Innovation einfach machen.

Innovation einfach machen.

By Bianca PrommerBusiness
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Innovation einfach machen. episodes

  • Neugier führt: Interview mit Eva Novak

    Bianca Prommer [00:00:01]:

    Hallo Eva, schön, dass du heute in meinem Podcast bist.

    Eva Novak [00:00:04]:

    Guten Morgen, ich freue mich auch sehr.

    Bianca Prommer [00:00:07]:

    Eva, wir kennen uns ja, ich würde sagen, ein halbes, dreiviertel Jahr über den New Work Wirbel, den wir ja dann gemeinsam auch im April dann veranstaltet haben und irgendwie sind wir dann auch so zum Quatschen gekommen, vor allem bei dem UBIT-Fest, also für uns Unternehmensberaterinnen und Berater. Und dann habe ich mir gedacht, naja, die Eva, die ist doch ganz spannend, die lade ich mir doch jetzt einfach mal den Podcast ein, weil du noch einmal einen ganz anderen Zugang auch zum Thema Innovation, Innovation möglich machen, Teamarbeit hast und darüber möchte ich ja heute mit dir sprechen. Aber bevor wir da ist gleich direkt einsteigen, Eva, Was sollten denn unsere Zuhörerinnen und Zuhörer über dich wissen?

    Eva Novak [00:00:51]:

    Ja, danke für die Einladung auf alle Fälle. Ich freue mich, dass ich heute mit dir darüber sprechen kann, was so in Teams abgehen kann. Ich selber bin Unternehmensberaterin, spezialisiert auf Fragen rund Personal und Organisation und was man vielleicht wirklich wissen sollte ist, aus meinem Werdegang heraus, Ich setze dort an, wo es Wirksamkeit im Arbeitsalltag geht. Das ist mir ganz wichtig, dass es darum geht, wie können Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen gut und mit Freude leisten? Was braucht es dazu? Und von dem weg ergeben sich dann eigentlich die tatsächlichen Fragen. Geht es Teamentwicklung? Geht es die Organisation? Was braucht es? Wie ist das Mindset? Wie ist die Kultur da, gut arbeiten zu können? Und das macht mir richtig viel Freude.

    Bianca Prommer [00:01:44]:

    Was ist eine typische Fragestellung, mit dem jetzt Unternehmen auf dich zukommen, damit ich mir das besser vorstellen kann?

    Eva Novak [00:01:53]:

    Genau. Ja, ganz klassisch dort, wo der Schuh drückt. Wir würden uns als Vorberaterseite ja oft wünschen, dass es auch von der anderen Seite kommt. Wo können wir positiv hingehen? Aber natürlich ganz verständlich. Teams arbeiten nicht gut zusammen. Das ist die erste Frage. Was heißt gut? Es kommen keine Ergebnisse raus. Oder es ist so konfliktträchtig.

    Eva Novak [00:02:18]:

    Sie verstehen sich nicht. Die Arbeitsatmosphäre passt nicht. Was können wir hier tun? Und leider oder aus der betrieblichen Praxis heraus auch ganz oft sehr plakativ einfach, die tun nicht oder es funktioniert nicht, was auch immer dann. Und da gibt es dann hinzugreifen und zu schauen, was steht denn eigentlich wirklich dahinter.

    Bianca Prommer [00:02:44]:

    Und was steckt da häufig? Gibt es da etwas, was häufig dahinter steckt oder ist es sehr individuell?

    Eva Novak [00:02:51]:

    Nein, das ist auch genau das, was mir so viel Freude an diesem Job eigentlich macht und wo ich so auch ein bisschen meine Mission sehe. Ich habe jetzt auch, weil ich ja selber auch aus der Praxis komme, selber im Personalmanagement auch tätig war, es zeigt sich sehr oft, dass es völlig klar ist, wenn dann Konflikte da sind, dass komplette emotionale Überlagerung schon da ist. Und dass sehr vieles in einem ersten Schritt schon aufgeräumt werden kann, dass es oft an Wissen fehlt. Ja? Warum? Und da sagen wir schon, warum ist es emotional? Aus welchen Gründen welche Situation wo ist. Oft auch Theoriewissen fehlt, was für Fakten, für Daten dahinter stehen und das zweite auch ganz oft, dann ist oft auch einfach schlicht und ergreifend, das ist eben nicht so schlicht, an der Methodik fehlt. Wie kommuniziere ich? Wir werden uns zunehmend nicht aussuchen können, mit wem wir zusammen, als ganz normal, dass wir auch mit Personen zusammenarbeiten, die uns jetzt vielleicht...

    47 min
  • SCAMPER: So bringst du frische Ideen in bestehende Produkte, Prozesse und Services

    Bianca Prommer [00:00:00]:

    Scamper, eine meiner absoluten Lieblings-Kreativitätstechniken zur Weiterentwicklung bestehender Produkte, Services und Prozesse. Und in der heutigen Folge teile ich mit dir, wie Scamper funktioniert und wie du Scamper auch in der Moderation gezielt anwenden kannst und welche Stolpersteine du hier vermeiden kannst. Lass uns direkt in die Folge einsteigen. Hallo und herzlich willkommen zu 1 neuen Folge von Innovation einfach machen. Ja heute ist es wieder mal Zeit eine Kreativitätstechnik zu teilen und wenn du mir schon länger folgst, dann weißt du ja, wie gern ich mit den verschiedensten Kreativitätstechniken arbeite. Und eine dieser Techniken ist Scamper. Scamper ist ein Akronym und jedes dieser Buchstaben steht für eine bestimmte Aufgabe, eine bestimmte Fragestellung. Und da gehe ich jetzt gleich noch darauf ein.

