Innovation einfach machen.

Innovation einfach machen.

By Bianca PrommerBusiness
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Innovation einfach machen. episodes

  • Folge 100: 100 Gedanken zu Innovation – Teil 2: Mut, Wirkung & Zukunft.

    Bianca Prommer [00:00:00]:

    Teil 2 der 100. Folge von Innovation einfach machen und damit zum Teil 2 des Specials 100 Gedanken für deine Innovationsarbeit. Heute ist der 21. April. Das ist ein ganz besonderer Tag. Es ist nicht nur heute der Ostermontag. Nein, es ist der UN-Welttag der Kreativität und Innovation. Und deshalb finde ich es so toll, dass meine 100.

    Bianca Prommer [00:00:29]:

    Folge Teil 2 genau heute veröffentlicht wird. Heute bekommst du 50 Gedanken und Fragen für deine Innovationsarbeit. Du kannst die quasi mitschreiben, mitnotieren, was resoniert mit dir, wo sind Widerstände. Diese Fragen und Gedanken sollen dich zum Nachdenken, Reflektieren und direkt Umsetzen bringen. Und deshalb lass uns direkt loslegen. Herzlich willkommen bei Innovation einfach machen, dem Podcast für alle, die Innovationen in ihrem Unternehmen vorantreiben und dabei wirklich ins Tun kommen wollen. Ob Innovationsmanagement, Design Thinking, Entrepreneurship oder die Gestaltung einer lebendigen Innovationskultur. In diesem Podcast dreht sich alles darum, wie du Innovation förderst und aktiv umsetzt.

    Bianca Prommer [00:01:28]:

    Du bekommst ganz konkrete Tipps, praxiserprobte Methoden und inspirierende Impulse. Lass uns gemeinsam Innovation einfach machen. Los geht's! Welttag der Kreativität und Innovation. Das ist heute der 21. April und das ist wirklich ein Tag, die Bedeutung von Kreativität und Innovation für die menschliche Entwicklung zu fördern. Mittlerweile wird dieser Tag in über 50 Ländern der Welt gefeiert, begangen. Und es geht hier wirklich darum, dass wir Innovation und Kreativität einfach als Weiterentwicklung sehen. Dass wir Menschen dazu ermutigen, neue Ideen und Technologien zu nutzen, dass wir bestehende Denkmuster aufbrechen und vor allem soll dieser Welttag auch die 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen unterstützen, damit die dann auch wirklich ins Bewusstsein kommen und hier entsprechend erreicht werden.

    Bianca Prommer [00:02:38]:

    Also dieser Tag ist für mich einer der wichtigsten Tage, weil es wirklich darum geht, die Rolle von Kreativität und Innovation zu würdigen, zu feiern, zu fördern. Und deshalb freut es mich, dass ich heute mit 50 weiteren Gedanken dazu beitragen kann. Wir haben bereits Gedanken 1 bis 50 in der Folge 100 Teil 1 geteilt. Das war schon am vergangenen Freitag und heute gibt es die restlichen 50 Gedanken. Es ist immer ein Statement und eine Frage an dich. Am besten ist, du hörst direkt zu, wo gehst du in den Widerstand, schreib sie auf, diese Frage, schreib das Statement auf, geh rein, was ist da der Widerstand oder was resoniert mit dir, wo sagst du, das ist spannend, da sollte ich mal darüber nachdenken. Du kannst diese Fragen für die Reflexion verwenden, du kannst diese Fragen in dein Team reinbringen und dann mit deinem Team gemeinsam auch überlegen, was sind denn da die Antworten und was kann damit gestaltet werden. Und anlässlich des heutigen Tages habe ich alle 100 Fragen noch einmal zusammengefasst in einem Arbeitsblatt, das ich heute auf LinkedIn teile.

    Bianca Prommer [00:03:53]:

    Das heißt, du solltest unbedingt mir auf LinkedIn folgen. Solltest du nicht auf LinkedIn sein, dann schreib mir einfach eine kurze Nachricht per E-Mail. Alles weitere findest du in den Schonnoten und dann schicke ich dir das entsprechend auch zu. Und jetzt keine Zeit mehr verlieren, es ist schließlich Feiertag, im wahrsten Sinne des Wortes, Ostermontag und der Welttag der Innovation und Kreativität Und deshalb legen wir jetzt gleich direkt los mit Gedanken Nummer 51. 51. Innovation ist keine Zusatzaufgabe. Die Frage an dich, wo wird Innovation bei euch als nice to have behandelt. 52 Ideen wachsen, wenn man ihnen vertraut.

    Bianca Prommer [00:04:38]:

    Die Frage an dich, welche I...

    15 min
  • Folge 100: 100 Gedanken zu Innovation – Teil 1: Kultur, Haltung & Kreativität.

    Speaker B [00:00:00]:

    100. Folge von Innovation einfach machen. Ich feiere mich, ich feiere dich, dass du dabei bist. So schön, ich freue mich. 100 Folgen, 100 Wochen lang hat es jeden Freitag eine Folge gegeben und natürlich auch heute. Heute gibt es keinen Deep Dive, heute gibt es kein Interview, heute gibt es ein Feuerwerk an 100 Gedanken und Fragen zu deiner Innovationsarbeit. In der heutigen Episode, also heute, gibt es die ersten 50 Gedanken. Jeder Gedanke ist ein Statement und eine Frage an dich.

