Zwei Personen, eine Führungsposition – kann das funktionieren? Führungsstellen in Kommunalverwaltungen werden anspruchsvoller, und immer häufiger bleiben Ausschreibungen ohne passende Bewerbung. Gleichzeitig wollen viele qualifizierte Beschäftigte Verantwortung übernehmen, aber nicht rund um die Uhr und nicht allein. Genau hier setzt Topsharing an. Es ersetzt die bewährte Führungsstruktur nicht, sondern erweitert sie um ein Modell, in dem Verantwortung partnerschaftlich verteilt und Kompetenzvielfalt gezielt genutzt wird – in Teilzeit oder in Vollzeit. Aus dem früheren Instrument der Vereinbarkeit ist damit ein Baustein moderner Führungs- und Organisationskultur geworden, der Führungskräfte gewinnt, bindet und die organisationale Resilienz stärkt.
Was unterscheidet Topsharing von klassischer Führung in Teilzeit? Welche Tandem-Modelle gibt es, und wie lässt sich eine Führungsstelle konkret aufteilen? Wie verändert geteilte Verantwortung die Führungskultur einer Verwaltung, und was macht sie in komplexen Lagen widerstandsfähiger? Und weshalb bedeuten zwei Köpfe nicht doppelte Kosten, sondern drei Ideen und „Kompetenz hoch zwei“?
🎧 Pflichtlektüre für alle, die Führung in ihrer Kommune zukunftsfähig aufstellen wollen. Wenn Du also tiefer in das Thema einsteigen möchtest, findest Du hier den Link zur vollständigen KGSt-Publikation (für KGSt-Mitglieder ist der Download kostenlos).