    Bianca Prommer [00:01:02]:

    Doch bevor wir da jetzt gleich tiefer reingehen, vielleicht noch einmal ganz kurz, wofür Scamper geeignet ist. Scamper benötigt, und du wirst es jetzt gleich sehen, wenn wir auf die Fragen eingehen, immer ein bestehendes Produkt, ein bestehendes Service, einen bestehenden Prozess, also irgendwas, was besteht, es neu zu denken oder besser zu machen. Das heißt, also beispielsweise du sagst, ich möchte unseren Innovationsprozess neu denken. Dann kannst du dazu Scamper verwenden oder ein Kunde von mir, die stellen Produkte her im Endkundensegment, so im Bereich Lebensmittel und dort haben sie immer wieder so Aufsteller, die an den Supermarktkassen stehen und den wollten sie neu denken. Oder ein anderer Kunde von mir wollte seinen Messestand neu denken und auch dazu ist Scamper großartig geeignet. Also immer dann, wenn du etwas Bestehendes neu denken möchtest. Und was ist Scamper jetzt? Scamper, wie gesagt, ist ein Akronym Und jeder Buchstabe steht für eine andere Denkrichtung. Also da stecken Fragestellungen dahinter, so kleine Leitfragen und sie helfen dir damit einfach eine neue Denkrichtung aufzumachen und dann wirklich neu zu kombinieren, neu zu denken.

    Bianca Prommer [00:02:34]:

    Und da möchte ich jetzt ein bisschen reingehen, wofür diese einzelnen Fragen stehen. Das S von Scamper steht für Substitute, also ersetzen. Da steckt die Frage dahinter, was können wir ersetzen? Was könnte man stattdessen nutzen? Wer kann stattdessen eingebunden werden? Welchen Prozess könnte man stattdessen nutzen? Welches andere Material könnte man nutzen? Machen wir ein ganz ein einfaches Beispiel. Stellt euch vor, die Fragestellung lautet, wie könnte man einen Einkaufswagen neu denken? Du siehst hier schon, wir starten mit 1 sogenannten How-Might-We-Frage. Wie könnten wir einen Einkaufswagen neu denken, neu gestalten? Und wenn wir Substitute, also Ersetzen, verwenden, dann könnten wir uns überlegen, gut, was könnte man mit einem Einkaufswagen ersetzen? Das Material, der ist klassischerweise irgendwie aus Metall. Naja, vielleicht könnte man den ja ersetzen durch ein anderes Material. Kunststoff, Holz, Glas. Also welches Material könnte man hier stattdessen verwenden? Du kannst aber auch einzelne Bauteile ersetzen.

    Bianca Prommer [00:03:50]:

    Beispielsweise könntest du die Räder des Einkaufswagens ersetzen. Naja, wie? Das könnte irgendwie eine Art Hoverboard sein oder über ein Schienensystem sein oder es schwebt. Also da gibt es unterschiedliche Ansätze, was man hier ersetzen kann. Also das S steht für Substitute. Das C steht für Combine, also kombinieren. Was lässt sich kombinieren? Was kann kombiniert werden? Was kann man miteinander mischen? Welche Teile kann man miteinander verbinden? Oder auch welche Zwecke könnte man kombinieren? Gut, bleiben wir beim Einkaufswagen. Also der Einkaufswagen, was könnte man hier kombinieren? Man kö...

    16 min
  • Führung als Innovationsmotor: Interview mit René Veuc

    Bianca Prommer [00:00:00]:

    Wie gelingt eigentlich Innovation in Unternehmen wirklich? In dieser Folge spreche ich mit Führungskräfte-Coach und Wirtschaftspiloten René Wehutz. Er selbst war viele Jahre Führungskraft in verschiedensten Unternehmen, verschiedensten Branchen und wir schauen wirklich heute in dieser Folge gemeinsam darauf, welche zentrale Rolle Führungskräfte im Innovationsprozess haben. Lass uns direkt in die Folge einsteigen. Hallo und herzlich willkommen zu 1 neuen Folge von Innovation einfach machen, deinem Podcast rund Innovation ermöglichen. Mein Name ist Bianca Brommer und ich bin Host und Gastgeberin dieser Show. Heute habe ich einen ganz ganz besonderen Gast hier in meinem Podcast und zwar René Wehus. René war viele viele Jahre Führungskraft in den verschiedensten Branchen vom Anlagenbau, Großhandel, Automotive, also wirklich ganz ganz unterschiedliche Branchen und war dort auch in verschiedenen Führungsrollen und Führungspositionen. Und wir sprechen heute darüber, wie Führung Innovation einerseits möglich machen kann, aber eben auch verhindern kann.

    Speaker A [00:01:20]:

    Lass uns direkt in das heutige Interview reinsteigen. Hallo René, schön, dass du heute in meinem Podcast Innovation einfach machen wirst.

    Speaker B [00:01:30]:

    Servus Bianca, es freut mich sehr, dass du mich eingeladen hast.

    Speaker A [00:01:34]:

    René, am Anfang immer, was sollten die Hörerinnen und Hörer über dich wissen? Also wer ist denn der René?

    Rene Veuc [00:01:44]:

    Also ich bin René Vejuz, Ich bin 54 Jahre alt, verheiratet, habe 2 erwachsene Töchter, lebe und arbeite wieder in Graz, wieder deswegen, weil ich beruflich sehr viel unterwegs war. Von der Ausbildung her habe ich Maschinenbauwirtschaft gemacht und bin jetzt nach über 30 Jahren in der Wirtschaft selbstständig geworden.

