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„Wir brauchen eine Fehlerkultur." Diesen Satz hörst du in vielen Unternehmen. Aber was steckt wirklich dahinter? Studien zeigen: Unternehmen, die eine offene Fehlerkultur leben und Experimentierfreude fördern, erzielen rund 30 % mehr Umsatz durch Innovationen. In dieser vierten Folge der Intrapreneurship-Serie gehe ich mit dir der Frage nach, warum Fehler im Innovationsprozess nicht nur erlaubt, sondern notwendig sind und wie du sie gezielt nutzt.
Zuerst räumen wir mit einem Missverständnis auf: Es geht nicht um Fehler in der Produktion, wo eine Nullfehler-Politik absolut sinnvoll ist. Es geht um die Fehler, die entstehen, wenn wir Neues ausprobieren, ohne zu wissen, ob es funktioniert. Diese Unterscheidung zwischen Fehler und Fehler beschreibe ich auch in meinem Buch „Schluss mit Bullshit-Innovationen". Beispiele wie James Dyson mit seinen 5127 Prototypen oder Thomas Edison auf dem Weg zur Glühbirne zeigen: Ohne Scheitern keine Innovation. Auch eine Schweizer Studie belegt, dass akzeptierte Fehler zu mehr Resilienz und mehr Innovation führen.
Damit du Experimentierfreude systematisch förderst, gebe ich dir meinen Cultural Experiment Cycle mit, angelehnt an Design Thinking und aufgebaut in fünf Phasen
Stell dir eine Landkarte der deutschen Unternehmen vor, sortiert nicht nach Branche, Größe oder Alter, sondern danach, wie sie mit Innovation umgehen. Genau diese Karte zeichnet die Bertelsmann Stiftung seit 2019 mit ihrer Studienreihe „Innovative Milieus". Und das aktuelle Bild für 2026 macht nachdenklich.
Die innovationsstarke Spitze schrumpft von rund einem Viertel der Unternehmen auf nur noch dreizehn Prozent, während die innovationsferne Breite auf fast vierzig Prozent wächst. Ein ganzes Milieu, das es in den ersten beiden Erhebungen noch gab, ist diesmal schlicht verschwunden.
In dieser Folge spreche ich mit Armando García Schmidt von der Bertelsmann Stiftung darüber, was hinter dieser Verschiebung steckt, warum Verunsicherung gerade so viele Unternehmen in den Rückzug treibt, und was die erfolgreichen Milieus anders machen.
Über meinen Gast
Armando García Schmidt ist Experte im Wirtschaftsprogramm der Bertelsmann Stiftung und arbeitet dort zum Thema Innovation. Die Bertelsmann Stiftung ist eine gemeinnützige Denkfabrik mit Sitz in Gütersloh, 1977 von Reinhard Mohn gegründet, und stößt mit empirisch fundierten Studien gesellschaftliche und wirtschaftliche Diskussionen an. Die Erhebung zu den Innovativen Milieus entsteht gemeinsam mit dem Institut der deutschen Wirtschaft in Köln.
In der Folge erwähnt
Studie „Innovative Milieus" der Bertelsmann Stiftung: LINK
Bertelsmann Stiftung: LINK
Armando García Schmidt auf LinkedIn: LINK
Mehr von mir
Wenn dich diese Folge zum Nachdenken gebracht hat, schreib mir gern auf LinkedIn, in welchem Milieu du dein Unternehmen siehst.
Und hier kannst du ein Erstgespräch mit mir vereinbaren: LINK
51 % der Unternehmen mit Intrapreneurship-Programm haben in den letzten zwei Jahren mindestens eine Innovation am Markt etabliert. Ohne Programm waren es nur 31 %. Und eine McKinsey-Studie zeigt: Unternehmen mit einer ausgeprägten Innovationskultur erwirtschaften bis zu 30 % mehr Umsatz durch neue Produkte und Dienstleistungen. Innovation ist also kein Zufall, sondern ein bewusst gestalteter Prozess.
In dieser dritten Folge der Intrapreneurship-Serie schauen wir uns genau diese Gestaltung an: Wie förderst du Intrapreneure in deinem Unternehmen und bringst Ideen wirklich in die Umsetzung? Denn das große Thema heißt Innovationsparadoxon: Unternehmen haben jede Menge Ideen aus Workshops, Hackathons und Ideencafés, aber kaum etwas landet in der Realität. Genau dem wirkt eine echte Innovationskultur entgegen.
Ich teile mit dir fünf konkrete Stellschrauben, die dir helfen, mehr Ideen zu ermöglichen und in die Umsetzung zu bringen.
Damit es greifbar wird, bringe ich dir echte Beispiele mit: das „Hummelflugprogramm“ der Raiffeisen Landesbank Steiermark mit Ideenwettbewerb, Intensiv-Workshop und Validierungsphase, ein Kundenprojekt mit zehn ausgebildeten Design-Thinking-Moderator:innen, einen Ideenwettbewerb in einer großen Sozialeinrichtung sowie das „Ideenzug“-Projekt der Deutschen Bahn.
