Diese Folge startet müde und endet irgendwo zwischen Sauerteig-Eskalation, Arschbomben-Contest, Freundschafts-Deep-Talk und Fake-Influencer-Gym. Also eigentlich alles wie immer. 😄
Steffi ist offiziell ins Sauerteig-Game eingestiegen und hat mit „Hermann“ mittlerweile offenbar ein weiteres Haustier im Kühlschrank. Nach diversen Starter-Sets, Gärkörbchen, Spezialwerkzeug und ungefähr einer Million Instagram-Reels folgte allerdings die bittere Erkenntnis: Das erste Brot war eher Kategorie „charakterstark“ als Instagram-perfekt. Warum Sauerteig offenbar ein Vollzeitjob ist und weshalb er hervorragend in die Midlife-Crisis zwischen Gravelbike und fancy Kaffeemaschine passt, wird natürlich ausführlich analysiert.
Außerdem berichtet Steffi vom alljährlichen Arschbomben-Contest inklusive Jury, Bewertungsbögen, Kostümen, Choreografien und siebenminütigem Storytelling vor dem finalen Platsch. Und Joana stellt fest, dass nicht jedes Treffen mit einem Herzensmenschen automatisch Energie schenkt. Was macht man, wenn einem wichtige Menschen trotzdem manchmal zu viel werden? Wie ehrlich darf man sein und wie gut schaffen wir es eigentlich, unsere eigene Zeit und Energie zu schützen?
Passend dazu geht es um Unsicherheiten und die Geschichten, die unser Kopf daraus baut: Warum schauen die Leute mich gerade an? Wegen meiner Beine? Wegen meiner Kleidung? Oder vielleicht einfach, weil sie meinen pinken Sport-BH feiern? Wir sprechen darüber, wie sehr die eigene Wahrnehmung beeinflusst, was wir anderen unterstellen und warum vermutlich deutlich weniger Menschen über uns nachdenken, als wir glauben.
Natürlich landen wir irgendwann auch wieder im Gym: kurze Hosen, Sport-BHs, Handykameras, Influencer-Content und die vielleicht längst überfällige Geschäftsidee eines eigenen Fake-Fitnessstudios mit aufblasbaren Gewichtsscheiben.
Dazu gibt’s Steffis Berlin-Tipp, einen kleinen Vorgeschmack auf eine kommende Folge rund um toxische Beziehungsdynamiken und eine nachgereichte Einordnung zu Omega-3, ALA, EPA und DHA aus unserer Community.
Eine Folge über Brot, Grenzen, Körperbilder, Social Media und die wichtige Erkenntnis: Manchmal gucken die Leute gar nicht wegen dir. Und manchmal ist dein Brot einfach wirklich misslungen.