Kasha Today

Kasha Today

By ZK/U BerlinSociety & Culture
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Kasha Today episodes

  • 11.2 - Коллективность i борьба (RU)

    Март 2022г, аэропорт Краснодара и все окружающие закрыты. Вася и Стёпа Субботины бегут в Ереван через Сочи. С друзьями они находят квартиру, которая быстро становится местом временного укрытия для других художников-беженцев, в трех комнатах жили до 15 человек. Во второй части нашей беседы они спрашивают себя, что должно было произойти по-другому и что будет потом.


    РИП - БУЕК:

    https://on.soundcloud.com/V4aYdXwtRzrxrZWR6

    ⁠https://www.instagram.com/zipgroup/

    37 min
  • 11.2 - Kollektiv und Kampf (DE)

    März 2022, die Flughäfen in und um Krasnodar sind geschlossen. Über Sotschi fliehen Vasja und Stjepa Subbotin nach Erewan, suchen eine Wohnung. Schnell wird diese zur Anlaufstelle für andere geflüchtete Künstler:innen, zwischendurch wohnen 15 Menschen in den 3 Zimmern. Im zweiten Teil unseres Gesprächs fragen sie sich, was anders hätte laufen müssen und was als nächstes passiert.


    RIP - Bujok:

    https://on.soundcloud.com/V4aYdXwtRzrxrZWR6

    https://www.instagram.com/zipgroup/


    Aufgenommen am 19.12.22, HdS

    27 min
  • 11.1 - Братья Субботины (RU)

    Братья Субботины вместе с единомышленниками создали центр современного искусства в Краснодаре на юге России. В первом из наших двух эпизодов они рассказывают о том, как работали на благо художественной среды и городского комьюнити, а потом покинули страну весной 2022г.


    зип на инста:

    https://www.instagram.com/zipgroup/

    28 min
  • 11.1 - Die Brüder Subbotin (DE)

    Die beiden Brüder Subbotin haben in Krasnodar, Südrussland, ein freies Kunstzentrum aufgebaut. In der ersten unserer zwei Episoden erzählen sie, wie sie vor ihrer Flucht im Frühjahr 2022 für eine freie Zivilgesellschaft gearbeitet haben, wie sie dem FSB Kunstführungen gegeben und warum sie ein Hostel eröffnet haben.


    zip auf insta:

    https://www.instagram.com/zipgroup/


    Aufgenommen am 19.12.22, HdS

    22 min
  • 10 - Orthodoxie und Staat

    Die russische orthodoxe Kirche und die Politik im Kreml gehen - wie auch medial immer hervorgehoben wird - Hand in Hand. Allzeit präsent sind die Bilder der ranghohen Politiker*innen in den Weihnachts- und Osternächten, der Sprung ins eiskalte Wasser zur Taufe im Januar, die Narrative der Kirche gegen "westlichen Sittenverfall". Den Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine legitimieren und unterstützen die kirchlichen Oberhäupter. Sich kritisch äußernde Priester in Regionen wurden denunziert und teilweise vor Gericht gestellt. Wie ist es zu diesem Gleichklang von Kirche und Macht in den Jahren nach dem Zerfall der Sowjetunion gekommen und welchen Rückhalt hat die Orthodoxie in der Gesellschaft? 

    Unseren Fragen stellt sich Regina Elsner, Theologin und wissenschaftliche Mitarbeiterin des ZOIS Berlin.  Sie untersucht insbesondere die sozialethische Haltung der Orthodoxen Kirchen in Osteuropa seit dem Ende der Sowjetunion mit einem besonderen Schwerpunkt auf Friedens- und Konfliktethik. 

    Mit ihr schauen wir uns an, was orthodoxe Religionspraxis und -rituale auszeichnet, welchen Status die Kirche während der Sowjetzeit inne hatte und wie sie in den Jahren der Transformation ab den 1990ern mehr und mehr sozialpolitische Lücken schloss. Wir blicken zurück auf Pussy Riot und ihr Punkgebet in der Christ-Erlöser-Kathedrale, sprechen über die "Jurodiwy" - die russische Version des Narren in Christo - und Interpretationen von Sünde und Verfall. 


    Regina Elsner: https://www.zois-berlin.de/ueber-uns/mitarbeiterinnen/dr-regina-elsner


    Kasha Today ist Teil des Projektes CETKA des ZK/U Berlin, gefördert durch das Auswärtige Amt.



    1 hr 2 min
  • 09 - Krieg und Fernsehen

    Russland geht hart gegen freie Meinungsäußerung vor und kontrolliert streng, was die Bürger*innen über den brutalen Krieg in der Ukraine sehen und hören. Anfang März 2022 unterzeichnete Wladimir Putin ein Gesetz, das Berichte, die der Version der russischen Regierung widersprechen, unter Strafe stellt - was viele unabhängige Medien gezwungen hat, das Land zu verlassen oder ihre Tätigkeit einzustellen. Auf der anderen Seite ist das russische (staatliche) Fernsehen noch immer Informationsquelle Nr. 1 für einen Großteil der Bevölkerung, insbesondere außerhalb der Großstädte. 

