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"Vertraut den neuen Wegen und wandert in die Zeit!"
Da hängt ein Bild an der Wand, hier im Saal. Ein Bild aus vergangenen Jahren, das einfach hängengeblieben ist seither. Es illustriert die Jahreslosung von 2013: "Wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir." (Hebräer 13,14). "Keine bleibende Stadt." "Wandert in die Zeit." Dieser Tag des Abschieds ist auch ein Tag des Aufbruchs. Die Kirche Jesu Christi war nie ein Verein, der sich irgendwo gemütlich niederlässt, um das Erreichte für alle Zeit festzuhalten. Jesus Christus selbst ruft uns in seine Nachfolge. Da steckt der Auftrag zum Aufbruch, zur Bewegung, schon mit drin. Gottes Kirche war von jeher das "wandernde Gottesvolk", das hier noch nicht sein Ziel erreicht hat, sondern sich auf dem Weg befindet. Und so führt uns unser Weg jetzt weiter -- auch wenn es manchmal bequemer wäre, sitzen zu bleiben und Pause zu machen. "Wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir."
Das lenkt unseren Blick zurück in die Weite, in die Zukunft, auf Christus hin. Unser Ziel ist nicht in der Moltkestraße. Auch unser Gemeindezentrum auf Stiegel, das jetzt eine größere Bedeutung bekommen wird, ist nur ein weiterer Schritt. Unser Ziel ist bei Christus. Das dürfen wir nie aus den Augen verlieren, egal, wie gut es uns an einem Ort auf unserer Reise gefällt. All die guten Erfahrungen, all die Erinnerungen, nehmen wir mit. Sie stärken uns auf der Reise und machen uns Mut. Das Bild nehmen wir übrigens auch mit. Es bekommt ein neues Zuhause auf Stiegel, wo es uns erinnern soll: "Wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir."
Ach ja, eine bleibende Stadt haben wir aber trotzdem irgendwie. Auch ohne Gemeindehaus Moltkestraße bleibt nämlich die Stadt, unser Tailfingen, weiter unser Auftrag. Daran ändert sich nichts. "Vertraut den neuen Wegen und wandert in die Zeit! Gott will, dass ihr ein Segen für seine Erde seid." Mit festem Blick auf ihn wollen wir deshalb an neuen Orten aber mit gleichem Inhalt seinen Auftrag weiter erfüllen. Und wir sind gewiss: "Der uns in frühen Zeiten das Leben eingehaucht, der wird uns dahin leiten, wo er uns will und braucht."
By Christoph Fischer"Vertraut den neuen Wegen und wandert in die Zeit!"
Da hängt ein Bild an der Wand, hier im Saal. Ein Bild aus vergangenen Jahren, das einfach hängengeblieben ist seither. Es illustriert die Jahreslosung von 2013: "Wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir." (Hebräer 13,14). "Keine bleibende Stadt." "Wandert in die Zeit." Dieser Tag des Abschieds ist auch ein Tag des Aufbruchs. Die Kirche Jesu Christi war nie ein Verein, der sich irgendwo gemütlich niederlässt, um das Erreichte für alle Zeit festzuhalten. Jesus Christus selbst ruft uns in seine Nachfolge. Da steckt der Auftrag zum Aufbruch, zur Bewegung, schon mit drin. Gottes Kirche war von jeher das "wandernde Gottesvolk", das hier noch nicht sein Ziel erreicht hat, sondern sich auf dem Weg befindet. Und so führt uns unser Weg jetzt weiter -- auch wenn es manchmal bequemer wäre, sitzen zu bleiben und Pause zu machen. "Wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir."
Das lenkt unseren Blick zurück in die Weite, in die Zukunft, auf Christus hin. Unser Ziel ist nicht in der Moltkestraße. Auch unser Gemeindezentrum auf Stiegel, das jetzt eine größere Bedeutung bekommen wird, ist nur ein weiterer Schritt. Unser Ziel ist bei Christus. Das dürfen wir nie aus den Augen verlieren, egal, wie gut es uns an einem Ort auf unserer Reise gefällt. All die guten Erfahrungen, all die Erinnerungen, nehmen wir mit. Sie stärken uns auf der Reise und machen uns Mut. Das Bild nehmen wir übrigens auch mit. Es bekommt ein neues Zuhause auf Stiegel, wo es uns erinnern soll: "Wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir."
Ach ja, eine bleibende Stadt haben wir aber trotzdem irgendwie. Auch ohne Gemeindehaus Moltkestraße bleibt nämlich die Stadt, unser Tailfingen, weiter unser Auftrag. Daran ändert sich nichts. "Vertraut den neuen Wegen und wandert in die Zeit! Gott will, dass ihr ein Segen für seine Erde seid." Mit festem Blick auf ihn wollen wir deshalb an neuen Orten aber mit gleichem Inhalt seinen Auftrag weiter erfüllen. Und wir sind gewiss: "Der uns in frühen Zeiten das Leben eingehaucht, der wird uns dahin leiten, wo er uns will und braucht."

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