Zum Schluss bekommst du deine konkreten nächsten Schritte: Klär dein Warum, starte mit einem kleinen Piloten, wähl das passende Format, geh strukturiert und methodisch vor und mach Ergebnisse wie Lernerfahrungen sichtbar.
In der nächsten Folge geht es ums Experimentieren als Erfolgsstrategie. Dann teile ich mit dir mein Framework für eine nachhaltige Innovationskultur: den Cultural Experiment Cycle.
Wusstest du, dass 51 % der Unternehmen mit eigenen Intrapreneurship-Programmen in den letzten zwei Jahren mindestens eine Produkt-, Service- oder Prozessinnovation auf den Markt gebracht haben? Bei Unternehmen ohne solche Programme waren es nur 31 %. Eine Zahl, die zeigt: Es lohnt sich, genauer hinzuschauen.
In dieser Folge geht es um die Grundlagen: Was ist Intrapreneurship eigentlich, für wen ist es gedacht und warum solltest du dich als Führungskraft oder Innovationsverantwortliche:r damit beschäftigen?
Ich nehme dich mit zu der Frage, was Intrapreneure ausmacht. Sie nutzen bestehende Strukturen, Hierarchien und Ressourcen, um neue Ideen, Produkte und Geschäftsmodelle zu entwickeln. Sie übernehmen Verantwortung, erkennen Chancen und Risiken und handeln unternehmerisch innerhalb der Organisation. Spannend dabei: Viele der Future Skills aus dem Future of Jobs Report 2025 des World Economic Forum, etwa analytisches Denken, Kreativität und kritisches Denken, beschreiben genau diese Menschen.
Außerdem schauen wir uns an, welche Vorteile Intrapreneurship deinem Unternehmen bringt: mehr und bessere Innovationen, höhere Umsätze (ein Haushaltsgerätehersteller konnte seinen Umsatz um 60 % steigern), Kosteneinsparungen, eine stärkere Innovationskultur und mehr Mitarbeiterbindung. Denn wer wirksam werden darf, bleibt.
Du bekommst in dieser Folge das Fundament, auf dem die ganze Serie aufbaut. In den nächsten Wochen geht es konkreter weiter: Wie sieht ein Intrapreneurship-Programm in der Praxis aus, und welche Rolle spielen Corporate Influencer für die Innovationskraft?
Hör rein, hol dir Impulse und überleg dir: Wo schlummern in deinem Team die Intrapreneure, die nur auf ihren Freiraum warten?
Bleib neugierig, bleib innovativ und mach einfach.
Kannst du Innovationskultur managen? Nicht wirklich. Aber du kannst sie gemeinsam gestalten.
In dieser Folge verbindet Bianca zwei ihrer Herzensthemen: Design Thinking und Innovationskultur. Und sie zeigt, warum die Kombination der beiden so kraftvoll ist – gerade wenn es darum geht, echten Kulturwandel in Organisationen zu ermöglichen.
Der Ausgangspunkt: 52 % der Menschen in Organisationen fühlen sich beim Entwickeln und Umsetzen von Ideen nicht unterstützt. Das zeigt eine Umfrage von Gijs van Wulfen mit über 700 Antworten. Das berühmte Nein – kein Budget, keine Zeit, kein Business Case – prägt, wie Menschen mit ihren Ideen umgehen. Und wer lange genug gegen eine Wand läuft, hört irgendwann auf.
Bianca erklärt in dieser Folge, wie Design Thinking als Haltung und Vorgehensmodell genutzt werden kann, diese Kultur gemeinsam mit den Mitarbeitenden zu gestalten – strukturiert, menschenzentriert und iterativ.
Die versteckten Culture Hacks im Design Thinking:
Wer diesen Prozess durchläuft, verändert nicht nur die Kultur – sondern auch die Haltung. Empathie entwickelt sich, Prototyping wird zum Mindset Changer und iteratives Arbeiten wird zur Gewohnheit.
Du lernst in dieser Folge:
Lohnt es sich, interne Design Thinking Moderatorinnen und Moderatoren auszubilden? Kurze Antwort: Ja. Warum, erfährst du in dieser Folge.
Bianca kommt frisch aus einem Unternehmen, das genau das gemacht hat: zehn interne Moderatorinnen und Moderatoren in einem zweieinhalb-monatigen Programm ausgebildet. Das Ergebnis? Ein dauerhafter Innovationsmotor, der im Unternehmen bleibt.
In dieser Folge teilt Bianca die drei Hauptargumente, warum sich die Investition in interne Design Thinking Moderatoren wirklich lohnt. Aber sie spricht auch ehrlich über die Schattenseiten: Rollenkonflikte, Zeitdruck und Betriebsblindheit. Denn nur wer die Herausforderungen kennt, kann sie auch meistern.
Du lernst in dieser Folge:
Erwähnte Ressourcen:
Kritisches Feedback geben – aber wie, ohne jemanden zu verletzen?