    Bianca Prommer [00:00:41]:

    Diese Frage soll dich zum Denken anregen, sie soll dich zum Diskutieren im Unternehmen, im Team bringen oder du lässt es ja auch einfach nur wirken. Das heißt, du wirst heute die ersten 50 Statements, 50 Fragen bekommen. Am besten hast du Stiftung Papier dabei. Hör einfach mal hin, was resoniert mit dir? Wenn da was ist, dann kurz auf Pause, aufschreiben, diskutiert es, denkt es durch. Du kannst es als Journal Fragen verwenden, also dass du wirklich mal die Antworten niederschreibst. Du kannst es in deinem Team diskutieren. Diese Gedanken und Fragen sollen einfach deine Innovationsarbeit ein bisschen durchrütteln, ein bisschen aufrütteln, wachrütteln und vor allem auch vielleicht eine neue Perspektive dazu zu gewinnen. Und heute, wie gesagt, gibt es die ersten 50 und es passt ja, ohne dass ich es geplant habe, am Montag, dem 21.4., das ist gleichzeitig auch der Ostermontag, ist auch der UN-Welttag der Innovation und Kreativität.

    Bianca Prommer [00:01:51]:

    Und da wird Teil 2 als Bonusfolge rauskommen, genau an diesem Welttag. Wie gesagt, das passt so perfekt zusammen, dass diese 100. Folge genau zu diesem Zeitpunkt ist. War nicht geplant, hat sich so ergeben, finde ich großartig. Und da wird eben die zweite Hälfte rauskommen und da bekommst du dann auch einen Link zu einem Arbeitsblatt dazu. Wie gesagt, am Montag, dem 21.04. Ein Arbeitsblatt, wo dann noch einmal alle 100 Gedanken und Fragen drauf sind. Aber jetzt lasst uns doch gleich einmal loslegen und direkt loslegen.

    Bianca Prommer [00:02:34]:

    Also 50 Gedanken heute, 50 Gedanken zum Welttag der Innovation und Kreativität. Es ist immer der Gedanke und eine Frage. Lass uns loslegen mit erstens. Erstens ohne analytisches Denken, kein kreatives Denken. Die Frage an dich, wie gut verstehst du das Problem, bevor du mit Ideen loslegst. Zweitens, Innovation ist kein Theater, es geht nicht bunte Post-its. Die Frage an dich, wo betreibst du Innovationstheater und was müsste passieren, damit echte Veränderung folgt. Drittens, Exnovation ist Innovation.

    Bianca Prommer [00:03:21]:

    Die Frage an dich, was hältst du in deiner Organisation am Leben, das längst gehen sollte? Viertens, Kultur schlägt Prozess. Immer. Die Kultur schlägt Prozess. Immer. Die Frage an dich, welche unausgesprochenen Regeln verhindern bei euch mutige Ideen? Fünftens, jede Organisation hat eine Innovationskultur. Die Frage ist, welche? Die Frage an dich, welche Muster prägen bei euch den Umgang mit neuen Ideen bewusst oder unbewusst? Sechstens, Future Skills entstehen nicht im Training, sondern im Tun. Die Frage an dich, wann hast du zuletzt etwas wirklich Neues ausprobiert? Siebtens. Innovation beginnt mit Haltung, nicht mit Tools.

    Bianca Prommer [00:04:18]:

    Die Frage an dich, welche Haltung bringst du mit, wenn du an Innovation denkst? Achtens, Meetings sind oft Orte, wo Ideen sterben. Die Frage an dich, wann hat dein letztes Meeting echte Energie freigesetzt? Neuntens, Agilität ist nicht gleich Innovation. Die Frage an dich, wozu seid ihr gerade agil und bringt euch das wirklich weiter. Zehntens, wenn alles wichtig ist, ist nichts wichtig und die Frage an dich, was habt ihr zuletzt bewusst nicht gemacht? Elftens, Scheitern ist kein Heldentum, aber es ist unvermeidbar. Die Frage an dich,...

    15 min
  • Von der Idee zum Business Case: Tools, die Intrapreneur:innen wirklich brauchen

    Bianca Prommer [00:00:00]:

    There is a tool for it. Das könnte eigentlich der Name dieser neuen Podcast-Folge gehen. Denn es geht darum, welche Werkzeuge und Innovationsmethoden Intraprenieure und Intraprenieurinnen in Unternehmen brauchen. Denn eines ist klar, rund 70 Prozent der Innovationsprojekte scheitern daran, dass sie nicht strukturiert umgesetzt werden. Und die gute Nachricht ist allerdings, dass, wenn du die richtigen Tools, Methoden und Werkzeuge hast, Innovation einfacher wird und vor allem auch einfach gemacht wird. Und genau darum geht es, Ideen umzusetzen, voranzutreiben und dann auch entsprechend auf den Markt zu bringen und im besten Fall damit natürlich Geld zu verdienen. Und deshalb widmet sich dieser letzte Teil der Intrapreneurship-Reihe dem Thema, welche Werkzeuge und Methoden für Intrapreneurship wichtig sind. Lass uns loslegen.

    Bianca Prommer [00:01:04]:

    Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Innovation einfach machen. Ich freue mich, dass du heute wieder dabei bist, wenn wir über Tools und Werkzeuge sprechen. Die, die mich schon kennen, wissen, ich liebe Innovationsmethoden. Ich liebe es. Ich liebe die verschiedensten Werkzeuge. Ich liebe es, verschiedene neue Werkzeuge auszuprobieren, neu zu entwickeln, miteinander zu kombinieren, nämlich immer ein bestimmtes Ziel zu erreichen. Es geht da nicht das Werkzeug und das Tool, weil schließlich, ja da gibt es ja diesen Spruch, a fool with a tool is still a fool, heißt, wenn wir nicht wissen, wie wir diese Werkzeuge einsetzen, in welchen Kontext wir Werkzeuge einsetzen, dann wird das Werkzeug natürlich nicht passen. Deshalb bin ich aber auch der Meinung, dass es gut ist, wenn wir einen großen Werkzeugkoffer haben.