    Speaker A [00:02:11]:

    Da werden wir auch gleich noch sprechen. Warum ich dich eingeladen habe, ist ein Thema und das finde ich total spannend. Du warst auch lange Zeit Führungskraft und Führung ist ja, wenn wir über Innovation sprechen, ja schon sehr sehr wichtig. Also Führung kommt auch als eigener Punkt zum Beispiel in der neuen ISO-Norm der 56001 für Innovationsmanagement-Systeme als ganz ganz wesentlicher Punkt heraus, also Leadership. Und du warst ja viele Jahre Führungskraft. Magst du uns da vielleicht einmal ein bisschen mitnehmen, welche Art von Führungskraft, in welchen Rollen warst du denn da?

    Speaker B [00:02:48]:

    Ja, sehr gerne. Ich denke, ich gehe da am besten chronologisch vor. Ich habe nach der Ausbildung begonnen, in einem kleinen, aber feinen technischen Büro zu arbeiten. Wir waren damals zuständig und verantwortlich für das Konzeptionieren und Realisieren von Biomasseheizkraftwerken. Das war in den 1990ern, denke ich, ein ziemlich innovatives Thema. Vor allem aber auch was technische Innovationen anlangt und ich habe dort im Kontext mit dem Projektmanagement im Anlagenbau den ersten Kontakt eigentlich mit dem Thema Führen bekommen. Das waren im Projekt nicht immer disziplinäre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sondern temporäre. Aber Projektmanagement, wissen wir vor allem bei Realisierungsprojekten, da lernt man recht viel.

    Speaker B [00:03:50]:

    Vor allem als junger Techniker im Anlagenbau. Ich habe dann später, nach einigen Jahren, die Chance erhalten und ergriffen für ein größeres Grazer Unternehmen zu arbeiten, das im Bereich Forschung und Entwicklung im Automotive-Segment tätig ist. Dieses Unternehmen, ich glaube, man kann es nennen die AVL, hat Innovation in ihren Genen drinnen.

    Speaker A [00:04:20]:

    Da haben ja auch immer die meisten Patentanmeldunge...

    43 min
  • FORTH in Action: Wie ein Traditionsunternehmen KI-Innovationen realisiert

    Bianca Prommer [00:00:00]:

    Wie genau funktioniert eigentlich die FORTH Innovationsmethode? Darüber sprechen wir in der heutigen Podcast-Folge und zwar anhand 1 ganz konkreten Fallbeispieles. Es geht das Finden von KI-Anwendungsfällen für ein Unternehmen, für einen Traditionsbetrieb mit der FORTH Innovationsmethode. Lass uns direkt in diese Folge einsteigen und schauen, wie genau das funktioniert. Hallo und herzlich willkommen zu 1 neuen Folge von Innovation einfach machen. Mein Name ist Bianca Brommer und ich bin dein Host der heutigen Folge. Ich bin zertifizierte Forth Innovations Facilitator und Expertin, wenn es ganzheitliche Innovationsmanagement Systeme geht. Denn worum es bei mir geht, ist es Innovation einfach zu machen und Innovation einfach zu machen. Und genau deshalb geht es in der heutigen Folge darum, wie die Forth Innovationsmethode genau funktioniert.

    Bianca Prommer [00:01:00]:

    In den letzten Wochen hast du mich vielleicht schon einmal so das ein oder andere Mal über meine Reise nach Mailand sprechen können. Mittlerweile ist es ja über 2 Monate her, dass ich wieder aus Mailand zurück bin und ich war ja eine Woche dort und habe mit internationalen Teilnehmenden gemeinsam von Chase von Wülfen gelernt, wie die FORTH Innovationsmethode funktioniert. Und FORTH steht im Grunde für 5 Inseln, also wir durchreisen als Team 5 verschiedene Inseln. Das F steht für Full Steam Ahead, das O steht für Observe and Learn, das R steht für Raise Ideas, das T steht für Test Ideas und das H steht für Homecoming. Da gibt es auch eine ausführliche Podcast Folge, die verlinke ich dir selbstverständlich in den Shownotes. Worum es mir heute geht, ich möchte dir wirklich zeigen und erklären, wie FORTH ganz ganz konkret ausschaut. Und zwar anhand 1 Fallbeispieles. Es geht hier einen Traditionsbetrieb aus dem Maschinenbau mit rund 1000 Mitarbeitenden.

    Bianca Prommer [00:02:13]:

    Das Beispiel ist ein bisschen anonymisiert, weil es nicht freigegeben worden ist, es so offen zu kommunizieren. Das, was ich heute teile, das ist abgestimmt, das ist freigegeben, aber wie gesagt, ich kann jetzt nicht ins Detail gehen. Also, so viel kann ich sagen. Ein Traditionsbetrieb seit über 100 Jahren auf dem Markt im Bereich Maschinenbau rund 1000 Mitarbeitende, die zum Großteil am Standort, am Hauptstandort arbeiten. Das Ziel des Unternehmens war es KI ins Unternehmen zu bringen. Das heißt, die Aufgabe ist es, wie könnte KI bei uns im Unternehmen verwendet werden. Das war so diese Fragestellung, die hier vom Unternehmen, vor allem von Unternehmensleitung gekommen ist. Und das war so die Ausgangssituation.

