Bianca Prommer [00:00:03]:
Hallo und herzlich willkommen Silvia. So schön, dass du heute in meiner Podcast-Folge da bist.
Sylvia Stankova [00:00:09]:
Vielen herzlichen Dank, dass ich da sein darf und herzliche Grüße in die Nähe von Graz, einer meiner Lieblingsstädte.
Bianca Prommer [00:00:16]:
Ja, total schön. Du warst vor kurzem in Graz, auch einen Kurs aufzunehmen. Das nächste Mal treffen wir uns dann ja auch persönlich. Da freue ich mich schon sehr darauf. Bisher kennen wir uns ja hauptsächlich von LinkedIn aus den ein oder anderen gemeinsamen LinkedIn Lives, die wir zum Thema Führung auch gemeinsam gemacht haben mit anderen ganz wunderbaren Expertinnen. Und da wird es dann wirklich mal Zeit, dass wir uns persönlich treffen. Nächstes Jahr wird es klappen. Sehr schön, da freue ich mich sehr.
Bianca Prommer [00:00:47]:
Silvia, wir sprechen heute über KI und deshalb meine erste Frage an dich. Wie würde denn KI dich vorstellen? Also was würde mir denn KI über dich erzählen?
Sylvia Stankova [00:01:01]:
Ganz tolle Sachen. In Vorbereitung für dieses Interview habe ich mal wieder, noch mal erneut, perplexity gefragt. Und perplexity würde dir sagen, dass der berufliche Hintergrund, also Das heißt, es gibt Unterpunkte, Expertise in KI und Transformation. Silvia bringt über 15 Jahre Erfahrung in Transformation und Change Management mit. Das kann ich so unterschreiben, das ist richtig. Ihr Fokus liegt auf der praktischen Anwendung von KI-Tools und Strategien, Unternehmen bei der digitalen Transformation zu unterstützen. Dann gibt es noch die Dienstleistungen, die ich anbiete. Maßgestaltete Schulungen und Beratung.
Sylvia Stankova [00:01:39]:
Ja, Medienpräsenz, was du gerade schon erwähnt hast, auf LinkedIn, Influencerin aktiv Und dann noch meine Auszeichnungen und Zertifikate. Das ist, was aktuell Perplexity für mir teilt, mit allen, die jetzt meinen Namen eingeben würden. Und alles, was da drin steht, stimmt.
Bianca Prommer [00:01:58]:
Das ist schon spannend, oder? Perplexity ist ja schon eines der Tools, die wir ja gut nutzen können und wir kommen dann ja auch im weiteren Verlauf auf weitere Tools. Bei Plexity ist das schon sehr spannend, weil was ich ja schön finde, ist ja, dass da noch die Quellen dabei sind, also woher kommt diese Information, wo man dann draufklicken kann, noch einmal verifizieren kann. Also das ist für mich tatsächlich mittlerweile ein Ersatz zu Google geworden, ehrlich zu sein.
Sylvia Stankova [00:02:26]:
Und das wird mehr und mehr kommen. Das heißt OpenAI hat auch sein Search-JPG ausgerollt. Das heißt eine ganz klare Konkurrenz zu klassischem Google. Google arbeitet aber natürlich auch schon an einigen anderen Features mit AI, aber Perplexity ist aktuell auch mein Go-To-Tool, welches ich auf jeden Fall jedem empfehlen würde, was vielleicht dann auch noch später kommt, alles rund Innovation.
Bianca Prommer [00:02:51]:
Genau, da kommen wir dann auch gleich dazu. Bin ich auch schon sehr gespannt, was du uns da mitgebracht hast. Du hast mir jetzt im Vorgespräch gerade was erzählt, was ich tatsächlich noch nicht gewusst habe und zwar von dieser Pflicht der KI-Weiterbildung, Ausbildung ab 2025. Magst du da vielleicht auch noch kurz was, obwohl das jetzt gar nicht geplant war, aber ich finde das so spannend gerade.
Sylvia Stankova [00:03:15]:
Genau, wir haben innerhalb von der EU den EU AI Act oder auch die KI, die EU KI VO-Verordnung, wo dann sozusagen jetzt ab 2025 Februar, das Ganze wurde ja schon vor über bald einem Jahr, also vor nicht ganz einem Jahr abgeschlossen. Und jetzt trifft Artikel 4 in Kraft, dass alle, die KI in irgendeiner Form einsetzen, auch dafür Sorge tragen dürfen, KI-Kompetenzen zu vermitteln. Das heißt, erstens sind natürlich praktische Anwendungsfälle und Fähigkeiten, dann aber auch Hintergrundwissen, sowie vor allem auch die Chancen und Risiken.