    Bianca Prommer [00:01:57]:

    Also jetzt nicht nur zum Beispiel Werkzeuge aus Trees oder Design Thinking oder Business Modeling oder nur LEGO Series Play, sondern dass wir einfach einen gut ausgestatteten Werkzeugkoffer haben, Methodenkoffer haben, hier entsprechend Innovation zu ermöglichen, Innovation in Unternehmen, in Teams zu fördern. Da geht es wirklich darum, einerseits natürlich einen Rahmen zu gestalten, wo Menschen Ideen entwickeln können. Es geht darum, Kreativwerkzeuge einzusetzen und es geht auch darum, am Ende des Tages Business Cases da zu entwickeln. Es geht nicht nur darum zu Prototypen und dann naja ob es da jetzt ein Business Case gibt oder nicht ist irrelevant, sondern es geht hier wirklich darum gezielt zu schauen welches Werkzeug braucht es gerade und das ist auch der Grund warum ich mich mit ganz viel mit diesen Werkzeugen auseinandersetze und Ich merke auch auf LinkedIn, dass all meine Beiträge rund Werkzeuge, Kreativwerkzeuge einfach gut funktionieren, weil wir einfach nach diesen Werkzeugen suchen. Und ja, Werkzeuge wie gesagt sind kein Wundermittel, sondern es geht immer darum, das richtige Werkzeug zum richtigen Zeitpunkt aus dem Hut zu zaubern und dann auch einzusetzen. Und deshalb möchte ich diese Folge wirklich mal so einen Überblick geben, was ich denke und auch in der Erfahrung sehe, welche Werkzeuge hier auch wirklich Sinn machen und warum es auch gut ist, hier verschiedenste Werkzeuge zu zeigen. Ja, es geht also darum, wir wollen ja Innovationen, also wir wollen ja nicht nur Ideen entwickeln, wir wollen ja Ideen auch schnell testen, wir wollen Ideen im besten Fall ja auch erfolgreich am Markt etablieren. Und es gibt eine Studie, die zeigt, dass rund 78 Prozent der erfolgreichen Innovationsprojekte standardisierte Methoden einsetzen.

    Bianca Prommer [00:03:53]:

    Das heißt, die folgen bestimmten Innovationsmethoden, wie zum Beispiel Design Thinking, Lean Startup, Business Modeling, völlig egal welche Methodik, aber diese Methoden, diese standardisierten Methoden, die sich über Jahre hinweg etabliert haben, helfen mir einfach einen roten Faden durc...

    22 min
  • Bogenschießen, Spiral Dynamics & 3D-Welten: Daniela Kolar über innovative Veränderungsprozesse

    Bianca Prommer [00:00:02]:

    Hallo Daniela, schön, dass du heute in meinem Podcast bist.

    Daniela Kolar [00:00:06]:

    Danke für die Einladung, liebe Bianca. Freut mich sehr, dass wir zwei uns heute ein bisschen austauschen werden.

    Bianca Prommer [00:00:12]:

    Es ist total spannend. Wir kennen uns ja noch gar nicht so lange, muss man ehrlich sagen. Wobei ich das Gefühl habe, wenn wir zusammenarbeiten, dass wir uns schon lange kennen. Aber es ist eigentlich erst ein halbes Jahr und wir haben jetzt auch sogar einen gemeinsamen Workshop dann auch bald anstehen, wo du deine Methoden reinbringst, ich meine Methoden mit reinbringen, damit auch was Neues zu entwickeln. Da freue ich mich auch schon drauf, das wird Ende April sein, verlinkt man dann auch gleich noch in den Show Notes, für alle Steirerinnen und Steirer, die sagen, ich mache mich auf den weg nach graz und ich habe sogar schon eine kundin die aus wien extra anreisen zu unserem workshop ja freue ich mich auch sehr darüber aber heute geht es nicht den workshop also das ist cool wenn dann so hey ich schaue dass ich das wie kommen und schickt mir alle infos deswegen da möchte ich heute mit dir auch ja über deine methoden sprechen weil du doch ein paar andere mitbringst als ich aber zuerst was mich wirklich interessiert ist ja dein werdegang Du kommst ja eigentlich aus diesem ganzen Thema Gesundheit, Pflegeberuf und bist jetzt beim Bogenschießen angekommen in Kombination mit Coaching. Daniela, wie ist es denn dazu gekommen?

    Daniela Kolar [00:01:35]:

    Wie ist es dazu gekommen? Also Bogenschießen war schon immer eine Leidenschaft. Ich bin seit über 20 Jahren im Bogensport verankert und das war für mich immer Ausgleich und ein fokussieren bei mir ankommen. Wie sich das Ganze jetzt quasi entwickelt hat in diese Verknüpfung, weil das ist ja tatsächlich auch etwas, was ich beruflich mittlerweile mache, da möchte ich ganz kurz ausholen in meine Grundprofession. Ich bin eben Kinderkrankenschwester, wie du ja schon angedeutet hast, und für mich war das immer sehr spannend. Gerade im Kinderbereich hast du immer ein System, das du betreust. Da bist du nie nur am Patienten, an der Patientin, sondern die Eltern und das ganze Bezugssystem sind immer Teil deines Betreuungsprozesses. Und für mich war das total logisch und natürlich, dass man eben das System miteinbezieht. Und dass es einen großen Einfluss hat auf das Gesundwerden des Patienten und sich wechselseitig eben beeinflusst.

