt sie. „Aber das hier oben – das ist mein Platz.“ Heute ist sie auch ausgebildete Kräuterexpertin, gibt ihr Wissen in Vorträgen weiter und teilt ihre Erfahrungen mit Menschen, die mehr suchen als eine anheimelnde Aussicht: Erdung. Den Boden unter den Füßen nicht verlieren. "Das kann man gut von den Ziegen lernen", findet Martina. „Wenn eine Goaß etwas nicht will, macht sie das auch nicht. Die sind eigensinnig." Diese klare Linie der Ziegen hat Martina auch irgendwie imponiert. „Jetzt liebe ich sie. Weil sie so herrlich neugierig sind. Du kannst ihnen nix vormachen."
Echt und real sind auch die Tage auf der Alm. Sie beginnen früh. Um sechs Uhr ist händische Melk-Zeit. Eine Ziege nach der anderen ist an der Reihe. Die Milch verarbeitet Fischer zu Käse. Für den Eigenbedarf. „Manchmal verschenken wir auch ein Stück.“
Für Martina und Andi ist die Alm am Fuße der Rotwand der richtige Ort. Hier fühlen sie sich wohl, frei und weitgehend unabhängig. Sogar von der Zeit. Sie erledigen die vielen Aufgaben anders als im Tal. Ohne Uhr, ohne äußere Taktung. "Wir arbeiten solange, bis wir fertig sind." Das schafft Zufriedenheit.
Martina Fischer
By Jörg WunramMan könnte Martina auch als "Ziegen-Fischerin" bezeichnen. Seit etlichen Jahren ist Martina Fischer Sennerin. Gemeinsam mit ihrem Partner Andi bewirtschaftet sie eine 140 Hektar große Alm. Mit allerlei munteren Lebewesen:
Bevor sie auf die Alm kam, war sie Krankenschwester, in der Altenpflege tätig und hat in einem Sportgeschäft gearbeitet. „Ich hab‘ alles gemacht“, sagt sie. „Aber das hier oben – das ist mein Platz.“ Heute ist sie auch ausgebildete Kräuterexpertin, gibt ihr Wissen in Vorträgen weiter und teilt ihre Erfahrungen mit Menschen, die mehr suchen als eine anheimelnde Aussicht: Erdung. Den Boden unter den Füßen nicht verlieren. "Das kann man gut von den Ziegen lernen", findet Martina. „Wenn eine Goaß etwas nicht will, macht sie das auch nicht. Die sind eigensinnig." Diese klare Linie der Ziegen hat Martina auch irgendwie imponiert. „Jetzt liebe ich sie. Weil sie so herrlich neugierig sind. Du kannst ihnen nix vormachen."
Echt und real sind auch die Tage auf der Alm. Sie beginnen früh. Um sechs Uhr ist händische Melk-Zeit. Eine Ziege nach der anderen ist an der Reihe. Die Milch verarbeitet Fischer zu Käse. Für den Eigenbedarf. „Manchmal verschenken wir auch ein Stück.“
Für Martina und Andi ist die Alm am Fuße der Rotwand der richtige Ort. Hier fühlen sie sich wohl, frei und weitgehend unabhängig. Sogar von der Zeit. Sie erledigen die vielen Aufgaben anders als im Tal. Ohne Uhr, ohne äußere Taktung. "Wir arbeiten solange, bis wir fertig sind." Das schafft Zufriedenheit.
Martina Fischer