    Bianca Prommer [00:03:04]:

    Also wirklich so, wie kann man das machen? Es ist dann überlegt worden, das Ganze mit Design Thinking zu machen, weil natürlich Design Thinking großartig ist. Es ist Kunden-Menschen zentriert und dann habe ich gesagt, nein, lass uns aber überlegen, wir wollen einen Schritt weiter gehen und ja auch schauen, welche neuen Geschäftsmodelle könnten denn daraus entstehen. Also lasst uns da wirklich ein bisschen größer denken und nicht nur Anwendungsfälle finden, sondern auch, was ergibt sich denn durch KI vielleicht für neue Möglichkeiten. Und der Vorstand war dann sofort dabei und hat gesagt, wenn wir uns schon die Arbeit antun, dann machen wir es gleich richtig und wir haben uns dann wirklich auf FORTH geeinigt und zwar FORTH im Sinne von diese Kombination aus Design Thinking und Business Thinking, Damit am Ende und das ist der große große Vorteil von der FORTH Innovationsmethode, dass am Ende auch wirklich validierte Business Cases rauskommen. Ich möchte es mit dir wirklich ins Detail gehen, damit du dir vorstellen kannst, wie das Ganze ausgeschaut hat. Begonnen haben wir das Ganze mit...

    26 min
  • HR als Innovationsmotor – Interview mit Natascha Dockal

    Bianca Prommer [00:00:01]:

    Hallo Natascha, so schön, dass du heute in meinem Podcast bist.

    Natascha [00:00:06]:

    Vielen Dank für die Einladung, ich freue mich sehr.

    Bianca Prommer [00:00:10]:

    Und ja, wir beide kennen uns ja eigentlich, glaube ich, jetzt nicht einmal noch ein Jahr. Es ist ja noch gar nicht so lange her, ich habe wirklich nachgedacht in der Vorbereitung für den Podcast und habe dann gedacht, naja, wir kennen uns aus dieser HR-Management-Veranstaltung und ich glaube, die war im September letzten Jahres. Die ist noch gar nicht so lange her. Also wir kennen uns noch gar nicht so lange und trotzdem habe ich das Gefühl, wir kennen uns schon ewig, weil wir doch in vielen Arbeitsgruppen miteinander arbeiten. Aber da wirst du vielleicht gleich ein bisschen was erzählen, was du so machst, wer du bist und Du bist ja engagiert ohne Ende, das ist ja wahnsinnig. Aber stell dich doch mal kurz vor, was sollten unsere Zuhörerinnen und Zuhörer über dich wissen?

    Natascha [00:00:56]:

    Also nochmal vielen, vielen Dank, liebe Bianca. Ich freue mich sehr und mir kommt es auch schon vor, als ob wir uns sehr lange kennen und ein sehr intensives Jahr zumindest, ich bin HR-Expertin und Wegbereiterin für Unternehmen, die sich mit dem Thema Sinn und Engagement im Unternehmen beschäftigen möchten, also die eben ihre Menschen befähigen, beflügeln und stärken möchten, also gerade die Stärken stärken und eben nachhaltig zur Arbeitgeberattraktivität und Unternehmenserfolg beitragen möchten. Danke für die Blumen, dass ich so engagiert bin. Also ich bin eben Sprecherin des Steirischen Arbeitskreises HR für die WKO, für die Fachgruppe UBIT, wo du ja auch ein sehr wertvoller Teil bist. Ich habe die Employer Excellence Boutique mit 1 Kollegin, mit der Nina Bayerl, ins Leben gerufen, wo wir uns auch mit HR-Verantwortlichen zusammentun und die eben gezielt fördern, bei Herausforderungen und Krisen unterstützen und sie auch befähigen, in ihrer Position als HR-Verantwortliche gesehen und wertgeschätzt zu werden. Also das ist auch so ein bisschen Thema von heute. Ja, jetzt haben wir die Art of not knowing ins Leben gerufen, gemeinsam mit 2 weiteren, 3 weiteren Kolleginnen. Auch da wird sehr Spannendes auf uns zukommen, wo wir uns mit Zukunftsmut und Neugier und Ausprobieren beschäftigen.

    Natascha [00:02:16]:

    Ja, also uns wird nicht fad, wir beschäftigen uns viel mit der Zukunft, wir sind dann neugierig und leben eben genau das vor, was wir uns auch in den Unternehmen wünschen.

    Bianca Prommer [00:02:25]:

    Ja, und weil das jetzt gerade angesprochen ist, machen wir gleich noch einmal einen Werbeblock. Ich finde es nämlich wichtig, wir haben ja ein gemeinsames Event aus dem HR-Management heraus, aus dieser Expertengruppe. Magst du da vielleicht noch was sagen, weil die Podcast-Folge kommt ja rechtzeitig raus, das heißt, wir können da jetzt gleich ein bisschen Werbung machen.

    Natascha [00:02:43]:

    Perfekt, Und zwar herzliche Einladung zum Open Space und Future Lab Format unter dem Titel Künstlich, Intelligent, Menschlich. Wir beschäftigen uns also mit KI oder mit HR im Spannungsfeld von KI und Menschlichkeit, von Agilität und Struktur, von Sinn und Performance oder Wirtschaftlichkeit. Das heißt Open Space. Die Agenda entsteht live im TUN. Es gibt einen kurzen Impuls von unserem sehr wertgeschätzten Kooperationspartner, dem LKH-Universitätsklinikum Graz. Die Veranstaltung wird auch direkt dort stattfinden. Am 17. September 14 Uhr geht es los.

    Natascha [00:03:25]:

    Wie gesagt, es geht ums Mitgestalten. Jeder kann Themen mitbringen, jedes herzlich eingeladen, was beizutragen, ob es wirklich eine Fragestellung ist, die man bearbeiten möchte oder...