Bianca Prommer [00:03:53]:
Total spannend. Wie gesagt, wusste ich nicht, dass ich wusste, dass es da Verordnungen gibt, aber dass da jetzt wirklich auch was ganz aktiv wird, finde ich auch spannend. Also, Liebe Hörerin, liebe Hörer, wenn du da mehr wissen möchtest, Silvia ist deine Go-To-Person für dieses Thema auf jeden Fall. Silvia, jetzt geht es ja heute Innovation und Innovationsmanagement und eben auch darum, wie können wir hier KI zukünftig nutzen. Ich habe ja auch einige Fragen vorbereitet, die nämlich meine Kundinnen und Kunden tatsächlich immer wieder beschäftigen, die allerdings auch mich beschäftigen, wenn ich Innovationsprozesse begleite. Und das erste Thema, da möchte ich gleich mal rein starten, ist so dieses Thema Innovation versus Tagesgeschäft. Also man verbringt ja ganz viel Zeit mit dem Tagesgeschäft, das bringt ja auch heute das Geld rein ins Unternehmen, deswegen ist die Prio eigentlich immer das Tagesgeschäft. Jetzt stellt sich mir allerdings die Frage, wie kann ich hier vielleicht sogar KI nutzen, vielleicht das Tagesgeschäft zu erleichtern und damit ja Freiraum für Innovation zu schaffen?
Sylvia Stankova [00:05:03]:
Ich denke, dass das einer der essentiellen Themen wird, Way Forward, für alle Teams, für alle Führungskräfte, für alle Unternehmen. Hintergrund ist da jetzt aktuell natürlich zum Beispiel Microsoft CoPilot, der bei einigen ausgerollt wird. Und da kann man vor allem in der täglichen Arbeit, worauf ich mich auch sehr stark fokussiere, AI-Upscaling für den Arbeitsalltag. Also heißt, hands on, wie können wir KI-Tools nutzen, erstens Zeit zu sparen, Energie zu sparen, das Ganze menschenzentriert zu machen, damit wir eine Effizienz- und Produktivitätssteigerung haben. Und das ist aus meiner Sicht mittlerweile, weil welche Bereiche können wir da, in welchen Bereichen können wir dann Freiraum schaffen? In grundsätzlich allen, wirklich allen. Und da sprechen wir von, womit wir sehr viel Zeit verbringen, zum Beispiel Meetings. Da gibt es jetzt ab in naher Zukunft einen AI-Agent und auch jetzt schon Lösungen, wo nicht nur Transkriptionen, Summaries oder To-dos zusammengefasst werden, sondern wo in Echtzeit Notizen erstellt werden von dem neuen AI-Agent von Microsoft beispielsweise. Das heißt, da dürfen wir in ganz neuen Sphären denken.
Sylvia Stankova [00:06:20]:
Und das würde ich jetzt nicht mal mehr New Work nennen, sondern eher mehr Up-Leveled Work, wenn ich das jetzt so spontan mal sagen darf. Und das wird erfordern, dass wir unsere Arbeitsweisen innovatieren und das kontinuierlich. Das haben wir schon immer gemacht. Jetzt ist es allerdings noch ein bisschen tiefer, noch ein bisschen umfangreicher, wenn wir eben von dieser täglichen Arbeit sprechen.
Bianca Prommer [00:06:46]:
Da sind jetzt ein paar sehr, sehr interessante Punkte drinnen. Und zwar, du hast gerade Microsoft Copilot angesprochen, der ja im Office-Paket ja eigentlich dabei ist. Ich habe ihn ja auch in meinem Office 365-Paket. Und ich springe es eigentlich gleich einmal vor, weil das ja für viele Unternehmen ja schon ein Thema ist. Ich höre immer wieder Ja, wir dürfen keine KI nutzen, Datenschutz etc. Allerdings haben die meisten ein Office 365 Paket beispielsweise, wo ja das alles mit dabei ist. Welche Erfahrung hast du da, wenn es dann heißt, naja, aber der Datenschutz und wir dürfen ja keine KI verwenden?
Sylvia Stankova [00:07:25]:
Ich bin mir gar nicht sicher, ob der Datenschutz jetzt sagt, wir dürfen keine KI verwenden, weil basierend auf welcher Argumentation, das heißt, wenn Datenschutz vor Richtlinien berücksichtigt werden, dann darf man KI nutzen. Natürlich gibt es da unterschiedliche Punkte, das wird jetzt eine ganze Schulung, ehrlich zu sein, auf alles einzugehen. Aber Datenschutz heißt nicht gleich, du darfst keine KI nutzen, sondern ganz im Gegenteil. Wenn wir gar keine KI nutzen, dann denke ich, dass man in Zukunft keine Innovation mehr machen kann, geschweige denn, ob man tatsächlich, je nachdem in welchem Bereich man ist, das muss ich immer noch dazu sagen, je nachdem in welchem Bereich man ist, dass man überhaupt dann noch Teil des Marktes sind. Das will ich jetzt schon mal so ganz klar sagen, weil viele das Ganze jetzt natürlich zu Innovationen nutzen, zu Effizienz- und Produktivitätssteigerung. Und da muss man einfach überlegen, wie kann ich dann auch noch wettbewerbsfähig bleiben? Aktuell ist KI dann noch ein Wettbewerbsvorteil Und in naher Zukunft und in manchen Bereichen ist es schon Standard.