    Gemeinsam mit der Journalistin und Medienwissenschaftlerin Anna Litvinenko schauen wir in dieser Folge genauer auf Geschichte und Gegenwart des TV. Welche Formate gibt es und wie populär sind sie in der Bevölkerung? Welche Narrative wurden über die letzten Jahre aufgebaut und genährt? Und wie genau funktionieren Werkzeuge der Propaganda in den visuellen Medien? Außerdem wagen wir eine (vorsichtige) Analyse, wie die Zukunft der freien und kritischen Medienberichterstattung in Russland aussehen könnte. 

    Gästin: 

    Anna Litvinenko: wissenschaftliche Mitarbeiterin der Freien Universität Berlin und Mitglied der Emmy Noether Forschungsgruppe Zur Medialisierung (semi-)autoritärer Herrschaft: Die Macht des Internets im post-sowjetischen Raum. Anna Litvinenko hat Internationale Journalistik in Sankt Petersburg studiert und 2007 dort promoviert. 

    Quellen und Links:

    Podcast Internet & Society

    Fuck this Job - Dokumentarfilm der ARD zur Geschichte des unabhängigen Fernsehsenders Doshd (TV Rain) 

    Provereno Media - Factchecking in russischen Medien. 






    1 hr 6 min
  • 08 - Wie weiter?

    14 Tage sind nun seit Beginn des Angriffskrieges Russlands auf die Ukraine vergangen. 14 Tage leben wir in einer neuen Realität in Europa, sehen grausame, verstörende, nicht vorstellbare Bilder aus Kyiv, Mariupol, Kharkiv und weiteren Städten - nicht nur in den Medien, sondern auch direkt von unseren Bekannten und Partnern vor Ort. 

    In unserer Episode geht es nun darum: Wie können wir weiter über und mit Russland sprechen? Wie gehen wir mit unserem Ansatz, aber auch unseren eigenen Fehlern, unserer Naivität um? Kann man trennen zwischen Putin und dem Regime und den vielen, vielen Menschen in russischen Regionen, die wir in unserem Podcast ja porträtieren? Und wir können wir Solidarität mit unseren russischen Freunden ausdrücken, die trotz aller Angst vor Repressionen mutig ihre Stimmen erheben? 

    Kasha Today ist Teil des Projektes CETKA des ZK/U Berlin, gefördert durch das Auswärtige Amt. 

    34 min
  • 07 - Kaliningrad. Hafenromantik, Klopse und "Fassadismus"

    Das zweite Kasha-Jahr startet mit einem kleinen geographischen Exkurs in die von Deutschland aus nächste Region Russlands: Kaliningrad, das frühere Königsberg, liegt nur 666 km östlich von Berlin und ist (wenn nicht gerade Pandemie ist) durch Zug, Marschrutka und E-Visa mehr als einfach zu erreichen. Wir erkunden den (pseudo-)historischen Stadtkern, die Liebe zu preußischen Fassaden und russischen Kriegsschiffen, sowjetisches Architekturerbe, kulinarische Vorlieben und die Beziehungen zum russischen "Festland". 

    Gast: Der Kulturwissenschaftler, Schriftsteller und Stadtführer Alexander Popadin. 


    Kasha Today is Teil des Projektes CETKA des ZK/U Berlin, unterstützt durch das Auswärtige Amt. 

    35 min
  • 06 - Russia Reloaded: Rückblick auf ein Jahr Kasha

    2021 geht zu Ende - und wir blicken zurück auf die erste Staffel Kasha Today. Was blieb ungesagt, was haben wir neu entdeckt, wie bringen wir dieses große Russland wirklich herüber? Bleibt gespannt auf die nächste Staffel und heiße Themen 2022. 


    Links und Tips

    7 x 7: Online-Journal zu russischen Regionen 

    CETKA Plattform 

    38 min
  • 05 - Gendern po-russki

    Warum gibt es im Russischen zwei Wörter für's Heiraten? Heißt eine weibliche Autorin avtorka oder avtorsha? Wann kommt endlich die Gleichstellung von Vaters- und Muttersnamen? 

    Svetlana hilft unserem Moderator*innen-Duo auf die Sprünge, wenn die Grammatik doch einmal hakt und klärt uns über neue (und alte) Tendenzen in der russischen Sprache zu weiblichen, non-binären und weiteren Formen auf. Gleichzeitig tauchen wir noch ein in die spannende Arbeit der Aktivist*innen von Quarteera in Berlin und anderen Regionen. Wir sehen uns spätestens bei der Marzahn Pride im Sommer 2022 wieder!


    Gästin / гостья:

    Svetlana Shaytanova, Projektkoordinatorin bei Quarteera e.V. - russischsprachige LGBT in Deutschland

    Kasha Today ist Teil des Projektes CETKA des ZK/U Berlin, gefördert durch das Auswärtige Amt. 

    56 min

About Kasha Today

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Kasha* Today ist der Spiegel in die Alltagskultur Russlands: Die Hosts Barbara und Jürg öffnen Kochtöpfe voll Buchweizen, reisen in Zugabteilen von Wladiwostok nach Moskau und hören Garagen-Rock aus dem russischen Norden. Kasha klärt über das auf, was ihr über Russland nicht gewusst oder auch nur geahnt habt. Der Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine setzte dem ursprünglichen Konzept ein Ende - wie kann man in dieser Zeit noch über und mit Russland sprechen? Genau das thematisieren wir.