    Daniela Kolar [00:02:33]:

    Und wie ich dann so im Austausch war mit Kolleginnen und Kollegen aus anderen Bereichen im Pflegebereich, haben wir gedacht, es kann nicht sein, dass die den Patienten so isoliert betrachten. Und das war, glaube ich, schon der Grundstein für die Arbeit Richtung systemisches Arbeiten, Coaching, integrale Arbeit. Und warum haben wir es jetzt kombiniert? Weil es eine geniale Methode ist, innere Prozesse äußerlich sichtbar zu machen auf eine relativ subtile Art und Weise.

    Bianca Prommer [00:03:02]:

    Da kommen wir heute noch genauer darauf, weil du hast ja mit deinem Mann ein Unternehmen gegründet auch und ihr habt sehr balanced Archery quasi gegründet oder als Produkt und als Coaching-Angebot da auch etabliert und seid so gerade im Aufbau auch. Jetzt hast du was ganz Spannendes gesagt und zwar dieses systemische Arbeiten, also nicht nur am Patienten zu arbeiten und nur dieses Kind zu betrachten in deinem Fall, ja und zu sagen, was kann getan werden am Patient oder der Patientin, sondern auch dieses System mit zu betrachten. Das ist ja etwas, was ich in Unternehmen immer wieder erlebe. Es wird überlegt, was kann man am Menschen tun, was kann man am Mitarbeitenden tun, damit er oder sie sich verändert? Ohne das System zu betrachten. Wie erlebst du das in der Praxis?

    Dani...

    41 min
  • Nur 9 % Engagement?! Wie Führung Innovation retten kann

    Bianca Prommer [00:00:00]:

    Unternehmen mit einer aktiven Führungsunterstützung erzielen bis zu 50 Prozent höhere Erfolgsraten in Innovationsprojekten. Doch genauso wie Führungskräfte zum Treiber für Innovationen werden können, sind sie allerdings gleichzeitig auch oftmals die größte Blockade. Wie können Führungskräfte allerdings zum echten Innovationsermöglicher werden und Intrapreneure dabei unterstützen Ideen auf die Schiene zu bringen, umzusetzen und wirklich Innovation voranzutreiben? Das klären wir in der heutigen Podcast-Folge. Los geht's! Hallo und herzlich willkommen in einer neuen Folge von Innovation einfach machen, Dem Podcast, der dich dazu inspiriert, die Arbeitswelt und die Zukunft von morgen aktiv mitzugestalten. Ich bin Bianca Brommer, dein Host der heutigen Folge und heute geht es weiter mit unserer Serie rund Entrepreneurship. Wir beleuchten heute, wie wichtig Führungskräfte im Kontext Intrapreneurship sind. Und wir werfen einen ganz, ganz ehrlichen Blick auf die größten Herausforderungen von Führungskräften, wenn es Innovation geht und ich teile hier auch ein paar Tipps und Beispiele, wie Unternehmen hier Entrepreneurship und vor allem die Führung von Intrapreneurinnen und Intrapreneuren gestalten und ermöglichen. Ich selbst war ja auch lange Zeit Intrapreneurin tatsächlich, also ich war ja in der Automobilindustrie, hast du vielleicht schon mal gehört von mir, und habe da wirklich ganz viele Ideen auch gehabt, vor allem wie ich dann begonnen habe, auch berufsbegleitend Innovationsmanagement zu studieren, habe das dann immer versucht auch sofort umzusetzen, was ich dort gelernt habe und habe halt wirklich Ideen entwickelt.

    Bianca Prommer [00:01:55]:

    Also das waren kleine Ideen, das waren vielleicht dann auch größere Ideen, Positionierungsideen, Strategien dabei gewesen und das ist mir allerdings dann tatsächlich recht schnell, würde ich mal sagen, aberzogen geworden, also wirklich so abgewöhnt geworden. Es hat mehrere Beispiele gegeben. Ein Beispiel war, dass meine Führungskraft damals in einem Mitarbeitergespräch zu mir gekommen ist, ein kleines schwarzes Büchlein ausgepackt hat, also wirklich so ein kleines Notizbuch und mir alle meine Fehler des letzten Jahres aufgezählt hat. Also in diesem schwarzen Buch waren nicht nur über mich, sondern auch über alle, über die direkten Mitarbeitenden von dieser Führungskraft wirklich Fehler aufgelistet. Und jetzt ganz ehrlich, ich kann mich teilweise, wenn du mich jetzt fragst, was hast du letzten Montag zu Mittag gegessen? Ganz ehrlich, ich wüsste es nicht. Ich könnte dir da wirklich nicht beantworten. Und jetzt kannst du dir natürlich vorstellen, wenn jetzt jemand kommt und sagt, naja, Vor sieben Monaten hast du den und den Fehler gemacht. Hm, habe ich mich nicht wirklich daran erinnern können.

    Bianca Prommer [00:03:06]:

    Also das war schon sein erstes Beispiel, das massiv an diesem Thema der psychologischen Sicherheit gerüttelt hat. Und Ich habe mir dann gar nicht mehr getraut, Dinge auszuprobieren, weil ich gewusst habe, das landet dann in diesem schwarzen Buch. Das zweite, was war, das war auch sehr prägend tatsächlich. Ich habe eben immer wieder Ideen gehabt und habe die dann auch eingereicht in unserer Ideenplattform, die wir damals gehabt haben, weil ich gewusst habe, dann geht es halt an diverse Leute und dann wird es halt freigegeben und auch honoriert natürlich. Und ja, dann hat mich meine Führungskraft ins Büro gebeten und Dann sitze ich da drin und dann hat er mich gefragt, sag einmal Bianca, hast du denn nichts besseres zu tun? Ich glaube, ich muss dir mehr zu tun geben, also mehr Projekte, mehr Verantwortung. Und ich habe dann gesagt, naja, warum, wie auf das kommt?...

