Sitting Bull, Crazy Horse und tausende Krieger kämpften am Little Big Horn nicht um Ruhm – sie kämpften darum, dass ihre Kinder noch einen Morgen erleben würden. Warum dieser Sieg trotzdem das Ende bedeutete, ist Thema dieser Folge.
Intro & Schätzfrage: Josh nimmt uns mit in das gigantische Lager der Lakota am friedlichen Morgen des 25. Juni 1876. Max schätzt, wie viele Ureinwohner in diesem Jahr noch auf dem Gebiet der USA lebten – nachdem europäische Krankheiten und Vertreibung die Bevölkerung bereits dezimiert hatten.
Der lange Schatten des Westens: Wir beleuchten "Manifest Destiny" , gebrochene Verträge und den grausamen "Trail of Tears". Außerdem erfahrt ihr, wie die Regierung den Büffel von rund 60 Millionen auf unter 1.000 Tiere ausrottete, um den indigenen Völkern die Lebensgrundlage zu entziehen.
Die Welt der Lakota & eine Prophezeiung: Crazy Horse und Sitting Bull schmieden ein gewaltiges, freies Bündnis aus Lakota, Cheyenne und Arapaho. Sitting Bull sieht beim Sonnentanz in einer Trance tote Soldaten, die wie Heuschrecken vom Himmel fallen.
Custers tödlicher Fehler: Der arrogante "Boy General" will politischen Ruhm ernten. Er ignoriert General Terrys Befehle zum warten, teilt seine Truppe auf und greift ein Lager an, dessen Größe er massiv unterschätzt.
Das wahre "Last Stand": Es gab keinen heldenhaften Kampf auf einem Hügel. In nur 20 bis 60 Minuten wird Custers Bataillon von den überlegenen Kriegern überrannt, die teilweise massiv mit Repetiergewehren ausgestattet waren.
Niederlage als Mythos: Wir blicken auf die tragischen Konsequenzen: Den Tod von Crazy Horse und Sitting Bull, das furchtbare Massaker von Wounded Knee und die verheerende Armut in den heutigen Reservaten.
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