Vergängliche Güter dürfen Freude schenken, können aber nicht die endgültige Erfüllung des Menschen tragen. Besitz, Anerkennung, Arbeit und Beziehungen werden dadurch nicht abgewertet. Sie erhalten einen Platz, an dem sie dankbar angenommen werden können, ohne das ganze Gewicht der menschlichen Sehnsucht tragen zu müssen.
Das letzte Ziel ist die Gemeinschaft mit Gott und die Teilhabe an seinem Leben. Diese Vollendung lässt sich nicht erarbeiten, sondern wird als Gnade geschenkt. Christliche Hoffnung ordnet deshalb schon jetzt Entscheidungen und Bindungen und bewahrt davor, Geschaffenes zum Ersatz für Gott zu machen.