    27 min
  • Von Fuck-up Nights bis Ausgründungen: Florian Schneider über Innovation bei Seibert

    Bianca Prommer [00:00:00]:

    Sehr schön. Hallo und herzlich willkommen Florian. Schön, dass du da bist.

    Florian [00:00:05]:

    Danke für die Einladung.

    Bianca Prommer [00:00:07]:

    Ja, ich freue mich total mit dir das Gespräch zu führen, weil ich unser Vorgespräch schon so interessant gefunden habe, wie ihr im Unternehmen Innovation lebt, wie ihr Innovation ermöglicht, was du auch da tust, Innovationen zu ermöglichen. Und meine erste Frage, die ich da sehr, sehr gerne stelle, ist, was verstehst du denn unter Innovation?

    Florian [00:00:27]:

    Ja, gleich die schwierigste Frage vorneweg. Ich glaube, Innovationen selbst, also ich glaube, wenn man so ein Bild jetzt zeichnen würde für viele, was ist eine Innovation, dann spricht man immer von so etwas ganz Großem, irgendetwas, was irgendwie so einen Markt disruptet am besten und irgendwie neues Produkt ist und einen riesengroßen Markt aufmacht. Und wenn man dieses Bild im Kopf hat, dann scheitert man sehr häufig an dem Thema Innovation bzw. An diesem Bild in der Organisation. Sondern Innovation ist etwas, was tagtäglich sehr, sehr kleinteilig in der Organisation stattfinden kann und immer auch etwas mit der Haltung zu tun hat. Also natürlich ist es schön, diese großen Dinge zu finden, die einen auch vielleicht persönlich disrupten und man immer neue Geschäftsfelder vielleicht auch aufmachen kann. Es geht aber im Alltag eigentlich diese vielen kleinen Dinge, in denen man sich verbessert. Also irgendwas innovativer macht, besser macht und das vor allem in die Organisation reinbringt.

    Florian [00:01:17]:

    Also es bringt nichts an einer Stelle zu sagen, hey ich habe da so ein Innovationsteam, die sollen jetzt mal Forschung und Entwicklung betreiben und sollen schöne neue Ideen generieren und am besten irgendwas Neues erfinden, womit wir dann Geld verdienen können. Auch das ist definitiv nicht Innovation oder Innovationsmanagement, sondern es geht ja darum, dass es eigentlich in einem kompletten Team, in allen Teams etabliert ist und irgendwie etwas Alltägliches ist, an das man mitdenkt und theoretisch gesehen irgendwie in gewissen Abständen bei jedem und jeder einzelnen Organisation irgendwie stattfindet.

    Bianca Prommer [00:01:46]:

    Ich finde es total schön, dass du Innovationen nicht nur mit diesen riesengroßen, disruptiven, weil das dauert ja auch über Jahre. Das ist ja dann auch nicht von einem Tag umgesetzt, sondern das dauert, bis man es dann auch wirklich vielleicht im besten Fall auch Geld bringt, sondern dass du auch sagst, erstens Innovation ist eine Haltung und zweitens Innovation darf auch überall passieren. Es sind so die kleinen Schritte, die kleinen Ideen auch, die über die gesamte Organisation passieren. Ist denn das etwas, was du auch in den Unternehmen erlebst? Also, dass Innovation jetzt wirklich über das gesamte Unternehmen gedacht wird? Oder wie erlebst du das denn in der Praxis?

    Florian [00:02:26]:

    In der Tat ganz unterschiedlich. Es hängt meistens davon ab, welche Art Unternehmensstruktur das ist oder wo sie herkommt. Häufig gibt es eben gerade diese Forschung- und Entwicklungsabteilungen eher bei so produzierenden Organisationen. Also auch in der Pharma-Branche hat man das sehr häufig. Da wird halt eben das Neue oder das Innovative nur entwickelt in diesen Teams. Und das mag sicherlich auch richtig sein an manchen Stellen, gerade in der Pharma-Branche, dass es das explizit auch gibt oder auch in Gewerbebranchen, wo neue Dinge produziert werden, Produkte gebaut werden. Das muss es da auch geben. Aber ich glaube, zumindest in dem Umfeld, wo wir uns bei Seibert sehr stark bewegen, nämlich in der Technikbranche, gerade im Produktbereich, in der Softwareentwicklung, da sind wir halt einfach eher an so...

    55 min
  • Hinter den Kulissen der Innovation: Ein Gespräch mit Dirk Wirth

    Bianca Prommer [00:00:05]:

    Sehr schön, dann lass uns gleich direkt losstarten. Hallo und herzlich willkommen Dirk, schön, dass du heute in meinem Podcast bist.

    Dirk [00:00:14]:

    Hallo Bianca, ganz lieben Dank für die Einladung. Ich freue mich riesig und ich bin sehr gespannt, über welche Themen wir uns gleich mal so ein bisschen austauschen können.

    Bianca Prommer [00:00:22]:

    Wir haben uns ja tatsächlich über LinkedIn kennengelernt, ja, über den lieben Bernhard, der uns vernetzt hat und gemeint hat, es wäre auch spannend, wenn ihr mal zusammen eine Podcast-Folge macht. Und in der Einleitung habe ich dich ja auch schon ein bisschen vorgestellt. Du hast da einen Begriff, den du verwendest.