Wir alle kennen diese Momente: Irgendetwas passt nicht, jemand fällt immer wieder auf, aber wie soll man das bloß ansprechen? In dieser Folge teilt Bianca eine einfache, aber wirkungsvolle Methode, die dabei hilft – die SAG-ES-Formel.
Egal ob es um Unpünktlichkeit im Team, unbefriedigende Arbeitsergebnisse oder unangenehme Alltagssituationen geht – mit dieser Formel gelingt Feedback strukturiert, wertschätzend und so, dass es wirklich angenommen werden kann.
Bianca zeigt anhand eines konkreten Beispiels aus einem agilen Team, wie die Formel in der Praxis funktioniert – und warum das Erfragen der anderen Sichtweise oft alles verändert.
Du lernst in dieser Folge:
Du möchtest mit mir arbeiten? Dann lass uns gerne sprechen und buche dir ein Erstgespräch: LINK
Das Tagesgeschäft gewinnt fast immer. Wie schaffst du es trotzdem, Innovation zu ermöglichen?
Fachkräftemangel, steigende Kosten, volle Auftragsbücher – und mittendrin der Wunsch, innovativer zu werden. Klingt nach einer unlösbaren Gleichung. Ist es aber nicht. In dieser Folge zeigt Bianca anhand einer konkreten Fallstudie, wie es einem österreichischen Lebensmittelproduzenten mit rund 200 Mitarbeitenden gelungen ist, aus zufälliger Innovation eine kontinuierliche Innovationsversorgung zu machen.
Der Geschäftsführer „Jens" wollte nicht länger warten, bis der Markt etwas fordert. Er wollte gestalten. Und genau das hat er getan – mit einem klaren 5-Phasen-Prozess, der nicht bei Methoden und Workshops anfängt, sondern bei der Frage: Wo stehen wir eigentlich?
Denn Innovation ist immer auch Veränderung. Und ohne den richtigen Veränderungsprozess dahinter bleibt selbst der beste Ideen-Workshop wirkungslos.
Du lernst in dieser Folge:
Du möchtest mit mir Möglichkeiten ausloten, wie wir zusammenarbeiten können? Dann buch dir gerne ein unverbindliches und kostenloses Erstgespräch --> LINK
Diese Folge ist anders. Und ja, sie ist sehr persönlich.
Nach über zehn Jahren Selbstständigkeit hat Bianca eine Entscheidung getroffen: Sie sucht eine Festanstellung. In dieser Folge erzählt sie offen, warum – und was sie sich für den nächsten Schritt wünscht.
Es geht nicht darum, dass die Selbstständigkeit gescheitert ist. Ganz im Gegenteil. Tolle Kunden, spannende Projekte, echter Impact. Aber es fehlt etwas: wirklich Teil eines Teams zu sein. Nicht die Externe, die irgendwann wieder geht. Sondern jemand, der bleibt, mitgestaltet und wirklich dazugehört.
Du kennst jemanden oder hast einen Tipp? Dann melde dich gerne direkt bei mir per LinkedIn oder per E-Mail an [email protected]
Wie entstehen wirklich disruptive Ideen?
Ausgangspunkt ist eine Erfahrung mit einem innovationsverantwortlichen Team aus dem Engineering-Bereich, das vor der Herausforderung steht, Workshop-Ideen nicht nur weiterzuentwickeln, sondern komplett neu und radikal zu denken – abseits altbekannter Denkmuster.
Bianca Prommer berichtet von der häufigen Problematik, dass Teams nur in ihren "Denkautobahnen" verharren und daher immer wieder ähnliche Ideen entwickeln.
Um diesem Trend entgegenzuwirken, empfiehlt Bianca die sogenannte Observe and Learn-Phase – eine zentrale Komponente der FORTH Innovation Methode. Durch gezieltes Beobachten, Lernen und Inspirieren von externen Ansätzen und Lösungen wird der Horizont erweitert und der Weg für echte, innovative und disruptive Ideen geebnet.
Mit konkreten Praxisbeispielen zeigt Bianca auf, wie diese Methode funktioniert und warum sie für jedes Unternehmen ein absolutes Must-have ist, wenn es darum geht, ausgetretene Pfade zu verlassen und echte Innovation zu ermöglichen.
Links
FORTH Innovation: LINK
Erstgespräch vereinbaren: LINK
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Willst du Innovation in deinem Unternehmen vorantreiben, aber fragst dich, wie du sie praktisch umsetzen kannst? "Innovation. Einfach. Machen." ist dein Podcast für konkrete Tipps, inspirierende Impulse und praxisnahe Strategien rund um Innovationsmanagement, Innovationskultur und Intrapreneurship.
Hier bekommst du leicht umsetzbare Ideen und Methoden, wie Design Thinking, Innovationsworkshops und vieles mehr. Ob als CEO, CTO oder Innovationsverantwortliche:r – dieser Podcast hilft dir, Innovation nicht nur zu planen, sondern endlich ins Handeln zu kommen.
Freu dich auf Solo-Episoden voller wertvoller Insights sowie spannende Interviews mit Expert:innen aus der Welt der Innovation. Lass uns gemeinsam Innovation einfach machen!