    41 min
  • Punktbewertung in Innovationsworkshops – so funktioniert sie wirklich

    Bianca Prommer [00:00:00]:

    Wie funktioniert eigentlich die Punktbewertung in Innovationsworkshops? Genau dieser Frage gehe ich in der heutigen kurzen Podcast Folge nach und habe hier den ein oder anderen Trick dabei, den ich anwende und du vielleicht noch nicht kennst und lass uns direkt mit dieser Folge starten. Hallo und herzlich willkommen zu 1 neuen Folge von Innovation einfach machen. Schön, dass du heute wieder dabei bist, wenn es ein Tool geht, das glaube ich in nahezu allen Ideen-Workshops vorkommt. Das wird dort einfach verwendet. Die Punktbewertung. Ganz einfach, simple Technik. Es werden Punkte geklebt oder auch immer mit einem Stift gemacht, wenn man keine Klebepunkte hat, aber das ist 1 der Werkzeuge, das wirklich in, ja, also ich habe jetzt keine Studie dazu gemacht, aber wahrscheinlich in 80 bis 90 Prozent aller Ideen-Workshops, wo es eine Bewertung und Auswahl geht, auch wirklich vorkommt, weil es eben so einfach ist. Dabei hat aber aus meiner Sicht die Punktbewertung auch ein paar Stolperfallen.

    Bianca Prommer [00:01:13]:

    Und vielleicht hast du das schon einmal erlebt, es werden Punkte gegeben, die Stürmer, alle Teilnehmenden quasi zu den Ideen fangen an Punkte zu vergeben, dann sind die meisten fertig und auf einen wird noch gewartet. Und diese eine Person hat dann noch so Einen oder 2 von 3 bis 4 Punkten. Und ja, man merkt dann richtig, wie da so ein bisschen Druck da ist. Und dann wird der Punkt einfach irgendwo hingeklebt. Ja, so quasi so ist es egal. Oder man sieht dann, wie viele Punkte schon auf 1 Idee sind, geht dann halt dorthin, wo schon so viele Punkte drauf sind, weil man halt doch ein bisschen so, ja, ein bisschen den Gruppenzwang schon fast spürt. Oder man sagt, okay, ich klebe den Punkt jetzt einfach irgendwo hin auf eine Idee, die völlig egal ist, weil die hat noch keinen Punkt und damit ohnehin aus dem Rennen scheidet und ich habe auch schon einmal erlebt, dass da jemand gesagt hat, nein dann lasse ich den Punkt halt. Und das wollen wir ja nicht.

    Bianca Prommer [00:02:10]:

    Wir wollen ja schon die Punktbewertung verwenden, damit dann nach der Punktbewertung eine Idee ausgewählt wird, die gut ist und ihr da einfach ein gutes Bild bekommen. Und das braucht jetzt ein paar so Kniffe, damit die Punktbewertung hier wirklich gut funktioniert. Und lass uns diese Kniffe einfach mal anschauen. Tipp Nummer 1, den ich dir mitgeben möchte, ist bitte setze klare Bewertungskriterien. Also wofür werden jetzt Ideen ausgewählt? Und ich verwende dazu das sogenannte Innovation Assignment. Dazu gibt es auch eine eigene Podcast Folge, die verlinke ich dir selbstverständlich in den Show Notes. Das Innovation Assignment, kurz gesagt, ist einfach, was ist der Auftrag in diesem Workshop? Oftmals hat man halt so was wie eine How-Might-We-Frage oder ein Zielstatement. Das Innovation Assignment geht da definitiv weiter, ist ganz präsent im Raum aufgehängt, am besten groß ausgedruckt in A1, A0, damit es wirklich präsent ist.

    Bianca Prommer [00:03:21]:

    Das wird dann, also wir lesen das dann im Workshop noch einmal laut vor und dann gehen wir in die Punktbewertung, damit dieses Innovation Assignment im Kopf ist und auf Basis dieses Innovation Assignments dann auch wirklich hier entsprechend bewertet wird. Also Tipp Nummer 1. Tipp Nummer 2. Die Anzahl der Punkte. Da werde ich oftmals so in meinen Trainings gefragt, du Bianca, wie viele Punkte und da habe ich eine ganz einfache Rechenregel für dich mitgebracht und zwar die Anzahl der Punkte ergibt sich aus der Anzahl der Ideen, die es zu bewerten gibt, durch 4, aber maximal 10 Punkte. Also was heißt das? Stell dir vor, du hast 100 Ideen in einem Brainstorming gesammelt, dann werden das 100 durch 4, werden in dem Fall 25, damit ich mir das nicht ganz öffentlich verrechne, 25 Ideen, also 25 Punkte besser gesagt und diese 25 Punkte w&aum...

    13 min
  • Neurodiversität als Innovationsmotor – im Gespräch mit Julie Simstich

    Bianca Prommer [00:00:00]:

    Was wäre, wenn genau die Menschen, die nicht in klassische Strukturen passen, deine größten Innovationstreiber wären? In dieser Folge erfährst du, warum Neurodiversität kein Hindernis ist, sondern ein Vorteil und vor allem ein Innovationsmotor. Lass uns direkt in die Folge einsteigen. Hallo und herzlich willkommen zu 1 neuen Podcast-Folge. Heute mit dem Thema Neurodiversität als Innovationsmotor. Egal ob ADHS, Autismus, Hochsensibilität, Es wird häufig als Krankheit wahrgenommen, als Schwierigkeit, als Herausforderung wahrgenommen, doch dabei ist es vielleicht auch eine andere Art zu denken. Wenn wir Innovation wollen, wenn wir neue Ideen wollen, dann hilft uns das ja genau, neu zu denken, anders zu denken. Also warum nicht Neurodiversität als Innovationsmotor sehen? Da ich selbst überhaupt keine Expertin in Neurodiversität bin, habe ich mir eine Expertin in die heutige Folge eingeladen und zwar Juli Simstich. Juli ist Expertin für Neurodiversität und sie hat eine ganz wunderbare Reihe auf LinkedIn veröffentlicht rund das Thema Innovationsmotor, also Neurodiversität als Innovationsmotor und mir ist es total wichtig dieses Thema einfach hier in den Podcast zu bringen.