    Dirk [00:00:40]:

    Und

    Bianca Prommer [00:00:41]:

    den finde ich total spannend, was da nämlich auch dahinter steckt und was da so der kern dahinter ist und da würde mich jetzt tatsächlich interessieren also alle die es sich nach der einleitung denken was heißt denn eigentlich innovatorik und warum. Gibt es den begriff überhaupt was steckt hinter dir dirk

    Dirk [00:01:00]:

    ja sehr gerne also warum gibt es den begriff weil tatsächlich ich irgendwann mal vor ein paar Jahren so frei war, diesen Begriff einfach mal aufzuschreiben. Ich hab ihn während meiner Arbeit im Bereich Innovation mal, ja, entwickelt, generiert. Er fiel mir so in den Schoß, wie das häufig bei Innovationen so ist. Das passiert plötzlich und irgendwann ist es da. Also Innovatorik ist für mich die Kombination aus Innovation und Rhetorik. Ähm, und ich bin halt darüber gestolpert, dass ich gesagt hab, erfolgreiche Innovationsmenschen, Erfolgreiche Innovatoren sind nicht nur Menschen, die total coole Ideen haben und die auch noch umsetzen, sondern die halt auch in der Lage sind, Menschen dafür zu begeistern, diesen Weg überhaupt mitzugehen. Und dieses neue Produkt-Service-Geschäftsmodell, Innovation, reden wir bestimmt auch noch mal gleich drüber, was ist eigentlich eine Innovation? Aber da Menschen halt für zu begeistern und mitzugehen auf diesem Weg. Also gar nicht nur dieses neue Produkt zu kaufen, sondern es überhaupt zu entwickeln.

    Dirk [00:02:00]:

    Und ich bin dann bei der Rhetorik kennengeblieben, weil wenn man Rhetorik im Lehrbuch liest, was das eigentlich ist, dann wird das beschrieben als, die Rhetorik ist etwas, wo man mit verschiedenen Methoden und Stilmitteln Menschen zu Handlungen bewegt. Und das war halt so ein Punkt, wo ich dachte, das ist doch in der Innovation genau das Gleiche. Ich mach's doch nicht alleine. Von daher hab ich dann die Innovatorik ins Leben gerufen. Und das ist dann halt für mich etwas, wo man durch verschiedene methoden und tools menschen zu innovativen behandlungen handlungen bewegt so und das ist für mich die innovatorik und ich glaube es gibt ein paar menschen die sind innovatoriker die wissen es noch gar nicht dass sie das sind Und dementsprechend habe ich diesen Begriff einfach mal ins Leben geworfen und rede ganz gerne mal drüber.

    Bianca Prommer [00:02:52]:

    Ich finde es deswegen auch so spannend, weil ja gerade hinter Innovation ja oftmals auch eine bestimmte Erwartung, eine bestimmte Interpretation steckt. Und was es davon braucht, da gibt es, also Ich erlebe das immer wieder, da gibt es den Einzelnen, der viele Ideen hat, der hoch kreativ ist, der Innovator ist. Aber einer allein schafft es ja selten, diese Innovation, gerade wenn es größere Unternehmen sind, voranzubringen. Du brauchst ja diese Menschen, die mit dir gemeinsam diese Innovation oder diese Idee umsetzen, damit es überhaupt so eine Innovation werden kann. Und das finde ich so spannend, dass du da die Rhetorik aufgreifst und auch diese Definition sagt dir schon, ja, es geht darum...

    47 min
  • Experimentieren statt Perfektion – So entsteht eine echte Innovationskultur“

    Bianca Prommer [00:00:00]:

    Wir brauchen eine Fehlerkultur. Das ist ein Satz, den ich sehr, sehr häufig in Unternehmen höre. Und ja, Fehler sind unvermeidlich, aber sie sind auch der Schlüssel zur Innovation. Studien belegen, dass Unternehmen, die eine offene Fehlerkultur leben, 30 Prozent mehr Umsatz durch Innovationen erreichen. Warum? Weil sie durch Experimente Neues schaffen und schnell lernen und damit einen höchstmöglichen Wert für Kundinnen und Kunden schaffen. Und genau deshalb gehen wir in der heutigen Folge der Frage nach, warum Fehler nicht nur erlaubt, sondern notwendig sind. Und ich gebe dir mit dem Cultural Experiment Cycle eine ganz konkrete Vorgehensweise mit, damit auch du eine Innovationskultur schaffst, wo Fehler erlaubt sind und experimentieren zum gelebten Alltag wird. Lass uns loslegen.

    Bianca Prommer [00:01:02]:

    Hallo und herzlich willkommen in einer neuen Folge von Innovation einfach machen. So schön, dass du auch heute wieder dabei bist in Teil 4 unserer Intrapreneurship Serie. Wir haben mittlerweile behandelt, was Intrapreneurship ist, wie Corporate Influencing hier auch helfen kann. In der letzten Folge habe ich dann auch ganz konkrete Beispiele von Intrapreneurship-Programmen in Unternehmen geteilt und heute möchte ich mit dir über Experimentieren als Erfolgsstrategie sprechen und warum Experimentieren auch wirklich ein wesentlicher Bestandteil davon ist, wenn wir sagen, wir wollen als Organisation innovativer werden. Das heißt, wir sprechen heute darüber, warum Fehler Teil des Innovationsprozesses sind und wie du effektiv experimentieren kannst. Und dazu gebe ich dir einen ganz konkreten Ansatz, eine Schritt-für-Schritt-Anleitung mit, und zwar den Cultural Experiment Cycle. Mit diesem Zyklus sozusagen kannst du eine Kultur des Experimentierens in deinem Unternehmen etablieren und damit natürlich auch Innovation fördern. Denn ich habe schon eingangs gesagt, es gibt Studien, die belegen, dass Unternehmen, die eine offene Fehlerkultur leben, die experimentierfrei fördern, rund 30 Prozent mehr Umsatz durch Innovationen erzielen als jene, die das eben nicht machen.