Bianca Prommer [00:08:35]:
Sehr, sehr spannend. Und du hast ja gerade vorhin auch angesprochen, diese Produktivitätssteigerung zu schauen. Welche Aufgaben kann ich auch vielleicht an die KI verteilen? Du hast ja schon angesprochen, auch diesen Agent, der da Notizen macht in Echtzeit. Du hast ja Microsoft Copilot angesprochen, wo ja auch transkribiert wird, wo man sich Dinge zusammenfassen kann. Was sind denn noch so für Aufgaben, die du in Unternehmen siehst, die KI und jetzt bleiben wir vielleicht mal bei Co-Pilot oder eben aus dieser Office-Welt, weil die für viele meiner Kundinnen und Kunden noch eher das Greifbare ist, weil sie das ja ohnehin haben. Welche Ideen hättest du denn da noch, die Effizienz zu steigern und damit wieder Freiräume zu schaffen?
Sylvia Stankova [00:09:23]:
Ehrlich zu sein, in allen Aspekten. Also erstens in der PowerPoint-Thematik absolut hundertprozentig ein absoluter Game Changer aus meiner Sicht. Zweitens in Excel. Das Ganze kann man hier nicht nur mit Copilot, sondern auch mit anderen Plugins nutzen. Egal, ob im SharePoint Umfeld oder auch in der Google Suite, da gibt es natürlich unterschiedliche Lösungen. Aber jetzt mal bei Microsoft zu bleiben, hier auch in SharePoint oder in ShareSites das Ganze hier in Excel zu nutzen, in Word das Ganze auch hier als Unterstützung zur Verfassung, Verbesserung einzusetzen, ebenfalls möglich bei den E-Mails das Ganze hier auch ganz schnell zu durchsuchen. Das kennen wir alle. Lange gucken, wo von wem die E-Mail von wann kam und wer was gesagt hat.
Sylvia Stankova [00:10:07]:
Auch hier hilft zum Beispiel CoPilot. Das sind schon mal die großen Hauptblogs. Dann gibt es noch unzählige andere. Da will ich auch noch mal nicht tiefer eingehen, aber es gibt zum Beispiel jetzt auch ein Fabric Copilot und wie schon gerade gesagt die AI Agents und das wird vor allem im Projektmanagement aus meiner Sicht, weil aus meiner Erfahrung da viel Zeit reingeht und viel Zeit verloren geht, wenn Projektmanagement getätigt wird, was in der Regel für uns alle Daily Business ist und tatsächlich auch in der Arbeit tagtäglich der Fall ist, dass hier auch von den AI Agents Unterstützung durchgeführt wird. Und nochmal kurz den Punkt des Datenschutzes aufzugreifen, Da hat natürlich auch Microsoft eine Lösung, die dazu kommt. Und das Ganze kann auch datenschutzkonform oder auch teilweise, ja, das muss ich zugeben, in der Grauzone gemacht werden. Nichtsdestotrotz würde ich sagen, ist das Thema Datenschutz sollte nicht jemanden davon abhalten, sich mit KI zu beschäftigen und das auch nachhaltig und sorgfältig und menschenzentriert zu implementieren. Und zum Schluss würde ich noch sagen, nicht alles, was wir mit einem KI machen können, müssen oder sollten wir auch mit einer KI machen.
Sylvia Stankova [00:11:17]:
Das heißt, wenn man sich hier noch mal Beständigkeit und Besonnenheit walten lässt, verstehe ich absolut, würde ich auch so unterstützen. Nichtsdestotrotz würde ich die Augen offen und hoffentlich kann ich heute einige dazu inspirieren und einladen, sich damit zu beschäftigen. Wir sprechen zum Beispiel jede Woche bei KI in Kürze zu den neuen Entwicklungen, zu neuen Tools 18 Uhr auf LinkedIn, wo man sich einfach das Ganze in seine Welt als neues Thema reinlässt und hier seine eigene persönliche Innovation startet.
Bianca Prommer [00:11:50]:
Und das finde ich ja ganz wichtig, was du sagst, sich diese Inspiration zu holen. Ich mache es ja auch. Ich schaue ja deinen LinkedIn Live auch regelmäßig an, ja auch mir Inspiration zu holen. Welche KI gibt es? Was tut sich da gerade? Wie könnte ich die jetzt auch für mich nutzen, meinen Arbeitsalltag auch zu vereinfachen. Und du hast es auch noch an einem Punkt angesprochen, und zwar dieses Thema Menschenzentrierung. Und das ist ja so dein Spezialgebiet, wenn es KI geht, also jetzt nicht KI der KI-Willen anzuwenden, sondern ja diesen schlauen Einsatz von KI, ja auch Menschen zu unterstützen, soweit ich dich verstanden habe, auch Freiräume zu schaffen. Vielleicht magst du da sagen, warum braucht es diese Menschenzentrierung, wenn es KI geht?
Sylvia Stankova [00:12:40]:
Ich denke, und das ist jetzt auch seit über 15 Jahren meine Erfahrung, natürlich gibt es unterschiedliche Stakeholder mit unterschiedlichen Interessen. Allerdings ist mein Ansatz der Menschenzentrierte, weil wir Menschen Menschen brauchen, die sie hoffentlich immer brauchen werden. Und aus meiner Sicht, wir sozusagen die Technologie für uns, für unsere Zwecke, für unseren Nutzen einsetzen und nicht vice versa. Es gilt übrigens auch für Social Media hier nur am Rande. Da kann ich auch nur ein paar Tipps und ja, eigene Gewohnheiten teilen. Also ich meine Empfehlung ist, sich nicht von irgendwelchen Tools hier, egal ob KI oder anderer Art, komplett überholen lassen, sondern ganz bewusst, wie ich schon immer sage, auf die KI-Reise zu gehen, auf das Surfbrett zu steigen, die KI-Welle sich anschauen und dann entweder vorbeischwimmen oder diese zu surfen. Und menschenzentriert heißt für mich, man kann, wie ich gerade schon anfangs erwähnt habe, mittlerweile nahezu alles in irgendeiner Form mit KI machen. Die Frage ist erstens, Ist es denn wirklich effizient? Ist es denn wirklich eine Produktivitätssteigerung? Und ist es überhaupt auch kosteninteressant? Also was ist der Return of Investment bei dieser ganzen Thematik? Und ich nenne es Smart Task Allocation.