    Bianca Prommer [00:01:23]:

    Und deshalb freue ich mich ganz besonders, dass Juli heute mein Gast ist und wir steigen auch direkt in das Interview ein. Hallo Juli, schön, dass du heute in meinem Podcast bist.

    Julie Simstich [00:01:34]:

    Hallo Bianca und ich freue mich, dass ich da sein darf.

    Bianca Prommer [00:01:38]:

    Juli, was sollen die Zuhörerinnen und Zuhörer über dich wissen? Wer bist du denn?

    Julie Simstich [00:01:44]:

    Wer ich bin? Ja, so, jetzt muss ich kurz überlegen, wo ich anfange, weil wir beide kennen uns ja. Aber für all die Leute, die mich nicht kennen, ich bin die Julie Simpstich. Ähm, ich bin seit über 10 Jahren jetzt so ein Beraterwesen praktisch. So hier Graz, Steiermark, Österreich und eigentlich auch mittlerweile europaweit unterwegs und mit den Schwerpunkten Personalentwicklung, Führungskräfteentwicklung, Organisationsentwicklung, Change, Begleitung, solche Themen auch dann so diese klassischen Baggerl sozusagen, die dann so dranhängen, Coaching, Training, Moderation, all diese Bereiche. Und komm eigentlich, und das ist vielleicht das Wichtige von der Arbeitspsychologie und von der differenziellen Psychologie, Also das waren so Waren und sind so Leidenschaften von mir und dadurch eben auch ganz viel Sachen zum Thema Psychologie, 360 Grad, Feedbacks, all diese Themen oder Growth Mindset oder halt so diese psychologischen Buzzwords, psychologische Sicherheit, Training und so weiter, was man da halt irgendwas ein bisschen mit verbindet und das Ganze für große Kunden, für kleine Kunden, also groß wie Magna-Konzern oder die Andrits oder so was, kleine Kunden wie so eine kleine Fernwärme oder so was mit 10 Mitarbeitern und von öffentlichen Unternehmen wie die Uni-Bibliothek oder die Stadt Graz bis hin halt zu Start-up-Szene wie Nuki oder Probando oder, wen haben wir denn noch gehabt, Nice Shops zum Beispiel. Also so eigentlich total in die Breite, weil ich die Breite so gerne mag.

    Bianca Prommer [00:03:26]:

    Spannende Unternehmen, die du da begleitest. Jetzt kennen wir uns ja schon zumindest ein paar Monate. Wir sind ja auch in New Work Wirbel gesehen, kennengelernt. Und dann habe ich bei dir eine LinkedIn-Serie entdeckt und zwar Neurodiversität als Innovationsmotor. Und da habe ich mir gedacht, die Juli, die muss in dem Podcast Innovation einfach machen, mit diesem Thema Neurodiversität, weil das tatsächlich noch gar nicht Thema hier war im Podcast. Und ich aber diese Serie auf LinkedIn so spannend gefunden habe, da wirklich auch einen anderen B...

    45 min
  • Ideen testen ohne Prototyp: So geht’s mit dem Ideenkonzept

    Bianca Prommer [00:00:00]:

    Warum ich zukünftig nicht mehr Prototypen im Design Thinking erstelle, sondern hier mit Ideenkonzepten arbeite, darüber sprechen wir in der heutigen Podcast Folge. Wenn du also eine neue Möglichkeit finden möchtest, Ideen schnell zu testen, dann bleib unbedingt in dieser Podcast-Folge dran. Lass uns loslegen. Hallo und herzlich willkommen bei 1 neuen Folge von Innovation einfach machen, deinem Podcast für pragmatische Wege in der Innovationsarbeit. Ja, Heute möchte ich dir von einem meiner aktuellen Innovationsprojekte erzählen. Und zwar ein Innovationsprojekt, wo wir jetzt ganz bewusst umgestiegen sind vom Prototyping, das heißt wirklich dieses schnelle Visualisieren, das schnelle Zurverfügungstellen von Ideen in irgendeiner 3D-Form, visualisieren, das Schnelle zur Verfügung stellen von Ideen in irgendeiner 3D-Form, sei es in Form von Moodboards, Zeichnungen, aber auch in Form von gebastelten Werken sozusagen und wie wir da jetzt umgestiegen sind auf Ideen, Konzepte und ich erkläre das ganz genau noch gleich. Es ist wirklich ein Case, der jetzt gerade stattfindet. Also wir arbeiten jetzt seit Januar an 1 Sozialinnovation, ein super spannendes Projekt und haben mit Design Thinking begonnen.

    Bianca Prommer [00:01:21]:

    Also das Projekt ist ein Förderprojekt und es geht jetzt bis Anfang 2026 und wir haben mit Design Thinking gestartet und haben da wirklich auch alles durchlebt. Also wir haben Interviews durchgeführt, wir haben alles gemacht, was man so im Design Thinking macht, haben großartige Ideen entwickelt und jetzt war gerade der Punkt, wo es eigentlich ins Prototyping gegangen wäre und dann ins Testing. Also dass wir uns wirklich überlegen, wie stellen wir diese Ideen vor und wie holen wir uns dann Feedback ein. Und ich war ja vor kurzem in Mailand, das habe ich euch schon ein paar mal erzählt in diesem Podcast und in Mailand habe ich mich ja ausbilden lassen zur zertifizierten FORTH Facilitator, also zu 1 Workshop-Moderatorin für die Methode FORTH Innovation. Und FORTH ist eine Innovations-Expedition, die Design Thinking mit Business Thinking verbindet. Also ist nicht nur in Prototypen und Ideen denkt, sondern auch in validierten, getesteten Business Cases. Und wenn dich das näher interessiert, da gibt es eine eigene Podcast Folge dazu, wo ich das ganz im Detail erkläre, was FORF überhaupt ist, wie das funktioniert. Also hör da unbedingt rein, verlinke ich in den Show Notes.