    Bianca Prommer [00:02:33]:

    Lass uns da mal einsteigen, warum es überhaupt notwendig ist, Fehler zu machen. Und ich weiß, manche denken sich, wir können doch keine Fehler machen. Ich glaube, wichtig ist, dass wir hier unterscheiden zwischen Fehler und Fehler. Das schreibe ich auch schon in meinem Buch, Schluss mit Bullshit-Innovationen, schreibe ich schon darüber, wie wichtig es ist, diese Unterscheidung zu haben. Ich selbst komme ja aus der Automobilindustrie und da war es natürlich notwendig, dass wir eine Nullfehler-Politik hatten. Also vielleicht hast auch du in deinem Unternehmen im Qualitätsmanagement verfolgt, dir eine Nullfehler Politik in der Produktion. Und das ist absolut nachvollziehbar, weil ein Fehler, der vielleicht in der Produktion erfolgt, der in der Herstellung von Bauteilen, in der Montage von den Produkten entsteht, wirklich große Auswirkungen haben kann. Bei uns in der Automobilindustrie, da hat es dann halt auch einmal gleich zu Fehlfunktionen im Fahrzeug führen können, zu vielleicht Unfällen mit Personenschaden und das natürlich möchte man nicht.

    Bianca Prommer [00:03:35]:

    Und über diese Fehler spreche ich auch gar nicht. Die Fehler, die ich hier meine, wenn wir über Innovation und Fehlerkultur sprechen, sind eher Fehler im Sinne von wir probieren etwas Neues aus, ohne zu wissen, ob es funktioniert oder nicht funktioniert. Also weg von diesem Perfektionismus, es muss immer alles sofort 100% toll sein und so 100% funktionieren. Hinzu, Wir probieren etwas Neues aus, etwas zu lernen. Und das ist eine andere Art von Fehler. Und deshalb bin ich der Meinung, wir müssen da wirklich diese Differenzierung machen zwis...

    29 min
  • Intrapreneurship in Aktion: Erfolgsbeispiele, die inspirieren

    Bianca Prommer [00:00:00]:

    51% der Unternehmen, die eine eigene Intrapreneurship-Abteilung oder ein Programm haben, konnten in den letzten zwei Jahren mindestens eine Produkt-, Dienstleistungs- oder Prozessinnovation entwickeln und erfolgreich am Markt etablieren. Unternehmen, die kein Intrapreneurship-Programm haben, dort waren es lediglich 31%. Noch deutlicher wird der Unterschied, wenn es die schnelle Markteinführung neuer Technologien geht. 52 Prozent der Unternehmen mit Intrapreneuren und 35 Prozent der Unternehmen ohne Intrapreneurship haben es geschafft, wirklich neue Technologien auf den Markt zu bringen. Das heißt, wir haben hier wirklich auch eine knappe Differenz von rund 17 Prozent. Diese Zahlen zeigen ganz, ganz klar, Innovationskultur ist im Unternehmen kein Zufall, sondern ein ganz bewusst gestalteter Prozess, der mit Intrapreneurship beginnt. Wie das genau geht, mit ganz konkreten Beispielen aus Unternehmen, das schauen wir uns in dieser heutigen Podcast-Folge an. Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Innovation einfach machen.

    Bianca Prommer [00:01:23]:

    Ja, dem Podcast, wo es darum geht, Innovation in die Organisation zu bringen. Wir stecken mitten in einer mehrteiligen Serie rund das Thema Intrapreneurship. Wir hatten bereits eine Folge, wo wir überhaupt einmal definiert haben, was ist denn überhaupt Intrapreneurship und warum braucht es Intrapreneurship. Wir haben letzte Woche, also in der letzten Folge, ging es Corporate Influencer und heute schauen wir uns Intrapreneurship in Aktion an. Das heißt, wie Unternehmen hier Intrapreneure innerhalb des Unternehmens fördern, aufbauen und hier wirklich auch Innovationen ermöglichen. Ich habe eingangs schon eine Studie zitiert und zwar ist das der Intrapreneurship Monitor, den ich auch schon in der ersten Folge dieser Serie zitiert habe, weil ich das einfach wahnsinnig spannend finde. Es gibt allerdings auch noch eine andere Studie und zwar von McKinsey Und diese Studie sagt, dass Unternehmen, die eine ausgeprägte Innovationskultur haben, also wirklich hier schauen, dass Innovation zum Teil der Unternehmens-DNA wird, zum ganz normalen Teil des Unternehmens wird, bis zu 30 Prozent mehr Umsatz durch neue Produkte und Dienstleistungen schaffen. Also es geht hier wirklich darum, dass Innovation einfach auch wirklich messbare Ergebnisse liefert.

    Bianca Prommer [00:02:46]:

    Ja, nicht sofort, nicht über Nacht, dennoch zeigen diese Studien sehr schön, dass es sich lohnt hier wirklich einen Blick darauf zu schauen, wie Innovation gefördert werden kann und da sind wir eben auch beim Thema Innovationskultur. Denn Innovation passiert nicht zufällig. Innovation ist nicht etwas, was auf Knopfdruck entsteht und Innovation passiert schon gar nicht in einer Innovationsabteilung. Es braucht einfach so viel mehr dazu. Es braucht einfach Menschen, die Ideen haben. Es braucht Menschen, die sie umsetzen und es braucht Menschen, die das Ganze auch ermöglichen. Das heißt, Innovation braucht Strukturen und Rahmenbedingungen, die Kreativität fördern, die Offenheit fördern, die Experimentierfreude fördern und die Risikobereitschaft fördern. Und wir sehen anhand dieser Zahlen, dass es sich dann auch wirklich lohnt.