Sylvia Stankova [00:13:58]:
Das heißt, wir gucken erstens in diesem gesamten Prozess. Ich bin ein Prozessgeek. Ich denke, das ist am einfachsten, dort entweder Tools zu implementieren oder aber auch die Aufgaben zu verteilen zwischen einer KI oder einem AI-Agent, also KI-Tool oder AI-Agent, wie auch immer wir das nennen wollen. Was will der Mensch machen? Was soll er machen? Was wäre vielleicht wirklich sinnvoll, einer KI zu geben, weil es den Menschen einfach hilft und es ist hier eine Erweiterung oder was ist es, was uns komplett einfach gar keinen Spaß macht im täglichen Arbeit, wie zum Beispiel im Nachgang lange Protokolle zu schreiben, diese zu verfassen, zu verschicken. Und das überlasse ich zum Beispiel komplett einer KI, weil es mir mal viel mehr Zeit gibt, da nochmal Innovation und Strategie zu denken.
Bianca Prommer [00:14:45]:
Was mich jetzt in diesem Zusammenhang interessiert, ist auch, welche menschlichen Fähigkeiten werden denn jetzt vielleicht sogar noch wichtiger, weil man hört dann immer wieder, KI nimmt Arbeitsplätze weg, KI sorgt dafür, dass Menschen ersetzt werden, dass die Arbeitskraft ersetzt wird. Was denkst du, welche Fähigkeiten des Menschen werden denn durch die KI umso wichtiger?
Sylvia Stankova [00:15:10]:
Als erstes kritisches Denken. Also das heißt, die Interpersonal Skills würde ich auf jeden Fall mal sagen, nicht alles, was aus einer KI kommt, ist auch gleich etwas, was ich copy-paste nehmen würde, immer noch mal wirklich validieren. Oder wie zum Beispiel Perplexity, da sehen wir die Ressourcen, es hängt wirklich davon ab. Erstens wirklich kritisches Denken, Dann natürlich die Emotional Intelligence in jeder möglicher Form des zwischenmenschlichen Verhandlungen, aber auch natürlich dann die Innovation. Hier gibt es auch große Entwicklungen, aber alles basiert auf Daten Und diese Daten sind dann die Grundlage. Und hier die Ideation auch mit einer KI zusammenzumachen, hilft aus meiner Sicht dann, den Menschen das Ganze nochmal wesentlich besser zu machen. Und somit, das ist dann das Letzte, was ich noch teilen würde. Ich könnte auch hier nochmal wirklich eine ganze Schulung draus machen.
Sylvia Stankova [00:16:02]:
Aber ich denke, der letzte Punkt, den ich dazu noch teilen möchte, ist, dass der Mensch weiß, wie er effizient in seinem Aufgabenbereich und in seinem Themengebiet KI einsetzen kann.
Bianca Prommer [00:16:15]:
Und das schafft dir dann Freiraum für neue Ideen, fürs Thema Innovation. Und lass uns da mal reinkommen. Was mich natürlich schon interessiert und was ich ja immer wieder gefragt werde, ist ja so, Bianca, welche KI-Tools gibt es denn im Innovationsbereich? Welche kann man denn da nutzen? Und liebe Silvia, jetzt habe ich dich als Expertin schon in meinem Podcast und das würde ich dir natürlich diese Frage gerne weitergeben. Mit welchen KI-Tools könnten wir jetzt im Innovationsbereich arbeiten?
Sylvia Stankova [00:16:47]:
Die Frage ist gar nicht so ganz einfach, weil Innovation ist ja nicht gleich Innovation, wenn ich das jetzt so sagen darf, aber bitte korrigiere mich oder ergänze. Da aber jetzt so eine High-Level-Idee zu geben, wo und was können wir machen, wenn wir zum Beispiel uns die Ideation anschauen. Dazu gab es übrigens auch schon an der Stanford University einen Wettbewerb, wo eine KI für die Idee den Wettbewerb gewonnen hat. Nur mal so am Rande, wo bewegen wir uns jetzt? Wie ist die Entwicklung? Und da würde ich sagen, kann man für die Ideation erstens natürlich in irgendeiner Form perplexity für den Research nutzen. Das ist auf jeden Fall etwas, was jeder ganz einfach und ganz schnell erlernen kann, haben wir schon vorher erwähnt. Als zweites, was ich auf jeden Fall, vor allem, wenn wir daran denken, dass die Daten nicht fürs Training verwendet werden sollen und dürfen, vor allem, wenn wir von Geschäftsgeheimnissen und Innovationen, die wir natürlich mit keinem anderen Teil wollen, denken, Custom GPTs empfehlen. Das heißt, hier kann man auch tatsächlich das Ganze nur für sich, das wird nicht für das Training vom Modell verwendet. Dazu gibt es auch einen LinkedIn-Learning-Kurs von mir, kann sich jeder mal anschauen.