    Bianca Prommer [00:02:34]:

    Und wir waren jetzt wirklich in diesem Innovationsprojekt mittendrin in diesem Übergang vom Prototyping ins Testing, im Design Thinking und dann war eben diese Ausbildung und dann hat mir das dort so gut gefallen, dass man sagt, reduziere doch einmal diesen Aufwand im Prototypen zu denken und arbeite mit sogenannten Ideenkonzepten. Und ich erkläre das gleich noch ganz genau, was ein Ideenkonzept ist und wie so ein Ideenkonzept aufgebaut ist. Was mir dort halt so wirklich gut gefallen hat, ist, dass ich schon öfter mal gedacht habe, lohnt sich das überhaupt in Prototypen zu denken, lohnt es sich überhaupt Prototypen zu bauen, Prototypen überhaupt zu visualisieren, weil natürlich Prototypen schon auch Meinungen beeinflussen können. Es ist ja meine Unternehmensfarbe Pink. Wenn ich es an Prototypen erstellen würde, dann wäre er in irgendeiner Art und Weise wahrscheinlich Pink. Jetzt stell dir vor, du magst Pink aber nicht und sollst diese Idee feedbacken. Also mir Feedback auf eine Idee geben und dieses Pink zum Beispiel, in Pink dargestellt. Es kann sein, dass deine Abneigung gegenüber der Farbe Pink auch dein Feedback beeinflusst und damit das Feedback entsprechend vielleicht negativer ausfällt, als es eigentlich für die Idee notwendig wäre.

    Bianca Prommer [00:03:56...

    13 min
  • Vom Wunsch zur Wirklichkeit: Mein Weg zu TEDx Graz

    Bianca Prommer [00:00:00]:

    TEDx kommt nach Graz. In der heutigen kurzen Folge erzähle ich dir, warum ich mir diesen Traum verwirkliche und was dich am 19. November beim ersten TEDx Graz erwarten wird und warum vielleicht gerade jetzt der Zeitpunkt ist, dich als Speaker beziehungsweise Speakerin für einen TEDx Talk zu bewerben. Also lass uns direkt in diese Folge einsteigen. Hallo und herzlich willkommen zu dieser ganz besonderen Folge. Diese Folge ist mir ganz, ganz wichtig, weil ich schon ganz lange tatsächlich davon träume, einen TED-Talk zu halten. Also vielleicht kennst du ja TED Talks. TED Talks sind ja diese Kurzformate von außergewöhnlichen Menschen, die ihre Idee in die Welt tragen wollen.

    Bianca Prommer [00:00:59]:

    Also TED hat ja sozusagen diesen Spruch, Ideas worth spreading. Also es geht darum, welche Idee ist so einzigartig und soll andere Menschen ja inspirieren, den Perspektivwechsel fördern. Und TEDx hat halt wirklich da diesen ganz konkreten Ansatz entsprechend hier Menschen auf die Bühne zu holen und das sind dann diese rund 18 minütigen Talks, die sehr persönlich sind, die Geschichten sind, die super inspirierend sind, wo dann so ein toller Schriftzug im Hintergrund ist, in rot gehalten, das ist TED. Und TEDx sind die regionalen Vertretungen, die man in verschiedensten Städten machen kann. Und in Graz hat es bis jetzt den TEDxMitUni Graz gegeben, aber eben noch nicht den TEDxGraz. Und ja, was soll ich sagen, am 19. November gibt es den ersten TEDxGraz und da bin ich eine der Mitorganisatorinnen. Warum? Also bei mir war halt wirklich schon lange diese Idee, ich würde so gerne einen TED-Talk halten, ich würde so gerne eine meiner Ideen einfach in die breite Masse hinausgeben, also wirklich in die ganze Welt hinaustragen.

    Bianca Prommer [00:02:19]:

    Und das steht halt wirklich schon ganz lang auf meinem, auf dieser Bucketlist. Also etwas, was ich unbedingt einmal in meinem Leben erreicht haben möchte. Ich selbst höre mir ganz gerne TED-Talks an. Es gibt so tolle Liste an TED-Talks. Zum Beispiel, wenn wir jetzt über Innovation sprechen, und ich verlinke dann auch meine Lieblings-TED-Talks in den Show-Notes. Also 1 davon ist zum Beispiel Do Skills Kill Creativity von Ken Robinson. Dort ist wirklich, das ist 1 der meistgesehensten TED-Talks aller Zeiten und er hinterfragt im Grunde, wie das Bildungssystem Kreativität und Neugierde unterdrückt. Oder was mir auch super gut gefällt ist zum Beispiel der TEDx Talk Was uns ein Schrottplatz in Ghana über Innovation lernen kann.