    Bianca Prommer [00:03:39]:

    Jetzt ist es so, dass wenn wir über Innovationskultur sprechen und das ist ein riesengroßes Thema Und natürlich lässt sich eine Kultur nicht per se gestalten, weil es einfach hochkomplex ist. Also wir können nicht sagen, naja, wenn wir jetzt das machen, dann kommt das raus, weil wir hier von Menschen sprechen. Was wir allerdings tun können, ist es einfach Rahmenbedingungen und Strukturen schaffen, die ein bestimmtes Verhalten fördern. Das heißt, wenn wir wollen, dass Menschen in die Umsetzung kommen, also Eigenverantwortung übernehmen,...

    22 min
  • Unsichtbare Unternehmen sterben aus – Corporate Influencing als Überlebensstrategie mit Bianca Schiffgens

    Bianca Prommer [00:00:00]:

    Unsichtbare Unternehmen sterben aus. Und warum Corporate Influencing die Überlebensstrategie der Zukunft für Organisationen ist, darüber spreche ich in der heutigen Podcast-Folge mit Bianca Schiffigens. Lasst uns loslegen. Hallo und herzlich willkommen zur neuen Podcast-Folge von Innovation einfach machen. Heute mit dem Thema Corporate Influencing. Wir stecken ja mitten in der Podcastserie rund Entrepreneurship und Corporate Influencing ist aus meiner Sicht ein wesentlicher Beitrag im Entrepreneurship. Corporate Influencing fördert die Wirksamkeit, die Selbstorganisation und die Eigenverantwortung. Alles Eigenschaften, die Intrapreneurship braucht.

    Bianca Prommer [00:00:46]:

    Zu diesem Thema habe ich mir eine absolute Expertin ins Interview eingeladen und zwar Bianca Schiffgens. Bianca ist nicht nur Kommunikationsexpertin und Agenturinhaberin von DeinBiz, sondern auch Business Coach und ganz, ganz wichtig eine LinkedIn zertifizierte Marketing Insiderin und sie hat eine Community von über 21.000 LinkedIn Followern. Heißt, ich glaube sie weiß wovon sie spricht, wenn es LinkedIn geht. Sie bringt also nicht nur das Know-how mit, Unternehmen mit strategisch angelegten Markenbotschafterprogrammen zu unterstützen, sondern auch wirklich die neuesten Tipps und Tricks und Insights über die Plattform LinkedIn. Also was tut sich da, welche Trends sind da gerade, welche Entwicklungen sind da gerade zu sehen. Sie schafft es Unternehmen und ihre CEOs ins Rampenlicht zu bringen. Von der Automotive-Industrie bis hin über die Baubranche, von Chemie bis zu Olympiasiegern und Weltmeistern. Das Bot-Büri ist spannend und macht das tägliche To-Do vielseitig.

    Bianca Prommer [00:02:04]:

    Was kann ich zu Bianca sagen? Bianca ist bunt und intensiv, wie der Kölner Karneval. Lass uns loslegen und direkt in das Interview mit Bianca Schiffgens einsteigen. Hallo und herzlich willkommen Bianca, so schön, dass du heute in meinem Podcast bist.

    Bianca Schiffgens [00:02:21]:

    Ich freue mich sehr hier zu sein.

    Bianca Prommer [00:02:23]:

    Ja, wir haben also wir haben schon tatsächlich jetzt mittlerweile das fünfte Jahr, in dem wir uns kennen Und du hast ja auch mich schon sehr gut unterstützt dabei LinkedIn einfach professioneller zu machen, besser zu machen. Und bist ja für mich so ein bisschen diese LinkedIn Queen mit über 21.000 Followern mittlerweile. Wahnsinn! Ich bin noch irgendwo so bei knapp 5000, aber immerhin, ja ich bin dankbar für jeden und jede einzelne. Du hast dich in den letzten vier Jahren, seitdem wir uns auch kennen, auch sehr stark jetzt in eine Richtung entwickelt, das sich Corporate Influencing nennt. Zumindest habe ich das so wahrgenommen und da würde mich doch jetzt mal interessieren. Vor allem weil wir ja auch diesen Titel haben, oder du hast ja auch gesagt, so unsichtbare Unternehmen sterben aus und Corporate Influencing ist so diese überlebensstrategie aber was bitte ist den corporate influencing was kann ich mir darunter vorstellen

    Bianca Schiffgens [00:03:26]:

    steigen wir direkt also mit einer starken frage ein Vielleicht muss ich da ein bisschen ausholen und zwar Corporate Influencing und wenn man das so sagt je nach Branche, je nach Unternehmen zucken Menschen zusammen, weil sie Influencer mit Instagram, mit laut, mit ganz viel Druck identifizieren Und wenn wir aus Corporate Influencer Markenbotschafter machen im Wording, dann ist es schon so ein bisschen, sagen wir mal, für viele Branchen entspannter, damit umzugehen. Denn Markenbotschafter hatten oder haben Unternehmen immer schon gehabt. Das ist ja nichts Neues, außer dass es jetzt auf Social Media stattfindet. Wir sind doch schon 100 Jahre auf Messen da draußen unterwegs. Der Vertrieb fährt raus, der klingelt an Haustüren gan...

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