Sylvia Stankova [00:18:02]:
Es geht jetzt Sales und Marketing, kann aber auch mit ganz einfachen Mitteln für die Innovation in jeglichem Bereich verwendet werden. Also das heißt, wenn wir uns den ganzen Prozess von der Innovation anschauen, der nochmal unterschiedlich für alle anschauen kann, wenn wir uns einfach Ideen finden, welches Problem wollen wir überhaupt lösen, dann vielleicht noch mal die Recherche, was gibt es denn hier. Auch hier würde ich noch mal sagen, ganz klar auf Chatbots in jeglicher Form, da können ganz viele weiterhelfen und wenn ich jetzt noch mal hier spicke, damit ich nichts falsches sage, idmap.ai, ich denke wir können das auch gerne noch mal in den Links teilen, unten in den Ressourcen, auch das kann ich auf jeden Fall empfehlen einfach zu nutzen und super intuitiv für die Teamzusammenarbeit. Das gilt übrigens auch für Perplexity, für die Custom-GPTs, wo man als Team zusammenarbeiten kann, als auch für ideamap.ai. Und dann ganz wirklich nochmal mit der Konzepterstellung, testen und validieren, das Ganze nochmal in die Umsetzung reinzugehen. Auch hier würde ich einmal, was wahrscheinlich nicht ganz so bekannt ist, hotjar.com für die ganzen Umfragen vorschlagen wollen, mit dem Testing, Interviews. Da kann AI auch helfen, das Ganze so effizient wie möglich zu gestalten. Allerdings würde ich auch noch mal hier am Rande sagen, egal was wer jetzt aktuell nutzt, weil höchstwahrscheinlich hat ja jeder schon TechStack bei sich zu Hause, bei sich im Unternehmen, im Team.
Sylvia Stankova [00:19:31]:
Zu Hause wollte ich schon sagen, aber Das wahrscheinlich nicht. Ich habe übrigens hier noch eine ich habe übrigens hier nur am Rande eine über 100 Jahre alte Kaffeemühle, die ist aus Holz. Somit, da Tradition hat auch Platz bei Innovation. Wir müssen alles machen, was man machen kann. Aber hier nur noch mal kurz zurückzukommen aufs Thema. Ich würde wirklich vorschlagen, noch mal zu gucken, was nutzt man gerade? Welche AI-Features gibt es auch da? Und da zu gucken, kann ich das entweder Eyes-on haben oder ist es bereits implementiert und wie kann ich das in meine Prozesse reingeben. Und dann zum Schluss würde ich noch eine Seite teilen, die nicht ganz so bekannt ist. There is an AI for that.
Sylvia Stankova [00:20:18]:
So heißt die Seite, thereisanaiifordead.com. Dort kann man tatsächlich über jetzt aktuell 23.000 Tools sich zu über 15.000 Tasks anschauen. Es gilt jetzt heute, das steigt und steigt. Das heißt, wenn sich jemand jetzt wundert, und in welcher Form auch immer die Innovation, der Prozess aussehen, gerne einfach da mal reingehen und sich überlegen, was kostet uns jetzt am meisten Zeit, was wollen wir selber vielleicht nicht machen, Vielleicht haben wir gar nicht die Ressourcen dazu? Und drittens, wo könnten wir davon profitieren, einfach auch hier wettbewerbsfähiger zu sein? Und diese drei Punkte würde ich dann mit diesen Ideen, was ist es denn, welche Tätigkeit und dann gerne auch dahin gehen oder natürlich auch mir schreiben. Das heißt, an Tools geht uns die Liste niemals aus.
Bianca Prommer [00:21:07]:
Und liebe Hörerin, liebe Hörer, nutzt dieses Angebot von der Silvia. Ich mache das ja auch. Letztens habe ich die Silvia angeschrieben und Silvia, Ich muss ein Foto-Protokoll erstellen und das kostet natürlich wahnsinnig viel Zeit, die Schrift oder die Texte aus den Post-its abzutippen. Hast du da einen Tooltipp für mich? Und Silvia war natürlich so nett und hat mir sofort einen Tooltipp geschickt, was das einfach ganz gut auch kann und da wirklich sämtliche Schriften von Teilnehmenden gut erkennen kann, wo ich mir oft gedacht habe, was heißt das jetzt, hat die KI wirklich toll erkannt Und das macht es ja so viel einfacher. Deswegen finde ich es sehr smart Silvia, was du gerade gesagt hast, dieses mal zu schauen, was kostet mich gerade viel Zeit in meinem Prozess? Was ist es wirklich? Oftmals ist es ja die Analyse von Interviewdaten. Also wenn wir zum Beispiel mit Design Thinking arbeiten und dann 30, 40 Interviews führen. Welche Möglichkeiten gibt es da, eben auch diese Ergebnisse zu verdichten und auch da arbeite ich immer wieder mit KI. Das funktioniert ganz, ganz wunderbar.