    Bianca Prommer [00:03:13]:

    Auch der super spannend. Oder Simon Sinek kennst du vielleicht Oder Simon Sinek mit Start with Why. Oder Brene Brown, super bekannt mit der Kraft der Verletzlichkeit. Also es gibt ganz ganz tolle TED-Talks und TEDx-Talks und das war halt wirklich schon immer so bei ich möchte es auch, ich möchte auf diese Bühne, ich möchte dort quasi auch bekannt werden, natürlich geht es auch ums bekannter werden, aber wirklich mal so in 18 Minuten eine Idee runterbrechen. Und im Dezember letzten Jahres hat es uns eine kleine Weihnachtsfeier gegeben mit ein paar Kolleginnen von mir, die alle irgendwie auf der Bühne stehen und da sind wir dann irgendwie auf Ted-Talks gekommen und dann hat die Carola gesagt, naja sie würde auch so gerne einen TED-Talk halten. Ich habe auch gesagt, naja, ich würde auch gerne machen. Und ja, was soll ich sagen, wir haben dann, ich glaube, am 27. Dezember, also zwischen den Feiertagen lang miteinander telefoniert und haben gesagt, naja, weißt du was, Warum organisieren wir nicht unseren eigenen TED-Talk? Und jetzt kann man keinen TED-Talk veranstalten, aber man kann TEDx veranstalten, also diese regionale, dieser regionale Ableger.

    Bianca Prommer [00:04:28]:

    Und dann ist diese Idee ein...

    12 min
  • Fragetechniken, die Innovation wirklich möglich machen

    Bianca Prommer [00:00:00]:

    Was ist eigentlich die wichtigste Technik, wenn wir Innovation im Unternehmen möglich machen wollen? Diese Frage bekomme ich immer wieder von meinen Kundinnen und Kunden und darauf habe ich eine ganz einfache Antwort. Und das erfährst du in der heutigen Podcast-Folge. Lass uns direkt loslegen. Hallo und herzlich willkommen bei Innovation einfach machen, deinem Podcast für mutige Gedanken, klare Impulse und ganz ganz viele Praxiserfahrungen. Mein Name ist Bianca Brommer und ich begleite dich als Innovationsermöglicherin hin zu mehr Innovation im Unternehmen. Und heute geht es ein Thema, das wirklich unterschätzt wird. Ich werde immer wieder gefragt, was ist denn die wichtigste Technik? Bianca, was ist deine Lieblingstechnik? Bianca, was brauche ich? Welche weitere Ausbildung brauche ich? Und da gibt es genau eine einzige Antwort. Ich bin der Meinung, dass es nicht die Methode gibt oder die Technik gibt, aber was immer funktioniert sind, und jetzt kommt's, Fragetechniken.

    Bianca Prommer [00:01:12]:

    Ja, du hast richtig gehört, Fragetechniken. Total langweiliges Thema, total einfaches Thema und so wirkungsvoll. Ich war mal in einem Design Thinking Workshop und da sind Ideen entwickelt worden in 1 kleinen Gruppe und über Nacht hat man dann Feedback auf diese Ideen bekommen und die Gruppe hat ziemlich schlechtes Feedback bekommen und hat festgestellt, oh, vielleicht sind wir da in eine falsche Richtung gegangen, vielleicht war das doch nicht so das Passende. Und die sind dann wirklich total demotiviert gewesen, wollten dann die Idee nicht loslassen, haben dann versucht, die Idee besser zu machen, obwohl wir gewusst haben, wir müssen zu 1 komplett neuen Idee. Und das Einzige, was ich dann gemacht habe, war einfach eine Frage zu stellen. Und ganz eine einfache Frage tatsächlich in dem Fall. Und ich habe gesagt, okay, mit dem Wissen von heute, mit dem Feedback, das ihr bekommen habt, würdet ihr da euer eigenes Geld in diese Idee investieren? Es war eigentlich sogar eine Ja-Nein-Frage, eine geschlossene Frage, aber ich wollte, dass sie zu 1 Entscheidung kommen, deswegen auch eine geschlossene Frage. Und dann ist einstimmig gekommen, nein, nein, wir würden hier kein privates Geld investieren, weil es gibt keinen Kundenbedarf.

    Bianca Prommer [00:02:29]:

    Und damit war klar, ja, wir müssen uns noch einmal zurückbesinnen, noch einmal auf die Probleme der Kundinnen und Kunden eingehen und dann eine neue Idee entwickeln. Und das war so spannend, da hat mir keine Technik geholfen, sondern da hat einfach nur eine Frage geholfen. Und das ist wirklich etwas, wir brauchen bessere Fragen. Es hat schon immer geheißen, wer fragt, der führt. Es geht hier also darum, egal ob wir Führungskraft sind, egal ob wir Workshops begleiten, egal ob wir Innovationsprozesse, Innovationsteams begleiten, Das Werkzeug, das wir brauchen, ist aus meiner Sicht Fragetechniken. Fragetechniken sind das A und O. Fragetechniken sind das, was ich meinen Studierenden beibringe. Die erwarten sich dann auch immer die fancy Methoden, wenn wir über Change sprechen, wenn wir über Innovation sprechen und sie bekommen immer wieder die Fragetechniken, die Basics, denn wenn die nicht da sind, dann werden wir keine Innovation möglich machen, dann werden wir keinen Change durchführen können.

    Bianca Prommer [00:03:31]:

    Und das ist auch der Grund, warum Fragetechniken beispielsweise in meiner neuen Ausbildung einen ganz ganz hohen Stellenwert haben. Und zwar findet im Oktober der Certified Innovation Enabler statt. Es ist eine Ausbildung zum Innovationscoach und Transformationsbegleiter und du hast dann auch noch die Möglichkeit 1 ISO-Zertifizierung zum Agile Transformation Coach. Das heißt, Du machst zunächst mal den Lehrgang des Certified Innovation Enablers, lernst dort, wie...

    21 min

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