Bianca Prommer [00:22:13]:
Ich werde dann auch gleich einmal deine Tools austesten. Die verlinken wir auf jeden Fall in den Show Notes auch, die du gerade genannt hast. Aber ich glaube, das ist so wichtig zu wissen, wo brauche ich aktuell viel Zeit, die ich eigentlich anders nutzen könnte und welches Tool kann mich dabei unterstützen und dann einfach mal auszuprobieren oder und zu schauen, welche Ergebnisse liefert mir das denn?
Sylvia Stankova [00:22:38]:
Und absolut erstens das einfach sich da mal vorantasten. Und für alle, die jetzt vor allem auch Datenschutz Themen auf dem Tisch haben. Es gibt auch eine europäische Chatbot-Lösung, die heißt Mistril. Da kann ich auch gerne nochmal den Link teilen. Dazu habe ich auch schon vor ein paar Wochen bei KI in Kürze gesprochen. Das Ganze liegt hier, die Daten liegen innerhalb von der EU. Sie erfüllen alle EU-Verordnungen, weil sie eben aus der EU kommen und dass es vor allem für alle, die Datenschutz im Kopf haben und das auch als Anforderung haben, absolut empfehlenswert. Und die anderen Tools können ohne jegliche großartigen Daten auch verwendet werden, darf man auch nicht vergessen.
Sylvia Stankova [00:23:17]:
Das heißt, man teilt da keine persönlichen oder gar sensiblen Daten oder in irgendeiner Form irgendwelche Daten aus dem Unternehmen, sondern geht auf die Recherche, geht in die Ideation, Evaluierung, etc. Pp. Und das Ganze kann auch tatsächlich relativ mit relativ wenigen Daten in der Regel passieren. Die Beispiele, die du jetzt gerade genannt hast, sind natürlich intensiver. Da muss man nochmal gucken, inwiefern man das Ganze dann anonymisiert. Ist wie gesagt von Use Case zu Use Case unterschiedlich. Ich bin TÜV-zertifizierte Datenschutzbeauftragte. Das heißt, das habe ich auch immer im Hinterkopf, egal was wir machen.
Sylvia Stankova [00:23:54]:
Bianca Prommer [00:23:54]:
was ich denke. Das ist der Grund, warum du heute da bist, weil ich es ja schon wichtig finde, dass wir schon schauen, Welche Tools sind denn es auch in deutschen österreichischen Unternehmen möglich? Ja, weil natürlich da jetzt nicht jeder sofort mit Claude und mit Journey und alles dort reinkopieren kann. Deswegen war mir das ja auch wichtig.
Sylvia Stankova [00:24:15]:
Absolut. Und das dürfen wir innerhalb von der EU berücksichtigen. Ich sage wohlbemerkt dürfen, weil da passiert natürlich auch ganz viel Schindluder. Umso bewusster man das Ganze angeht und die Chancen und Risiken im Kopf behält, umso nachhaltiger wird man das Ganze für sich gestalten können und umso sicherer way forward, was Kunden auch angeht. Ich denke, da wird auch bald eine Kundenawareness bzw. Höheres Kundenbewusstsein entstehen, was mit deren Daten auch passiert.
Bianca Prommer [00:24:51]:
Ich glaube, das ist tatsächlich wichtig. Also ich denke jetzt gerade an meine Design Thinking Projekte, wo man dann ja Interviewergebnisse, die stellt man jetzt nicht einfach in irgendeine KI rein, weil das zu anonymisieren und man möchte ja nicht, dass dann vielleicht andere durch die KI, die ihr lernt, dann vielleicht auch Mitbewerber davon profitieren. Aber so Custom GPTs sind eine Möglichkeit. Ich habe da jetzt auch gerade ein Beispiel, das habe ich auch sehr smart gefunden. Ich Bin gespannt, ob du vielleicht ein ähnliches Beispiel auch hast für uns oder das auch schon erlebt hast. Man arbeitet oftmals mit Personas, also User Profiles und dann kann man sich so Custom-GPDs bauen, die sich quasi in diese Persona hineinversetzen und dann genau wissen, ich bin der Max Müller oder die Maria Müller und das sind meine Vorlieben und das sind meine Bedürfnisse, meine Schmerzpunkte. Und man tritt quasi mit diesem Custom GPT in ein Gespräch rein und fragt einmal so, wie geht es dir heute? Ja, also das finde ich sehr smart, da mal bestimmte Hypothesen auch zu testen mit einer konkreten Person, ohne sofort mit der realen Person sprechen zu müssen. Ja, man sollte es validieren, aber ich finde es ganz gut, bestimmte Dinge zu testen.
Bianca Prommer [00:26:05]:
Was sind da deine Gedanken dazu?
Sylvia Stankova [00:26:08]:
Damit spart man sich wahrscheinlich einiges an Zeit an Interviews, was natürlich enorme Effizienzsteigerung ist. Und es gab vor kurzem, zu diesem Thema, vor kurzem eine Testing, also das heißt, da gab es eine Studie mit einigen, einigen Punkten und man hat eine Replika von einer Person mit einer 85-prozentigen Genauigkeit erstellen können. Also was du gerade sagst, das ist nahezu bald jetzt ein 1-zu-1-Gespräch, welches man mit genau dieser Person führt und dort das Ganze nochmal erfährt. Erstens, man darf ja nicht vergessen, diese Antworten sind ja auf ganz Milliarden an Daten, die dann in irgendeiner Form irgendjemand irgendwo geteilt hat, wie zum Beispiel Reddit. Und die ganzen Schmerzpunkte, die ganzen Probleme, die ganzen Bedenken, Herausforderungen sind dann natürlich schon dort. Und damit würde ich sagen, ist das der erste Schritt, den ich überhaupt gehen würde, bevor ich dann in eine große und eher wahrscheinlich umfangreichere und arbeitsintensivere Umfrage gehen würde, sondern da tatsächlich erstmal genau diesen Schritt gehen, ein Custom GPT für mich programmieren und zu trainieren, zu gucken, wer, was soll diese Person machen Und wie kann ich jetzt hier die Idee finden und dann auch ein Konzept dazu erstellen?
Bianca Prommer [00:27:36]:
Ich glaube, das ist schon etwas, was uns viel Zeit erspart und den Menschen in der Innovation ja auch in den Mittelpunkt stellt. Und dann kann man ja noch immer validieren und mit echten Menschen noch einmal sprechen und schauen, deckt dich das? Aber wenn du sagst, eine Studie zeigt, dass 85 Prozent bereits gedeckt sind. Ja, es ist schon Wahnsinn. Heute Stand heute also. Und ich sage immer, das wäre dann perfekt. Also die 100% Härmonien erreichen.
Sylvia Stankova [00:28:04]:
Und man kann auch schon seine eigenen, man kann auch zum Beispiel ein AI-Avatar mit seinen eigenen Daten erstellen. Das heißt auch hier tatsächlich in den Austausch gehen via Video, via Konversation. Das heißt, selbst wenn man sagt, Chat GPT oder Tippen ist jetzt nicht so meins, natürlich kann man hier einfach in den Austausch gehen via Voice. Da gibt es schon so ganz viele tolle Möglichkeiten, die erstens natürlich teilweise heute noch nicht perfekt sind vielleicht, ja, aber genau wie du gesagt hast, ein absolut guter Start, dann vielleicht auch mal schnell im Sprint zu einer Lösung zu kommen, dann in den nächsten Sprint zu gehen, zu gucken, hey, was ist jetzt, was machen wir damit, welche Storyboards wollen wir schreiben etc. Also das heißt, das ist ein absolutes, aus meiner Sicht ein Game Changer, was diese Themen angeht.
Bianca Prommer [00:28:54]:
Also bin ich voll bei dir. Silvia, jetzt haben wir gesprochen über, wie schaffen wir Freiräume, Wir haben gesprochen über Tools, du hast uns einige Tools genannt, wie gesagt, die werden wir ja auch noch verlinken. Wir haben auch über den Datenschutz schon gesprochen. Was mich jetzt zum Abschluss noch interessiert ist, was ist denn jetzt wirklich so der erste Schritt? Also wenn ein Unternehmen sagt, okay, wir nutzen KI noch nicht im Innovationsbereich. Was würdest du sagen ist so der erste Schritt, der beste erste Schritt, wenn es den überhaupt gibt, aber so ein Schritt, den man hier unbedingt geben sollte als Unternehmen?
Sylvia Stankova [00:29:33]:
Also als erstes würde ich mal wahrscheinlich gucken, wo gibt es Bereiche, Themen, wo ich einfach entweder einen Ressourcenmangel habe oder Mitarbeiter überarbeitet, überladen sind, das heißt wirklich jemand davon profitieren würde, wenn hier Unterstützung kommen würde. Und im Zuge dessen würde ich auch da nochmal schauen, was gibt mir jetzt mein aktuelles Tech-Stack her? Was habe ich bereits schon und wofür zahle ich vielleicht auch schon und nutze es vielleicht noch gar nicht? Das sehe ich auch ganz oft. Das heißt, auch da würde ich noch mal, das wäre für mich der erste Standpunkt und im Zuge dessen gleich ein Work Allocation Task, also das heißt Smart Task Allocation, dass man schaut, wo geht was und das wäre sozusagen der erste Start, den ich jedem empfehlen würde. Und im Zuge dessen, da kann ich auch gerne noch den Link teilen. Ich habe ein AI-Tool, wo ich einfach mal immer wieder die Tools, die ich empfehle, die ich nutze oder die ich getestet habe und super finde. Da gibt es unterschiedliche, ich habe jetzt nur ein paar genannt, aber wie gesagt, da gibt es unzählige, die kann man sich anschauen und dann hier nochmal gucken, welche Lösungen gibt es denn aktuell, die mir vielleicht helfen würden.
Bianca Prommer [00:30:45]:
Super, also tolle Ressourcen, die du uns da zur Verfügung stellst. Vielen Dank. Unbedingt auch das LinkedIn Live, das du ja wirklich wöchentlich durchführst. Da gibt es ja super Insights, wie das Ganze funktionieren kann. Was mich jetzt noch am Schluss, also wirklich als letzte Frage interessieren würde, es auch diesen ersten Schritt zu gehen. Was sind denn die Voraussetzungen, die vielleicht ein Unternehmen jetzt auch noch schaffen darf, auch diesen ersten Schritt wirklich wirksam gehen zu können? Wirklich wirksam gehen zu können?
Sylvia Stankova [00:31:21]:
Offen für Neues, weil die ganzen Themen, die ich jetzt gerade genannt habe und ich bin wie gesagt schon Jahre über Jahrzehnte, sehr sehr lange mit dabei, Wir verändern schon immer etwas. Aber diese Veränderung ist dann tatsächlich noch mal tiefgreifender und vor allem auch umfangreicher für Teams, für MitarbeiterInnen und aber auch für Unternehmen. Und da muss man aus meiner Sicht das Erste, was man da für sich, ich würde schon mittlerweile fast sagen muss, kommt wie gesagt auf den Bereich, darf, ist auf jeder darf, keiner muss. Aber wenn man Innovation betreiben möchte, würde ich sagen, dass man sich wirklich up to date hält, sich immer wieder informieren. Und dann kann man, wie gesagt, also die Information immer informieren, was passiert denn gerade, vielleicht auch speziell für meinen Bereich. Dann gegebenenfalls auch ausprobieren, ist es überhaupt für mich valide? Dann evaluieren. Also die ist es etwas, was ich mag. Und dann kann man immer noch das Ganze aktiv ignorieren oder bewusst implementieren.
Sylvia Stankova [00:32:31]:
Und das, denke ich, ist ein Prozess, den wir alle jetzt heute machen müssen, wenn wir Teil der Arbeitswelt, vor allem in der digitalen Arbeitswelt, sein wollen.
Bianca Prommer [00:32:43]:
Sehr, sehr schön. Also ich bin da voll bei dir. Ich weiß ja, durch unsere vorherigen gemeinsamen Panel-Interviews zum Thema Führung, da ticken wir ja doch auch sehr ähnlich und es geht ja wirklich darum, Teil dieser Veränderung zu sein, hier zu gestalten, bewusst zu gestalten und dann damit ja auch einen Vorsprung am Markt zu haben. Du hast ja eingangs auch gesagt, es geht ja auch darum, diese Wettbewerbsfähigkeit zu nutzen, zu erreichen tatsächlich auch. Vielleicht zu abschließen. Ja, gern. Bitte.
Sylvia Stankova [00:33:15]:
Entschuldigung. Und da auch die Transparenz walten lassen. Ich denke, das ist ganz wichtig für alle Beteiligten in diesem ganzen Prozess, wirklich Transparenz walten zu lassen, egal in welche Richtung es geht. Vielleicht entscheidet man sich, Es gibt kein ROI von dieser KI in diesem Bereich, was ja absolut valide sein kann. Wie schon mehrfach gesagt, man muss nicht alles mit KI machen, was man machen kann. Oder man kann auch natürlich Tradition bei Innovation behalten. Es hängt wirklich sehr davon ab, was aber die Transparenz für alle, die ist glaube ich essentiell, hier gemeinsam den Weg zu begleiten, der sich für viele jetzt aktuell auch schon unsicher und unruhig anfühlt. Und daher würde ich das Ganze auch menschenzentriert zu gestalten, die Transparenz walten lassen.
Bianca Prommer [00:34:05]:
Schön, das sind auch schöne Abschlussworte tatsächlich, Transparenz. Silvia, wobei kannst du jetzt ganz konkret unterstützen und wer darf, kann, soll sich bei dir melden.
Sylvia Stankova [00:34:22]:
Warte, ich lese nochmal was, was bei Plexity geteilt hat, ne Schwan, also alles rund vielleicht auch ein KI Kickstarter. Das ist etwas, was ich jetzt schon dieses Jahr mehrfach anbieten durfte. Was gibt es denn überhaupt? Gib mir bitte eine komprimierte Übersicht. Was kannst du empfehlen? Was gibt es hier zu sehen, zu erfahren? Und dieser Informationsaspekt. Dann als zweites bin ich auch in Projekten mit dabei, hier die ganzen Prozesse zu unterstützen. Also deshalb Beratung. Wie kann ich generative KI bei mir implementieren? Oder aber auch eben die Analyse. Wo macht es für mich Sinn und wo nicht?
Bianca Prommer [00:34:58]:
Schön und finden tut man dich ja auf jeden Fall auf LinkedIn, wo du ja sehr aktiv bist. Wir werden da alle Links zu dir und deine LinkedIn-Lives auch auf jeden Fall in den Show Notes teilen. Liebe Silvia, vielen, vielen Dank, dass du heute Teil meines Podcasts warst und da so spannende Insights geteilt hast. Ich bin schon gespannt auf die ganzen Links, werde das dann gleich ausprobieren. Ja, klar. Und schauen, was dann einfach auch für mich und meine Innovationsprozesse Sinn macht. Vielen Dank, dass du da warst, Silvia.
Sylvia Stankova [00:35:31]:
Vielen Dank, dass ich da sein durfte und ich hoffe, dass alle was mitnehmen konnten, für sich entweder was resoniert hat oder auch sagen, nee, das ist total erschwan, ist natürlich auch vollkommen in Ordnung. Ich freue mich auf die Verbindung auf BlinktIn und dann auch natürlich den weiteren Austausch miteinander.
Bianca Prommer [00:35:46]: